Sturm
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Sturm, Julius,
Julius Sturm (1816-1896), evangelischer Theologe und Schriftsteller. E. Brief mit U. ("J. Sturm"). Köstritz, 9. Januar [1895]. 1 S. 8°. - An den namentlich nicht genannten Literarhistoriker Siegmar von Schultze-Gallera (1865-1945) in Halle, der sich wegen einer Unterstützung für den notleidenden Schriftsteller Gustav Emil Barthel (1835-1906) an ihn gewandt hatte: "Meine Verhältnisse erlauben es mir nicht, mich zu einem derartigen regelmässigen Beisteuern zu verpflichten. Gern würde ich aber für jetzt 10 M. Ihnen für Ihren menschenfreundlichen Zweck senden [...]". - Julius Sturm war bis 1843 Hauslehrer in Heilbronn, lernte Justinus von Kerner und Nikolaus Lenau kennen und wurde später Erzieher des Erbprinzen Heinrich XIV. von Reuß sowie Gymnasiallehrer (Professor) in Meiningen. Seit den 1850er Jahren war er Pfarrer in Göschitz bei Schleiz und seit 1878 Kirchenrat in Köstritz. Sturm "gehörte zu den bekanntesten Lyrikern unter den protestantischen Theologen des 19. Jahrhunderts. Er schrieb erbauliche Lieder [...], Hauspredigten und Gedichte [...] sowie konservative, sozialkritische Fabeln" (DBE). - Mit stärkeren Läsuren am linken Rand und dort auch Reste eines alten Montagestreifens; mit einem kleinen Eingangsvermerk des Adressaten.
Julius Sturm (1816-1896), evangelischer Theologe und Schriftsteller. E. Brief mit U. ("J. Sturm"). Köstritz, 9. Januar [1895]. 1 S. 8°. - An den namentlich nicht genannten Literarhistoriker Siegmar von Schultze-Gallera (1865-1945) in Halle, der sich wegen einer Unterstützung für den notleidenden Schriftsteller Gustav Emil Barthel (1835-1906) an ihn gewandt hatte: "Meine Verhältnisse erlauben es mir nicht, mich zu einem derartigen regelmässigen Beisteuern zu verpflichten. Gern würde ich aber für jetzt 10 M. Ihnen für Ihren menschenfreundlichen Zweck senden [...]". - Julius Sturm war bis 1843 Hauslehrer in Heilbronn, lernte Justinus von Kerner und Nikolaus Lenau kennen und wurde später Erzieher des Erbprinzen Heinrich XIV. von Reuß sowie Gymnasiallehrer (Professor) in Meiningen. Seit den 1850er Jahren war er Pfarrer in Göschitz bei Schleiz und seit 1878 Kirchenrat in Köstritz. Sturm "gehörte zu den bekanntesten Lyrikern unter den protestantischen Theologen des 19. Jahrhunderts. Er schrieb erbauliche Lieder [...], Hauspredigten und Gedichte [...] sowie konservative, sozialkritische Fabeln" (DBE). - Mit stärkeren Läsuren am linken Rand und dort auch Reste eines alten Montagestreifens; mit einem kleinen Eingangsvermerk des Adressaten.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Schreyer, Lothar. Jungfrau. [Drama]. Bln.: Verlag Der Sturm 1917. 30 S., 1 Bl. Gelber OKart.
Erste Ausgabe. Walden/Schreyer 269; Wilpert/Gühring² 2; Raabe 147.14; Expressionismus-Katalog 76.7; Raabe/Hannich-Bode 268.2. (Sturm-Bücher XIV). Erste literarische Veröffentlichung von Lothar Schreyer. IDeckel mit Anzeigen der "Sturm-Bücher", der "Sturm-Künstler/Lichtbildkarten" und vom "Verlag Der Sturm", RUmschlag mit Anzeigen "Kunstausstellung Der Sturm" etc. Band- und Papierrand etwas gebräunt. Gutes, sauberes, unaufgeschnittenes Expl.
[(SW: Drama, Expressionismus, Sturm-Bücher, Theater, Verlag Der Sturm)]
Krause, Ernst H. L. und Jacob Sturm: J. Sturms Flora von Deutschland. 1. Band. Nadelhölzer, Lilien, Kolbenschilfe, Kolbenblumen In Abbildungen nach der Natur 1. Band: Nadelhölzer, Lilien, Kolbenschilfe, Kolbenblumen, Coniferae, Liliiflorae, Pandanales, Spathiflorae. Mit 64 Tafeln in Farbendruck und 23 Abbildungen im Text. (Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde, XIX. Band). Stuttgart: Verlag von K. G. Lutz, 1906.
Durch Register erschlossen. "Jacob Sturm (* 21. März 1771 in Nürnberg; 28. November 1848 ebenda) war ein deutscher Kupferstecher und Naturforscher. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet "Sturm". Sturm erlernte den Beruf des Kupferstechers bei seinem Vater Johann Georg Sturm. Im Alter von 16 Jahre machte er die Bekanntschaft des Botanikers Johann Christian von Schreber und des Entomologen Georg Wolfgang Franz Panzer. Diese begeisterten ihn für die Natur. Sturm beschäftigte sich zunächst mit Insekten und veröffentlichte in den Jahren 1791 und 1792 das "Insekten-Cabinet, nach der Natur gezeichnet und gestochen". Diese Ausgabe enthielt noch keinen Text. 1792 erschien Faunae "Insectorum Germanicae initia" mit Erläuterungen von Panzer. Später entstand sein Werk "Deutschlands Fauna in Abbildungen nach der Natur, mit Beschreibungen", das 500 Kupferstiche umfasst, während sein botanisches Werk "Deutschlands Flora in Abbildungen nach der Natur mit Beschreibungen" aus 2.472 Tafeln besteht und Texte enthält. Auf der Grundlage dieser Flora erschien zwischen 1900 und 1907 die bekannte Reihe "J. Sturm's Flora von Deutschland", das der Deutsche Lehrer-Verein für Naturkunde herausgab. Als Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten verlieh ihm die philosophische Fakultät der Universität Breslau 1846 den Titel eine Dr. Phil. honoris causae. 1801 war Sturm Mitbegründer der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg." (Wikipedia) * * * Gebrauchs- und Lagerspuren auf dem Einband (berieben, bestoßen), Vorsatzseite repariert, gedunkeltes Papier und Seitenränder, sonst gut erhaltenes Exemplar. -
2. umgearbeitete Auflage. 192 Seiten mit 23 Abbildungen im Text, zuzüglich 64 Tafeln in Farbendruck. 150 x 105 mm, illustrierter Original-Halbleinenband mit Rücken- und illustriertem Deckeltitel.
[SW: Deutschland, Botanik, Pflanzen, Flora, Nadelhölzer, Lilien, Kolbenschilfe, Kolbenblumen, Coniferae, Liliiflorae, Pandanales, Spathiflorae, 20. Jahrhundert, Floren]
Krause, Ernst H. L., E. Rob. Missbach und Jacob Sturm: J. Sturms Flora von Deutschland. 2. Band: Riedgräser, Cyperaceae. In Abbildungen nach der Natur 2. Band: Riedgräser, Cyperaceae. Mit 64 Tafeln in Farbendruck und 3 Abbildungen im Text. (Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde, VII. Band). Stuttgart: Verlag von K. G. Lutz, 1900.
Durch Register erschlossen. "Jacob Sturm (* 21. März 1771 in Nürnberg; 28. November 1848 ebenda) war ein deutscher Kupferstecher und Naturforscher. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet "Sturm". Sturm erlernte den Beruf des Kupferstechers bei seinem Vater Johann Georg Sturm. Im Alter von 16 Jahre machte er die Bekanntschaft des Botanikers Johann Christian von Schreber und des Entomologen Georg Wolfgang Franz Panzer. Diese begeisterten ihn für die Natur. Sturm beschäftigte sich zunächst mit Insekten und veröffentlichte in den Jahren 1791 und 1792 das "Insekten-Cabinet, nach der Natur gezeichnet und gestochen". Diese Ausgabe enthielt noch keinen Text. 1792 erschien Faunae "Insectorum Germanicae initia" mit Erläuterungen von Panzer. Später entstand sein Werk "Deutschlands Fauna in Abbildungen nach der Natur, mit Beschreibungen", das 500 Kupferstiche umfasst, während sein botanisches Werk "Deutschlands Flora in Abbildungen nach der Natur mit Beschreibungen" aus 2.472 Tafeln besteht und Texte enthält. Auf der Grundlage dieser Flora erschien zwischen 1900 und 1907 die bekannte Reihe "J. Sturm's Flora von Deutschland", das der Deutsche Lehrer-Verein für Naturkunde herausgab. Als Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten verlieh ihm die philosophische Fakultät der Universität Breslau 1846 den Titel eine Dr. Phil. honoris causae. 1801 war Sturm Mitbegründer der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg." (Wikipedia) * * * Gebrauchs- und Lagerspuren auf dem Einband (Rücken fehlt, berieben, bestoßen), gedunkeltes Papier und Seitenränder, sonst gut erhaltenes Exemplar. -
2. umgearbeitete Auflage. 160 Seiten mit 3 Abbildungen im Text, zuzüglich 64 Tafeln in Farbendruck. 150 x 105 mm, Original-Halbleinenband mit geprägtem Rückentitel und gedrucktem einfarbig illustriertem Deckeltitel.
[SW: Deutschland, Botanik, Pflanzen, Flora, Riedgräser, Cyperaceae, 20. Jahrhundert,]



