Romane der Heimat

Es wurden insgesamt 3546 Einträge zu 'Romane der Heimat' gefunden (Stand: 22.06.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Romane der Heimat' an.

Busse, Hermann Eris,
Hermann Eris Busse (1891-1947), Schriftsteller und Volkskundler. Ms. Brief mit e. U. Freiburg i. B., 19. Dezember 1931. ¾ Seite 4°. - An den Schriftsteller Walther von Hollander (1892-1973): "20 Herren bei mir im Haus Badische Heimat, und da Elster anfänglich niemand zu Wort kommen ließ, haben einige handfeste Alemannen, vollkommen unabhängig voneinander aber aus innerem Bedürfnis und auch aus einer gewissen geselligen Notwendigkeit heraus, herzhaft ins Wort gegriffen, und auch ich selbst bin Elster, den ich jetzt doch in verschiedenen Situationen schon kennen gelernt habe, herzhaft über den Schnabel gefahren, so daß er den Abend hindurch sich in Schweigen hüllte, was allen nur recht war. Man kann sich tatsächlich nicht immer, ich betone nicht immer, von einem Mitmenschen belehren lassen, der es besser weiss, der es vor allem immer besser wissen will [...]". - Busse war Geschäftsführer des Landesvereins "Badische Heimat" und erhielt 1930 einen Lehrauftrag für Heimatkunde an der Freiburger Lehrerbildungsanstalt. "Neben zahlreichen Arbeiten zur alemannischen Volks- und Heimatkunde veröffentlichte er eine Reihe im Hochschwarzwald und oberrheinischen Gebiet spielender Erzählungen und Romane [...], die mit ihren antizivilisatorischen, das Bauerntum idealisierenden Tendenzen der Blut-und-Boden-Dichtung nahestanden" (DBE). - Walther von Hollander verfaßte in den 30er Jahren mehrere Filmdrehbücher und Romane zum Thema Ehe, wodurch er zu einer Art Spezialist für zwischenmenschliche Beziehungen avancierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er vermehrt als Kolumnist und Funkschriftsteller sowie als Hörfunkmoderator hervor, war vorwiegend aber als Lebensberater tätig und verfaßte in dieser Eigenschaft lange Zeit die Rubrik "Fragen Sie Frau Irene" für die deutsche Programmzeitschrift "Hörzu". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

Hermann Eris Busse (1891-1947), Schriftsteller und Volkskundler. Ms. Brief mit e. U. Freiburg i. B., 19. Dezember 1931. ¾ Seite 4°. - An den Schriftsteller Walther von Hollander (1892-1973): "20 Herren bei mir im Haus Badische Heimat, und da Elster anfänglich niemand zu Wort kommen ließ, haben einige handfeste Alemannen, vollkommen unabhängig voneinander aber aus innerem Bedürfnis und auch aus einer gewissen geselligen Notwendigkeit heraus, herzhaft ins Wort gegriffen, und auch ich selbst bin Elster, den ich jetzt doch in verschiedenen Situationen schon kennen gelernt habe, herzhaft über den Schnabel gefahren, so daß er den Abend hindurch sich in Schweigen hüllte, was allen nur recht war. Man kann sich tatsächlich nicht immer, ich betone nicht immer, von einem Mitmenschen belehren lassen, der es besser weiss, der es vor allem immer besser wissen will [...]". - Busse war Geschäftsführer des Landesvereins "Badische Heimat" und erhielt 1930 einen Lehrauftrag für Heimatkunde an der Freiburger Lehrerbildungsanstalt. "Neben zahlreichen Arbeiten zur alemannischen Volks- und Heimatkunde veröffentlichte er eine Reihe im Hochschwarzwald und oberrheinischen Gebiet spielender Erzählungen und Romane [...], die mit ihren antizivilisatorischen, das Bauerntum idealisierenden Tendenzen der Blut-und-Boden-Dichtung nahestanden" (DBE). - Walther von Hollander verfaßte in den 30er Jahren mehrere Filmdrehbücher und Romane zum Thema Ehe, wodurch er zu einer Art Spezialist für zwischenmenschliche Beziehungen avancierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er vermehrt als Kolumnist und Funkschriftsteller sowie als Hörfunkmoderator hervor, war vorwiegend aber als Lebensberater tätig und verfaßte in dieser Eigenschaft lange Zeit die Rubrik "Fragen Sie Frau Irene" für die deutsche Programmzeitschrift "Hörzu". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details

Brautlacht, Erich,
Erich Brautlacht (1902-1957), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. Fürstenberg in Mecklenburg, Waldhof, 22. August 1942. 1 S. Gr.-4°. - An Herrn Zacharias, d. i. der Schriftsteller und Holzschneider Alfred Zacharias (1901-1998): "Vor den bösen Nächten in unserer Heimat hatte ich mich und meine Familie einige Zeit in die idyllische Stille der mecklenburger Wälder zurückgezogen. Der Waldhof'[,] auf dem mir eine befreundete Familie ein Landhaus am Stolpsee zur Verfügung stellte, liegt nicht weit von Neustrelitz. In der vergangenen Woche waren wir daher allesamt bei Witteks und gestern waren Witteks in unserem Holzhaus. Dabei hat er, da es auf der Kahnfahrt zum Bahnhof an zu stürmen und zu regnen fing [!], das Manuskript seines neuen Buches, das ich in den Tagen vorher gelesen hatte, im Kahn liegen lassen. Soeben ruft er nun bei mir an und bittet mich, das Manuskript nicht ihm zurückzuschicken sondern Ihnen zuzusenden einschliesslich der sehr aufschlußreichen Korrespondenz mit dem Propagandaministerium [...]". - Erich Brautlacht war Richter am Landgericht in Duisburg und später in Kleve und verfaßte neben seiner juristischen Tätigkeit humorvolle Erzählungen und Romane, häufig idyllischen Charakters, zu Themen aus seiner niederrheinischen Heimat. - Alfred Zacharias studierte an der Kunstgewerbeschule und der Technischen Hochschule München und veröffentlichte vorwiegend mit eigenen Holzschnittillustrationen versehene Jugendschriften. - Erhard Wittek (1898-1981) verfaßte unter dem Pseudonym Fritz Steuben zahlreiche Abenteuer- und Jugendbücher, darunter die bekannten Romane um den Indianerführer Tecumseh. - Die U. in Bleistift.

Erich Brautlacht (1902-1957), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. Fürstenberg in Mecklenburg, Waldhof, 22. August 1942. 1 S. Gr.-4°. - An Herrn Zacharias, d. i. der Schriftsteller und Holzschneider Alfred Zacharias (1901-1998): "Vor den bösen Nächten in unserer Heimat hatte ich mich und meine Familie einige Zeit in die idyllische Stille der mecklenburger Wälder zurückgezogen. Der Waldhof'[,] auf dem mir eine befreundete Familie ein Landhaus am Stolpsee zur Verfügung stellte, liegt nicht weit von Neustrelitz. In der vergangenen Woche waren wir daher allesamt bei Witteks und gestern waren Witteks in unserem Holzhaus. Dabei hat er, da es auf der Kahnfahrt zum Bahnhof an zu stürmen und zu regnen fing [!], das Manuskript seines neuen Buches, das ich in den Tagen vorher gelesen hatte, im Kahn liegen lassen. Soeben ruft er nun bei mir an und bittet mich, das Manuskript nicht ihm zurückzuschicken sondern Ihnen zuzusenden einschliesslich der sehr aufschlußreichen Korrespondenz mit dem Propagandaministerium [...]". - Erich Brautlacht war Richter am Landgericht in Duisburg und später in Kleve und verfaßte neben seiner juristischen Tätigkeit humorvolle Erzählungen und Romane, häufig idyllischen Charakters, zu Themen aus seiner niederrheinischen Heimat. - Alfred Zacharias studierte an der Kunstgewerbeschule und der Technischen Hochschule München und veröffentlichte vorwiegend mit eigenen Holzschnittillustrationen versehene Jugendschriften. - Erhard Wittek (1898-1981) verfaßte unter dem Pseudonym Fritz Steuben zahlreiche Abenteuer- und Jugendbücher, darunter die bekannten Romane um den Indianerführer Tecumseh. - Die U. in Bleistift.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details

Thürk, Harry: Sommer der toten Träume Roman, MITTELDEUTSCHER VERLAG, Juni 2004 ISBN: 3898122417
Harry Thürk hat eine spannende, phantastisch anmutende und doch bitter-wahre Geschichte geschrieben, von drei jungen Burschen und einem Mädchen, die aus dem 2. Weltkrieg zurückkehren in ihre Heimat Oberschlesien.Doch die Heimat gehört jetzt galizischen Flüchtlingen, denen wiederum die Heimat gestohlen wurde. Trunkene Sieger, prügelnde Miliz bestimmen einen gewalttätigen Frieden ...Die Geschichte ist im besten Sinne authentisch. Der Autor hat aus seiner Erinnerung unvergeßliche Figuren aufleben lassen: die beiden Jugendfreunde Jakob Latta und Oswald Hirschke sowie Kulie Schliebitz, der das Zigeunermädchen Alina durch ein Minenfeld lotst und sich später in sie verliebt.Ins Ghetto verbannt in ihrer Heimatstadt, karren die Jungen jeden Morgen die Toten der letzten Nacht zum Begräbnisplatz, wo ein verzweifelter Pfarrer sie segnet...Und dann bringt eine der großen Razzien der Geschichte die endgültige Wende: Sommer 1945 - Sommer der toten Träume.Ein ehrlicher Geschichten- und Geschichtsroman um Sieger und Verlierer, um die Suche einer verlorenen Generation nach Halt und Heimat und um Leben im Niemandsland der Gesetzlosigkeit.

NEUBUCH! 4. Aufl. 2006. 349 S. 20 cm 204 mm x 128 mm x 27 mm

[SW: Oberschlesien; Romane/Erzähl.,Nachkriegszeit; Romane/Erzähl.]

Details

Tschinag, Galsan: Das geraubte Kind Roman, SUHRKAMP, Januar 2006 ISBN: 3518457403
Unter dem ovalen Mond, der löchrig und brüchig wirkte, und unter den Wolken, flüchten, auseinanderstiebenden Herden ähnlich, lag, fern und fahl und stumm, der Altai mit seinen Bergen, Steppen, Wäldern, Seen und Flüssen, erstarrt unter dem winterlichen Schild aus Eis und Schnee." Dort wächst der Nomadenjunge Hynndynn bei Pflegeeltern auf, nachdem seine Mutter kurz nach seiner Geburt gestorben ist. Ihm wird von weit hergereisten Fremden ein ungewöhnliches Schicksal prophezeit. Seine Adoptiveltern erhalten von den Unbekannten eine prächtige Jurte und viele Geschenke, so daß die kleine Familie fast sorgenfrei leben kann. Als siebenjähriger Knabe wird Hynndynn aus seinem Land entführt, um von hohen Persönlichkeiten in China eine umfasse Bildung zu erhalten. So lernt er höfische Umgangsformen. Er verliebt sich in ein chinesisches Mädchen und kehrt als junger, verheirateter Mann in die Heimat zurück. Dort wird er zum Fürsten ernannt und soll als neues Oberhaupt des Stammes die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat einleiten. Aber der Tuwa-Stamm wehrt sich. Hynndynn ist hin- und hergerissen zwischen dem in China Erlernten und den alten Traditionen der Nomaden. Schließlich besinnt er sich auf seine Herkunft, bekennt sich zu seiner Heimat und nimmt den Kampf gegen die übermächtigen chinesischen Besatzer auf.

NEUBUCH! 2006. 318 S. 18 cm 179 mm x 108 mm x 22 mm; Suhrkamp Taschenbücher Nr.3740

[SW: Mongolei, Geschichte; Romane/Erzähl.,China, Geschichte; Romane/Erzählungen]

Details