Robert Musil

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Roth, Marie-Louise: Gedanken und Dichtung : Essays zu Robert Musil. Herausgegeben von Claude Chevalier, Annette Daigger und Gerti Militzer. Festschrift. Saarbrücken : Saarbrücker Druckerei u. Verlag, 1987. ISBN: 3925036121
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Grußwort des Präsidenten der Universität des Saarlandes Richard J. Meiser -- Hommage von Prof. Dr. Adolf Frise, Herausgeber der Werke Robert Musils -- Ansprache des Generalsekretärs des Österreichischen PEN-CLUBS, Franz Richter -- Lebenslauf -- Schriftenverzeichnis -- Robert Musil im Spiegel seines Werkes: Versuch einer inneren Biographie -- Musil als Kritiker -- Robert Musil zum Problem der Ethik -- Essay und Essayismus bei Robert Musil -- Robert Musil als Aphoristiker -- Robert Musil et l'utopie -- Robert Musil: Im Schatten fremder Städte. Gartenidyllik oder letzter Protest? -- Musil als Rezensent der "Wege zur Kunstbetrachtung" Gustav Johannes von Alleschs (Text und Kommentar) -- Un inedit de Musil: le compte rendu de la premiere de l'Unbestechliche" de Hofmannsthal -- Musiliana: Brief Susannens und Zweiter Brief Susannens -- Entdeckung im Nachlaß: "Die Sturmflut auf Sylt" von Robert Musil (Text mit Einleitung) -- "Organisation, Desorganisation und Dichtung": Randbemerkungen zu einem unveröffentlichten Text Robert Musils. ISBN 3925036121 - , ISBN-13: 9783925036125

222 S. Originalbroschur.

[SW: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft]

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Musil, Robert: 50 Jahre Rowohlt Rotations Romane: Die Amsel. Kleine Prosa, Rowohlt Verlag Erste Aufl. dieser Ausg. 1996 Reinbek bei Hamburg ISBN: 3499220814
122 S.S. 12°

Taschenbuch Miniaturtaschenbuch in gutem Zustand. Robert Musil war der einzige Sohn des Ingenieurs und Hochschulprofessors Alfred Musil und seiner Ehefrau Hermine Bergauer. Zwischen 1892 und 1897 besuchte Musil Schulen in den verschiedenen Städten, in die sein Vater versetzt wurde. Musils letzte Ausbildungsstätte war die Technische Militärakademie in Wien. Er brach aber die Offizierslaufbahn ab und begann ein Maschinenbau-Studium an der Deutschen Technischen Hochschule Brünn (tschechisch: Brno). Dort lehrte seit 1890 Musils Vater. 1901 absolvierte Musil sein Examen als Ingenieur. Im selben Jahr begann er seinen zweijährigen Dienst im Infanterieregiment Freiherr von Heß Nr. 49; stationiert in Brünn. Anschließend arbeitete Musil von 1902 bis 1903 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Stuttgart. Ab 1903 studierte Musil Philosophie und Psychologie in Berlin und schloss in dieser Zeit Freundschaft mit Alfred Kerr und Franz Blei. 1906 entwickelte er den Musilschen Farbkreisel. Der Philosoph Carl Stumpf promovierte Robert Musil, der am 31. Januar 1908 seine Dissertation zum Thema Beitrag zur Beurteilung der Lehren Machs eingereicht hatte. Die Arbeit erhielt von Stumpf die Note laudabile. Im Rigorosum, das am 27. Februar 1908 stattfand, war ein Korreferent der Philosoph Alois Riehl - er schloss sich der Benotung an.[1] Die Möglichkeit einer Habilitation, die Musil danach angeboten wurde, lehnte er zugunsten einer freiberuflichen Schriftstellerexistenz ab. 1910 zog er nach Wien und wurde Bibliothekar an der TU Wien. Am 15. April 1911 heiratete Musil Martha Marcovaldi, geborene Heimann. Bis zum Kriegsanfang war er als Mitarbeiter bei mehreren Zeitungen tätig. 1914 druckte die Neue Rundschau Musils kriegsbegeisterten Essay "Europäertum, Krieg, Deutschtum" ab. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Reserveoffizier teil und beendete ihn im Rang eines Landsturmhauptmanns mit mehreren Auszeichnungen. Er war in Südtirol und zuletzt an der italienisch-serbischen Front stationiert. Am 22. September 1915 wurde er nahe Trient knapp von einem Fliegerpfeil verfehlt, den ein italienisches Flugzeug abgeworfen hatte. Er beschrieb diese existentielle Erfahrung in der Hauptszene seiner berühmten Erzählung Die Amsel. 1916 und 1917 war Musil Herausgeber der Soldaten-Zeitung. Am 22. Oktober 1917 wurde Musils Vater mit dem erblichen Adelstitel Edler von Musil ausgezeichnet. Ab 1918 etablierte sich Musil als freier Schriftsteller. Im Frühjahr 1920 lernte Musil in Berlin seinen späteren Verleger Ernst Rowohlt kennen. Ab 1921 war Musil auch Theaterkritiker. Sein 1921 vollendetes großes Schauspiel "Die Schwärmer", das ihm 1923 den Kleist-Preis einbrachte, von Kritikern aber als Lesedrama bezeichnet wurde, kam erst 1929 in einer vom Regisseur drastisch zusammengestrichenen Fassung an einer Berliner Vorstadtbühne zur Uraufführung.[2] Musil hatte vergeblich versucht, sie zu verhindern, und deshalb auch nicht der Bitte entsprochen, eine von ihm selbst gekürzte Bühnenfassung zur Verfügung zu stellen.[3] Sein zweites Stück, die Komödie "Vinzenz und die Freundin bekannter Männer" war bei weitem erfolgreicher.[4] Von 1923 bis 1928 war Musil 2. Vorsitzender des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller in Österreich (neben dem 1. Vorsitzenden Hugo von Hofmannsthal).[5] Nach dem Kleist-Preis 1923 wurde ihm 1924 der Kunstpreis der Stadt Wien und 1929 der Gerhart-Hauptmann-Preis verliehen. Ab 1931 lebte Musil wieder in Berlin. Dort gründete in dieser Zeit Curt Glaser mit Gleichgesinnten eine Musil-Gesellschaft zur finanziellen Unterstützung des Autors. 1933 wieder Umzug nach Wien. 1934 wurde die Berliner Musil-Gesellschaft aufgelöst, aber in Wien neu gegründet. In Wien wohnte er in der Rasumofskygasse 20 im dritten Bezirk, wo heute ein "Robert-Musil-Gedenkraum" zu besichtigen ist. Mit 56 Jahren erlitt Musil 1936 einen Schlaganfall, von dem er sich nie mehr völlig erholte. 1938-1942 Mit dem Anschluss Österreichs 1938 und dem Übergreifen der nationalsozialistischen Diktatur emigrierte er mit seiner Frau in die Schweiz nach Zürich. Nachdem bereits 1933 Musils Werke nach der Machtergreifung Hitlers im Deutschen Reich verboten worden waren,[6] wurden seine Bücher 1938 auch in Österreich verboten. Aus finanziellen Gründen zog das Ehepaar Musil dann nach Genf, in die Nähe von Granges-Canal. Sie lebten dort in äußerst desolaten Verhältnissen. Finanzielle Unterstützung erfuhren sie durch den Genfer Pfarrer Robert Lejeune[7] sowie das schweizerische Hilfswerk für deutsche Gelehrte.[8] Am 15. April 1942 starb Robert Musil an einem Gehirnschlag, am Chemin des Clochettes 1 in Genf. Seine Asche wurde in einem Wald bei Genf verstreut. Im Jahr 1956 wurde in Wien Ottakring (16. Bezirk) der Musilplatz nach ihm benannt. Wirkung und Rezeption Bekannt ist er vor allem als Autor des unvollendeten Romans Der Mann ohne Eigenschaften. Der Roman wurde nach seinem Erscheinen Anfang der 1930er Jahre zunächst wenig beachtet. In den 1950er Jahren besorgte Adolf Frise eine Neuedition dieses Romanfragments und trug so maßgeblich zu dessen Wiederentdeckung bei. Im engeren Rahmen der deutschsprachigen Literatur seiner Zeit stellt man Musil nicht selten in eine Reihe mit Hermann Broch, Franz Kafka, Thomas Mann, Elias Canetti und anderen, deren Schreibenergie sich oft ähnlich der Musilschen aus Zusammenbruchserfahrungen nährte, die so persönlich wie epochal waren. In der zeitgenössischen österreichischen Literatur bezeugen unter anderem Gerhard Amanshauser, Rudolf Bayr, Thomas Bernhard, Alois Brandstetter, Andreas Okopenko, Michael Scharang, Franz Schuh und Julian Schutting auf verschiedene Weise das Fortwirken seines Werkes und nehmen in ästhetisch-politischer Hinsicht Standpunkte Musils ein.

[SW: Jubiläumsausgaben | Rowohlt Rotations Romane | Amerikanische Literatur]

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Arnold, Heinz Ludwig (Hrsg.): Robert Musil. Text + Kritik, Heft 21/22. Zeitschrift für Literatur. München: Edition Text + Kritik, 1983. ISBN: 3883771554
Gebraucht, aber gut erhalten. - Inhalt: Bernd Hüppauf: Von Wien durch den Krieg nach Nirgendwo. Nation und utopisches Denken bei Musil und im Austromarxismus -- Manfred Requardt: Robert Musil und das Dichten "More geometrico" -- Werner Fuld: Der Schwierige. Zu Verlagsproblemen Robert Musils -- Daniel Dell'Agli: Dasein und Nichtdasein einer Erscheinung. Robert Musil in und aus seinen Briefen: pseudobiographisch -- Wolf Scheller: Der Dichter des 'Könnte auch so anfangen...'. Robert Musils "Briefe 1901 bis 1942" -- Wolfgang Freese: Zur neueren Musil-Forschung. Ausgaben und Gesamtdarstellungen -- Jürgen C. Thöming: Musil-Chronik -- Jürgen C. Thöming / Michiko Mae: Auswahlbibliographie zu Robert Musil. ISBN 3883771554 - , ISBN-13: 9783883771557

3. Auflage. Neufassung. 179 S. Originalbroschur.

[SW: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft]

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Robert Musil (1880 - 1942) - Musil, Robert: Der Mann ohne Eigenschaften. Roman. Band 1 : Erster und zweiter Teil. Band 2: Dritter Teil, Band 3 (aus dem Nachlaß): Schluß des dritten Teils, Vierter Teil, Anhang, Berlin, Verlag Volk und Welt, 1975. ; Schutzumschlag / dust cover
diese Ausgabe entspricht in Orthographie und Interpunktion sowie in Textanordnung und -gestaltung der Nachlaßteile der von Adolf Frise veranstalteten Ausgabe, - Robert MUSIL( * 6. November 1880 in Klagenfurt, Österreich; 15. April 1942 in Genf, Schweiz), von 1917 bis zur Adelsaufhebung von 1919: Robert Edler von Musil, war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker., Bekannt ist Robert Musil vor allem als Autor des unvollendeten Romans Der Mann ohne Eigenschaften. Der Roman hatte sich von den ersten autobiographischen Entwürfen noch kurz nach dem Weltkrieg über verschiedene Romanprojekte Mitte der 1920er Jahre zu Musils Lebenswerk entwickelt, in das nach und nach sämtliche literarischen Anstrengungen eingingen. Über dieser Arbeit wurden nach dem Erfolg des Erstlingswerks Die Verwirrungen des Zöglings Törleß von 1906 bis 1930 Musils literarische und journalistische Publikationen immer seltener, die Produktion von Essays versiegte in dieser Zeit vollständig: Nachdem Ernst Rowohlt sich bereit erklärt hatte, Musil regelmäßige Vorschüsse auf den entstehenden Roman zu zahlen, mit denen sich ein bescheidener Lebensunterhalt bestreiten ließ, gab Musil seine journalistische Tätigkeit auf (die er als lästigen Brotberuf betrachtet hatte), literarische Veröffentlichungen kamen nur noch unter großem finanziellen Druck bzw. aus dem Bedürfnis zustande, sich dem literarischen Publikum nach Jahren in der Versenkung wieder in Erinnerung zu rufen. Der Roman wurde nach Erscheinen des ersten Teilbands 1930 von der Kritik hoch gelobt, verschaffte Musil jedoch keinen großen Publikumserfolg wie noch der Törleß, woran auch prominente Fürsprecher wie Thomas Mann nichts zu ändern vermochten. Die Arbeiten an der Fortsetzung waren für Musil nun zunehmend von finanziellen und arbeitsökonomischen Nöten geprägt, die ihn vom Lesepublikum noch weiter entfernten. Das Romanprojekt wuchs immer stärker in die "Tiefe" - Musil häufte in Entwürfen, Konzepten, Varianten und Korrekturschriften ein in seinem Nachlass etwa 6000 Seiten umfassendes, komplexes System von Notizen an - und die Produktion publikationsfertiger Texte schritt immer langsamer voran. Auf Druck des Verlegers, der schließlich nicht mehr bereit war, Vorschüsse auf den Abschluss des Projekts zu zahlen, erschien 1932 noch eine Zwischenfortsetzung, deren Echo in der literarischen Welt aber bereits wesentlich geringer ausfiel als noch bei Publikation des ersten Teils. Eine Reihe weiterer Kapitel zog der Autor zurück, nachdem sie schon an den Verlag gegangen waren (die sog. Druckfahnenkapitel). In den letzten zehn Jahren seines Lebens geriet Musil fast vollständig in Vergessenheit und publizierte trotz unablässiger Arbeit am Mann ohne Eigenschaften keine weiteren Teile des Romans. Als er 1942 im Genfer Exil plötzlich starb, hatte er seit mehreren Wochen nur noch ein einziges Kapitel (Atemzüge eines Sommertags) bearbeitet, das bei seinem Tod noch auf dem Schreibtisch lag. In den 1950er Jahren besorgte Adolf Frise eine Neuedition des Romanfragments und trug so maßgeblich zu dessen Wiederentdeckung bei. Heute gilt der Roman als eines der größten Werke der klassischen Moderne und ist als "literaturwissenschaftliches Prestigeobjekt"[9] Gegenstand intensiver Erforschung. (Wikipedia) Versandkosten: 5,00 EUR, Verkauf dieser Ausgabe nur gegen Vorkasse !

1. Auflage Lizenzausgabe, 3 Bände, mit dem Kommentarband von Rolf Schneider "Die problematisierte Wirklichkeit. Leben und Werk Robert Musils. Versuch einer Interpretation". 854 (1) / 481 (3) / 735 (1) S., 140 (1) S., 8°, (19,5 x 12,5 cm) , Rosa Leinen mit Schutzumschlag, die Schutzumschläge am Rücken minimal gebräunt, bei Band 3 am oberen Rückenkapital mit minimalen Randanrissen, die Buchblöcke sauber und gut, durch Verwendung unterschiedlicher Papierqualitäten der Schnitt teils gering streifig, die Buchblöcke teils mit minimaler Randbräune, der Kommentarband als Broschur mit Schutzumschlag, 8°, (19,5 x 12,4 cm), sauber und frisch

[SW: deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts, österreichische Literatur, Literatur der Moderne]

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