Rilke

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Rilke, Rainer Maria: Auguste Rodin. Ein Vortrag [1907]. Die Briefe an Rodin. Aus dem Französischen (Briefe), herausgegeben und mit einem Nachwort von Oswald von Nostitz. Mit Anmerkungen. - (=Fischer Bücherei, Band 101). Frankfurt am Main, Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1955.
Seiten papierbedingt gebräunt. Guter Zustand. Aus der Bibliothek des Verlegers Heinrich Beck. - Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 in Prag; 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux, Schweiz; eigentlich Rene Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke) war einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache. Daneben verfasste er Erzählungen, einen Roman und Aufsätze zu Kunst und Kultur sowie zahlreiche Übersetzungen von Literatur und Lyrik unter anderem aus der französischen Sprache. Sein umfangreicher Briefwechsel bildet einen wichtigen Bestandteil seines literarischen Schaffens. ... Das dichterische Werk: Beeinflusst durch die Philosophen Schopenhauer und vor allem Nietzsche, deren Schriften er früh kennengelernt hatte, ist Rilkes Werk geprägt durch eine scharfe Kritik an der Jenseitsorientierung des Christentums und an einer einseitig naturwissenschaftlich-rationalen Weltdeutung. Zu den frühen Werken Rilkes gehören die Gedichtbände Wegwarten, Traumgekrönt und Advent. Mit dem Band Mir zur Feier (1897/98) wendet er sich zum ersten Mal systematisch einer Betrachtung der menschlichen Innenwelt zu. Die unveröffentlichte Gedichtsammlung Dir zur Feier (entstanden 1897/98) ist eine einzige Liebeserklärung an die verehrte Lou Andreas-Salome. 1899 entstand das kurze Prosawerk Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke. Das Stunden-Buch (3 Teile, entstanden 1899-1903, Erstdruck 1905), benannt nach traditionellen Gebetbüchern des Mittelalters, bildet den ersten Höhepunkt des Frühwerkes und ist Ausdruck eines pantheistischen Gottesbildes. Mit seinen kunstvoll verschlungenen Reimbändern und seinem fließenden Rhythmus ist der Gedichtzyklus eines der Hauptwerke des literarischen Jugendstils. Nietzsches Philosophie - auch vermittelt durch beider intime Freundin Lou Andreas-Salome - gewinnt in den Jahren um die Jahrhundertwende erheblichen Einfluss auf Rilke. Die radikale Anerkennung der Wirklichkeit ohne Jenseitsvertröstungen oder soziale Entwicklungsromantik prägt auch Rilkes Weltverständnis. Dafür stehen intensive Beobachtungen der Natur sowie des menschlichen Verhaltens und Gefühlslebens. Dies alles bildet Rilkes "Weltinnenraum", in dem sich Außen- und Innenwelt verbinden. Aus den Werken der mittleren Phase zwischen 1902 und 1910 sind vor allem die Neuen Gedichte und der Roman Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge wichtig. Rilke wendet sich in diesen Werken radikal der Welt menschlicher Grunderfahrungen zu, nun aber nicht mehr in reiner Beobachtung des Innen, sondern in einer das Subjekt zurückdrängenden symbolischen Spiegelung dieses Innen in erlebten Dingen. So entstehen seine "Dinggedichte", beispielsweise Blaue Hortensie und Der Panther (s.u. Textbeispiele'), die den literarischen Symbolismus weiterentwickeln. Dieses Welterfassen bezieht ausdrücklich auch die negativen und fremden Aspekte des Lebens ein: Hässliches, Krankheit, Trieb und Tod. m späten Werk (1912-22) bemüht sich Rilke darum, seiner Bejahung des Lebens in den Zyklen der Duineser Elegien und Sonetten an Orpheus poetische Gestalt zu verleihen und das ganze, Leben und Tod umgreifende Dasein zu feiern. Die Gedichte der letzten Jahre zerfallen in sehr unterschiedliche Gruppen: einerseits heiter-entspannte, oft lakonisch-pointierte Natur- und Landschaftsgedichte, andererseits poetisch kühne Experimente, die rein aus der Sprache heraus gearbeitet sind. Aus wikipedia-orgRainer_Maria_Rilke

Erste Auflage dieser Ausgabe. 163 (11) Seiten und 4 Blatt mit Abbildungen. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert.

[SW: Kunst 20. Jahrhundert, Briefbände, Kunstphilosophie, Deutsche Literatur vor dem 1. Weltkrieg, Biografien Biografie Biographien Biographie, Bildhauer, Kunst 19. Jahrhundert, Briefwechsel, Künstlermonographien, Kunstliteratur, Kunstwissenschaft, Kunstmonographien, Taschenbücher vor 1960, Taschenbuchreihen, Bildhauerei, Kunst, Kunstgeschichte, Briefe, Monographien, Kunsttheorie, Brief]

Details

Rilke, Rainer Maria: Briefe an eine junge Frau. Mit einem Nachwort von Carl Sieber. - (=Insel - Bücherei, IB Nr. 409). Wiesbaden, Insel Verlag, 1957.
Guter Zustand. Aus dem Besitz der Gräfin Ledebur mit geprägtem Monogramm (Krone) auf dem Vorsatz und Vortitel. - Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 in Prag; 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux, Schweiz; eigentlich Rene Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke) war einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache. Daneben verfasste er Erzählungen, einen Roman und Aufsätze zu Kunst und Kultur sowie zahlreiche Übersetzungen von Literatur und Lyrik unter anderem aus der französischen Sprache. Sein umfangreicher Briefwechsel bildet einen wichtigen Bestandteil seines literarischen Schaffens. ... Das dichterische Werk: Beeinflusst durch die Philosophen Schopenhauer und vor allem Nietzsche, deren Schriften er früh kennengelernt hatte, ist Rilkes Werk geprägt durch eine scharfe Kritik an der Jenseitsorientierung des Christentums und an einer einseitig naturwissenschaftlich-rationalen Weltdeutung. Zu den frühen Werken Rilkes gehören die Gedichtbände Wegwarten, Traumgekrönt und Advent. Mit dem Band Mir zur Feier (1897/98) wendet er sich zum ersten Mal systematisch einer Betrachtung der menschlichen Innenwelt zu. Die unveröffentlichte Gedichtsammlung Dir zur Feier (entstanden 1897/98) ist eine einzige Liebeserklärung an die verehrte Lou Andreas-Salome. 1899 entstand das kurze Prosawerk Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke. Das Stunden-Buch (3 Teile, entstanden 1899-1903, Erstdruck 1905), benannt nach traditionellen Gebetbüchern des Mittelalters, bildet den ersten Höhepunkt des Frühwerkes und ist Ausdruck eines pantheistischen Gottesbildes. Mit seinen kunstvoll verschlungenen Reimbändern und seinem fließenden Rhythmus ist der Gedichtzyklus eines der Hauptwerke des literarischen Jugendstils. Nietzsches Philosophie - auch vermittelt durch beider intime Freundin Lou Andreas-Salome - gewinnt in den Jahren um die Jahrhundertwende erheblichen Einfluss auf Rilke. Die radikale Anerkennung der Wirklichkeit ohne Jenseitsvertröstungen oder soziale Entwicklungsromantik prägt auch Rilkes Weltverständnis. Dafür stehen intensive Beobachtungen der Natur sowie des menschlichen Verhaltens und Gefühlslebens. Dies alles bildet Rilkes "Weltinnenraum", in dem sich Außen- und Innenwelt verbinden. Aus den Werken der mittleren Phase zwischen 1902 und 1910 sind vor allem die Neuen Gedichte und der Roman Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge wichtig. Rilke wendet sich in diesen Werken radikal der Welt menschlicher Grunderfahrungen zu, nun aber nicht mehr in reiner Beobachtung des Innen, sondern in einer das Subjekt zurückdrängenden symbolischen Spiegelung dieses Innen in erlebten Dingen. So entstehen seine "Dinggedichte", beispielsweise Blaue Hortensie und Der Panther (s.u. Textbeispiele'), die den literarischen Symbolismus weiterentwickeln. Dieses Welterfassen bezieht ausdrücklich auch die negativen und fremden Aspekte des Lebens ein: Hässliches, Krankheit, Trieb und Tod. m späten Werk (1912-22) bemüht sich Rilke darum, seiner Bejahung des Lebens in den Zyklen der Duineser Elegien und Sonetten an Orpheus poetische Gestalt zu verleihen und das ganze, Leben und Tod umgreifende Dasein zu feiern. Die Gedichte der letzten Jahre zerfallen in sehr unterschiedliche Gruppen: einerseits heiter-entspannte, oft lakonisch-pointierte Natur- und Landschaftsgedichte, andererseits poetisch kühne Experimente, die rein aus der Sprache heraus gearbeitet sind. Aus wikipedia-Rainer_Maria_Rilke

252. - 261. Tausend. 48 Seiten. 18,5 cm. Illustrierter olivgrüner Pappband mit Schmuckpapierbezug und montiertem Deckel- und Rückenschild. Überzugspapier 157 nach Jenne, olivgrün, weiß. Rahmen rot, Schrift schwarz. Rückenschild mit Nummer, Rückenschildbeschriftung "Rilke: An eine junge Frau". Gedruckt von Ludwig Oehms, Frankfurt a. M., in Linotype-Aldus-Buchschrift.

[SW: Deutsche Literatur vor 1933, Insel Bücherei, Inselbücherei, Deutsche Literatur im 1. Weltkrieg, Buchreihen, Buchwesen, Briefe, Deutsche Literatur der 10er Jahre, Deutsche Literatur der zehnerJahre, Brief]

Details

Rainer Maria Rilke. Blätter der Rilke Gesellschaft. Band 23/2000. Stuttgart Thorbecke, 2000.
Berlin - Wien. Stationen der Moderne. Aus dem Inhalt: Walter Busch, Eros und poetisches Sprechen / Klaus Siebenhaar, Rainer Maria Rilke und das Berliner Theater um 1900 / Peter H. Feist, Sezession, Ausstellungen, Galerien im Berlin der Jahrhundertwende / Isolde Schiffermüller, Euphonie und Sprachreflexion / Ute Faath, Rainer Maria Rilke und Georg Simmel / Ferenc Szasz, Rilke und Arthur Holitscher / Joachim W. Storck, Rilke, Karl Kraus und "Die Fackel" / Stefan Schank, Rilke-Biographie für die Jahre 1996-1998.

17x24, 189 Seiten, Kt,

[SW: Literaturwissenschaft]

Details

Woldemar Klein Verlag (Hg.) : RAINER MARIA RILKE UND DIE BILDENDE KUNST. -- - Kunstwerk-Schriften Band 24 - mit ca. 42 Abbildungen & Fotos im Text & auf Tafeln in S/W & 2 montierten Farbtafeln ---. Woldemar Klein, Baden - Baden, 1951
Einbd leicht ber, leicht nachgedunkelt, innen gut & sauber -NAU-

66 Seiten, Original-Englisch-Broschureinband, Größe 4°. 27 x 21,8 cm, - 1. Rainer Maria Rilke: Aus der ersten Duineser Elegie 2. Aleksis Rannit: Gespräch mit Cara Rilke 3. Rainer Maria Rilke: Brief an Rodin 4. Rainer Maria Rilke: Aus de" französischen Gedichten 5. Aleksis Rannit: Rilke und die slawische Kunst 6. Rainer Maria Rilke: An Merline 7. Kurt Leonhard: Die Legende von den drei Lebendigen und den drei Toten 8. Nino Erne: Plastik und Musikalität in Rilkes Verskunst 9. Else Buddeberg: Rilkes C'zanne-Begegnung 10. Peter H. von Blanckenhagen: Rilke und "La Famille des Saltimbanques" von Picasso 11. Freya Zöllin: Die Maler in Rilkes Briefen an Merline 12. Hedwig Rohde: Das Grabmal der Paula Becker-Modersohn 13. Rainer Maria Rilke: Aus dem "Requiem für eine Freundin" 14. Ernst Johann: Der Wandel des Kunstverständnisses 15. Franz Winzinger: Wiedersehen mit Hans Purrmann 16. Charlotte Berend-Corinth: Ausstellungen in New Yorck 17. Herwin Schäfer: Eine problematische Phase amerikanischer Museumsarbeit - mit Beilage: Zeitungsartikel aus DER TAG Nr. 50 vom 28.2.1960/Rilke und gewisse Damen (Zu seinem Briefwechsel mit Inga Junghanns - o. T. Braun -Kunst & Malerei Sonderauflage Auflage,

[SW: - Biographie -]

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