Otto Gross

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Andrea Böhle: "Otto Gross": Ein vergessener Kulturrevolutionär? GRIN Verlag GmbH,Mrz 2008 ISBN: 9783638924344
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Abteilung für Neuere Germanistik), Veranstaltung: Utopien der Jahrhundertwende, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Eine sehr detailreiche und stringent aufgebaute Arbeit. Gute Textkenntnis und wissenschaftliche Aufarbeitung. Kleinere Unsicherheiten fallen beim Umfang der Arbeit nicht weiter ins Gewicht, da sehr engagierte Arbeit. , Abstract: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewinnen in Deutschland kollektive Publikationsformen immer mehr an Bedeutung, denn gerade die unterschiedlichen literarischen und politischen Strömungen dieser Zeit finden in diesen Medien ihr Gehör. So verwundert es nicht, dass ein Grossteil der expressionistischen und anarchistischen Debatten in den mehr als einhundert Zeitschriften, die diese Epoche hervorbrachte, ihr Forum (fand). In einigen dieser Zeitschriften trifft man gegen Ende des Jahres 1913 bis zum Frühling des Folgejahres auf mehrere Beiträge über einen gewissen Dr. Otto Gross und einem, mit dieser Person verbundenen, publizierten Skandal über den 'Fall Gross'. Wer war dieser Dr. Otto Gross Und warum kam es zu einem Skandal In Otto Gross Persönlichkeit vereinigen sich Charaktere und Eigenschaften, die eigentlich für mehrere Menschen reichen. So war er Psychoanalytiker, Arzt, Kulturwissenschaftler, Intellektueller, Reformer, Anarchist, Drogensüchtiger, Revolutionär und Sohn. Und er sorgte mit seinen Texten über die Psychoanalyse, seiner soziologisch-psychoanalytischen Kulturanalyse, seinen anarchistisch-revolutionären Ideen und dem öffentlich ausgetragenen Vater-Sohn-Konflikt für einigen Wirbel. Ziel dieser Arbeit ist, die zwei zuvor gestellten Fragen ausreichend zu beantworten, dementsprechend liegen die thematischen Schwerpunkte dieser Arbeit auf Otto Gross außergewöhnlicher Lebensführung, dem Spagat zwischen Bürgertum und Boheme, seinen psychoanalytisch-kulturellen Texten und der Pressekampagne für die Befreiung des Internierten.

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Dehmlow Raimund, Heuer Gottfried (Hrsg.): Boheme, Psychoanalyse & Revolution - 3. Internationaler Otto Gross Kongress, Gießen Transmit 2003
Beiträge u.a. von Brigitta Kubitschek (Franziska Gräfin zu Reventlow und Otto Gross - Auflehnung, Protest und Rebellion gegen eine patriarchalische Gesellschaft), Albrecht Götz von Olenhusen (Carl Schmitt, Otto Gross und die Boheme), Jennifer E. Michael (Karl Otten und Otto Gross), Regula Bochsler (Welche Rolle spielte Hans Gross im Anarchistenprozess 1912?), Bernd A. Laska (Otto Gross zwischen Max Stirner und Wilhelm Reich), Gottfried Heuer (Oskar Panizza und Gross - eine Seelenverwandschaft), Michael Raub (Gross' Ideen zwischen Positivismus und Intuition).

sehr guter Zustand, 240 S., kart.

[SW: Psychologie, Kriminologie, Anarchismus, Individualismus, Stirnerianer, Lebensreformer, Lebensreformbewegung, Monte Verita]

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Heuer Gottfried (Hrsg.): 2. Internationaler Otto Gross Kongress Burghölzli, Zürich 2000, Marburg Transmit 2002
Beiträge u.a. von Hermann Müller (Otto Gross, C. G. Jung und die Anarchisten von Ascona), Jennifer Michaels (Gross und das Konzept des Matriarchats), Albrecht Götz von Olenhusen (Die Prozesse von Hans Gross gegen Otto und Frieda Gross). Texte teilweise englischsprachig. Der umfassendeste Beitrag ist von Hubert van den Berg: Otto Gross und die Imagination und Repräsentation des Sexuellen im Kreis der Züricher Dadaisten. Zudem geht es um den "Weckruf an alle Unterdrückten" und seinen mutmaßlichen Verfasser Robert Scheidegger (1908 wurden Albert Reitze und Johannes Nohl - u.a. langjähriger Freund von Erich Mühsam - in der Schweiz verhaftet, weil sie bei den Feiern zum 1. Mai dieses radikale Flugblatt verteilten).

sehr guter Zustand, 343 S., kart.

[SW: Psychologie, Anarchismus, Psychiatrie, Dadaismus, Psychoanalyse, Literaturgeschichte, Geschlechterforschung, Matriarchat, Weckrufgruppe]

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OTTEN, KARL: Wurzeln (Roman) Berlin, Jockel Peinlich Verlag, o.J., Raubdruck der 70er Jahre
Rücken oben etwas eingerissen, sonst guter Zustand

Kartoniert, 8°, 279 S., "Karl Otten gehörte zur anarchistischen Gruppe "Tat" um Erich Mühsam, zusammen mit Franz Jung, Leonhard Frank, Georg Schrimpf, Oskar Maria Graf und Otto Gross. Im "Weg nach unten" beschreibt Franz Jung die Aktivitäten der Gruppe und ihre Bemühungen Otto Gross freizubekommen. Parallel hierzu können die entsprechenden Kapitel aus den "Wurzeln" von Karl Otten gelesen werden. Dr. Othmar ist Otto Gross, Altmann Franz Jung, Roth Erich Mühsam."

[SW: Belletristik Prosa, Erster Weltkrieg, Novemberrevolution, Anarchismus]

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