Mynona
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Mynona and Friedlaender, Salomo: Graue Magie. Ein Berliner Nachschlüsselroman von Mynona. Nachdruck der Erstausgabe von 1922, Mit Zeichnungen von L. Hohmeyer. Gr.8° (Berliner Texte. Hrsg.v. Detlef Bluhm. Bd. 5). 1. Auflage dieser Ausgabe. OPpbd. Sauberes Exemplar, 1/5/Berlin/Fannei & Walz,Berlin 1989.
ISBN 392757404x - Salomo Friedlaender/Mynona (1871-1946) studierte zunächst in München und Berlin Medizin und Zahnmedizin, seit 1896 spekulative Philosophie. Nach seiner endgültigen Übersiedlung nach Berlin (1906) schreibt er unter dem Pseudonym "Mynona" Gedichte und Grotesken, die in den expressionistischen Zeitschriften Der Sturm und Die Aktion veröffentlicht werden. 1933 flieht er aus Berlin und lebt in Paris unter größten materiellen Entbehrungen und in der dauernden Gefahr der Deportation. 1946 stirbt er 75jährig in Paris, wo er auf Armenkosten begraben wird. Er hat in unvergleichlicher Weise die Entwicklung philosophischen Denkens von Kant über Schopenhauer und Neitzsche weiter - und über sie hinausgeführt. Maximilian Harden nannte ihn einen 'deutschen Voltaire'. Wenn ihm der Ruhm, der weit kleineren Geister zuteil wurde, dennoch versagt blieb, so sicherlich auch deshalb, weil er sich als Philosoph und Grotekenschriftsteller in einer Person den gängigen Mustern nicht fügte.
309 S.
Friedlaender, Salomo - HUDER, Walther u. Hannelore Ritscher (Hrsg.): Salomo Friedlaender/Mynona 1871-1946. Ausstellung anläßlich der Eröffnung der Sammlung Salomo Friedlaender/Mynona im Archiv der Akademie der Künste, Berlin, 3.5.-4.6.1972. Katalog. (Mit 46 z.T. farb. Abb.) - Bln.: Akademie der Künste 1972.
ERSTE AUSGABE. - Salomo Friedlaender (1871-1946), bekannt durch seine unter dem Pseudonym 'Mynona' (Umkehrung von 'anonym') veröffentlichten "Grotesken von schwarzem Humor, die das Widersinnige als selbstverständlich darstellen, und satirisch-phantastischen Erzählungen mit Nähe zur Paul Scheerbart. Randerscheinung des Expressionismus und Vorgriff des Absurden." (Wilpert4 S. 179). - Der reich illustrierte Ausstellungskatalog verzeichnet 475 Exponate, die durch ein Namen- und Sachregister erschlossen werden; Textbeiträge und Erinnerungen von Mynona ('Selbstkarikatur'), Hans Blüher, Alfred Kubin, Ludwig Meidner, Arthur Segal und Walther Huder, bibliographische Arbeiten von Ilse Brauer. - Kosch 20. Jh. IX,567. - Lex. dt.-jüd. Autoren VIII,156,28. - Raabe 217 a. - Einband unter Verwendung eines S. Friedlaender-Öl-Porträts von Anna Friedlaender, 1892.
89 Ss., 1 Bl. 8°. Illustr. Kt.
[SW: bis 1914 Weimarer Republik Exil Judaica Ausstellungen Kataloge Sammlungen Literaturtheorie Literaturwissenschaft]
MYNONA (d.i. Salomo Friedlaender). - Salomo Friedlaender / Mynona 1871-1946. [Ausstellungskatalog.] (Ausstellung u. Katalog: Walther Huder.) Bln., Akademie der Künste 1972. 89(+2)S. Mit zahlr., teils farb. Abb. O.-Kart.
Ausstellung anläßlich der Eröffnung der Sammlung S. Friedlaender/ Mynona in der Akademie der Künste. - Mit einer Mynona-Bibliographie von Ilse Brauer.
[SW: Literatur - Sprach- und Literaturwissenschaft - Philosophie - Buchwesen - Kunst - Geschichte - Kulturgeschichte]
Mynona., Graue Magie. Ein Berliner Nachschlüsselroman von Mynona. Nachdruck der Erstausgabe von 1922, Mit Zeichnungen von L. Hohmeyer. Berlin, Fannei & Walz, 1989 ISBN: 392757404x
Salomo Friedlaender/Mynona (1871-1946) studierte zunächst in München und Berlin Medizin und Zahnmedizin, seit 1896 spekulative Philosophie. Nach seiner endgültigen Übersiedlung nach Berlin (1906) schreibt er unter dem Pseudonym "Mynona" Gedichte und Grotesken, die in den expressionistischen Zeitschriften Der Sturm und Die Aktion veröffentlicht werden. 1933 flieht er aus Berlin und lebt in Paris unter größten materiellen Entbehrungen und in der dauernden Gefahr der Deportation. 1946 stirbt er 75jährig in Paris, wo er auf Armenkosten begraben wird. Er hat in unvergleichlicher Weise die Entwicklung philosophischen Denkens von Kant über Schopenhauer und Neitzsche weiter - und über sie hinausgeführt. Maximilian Harden nannte ihn einen 'deutschen Voltaire'. Wenn ihm der Ruhm, der weit kleineren Geister zuteil wurde, dennoch versagt blieb, so sicherlich auch deshalb, weil er sich als Philosoph und Grotekenschriftsteller in einer Person den gängigen Mustern nicht fügte.
. Orig.-Karton, 8°, sehr gutes Exemplar. 309 S. 1.Auflage dieser Ausgabe. (=Berliner Texte, Band 5)



