Gogol Nase
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Gogol, Nikolaj. Die Nase, Berlin, Friedenauer Presse, 2003. ; weicher Einband / soft cover
Gogols phantastisch-ironische Novelle erschien 1836 erstmals in Aleksandr Puschkins Zeitschrift Sovremennik (Der Zeitgenosse). Der Barbier Ivan Jakovlevic findet in dem Brot, das seine Frau Gemahlin zum Frühstück gebacken hat, zu seiner größten Verwunderung eine Nase. Nicht irgendeine Nase, sondern die eines seiner Kunden, nämlich des Kollegienassessors Kovalev. Um keinen Ärger zu bekommen, wirft er die Nase in die Neva. Der Kollegienassessor aber muß am gleichen Morgen feststellen,daß ihm die Nase fehlt. "Wozu? Wozu die Nase? Und warum Kovalev?" wundert sich der Erzähler. Kovalev macht sich auf die Suche nach seiner Nase, und nun geschehen in St. Petersburg die merkwürdigsten Dinge: plötzlich erkennt der Kollegienassessor, der sich gern Major nennen läßt, die eigene Nase in der Uniform eines Staatsrats, und diese Nase fährt auch noch, verfolgt von ihrem früheren Besitzer, zum Beten in die Kazaner Kathedrale ... Die phantastische Groteske hat vielerlei Interpretationen provoziert (psychoanalytische, metaphysische, gesellschaftskritische). Vor allem aber ist sie ein Kleinod der Weltliteratur, das bis heute immer wieder Komponisten und Regisseure inspiriert hat. Als Puschkin die zuvor vom Moskauer Beobachter als "schmutzig" abgelehnte Novelle seines jüngeren Freundes in Buch III des Sovremennik druckte, präsentierte er sie dem russischen Leser mit diesen Worten : "N. V. Gogol war lange nicht einverstanden mit dem Druck dieses Scherzes; wir dagegen fanden darin so viel Unverhofftes, Phantastisches, Heiteres, Originelles, daß wir ihn überredet haben, uns zu gestatten, mit dem Publikum das Vergnügen zu teilen, das uns sein Manuskript bereitet hat." Horst Hussel hat eigens für diese Ausgabe Nasen-Radierungen gefertigt. Im Anhang beigefügt sind bisher nicht übersetzte Entwürfe, der Epilog der Erstveröffentlichung und ein kaum bekanntes "Nasen"-Fragment.
Eine Petersburger Novelle nebst Entwürfen und dem Epilog der Erstveröffentlichung. Aus dem Russischen neu übersetzt und herausgegeben von Peter Urban - mit vier Kaltnadel-Radierungen von Horst Hussel - fadengeheftete französische Broschur, 104 S. - Kreditkarten ab 15,- EUR Warenwert -
[SW: Illustrierte Bücher/ Illustrated books | Literatur, russische, 19.Jh./ Literature, russian, 19th century]
Nikolaj Gogol: Die Nase Eine Petersburger Novelle nebst Entwürfen und einem Nasen-Fragment, Friedenauer Presse, ISBN: 9783932109294
Gogols phantastisch-ironische Novelle erschien 1836 erstmals in Aleksandr PuÜkins Zeitschrift Sovremennik (Der Zeitgenosse). Der Barbier Ivan Jakovlevic findet in dem Brot, das seine Frau Gemahlin zum Fr hst ck gebacken hat, zu seiner gr ten Verwunderung eine Nase. Nicht irgendeine Nase, sondern die eines seiner Kunden, nomlich des Kollegienassessors KovalUv. Um keinen -rger zu bekommen, wirft er die Nase in die Neva. Der Kollegienassessor aber mu am gleichen Morgen feststellen,da ihm die Nase fehlt. +Wozu Wozu die Nase Und warum KovalUv 1/2 wundert sich der Erzohler. KovalUv macht sich auf die Suche nach seiner Nase, und nun geschehen in St. Petersburg die merkw rdigsten Dinge: pl tzlich erkennt der Kollegienassessor, der sich gern Major nennen lo t, die eigene Nase in der Uniform eines Staatsrats, und diese Nase fohrt auch noch, verfolgt von ihrem fr heren Besitzer, zum Beten in die Kazaner Kathedrale ... Die phantastische Groteske hat vielerlei Interpretationen provoziert (psychoanalytische, metaphysische, gesellschaftskritische). Vor allem aber ist sie ein Kleinod der Weltliteratur, das bis heute immer wieder Komponisten und Regisseure inspiriert hat. Als PuÜkin die zuvor vom Moskauer Beobachter als +schmutzig1/2 abgelehnte Novelle seines j ngeren Freundes in Buch III des Sovremennik druckte, prosentierte er sie dem russischen Leser mit diesen Worten : +N. V. Gogol war lange nicht einverstanden mit dem Druck dieses Scherzes; wir dagegen fanden darin so viel Unverhofftes, Phantastisches, Heiteres, Originelles, da wir ihn berredet haben, uns zu gestatten, mit dem Publikum das Vergn gen zu teilen, das uns sein Manuskript bereitet hat.1/2 Horst Hussel hat eigens f r diese Ausgabe Nasen Radierungen gefertigt. Im Anhang beigef gt sind bisher nicht bersetzte Entw rfe, der Epilog der Erstver ffentlichung und ein kaum bekanntes +Nasen1/2-Fragment.
NEUBUCH! 185x123x8 mm
Puschkin ; Der Sargmacher ; Akulina ; Gogol ; Die Nase ; Schreckliche Rache ; Turgenieff ; Mumu ; Dostojewski ; Die Wirtin ; Hafis-Lesebücherei ; Russische Novellen ; Hanna Feller Feller, Hanna: Russische Novellen / Hanna Feller, Leipzig : H. Fikentscher ([1927])
kl. 8 Seiten gebräunt, Einband fleckig - Aus dem Inhalt: Puschkin, Der Sargmacher - Puschkin, Akulina - Gogol, Die Nase - Gogol, Schreckliche Rache - Turgenieff, Mumu - Dostojewski, Die Wirtin.
Gogol, Nikolaj V. und Georg [Übers.] Schwarz: Die Nase : Erzählungen. Reclams Universal-Bibliothek Bd. 560 ; 3379004685, Leipzig : Reclam, 1989.
2., veränd. Aufl., gut erhalten, leicht gebraucht
Belletristik Nikolai Gogol - Gogol, Nikolaj V. und Georg [Übers.] Schwarz: Die Nase : Erzählungen. Reclams Universal-Bibliothek Bd. 560 ; 3379004685
[Aus d. Russ. übertr. von Georg Schwarz u. Michael Pfeiffer], , 284 S. ; 18 cm Taschenbuch



