Ev. Weihnacht

Es wurden insgesamt 21 Einträge zu 'Ev. Weihnacht' gefunden (Stand: 03.04.2012).

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Sakrale Kleingraphik. Andachtsbilder. Heiligenbilder. Heilige Familie. Marienleben. Jesus Christus. Leben Jesu. Geburt. P. X. (od. X. P.). Hl. drey [drei] Könige. Kh. zum Freyenhof in Luzern [Kunsthandlung zum Freienhof] o.J. (um 1850).
Vielfigurige, relativ streng nach Bildlinien angeordnete Darstellung der Anbetung Jesu durch die heiligen drei Könige (Weise, Weisen od. 'Magier' aus dem Morgenland) in Stallinterieur mit offenem Dach, durch welches der Stern von Bethlehem scheint. Die drei Könige in der linken Bildhälfte, in der Mitte der Darstellung ein von einem der Könige dargebotener Pokal od. Kelch (ev. für Gold), rechts in aufsteigender Anordnung, anschliessend an den vordersten, knienden König, die heilige Familie: der auf dem Schoss seiner Mutter Maria sitzende Jesusknabe, dahinter im Halbdunkel stehend der hl. Josef. -- Als Verlag/Produzent wird eine dem heutigen Zeitgenossen kaum mehr bekannte Luzerner Kunsthandlung mit Sitz oder besser: Namen im 'Freyenhof' angegeben. Die Gründung der gleichnamigen lithographische Anstalt erfolgte wohl in den frühen 1820er Jahren durch Carl Pfyffer von Altishofen (1771-1840); sie wurde nach dessen Tod von seinem Sohn Ignaz (1815-1842) übernommen, der sie aber bereits 1841 an Hermann von Liebenau (1803-1874) verkaufte. Zu dieser Zeit befanden sich Kunsthandlung und Druckerei jedoch offenbar nicht mehr in der Liegenschaft Freienhof, sondern an der äussern Weggisgasse 89 (heute: Hertensteinstrasse 50), firmierte dort jedoch unter dem Namen Freienhof. 1848-1850 war die Anstalt im Besitz von Joseph Plazid Segesser (1803-1878), der sie in das Haus Nr. 430 (Haus Segesser, Rütligasse) verlegte. Es war denn auch Segesser, der bei Veröffentlichung seiner Übernahme explizit auf sein Angebot an 'kolorierten und schwarzen Heiligenbildern, Firm- und Kommunionsandenken zu ermässigten Preisen' aufmerksam machte. Als Segesser wieder in seinen angestammten Beruf als Lehrer trat, verkaufte er die Lithographie und offenbar auch die Drucksteine an Joseph Hindemann, der sein Geschäft 'im bisherigen Lokale, Nr. 430 am Krienbrücklein' weiterführte. Unter dessen Nachfolger Franz Joseph Hindemann (1827-1886) wurde die Firma 'zum Freienhof' an die Baselstrasse, dann zum Bruchtor (Rütligasse 3) und zuletzt in das Haus 372 (Krongasse 6) verlegt. Sein Sohn, Johann od. Hans Hindemann (1858-1937) wird 1907 letztmals als Lithograph an der Krongasse erwähnt. "Die lithographische Anstalt zum Freienhof, später Hindemann, betätigte sich auch auf allen Gebieten des Steindruckes wie die Weingartner, aber nicht in dem Ausmasse der beiden Eglin." (F. Blaser, Die Luzerner Lithographen des 19. Jahrhunderts. Luzern 1972, p. 32; einlässlich zur Druckerei Freienhof/Hindemann pp. 28-32; die Lithographen Hindemann weder im HBLS noch HLS). Wann der Name 'Freienhof' endgültig aufgegeben wurde, ist nicht ersichtlich. Fest steht nur, dass um 1840 der Gewerbebetrieb nicht mehr im Haus dieses Namens firmierte, sondern als 'Freienhof' bereits an die Weggisgasse/Hertensteinstrasse verlagert worden war. -- Der ursprüngliche Firmensitz hatte dabei seine eigene, interessante und auch etwas verwirrliche Geschichte : Der Freienhof in Luzern (seinerzeit Bahnhofstrasse 10, alte Nr. 381) war ursprünglich eine Gebäudegruppe von drei Hofstätten am linken Reussufer auf ausgedehntem Grund, als Ostecke der unbefestigten mittelalterlichen Kleinstadt, angrenzend u.a. an die Kapellbrücke, etwa im Gebiet des heutigen Stadttheaters. "Um 1505 erfolgte an Stelle der beiden hintern Häuser ein Neubau. [..] 1724 wurden beide Häuser von Franz Xaver Pfyffer von Altishofen erworben. Unter Oberst Karl Pfyffer war der Freienhof 1817-1835 Sitz der Kunstgesellschaft. [..] 1944 erwarb der Kanton die Liegenschaft, brach im Frühjahr 1949 sämtliche Gebäude ab und hob die Baugrube für die an dieser Stelle [?], zu errichtende Zentralbibliothek aus [heute: Sempacherstrasse 10]. Doch gab die Regierung schliesslich einer Bewegung, welche die Freihaltung des Geländes verlangte, nach." (A. Reinle, in: KD des Kantons Luzern, Band 3, Basel 1954, p. 117 f.). Vgl. zu diesen lage- und umstandsmässig etwas unklaren Angaben auch INSA Bd. 6, 1991: demnach wäre einerseits auf dem Grundstück der ZHBL entlang der heutigen Frankenstrasse um 1856 die erste Gasfabrik gebaut worden, die 1899 abgebrochen wurde: "an ihrer Stelle Anlage des englischen Parks [..] Parkanlage seit 1952 Sempacher Park genannt" (p. 492). Andererseits wird zum Freienhof an der Bahnhofstrasse 10/11 vermerkt: "Freienhof, 1501. 1803-1893 mit Brauerei und Wirtschaft. [..] 1948 abgebrochen unter Protest weiter Bevölkerungskreise." (p. 444, mit Literaturverweis auf Reinle: 'p. 177' st. 117). Offen bleibt demzufolge der Zusammenhang zwischen dem Freienhof an der Bahnhofstrasse und dem Bibliotheksbau von 1949/1951 an der Sempacherstrasse, insofern und zumal nach Reinle (u.a.) der Freienhof an der Reuss lag: um 1513 "als Doppelhaus gekennzeichnet. Das niedrigere Vorderhaus ruht gegen die Reuss hin auf Arkaden, in die von links [..] die Kapellbrücke mündet" (op. cit., p. 118). - Unter dem Stichwort 'Freyenhof' listet die ZHB Luzern u.a. 2 relevante Schriften, die bezügl. dieser Fragen ev. Aufschlüsse geben: 1. August Am Rhyn, Der Freyenhof in Luzern : Mahnschrift, überreicht von der Innerschweizerischen Vereinigung für Heimatschutz. Luzern, Schill [1946?], 11 SS.; 2. Der Kampf um den Freyenhof & die Freihaltung der Jesuitenkirche : Korrespondenz & Pressematerial. Luzern 1952, in Folio. Ausserdem: eine Bleistiftzeichnung von J. C. Kaufmann um 1895 in der ZHBL zeigt den neben der Jesuitenkirche gelegenen Freienhof. Möglicherweise erreichte also die Protestbewegung eine Verlegung des Bibliotheksprojektes von der Reuss auf das ehemalige Gelände der 'Gasi', und die anscheinend bereits geöffnete Baugrube wurde wieder zugeschüttet.

(Ev.: Kreide-) Lithographie a. leichtem Papier (Druckqualität etwas schwach; Blatt min. knittrig, in der Darstellung mit äusserst kleinem Einstich, in der Aufsicht nicht sichtbar), 13 x 8.7 cm (Sujet in passig überwölbtem Barockrahmen: 8 x 5.5 cm), im Fussfeld mit gest. Titel, in der linken unteren Ecke bez. XP. Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar.

[SW: Alte sakrale christliche religiöse kirchliche populäre Kunst. Volkskunst. Grafik. Graphik. Lithographie. Lithographien. Druckgraphik. Katholische fromme Andachtsgraphik. Heiligenbild. Heiligenbildchen. Andachtsbild. Andachtsbildchen. Katholizismus. Katholiken. Heilige Frauen. Jungfrauen. Mutterschaft. Unbefleckte Empfängnis. Mutter. Mütter. Muttergottes. Gottesmutter. Madonna. Christlicher Glaube. Glauben. Frömmigkeit. Volksfrömmigkeit. Historische Volkskunde. Weihnacht. Weihnachten. Weihnachtsfest. Anbetung. Huldigung. Huldigungen. Jesus Christus. Jesuskind. Heiland. Gottes Sohn. Herr. Erlöser. Retter der Welt. Luzerner Druck. Drucke. Drucker. Lithographen. Stadtarchitektur. Alte Neue Bauten. Neubau. Neubauten. Hirschmatt. Hirschmattquartier. Kulturelle Institutionen. Kunsthandel. Bibliothek. Bibliotheken.]

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Sakrale Kleingraphik. Andachtsbilder. Heiligenbilder. Heilige Familie. Marienleben. Jesus Christus. Leben Jesu. Geburt. Anbethung [Anbetung] der Hirten. Lith. u. Kunsthdl. zum Freyenhof in Luzern [Lithographie und Kunsthandlung zum Freienhof] o.J. (um 1850).
Vierfigurige, fein und recht differenziert gezeichnete, schön komponierte Darstellung der Anbetung Jesu durch die Hirten, in Stallinterieur mit Fensteröffnung, durch welche das Nachtlicht schimmert. Die zwei Hirten in der linken Bildhälfte, der eine auf seinen Stock gestützt sich vorbeugend, der andere davor in Demutshaltung ev. kniend vor der Krippe mit dem hell leuchtenden Jesuskind, hinter welchem die Jungfrau und Gottesmutter Maria sitzt oder kniet, die Hände andächtig gefaltet, mit grossem Heiligenschein (gezackter Lichtschein mit äusserem Strahlenkranz; Nimbus, Gloriole, Aureole). Koloriert in kräftigen Farben (Rot, Blau, Hellblau, Grün, Gelb und etwas Braun). -- Als Verlag/Produzent wird eine dem heutigen Zeitgenossen kaum mehr bekannte Luzerner Kunsthandlung mit Sitz oder besser: Namen im 'Freyenhof' angegeben. Die Gründung der gleichnamigen lithographische Anstalt erfolgte wohl in den frühen 1820er Jahren durch Carl Pfyffer von Altishofen (1771-1840); sie wurde nach dessen Tod von seinem Sohn Ignaz (1815-1842) übernommen, der sie aber bereits 1841 an Hermann von Liebenau (1803-1874) verkaufte. Zu dieser Zeit befanden sich Kunsthandlung und Druckerei jedoch offenbar nicht mehr in der Liegenschaft Freienhof, sondern an der äussern Weggisgasse 89 (heute: Hertensteinstrasse 50), firmierte dort jedoch unter dem Namen Freienhof. 1848-1850 war die Anstalt im Besitz von Joseph Plazid Segesser (1803-1878), der sie in das Haus Nr. 430 (Haus Segesser, Rütligasse) verlegte. Es war denn auch Segesser, der bei Veröffentlichung seiner Übernahme explizit auf sein Angebot an 'kolorierten und schwarzen Heiligenbildern, Firm- und Kommunionsandenken zu ermässigten Preisen' aufmerksam machte. Als Segesser wieder in seinen angestammten Beruf als Lehrer trat, verkaufte er die Lithographie und offenbar auch die Drucksteine an Joseph Hindemann, der sein Geschäft 'im bisherigen Lokale, Nr. 430 am Krienbrücklein' weiterführte. Unter dessen Nachfolger Franz Joseph Hindemann (1827-1886) wurde die Firma 'zum Freienhof' an die Baselstrasse, dann zum Bruchtor (Rütligasse 3) und zuletzt in das Haus 372 (Krongasse 6) verlegt. Sein Sohn, Johann od. Hans Hindemann (1858-1937) wird 1907 letztmals als Lithograph an der Krongasse erwähnt. "Die lithographische Anstalt zum Freienhof, später Hindemann, betätigte sich auch auf allen Gebieten des Steindruckes wie die Weingartner, aber nicht in dem Ausmasse der beiden Eglin." (F. Blaser, Die Luzerner Lithographen des 19. Jahrhunderts. Luzern 1972, p. 32; einlässlich zur Druckerei Freienhof/Hindemann pp. 28-32; die Lithographen Hindemann weder im HBLS noch HLS). Wann der Name 'Freienhof' endgültig aufgegeben wurde, ist nicht ersichtlich. Fest steht nur, dass um 1840 der Gewerbebetrieb nicht mehr im Haus dieses Namens firmierte, sondern als 'Freienhof' bereits an die Weggisgasse/Hertensteinstrasse verlagert worden war. -- Der ursprüngliche Firmensitz hatte dabei seine eigene, interessante und auch etwas verwirrliche Geschichte : Der Freienhof in Luzern (seinerzeit Bahnhofstrasse 10, alte Nr. 381) war ursprünglich eine Gebäudegruppe von drei Hofstätten am linken Reussufer auf ausgedehntem Grund, als Ostecke der unbefestigten mittelalterlichen Kleinstadt, angrenzend u.a. an die Kapellbrücke, etwa im Gebiet des heutigen Stadttheaters. "Um 1505 erfolgte an Stelle der beiden hintern Häuser ein Neubau. [..] 1724 wurden beide Häuser von Franz Xaver Pfyffer von Altishofen erworben. Unter Oberst Karl Pfyffer war der Freienhof 1817-1835 Sitz der Kunstgesellschaft. [..] 1944 erwarb der Kanton die Liegenschaft, brach im Frühjahr 1949 sämtliche Gebäude ab und hob die Baugrube für die an dieser Stelle [?], zu errichtende Zentralbibliothek aus [heute: Sempacherstrasse 10]. Doch gab die Regierung schliesslich einer Bewegung, welche die Freihaltung des Geländes verlangte, nach." (A. Reinle, in: KD des Kantons Luzern, Band 3, Basel 1954, p. 117 f.). Vgl. zu diesen lage- und umstandsmässig etwas unklaren Angaben auch INSA Bd. 6, 1991: demnach wäre einerseits auf dem Grundstück der ZHBL entlang der heutigen Frankenstrasse um 1856 die erste Gasfabrik gebaut worden, die 1899 abgebrochen wurde: "an ihrer Stelle Anlage des englischen Parks [..] Parkanlage seit 1952 Sempacher Park genannt" (p. 492). Andererseits wird zum Freienhof an der Bahnhofstrasse 10/11 vermerkt: "Freienhof, 1501. 1803-1893 mit Brauerei und Wirtschaft. [..] 1948 abgebrochen unter Protest weiter Bevölkerungskreise." (p. 444, mit Literaturverweis auf Reinle: 'p. 177' st. 117). Offen bleibt demzufolge der Zusammenhang zwischen dem Freienhof an der Bahnhofstrasse und dem Bibliotheksbau von 1949/1951 an der Sempacherstrasse, insofern und zumal nach Reinle (u.a.) der Freienhof an der Reuss lag: um 1513 "als Doppelhaus gekennzeichnet. Das niedrigere Vorderhaus ruht gegen die Reuss hin auf Arkaden, in die von links [..] die Kapellbrücke mündet" (op. cit., p. 118). - Unter dem Stichwort 'Freyenhof' listet die ZHB Luzern u.a. 2 relevante Schriften, die bezügl. dieser Fragen ev. Aufschlüsse geben: 1. August Am Rhyn, Der Freyenhof in Luzern : Mahnschrift, überreicht von der Innerschweizerischen Vereinigung für Heimatschutz. Luzern, Schill [1946?], 11 SS.; 2. Der Kampf um den Freyenhof & die Freihaltung der Jesuitenkirche : Korrespondenz & Pressematerial. Luzern 1952, in Folio. Ausserdem: eine Bleistiftzeichnung von J. C. Kaufmann um 1895 in der ZHBL zeigt den neben der Jesuitenkirche gelegenen Freienhof. Möglicherweise erreichte also die Protestbewegung eine Verlegung des Bibliotheksprojektes von der Reuss auf das ehemalige Gelände der 'Gasi', und die anscheinend bereits geöffnete Baugrube wurde wieder zugeschüttet.

Alt kolorierte und mit Eiweiss wenig gehöhte (ev.: Kreide-) Lithographie a. festem Papier (marginal etwas stockfleckig, 1 stärkerer Fleck im linken Aussenrand, Darstellung generell wenig tangiert), 12 x 7.7 cm (Sujet 9 x 6.3 cm), mit gest. Titel u. Druck-/Verlagsvermerk. Etwas Alters-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar.

[SW: Alte sakrale christliche religiöse kirchliche populäre Kunst. Volkskunst. Grafik. Graphik. Lithographie. Lithographien. Druckgraphik. Katholische fromme Andachtsgraphik. Heiligenbild. Heiligenbildchen. Andachtsbild. Andachtsbildchen. Katholizismus. Katholiken. Heilige Frauen. Jungfrauen. Mutterschaft. Unbefleckte Empfängnis. Mutter. Mütter. Muttergottes. Gottesmutter. Madonna. Christlicher Glaube. Glauben. Frömmigkeit. Volksfrömmigkeit. Historische Volkskunde. Weihnacht. Weihnachten. Weihnachtsfest. Anbetung. Huldigung. Huldigungen. Jesus Christus. Jesuskind. Heiland. Gottes Sohn. Herr. Erlöser. Retter der Welt. Luzerner Druck. Drucke. Drucker. Lithographen. Stadtarchitektur. Alte Neue Bauten. Neubau. Neubauten. Hirschmatt. Hirschmattquartier. Kulturelle Institutionen. Kunsthandel. Bibliothek. Bibliotheken.]

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Sakrale Kleingraphik. Andachtsbilder. Heiligenbilder. Heilige Familie. Marienleben. Jesus Christus. Leben Jesu. Geburt. [Heilige drei Könige / Die Weisen od. Magier aus dem Morgenland]. Made in Switzerland (ev.: Einsiedeln, Benziger um 1910).
Tendenziell vom Jugendstil beeinflusste, relativ fein gestaltete Darstellung der heiligen drei Könige ('Magier'), in Dreiviertelfigur, mit ihren Gaben unterwegs in nächtlicher Landschaft, am Himmel der Stern von Bethlehem, der ihnen den Weg weist. Das untere Feld ist optisch gestaltet als Schriftkarte, die in den unteren Ecken in 2 grafisch ausgebildeten, kartuschen-ähnlichen Halterungen eingesteckt erscheint, mit Text: "Every one therefore that shall confess Me before men, I will also confess him before My Father who is in Heaven. Mat. 10, 32." (i.e. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen). In der Fusszeile ein nicht eindeutig entzifferbares ligiertes Monogramm mit grossem 'B', Druckvermerk und (wohl: Serien-) Nummer '4298'. - Verso Stempel: 'Berührt am Gnadenbild Maria Einsiedeln', wobei 'Maria Einsiedeln' von zwei pfeilförmigen Vögeln (wohl: Raben) eingemittet wird. - Das vorliegende Blatt stellt demnach quasi eine mittelbare Einsiedler Gnadenreliquie (od. Gnadenbildreliquie, Berührungsreliquie), gleichzeitig womöglich ein Wallfahrtsandenken dar.

Passig ausgestanzte Farblithographie ('Chromolithographie') in ornamentalem Goldrahmen a. Papier mit Leinenstruktur (ev. Feinleinen-Kaschierung; im Kopf geringfügig bestossen), 10.2 x 6 cm, unteres Feld mit englischem Bibelzitat in leichter Antiqua. Wenig Alters- u. Gebrauchsspuren, verso blauer Schriftstempel. Gesamthaft gutes Exemplar.

[SW: Moderne sakrale christliche religiöse kirchliche populäre Kunst. Volkskunst. Grafik. Graphik. Farbige Lithographie. Farblithographien. Druckgraphik. Katholische fromme Andachtsgraphik. Heiligenbild. Heiligenbildchen. Andachtsbild. Andachtsbildchen. Katholizismus. Katholiken. Heilige Könige. Christlicher Glaube. Glauben. Frömmigkeit. Volksfrömmigkeit. Historische Volkskunde. Weihnacht. Weihnachten. Weihnachtsfest. Anbetung. Huldigung. Huldigungen. Jesus Christus. Heiland. Gottes Sohn. Erlöser. Herr. Retter der Welt. Art Nouveau. Jugendstil. Reliquie. Reliquien. Berührungsreliquien. Einsiedler Druck. Drucke. Drucker. Verlag. Verleger.]

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Hanisch, Günter (Hrsg.): Vom Licht der Weihnacht im Erzgebirge. Aufn.von Christoph Georgi, Berlin Ev.Verl.anstalt 1973

115 S.Ln., SU, Großformat, SU etw.abgegr., zahlr.Abb.

[SW: Weihnachten]

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