Ernst Bloch

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Bloch, Ernst: Bloch-Almanach 12/1992. Ernst-Bloch-Archiv Ludwigshafen, 1992. ISBN: 3923966121
Vorsatz mit Besitzvermerk, sonst sehr gutes Ex. - INHALT -- Rede anläßlich der Entgegennahme des Ernst-Bloch-Preises 1991 Von Leszek Kolakowski -- Gedanken über religiöse Dinge (1905) Von Ernst Block -- Apotheose des Subjekts Gnostizismus in Ernst Blochs "Geist der Utopie" Von Michael Pauen -- Lumpensammler Blochs Benjaminsche Sicht des Surrealismus Walter Benjamin zum 100 Geburtstag Von Christina Uima -- Wiederkehr der Ideale Die "Ideen von 1789" in Ernst Blochs antifaschistischem Kampf Von Gerard Raulet -- "Wenn es mich nicht überzeugt, kann ich keine Selbstkritik üben" Die Verhandlung gegen Ernst Bloch in >Kulturbund< der DDR Von Anna-Sabine Ernst und Gerwin Klünger -- Wie schwer ist es, ein Wagnerianer zu sein? Der Fall Ernst Bloch Fujihiko Komura -- "Heimat ist nur, wo Unserer Frauen Türme ragen" Ernst Blochs Verhältnis zu München und Bayern Von Carl-Wdhelm Macke -- Ernst Bloch: A Bibliography of Primary Sources in English Com-piled by Colin M Harper -- Bibliographische Mitteilungen aus dem Ernst-Bloch-Archiv Ludwigshafen (Teil 9) Zusammengestellt von Karlheinz Weigand. ISBN 3923966121 - , ISBN-13: 9783923966127

186 S. Fadengehefteter Originalpappband.

[SW: Almanach]

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Ernst Bloch - Bloch Almanach. 3. Folge 1983. Ernst Bloch Archiv d. Stadtbibliothek Ludwigshafen, 1983. ISBN: 3923966024
Einband gering gebräunt. - Vorwort zum dritten Almanach -- Einige familiengeschichtliche Daten Blochs -- "Wird schon warn" Erinnerungen an Ernst Blochs Exil in USA Von Eric E Hirshler -- Offener Brief Protest gegen Anwürfe der Parteileitung der SED am Institut für Philosophie der Karl-Marx-Universität Leipzig (22 1 1957) Von Ernst Bloch -- Ernst Bloch und die Theologie (aus einem Fernsehgespräch 19 9 1967, mit Stellungnahmen von J B Metz und J Moltmann) -- Zum Begriff der Transzendenz bei Bloch Von Michael Eckert Ernst Blochs Nietzsche-Aufsatz von 1906 Von Rüdiger Schmidt Open System as Marxist Metaphysics By Wayne Hudson -- Wenn die Wirklichkeit die Utopie einzuholen beginnt Sind dem Streben des Menschen nach Naturbeherrschung Grenzen gesetzt? Von Wolfgang Wild -- Blochs Surrealismusbegriff und Max Ernst WonRolandBothner -- Zu Tiecks "Der blonde Eckbert" anhand der Deutung durch Ernst Bloch VonKarlheinz Weigand -- Blochs Nähe zu Hebel VonNorhert Oellers -- Zur Bloch-Rezeption in Schweden Von Leo Bartonek -- Der heutige Stand der Ernst-Bloch-Rezeption und -forschung in Japan Fujihiko Komura -- Bloch-Rezeption in Japan Eine Bibliographie Zusammengestellt Fujihiko Komura und Senya Kogawa -- Bibliographische Mitteilungen aus dem Bloch-Archiv Ludwigshafen (Teil 3): Sekundärliteratur (Aufsätze) 1: A-L Zusammengestellt Karlheinz Weigand. ISBN 3923966024 - , ISBN-13: 9783923966028

188 S. Broschiert.

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Bloch, Ernst: Viele Kammern im Welthaus. Eine Auswahl aus dem Werk, Leipzig Suhrkamp Verlag, 1994. ISBN: 3518118277
Sehr guter Zustand, Einband mit leichten Gebrauchsspuren, sonst tadelloses Exemplar, ohne Markierungen, Eintragungen, etc. Herausgegeben von Dieckmann, Friedrich und Teller, Jürgen. Ernst Bloch (* 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; 4. August 1977 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph. Ernst Bloch ist der Philosoph der "konkreten Utopien", der Tagträume, des Prinzips der Hoffnungen. Im Zentrum seines Denkens steht der über sich hinausdenkende Mensch. Das Bewusstsein des Menschen ist nicht nur das Produkt seines Seins, es ist vielmehr mit "Überschuss" ausgestattet. Dieser "Überschuss" findet seinen Ausdruck in den sozialen, ökonomischen und religiösen Utopien, in der bildenden Kunst, in der Musik und in den Tagträumen. Als übergreifender "mental surplus" (Richard Albrecht) meint er aber mehr als bloße Tagträume und bildet vielmehr den emotionalen, kulturellen und mentalitären sozialen Untergrund jeder real-existierenden Gesellschaft. Als Marxist sieht Bloch im Sozialismus und Kommunismus die Instrumente, diesen "Überschuss" in die Tat umzusetzen. Untypisch für einen Marxisten ist seine starke Hinwendung zur Metaphysik. Im Zentrum seiner Überlegungen steht dabei das "Noch-Nicht-Sein", das für unser "Jetzt" kennzeichnend ist. Der Mensch, die Gesellschaft ist "noch nicht bei sich angekommen", weil wir noch Mangel fühlen, unser "Noch-Nicht-Haben" spüren. Alles Seiende umgibt jedoch ein "Bedeutungshof" seiner unrealisierten Möglichkeiten, der uns "auf den Weg bringen" kann, das Noch-Nicht-Haben in ein Haben und das Noch-Nicht-Sein in ein Sein umzuwandeln. Ernst Bloch ist nicht nur der "deutsche Philosoph der russischen Oktoberrevolution" (Oskar Negt), sondern entwickelte eine selbstbewusste Philosophie des "Tertium", also des Dritten, einer Lage zwischen Nicht-Mehr- und Noch-Nicht-Sein, die sozialwissenschaftlich-methodologisch bisher kaum aufgenommen worden ist; sie unterscheidet sich geschichtlich-methodisch von anderen marxistischer Philosophen auch dadurch, dass Bloch eine enge Beziehung zwischen sozialistischen und christlichen Gedanken sah. Bedeutsam ist auch Ernst Blochs Theorie der "Stadialität" der Zeit: In der modernen Welt prallen verschiedene Formen der Zeitwahrnehmung aufeinander. Die Aborigines im australischen Outback verfügen beispielsweise über ein anderes Empfinden von Zeit als der Mensch der Industrienationen - ihre Gleichzeitigkeit ist nur scheinbar, und jedes Bemühen, diese zu erzwingen, muss in Gewalt enden. Ernst Bloch hatte auf Grund seiner kenntnisreichen und originellen Ausführungen zu Themen der Religion, speziell des Judentums und Christentums sowie zum Atheismus großen Einfluss auf die Theologie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, beispielsweise auf Jürgen Moltmann und auf Dorothee Sölle. Das äußert sich beispielhaft an den korrespondierenden Titeln Das Prinzip Hoffnung von Ernst Bloch und Theologie der Hoffnung von Jürgen Moltmann sowie von Ernst Blochs Atheismus im Christentum und Dorothee Sölles Atheistisch an Gott glauben. Besonders ausführlich breitet er seine Religionsphilosophie im dritten Band des Prinzips Hoffnung aus: "Die wirkliche Genesis ist nicht am Anfang, sondern am Ende, und sie beginnt erst anzufangen, wenn Gesellschaft und Dasein radikal werden, das heißt sich an der Wurzel fassen. Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch. Hat er sich erfasst und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer Demokratie begründet, so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat". Später im Band Atheismus im Christentum heißt es: "Nur ein Atheist kann ein guter Christ sein, gewiss aber auch: Nur ein Christ kann ein guter Atheist sein". Bloch kritisiert am Christentum die überkommenen hierarchischen Strukturen, abgeleitet aus einem Gott, der "oben" ist und so an Marduk oder Ptah erinnert, die Götter der Babylonier und Ägypter, aber nicht an Jahwe, den Gott des Exodus, der zur Befreiung führt. Am Atheismus beanstandet er die Leere, den "Hohlraum", der hinterlassen wird, wenn man die Religion entfernt. In diese Hohlräume treten nach Bloch neue, dunkle und dumpfe Inhalte. Als Beispiel nennt er die Zeit des Nationalsozialismus. Zustand: leichte Gebrauchsspuren 3518118277

751 S. 17,5 x 10,5 cm Taschenbuch

[SW: Philosophie, Geisteswissenschaften, Bloch, Marxismus, Kommunismus, Sozialismus, Metaphysik, Gesellschaft, Mensch, Staat, Religion, Atheismus, Religionsphilosophie]

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Widmungsexemplar - Ernst Bloch - Bloch, Ernst. Thomas Münzer. Theologien de la revolution. Traduit de l'allemand par Maurice de Gandillac,Dossiers des "Lettres nouvelles, Paris, Les Lettres Nouvelles, Rene Julliard, 1964. ; sig.; 1. Ed.
Einband gering angestaubt, Rücken etwas gebräunt, Kopfschnitt leicht fleckig, ein kleiner Randanriß, Buchblock leicht gebräunt, auf dem fliegenden Vorsatz mit dreizehnzeiliger Widmung Ernst Blochs für seinen Freund Hans (Mayer) datiert II. 65, signiert Ernst, erste französische Ausgabe des in Deutschland erstmals 1921 unter dem Titel "Thomas Münzer als Theologe der Revolution" veröffentlichten Werkes, eine geschichtsphilosophische-historische Coda zu Blochs Frühwerk, dem "Geist der Utopie" (NKLL II, 785), die etwas süffisante Widmung wörtlich "Lieber Hans, auch in dieser Verkleidung der Deine, II., 65, Ernst. (Französische Schulerziehung: Bloch, sagte der Pauker, wenn du einmal ein berühmter Mann sein solltest, kannst du sagen: J'ai ete deux ans dans ca cinquieme classe.) Er hatte Recht". Ernst Bloch (Ernst Simon Bloch, * 8. Juli 1885 in Ludwigshafen - + 4. August 1977 in Tübingen) war ein berühmter deutscher marxistischer Philosoph. Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.

1. Auflage Lizenzausgabe 269 (1) Seiten 8°, Broschiert

[SW: < Bloch, Ernst>, < Autograph>, < Philosophie>, < Geschichte> < signierte Erstausgaben>]

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