Maler Adolph von MENZEL: Brief BERLIN 1901 an Maler KÖRTGE in OSCHERSLEBEN

Adolph von Menzel

Verlag: Berlin, 1901
Gebraucht Kein Einband

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Beschreibung

Beschreibung:

Eigenhändiger, signierter Brief des bedeutenden Malers Adolph von Menzel (1815-1905). Das zweite (einseitig beschriebene) Blatt leider mit Ausriss (Textverlust der ersten fünf Zeilen zur Hälfte). Datiert Berlin, 14. Februar 1901. Gerichtet an den Kunstmaler Otto Körtge (*1866) in Oschersleben. Transkription: "Ew. Wohlgeboren! Ich kann das Honorar für dieses Wandbild nur äußerst mäßig finden. Selbstverständlich kann mit diesen 900 M. nur die Künstlerarbeit an sich bezahlt sein sollen!? Freilich findet in Ihrem Schreiben sich keine Erwähnung besonderer Kostenberechnung für Material: die große Leinwand, Farben, Handgeräth (Pinsel etc.)? Dieß mein Urtheil über die Sache; das über den Werth des Bildes selbst liegt schon ausgesprochen [.] Ab hier fehlt jeweils die erste Hälfte der ersten fünf Zeilen der dritten Seite: [.] niedriger Preis. [.]tes Endresultat [.]hend Hochachtungsvoll [.] Prof. Dr. Ad. v. Menzel [.] Senator d. Kön. Akademie d. Künste etc." Darunter amtliche Bestätigung der Echtheit: "Amtlich beglaubigt für den Kunstmaler Otto Körtge Oschersleben." "Die eigenhändige Unterschrift des Professor Herrn Dr. Adolf (!) von Menzel, Sigismund-Straße No. 3 wohnhaft, wird hiermit amtlich beglaubigt. Berlin, den 28. März 1901." Mit Stempel vom Polizei-Revier 33 in Berlin und Signatur des Verstands, Polizeileutnant Throl (im Adressbuch verzeichnet als Polizei-Leutnant F. Throl, Oberleutnant der Landwehr und Vorstand des 33. Polizei-Reviers (Von-der-Heydt-Straße 1). Dabei handelt es sich um Friedrich Wilhelm Franz Throl (geb. am 23. Januar 1864 in Friedeberg / Neumark, gest. am 12. Dezember 1940 in Lübeck als Polizeimajor a.D.), verheiratet mit Marie Helene Elisabeth, geb. Prange. Er war der Verfasser des Werks "Das polizeiliche Meldewesen: An der Hand der in Berlin bestehenden Einrichtung nach amtlichen Quellen dargestellt und mit Genehmigung des Königlichen Polizei-Präsidiums herausgegeben", Berlin, J.J. Heine 1897. Umfang: 3 von 4 Seiten beschrieben (20,5 x 26,5 cm); das zweite Blatt mit 10,5 x 5 cm großen Ausriss. Die letzte Seite mit (unvollständigem) Stempel des Empfängers. Beiliegend die von Adolph von Menzel an "Herrn Körtge, Maler, Oschersleben" eigenhändig adressierte Vorderseite eines Briefumschlags (11,7 x 14,5 cm); allerdings mit Poststempel vom 23.12.1901. Es gab also mind. einen weiteren Brief von Menzel an Körtge, wobei anscheinend der Umschlag verwechselt wurde. Im "Werk Adolf Menzel. Briefe", hg. von ‎Claude Keisch und ‎Marie Ursula Riemann-Reyher, Berlin / München, Deutscher Kunstverlag 2009, ist dieser Brief nicht verzeichnet. Über Otto Körtge: über seine Werke lässt sich nichts finden; nur in den Geburts- und Heiratsurkunden von Oschersleben (Bode) taucht er als Vater auf, und zwar als "Malermeister" (nicht Kunstmaler.). Demnach wurde Heinrich Wilhelm Otto Körtge am 7. September 1866 in Hornhausen (Oschersleben) als Sohn des Ziegelmeisters Wilhelm Körtge und der Friederike, geb. Päzmann geboren. Am 7. Oktober 1893 heiratete er in Oschersleben Alma Luise Hedwig Götsch, geboren am 12. März 1871 in Oschersleben als Tochter des Kaufmanns Karl Wilhelm Julius Götsch und der Luise Wilhelmine, geb. Otto. Sie hatten folgende Kinder: -Hedwig Martha Erna Körtge (* 9. Juli 1894 in Oschersleben, gest. am 30. Januar 1952 in Blankenburg) -Otto Wilhelm Julius Körtge (* 18. März 1897 in Oschersleben). Sie wohnten in der Kirchstraße 27 (1894) bzw. Hornhäuserstraße 17 (1897) in Oschersleben. Zustand: Ca. ein Viertel des zweiten Blattes durch Ausriss fehlend (mit Textverlust). Große Einrisse in der Falz hinterlegt. Papier gebräunt und etwas fleckig, mit kleineren Randschäden. Umschlag-Vorderseite stark gebräunt und schadhaft. Bestandsnummer des Verkäufers ABE-1649147977502

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Bibliografische Details

Titel: Maler Adolph von MENZEL: Brief BERLIN 1901 ...
Verlag: Berlin
Erscheinungsdatum: 1901
Einband: Kein Einband
Zustand: Befriedigend
Zustand des Schutzumschlags: Ohne Schutzumschlag
Signiert: Signatur des Verfassers
Auflage: 1. Auflage

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