Chu steven (34 Ergebnisse)

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In den WarenkorbPostkarte. Zustand: Sehr gut. Visitenkarte von Steven Chu, unsigniert. /// /// Steven Chu (chinesisch ???, Pinyin Zhu Dìwén; * 28. Februar 1948 in St. Louis, Missouri) ist ein US-amerikanischer Physiker. Er erhielt 1997 den Nobelpreis für Physik. Sein Hauptgebiet ist die Beeinflussung von Atomen mittels Lasern. Er war Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory bis zu seiner Ernennung zum Energieminister und hält Professuren in Berkeley und Stanford. Im Kabinett des US-Präsidenten Barack Obama bekleidete Chu von 2009 bis 2013 das Amt des Energieministers. Chu stammt aus einer chinesischstämmigen Akademikerfamilie, die 1943 auf dem Umweg über Frankreich in die USA einwanderte. Sein Vater war Chemie-Professor am Brooklyn Polytechnic, und Chu wuchs in der Nähe in Garden City auf. Chu studierte anfangs an der University of Rochester, wo er seinen Bachelor machte. Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. Zu dieser Zeit plante er sich mit Festkörperphysik zu beschäftigen (Pikosekunden-Laserpulse zur Untersuchung von Exzitonen-Anregungen), wurde dann aber (angeregt durch Arbeiten seines Kollegen Arthur Ashkin bei den Bell Labs, der daran schon seit 1970 arbeitete) zur Entwicklung optischer Fallen[3] und ihrer Weiterentwicklung mit Laserkühlungsverfahren zum ?Einfangen? von Atomen geführt, was ihm schließlich den Nobelpreis einbrachte.[4][5] 1987 wurde er als Nachfolger von Theodor Hänsch Professor für Physik und Angewandte Physik an der Stanford University. Dort leitete er von 1990 bis 1993 und 1999 bis 2001 die Physikabteilung und wandte sich auch biophysikalischen Forschungen zu. 2004 wurde er Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory und nahm dazu auch eine Professur an der University of California, Berkeley an. Vom 20. Januar 2009 bis zum 22. April 2013 war er Secretary of Energy (Energieminister) in der Obama-Regierung. Bei der Rede vor beiden Häusern des Kongresses anlässlich der Gesundheitsreform im Jahr 2009 war Chu Designated Survivor. Er wäre im Falle eines Anschlages auf das Kapitol der höchstrangige Überlebende gewesen und hätte die Nachfolge von Barack Obama als Präsident angetreten. Chu war im Jahr 2013 bei der State of the Union Address erneut Designated Survivor. Derzeit ist Chu William R. Kenan, Jr., Professor of Physics und Professor of Molecular & Cellular Physiology in der Medical School an der Stanford University. Zudem ist er Mitglied des Bio-X Biosciences Institute und des Wu Tsai Neurosciences Institute in Stanford.[6] Wirken Barack Obama und Steven Chu (2009) Chu entwickelte zahlreiche Verfahren und Geräte für optische und atomphysikalische Messungen. So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alternativkonzepte des Kreationismus und des Intelligent Design.[11][12] /// Standort Wim.…

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Zustand: New. Pan, Zhongdang Chaffee, Steven H Chu, Godwin C Ju, YananThis study compares the ever-changing cultural values of contemporary China and the contemporary United States. Surveying 2000-Shanghi area residents and villagers as well as 2500 US citizen.

Sprache: Englisch
Verlag: World Scientific Publishing Company, Incorporated, 2002
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In den WarenkorbWILLIAM D. PHILIPS (William Daniel Phillips, 1948) Professor Dr., US-amerikanischer Physiker. Für das Kühlen und Einfangen von Atomen mit Laserlicht (Laserkühlung) erhielt er zusammen mit Steven Chu und Claude Cohen-Tannoudji 1997 den Nobelpreis für Physik. Portraitphoto (Repro), eigenhändig Signiert.…

Sprache: Englisch
Verlag: International Institute of Informatics and Cybernetics, 2016
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Laser Spectroscopy: Proceedings of the XV International Conference Snowbird, Utah Usa, 10-15 June 2001
Chu, Steven (Editor)/ Vuleti, Vladan (Editor)/ Kerman, Andrew J. (Editor)/ Chin, Cheng (Editor)
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Zustand: New. Pan, Zhongdang Chaffee, Steven H Chu, Godwin C Ju, YananThis study compares the ever-changing cultural values of contemporary China and the contemporary United States. Surveying 2000-Shanghi area residents and villagers as well as 2500 .

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Online Portfolio Selection: Principles and Algorithms
Bin Li (Wuhan University, Hubei, China)|Steven Chu Hong Hoi (Singapore Management University)
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Weitere Bilder4 Original Autogramme Nobelpreisträger Dudley Herschbach, Sheldon Lee Glashow, Steven Chu, John C. Mather /// Autogramm Autograph signiert signed signee
Chu, Steven, Sheldon Lee Glashow and John C. Mather Dudley Hershbach :
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In den WarenkorbBriefkarte. Zustand: Sehr gut. Kleines Kärtchen von insgesamt 4 Nobelpreisträgern mit blauem oder schwarzem Stift signiert: Dudley Herschbach, Sheldon Lee Glashow, Steven Chu und John C. Mather // Autogramm Autograph signiert signed signee /// Dudley Robert Herschbach (* 18. Juni 1932 in San José, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Chemiker. Herschbach wurde 1986 zusammen mit Yuan T. Lee und John C. Polanyi für die Arbeit auf dem Gebiet der Dynamik chemischer Prozesse mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Dudley Herschbach wuchs nahe San Jose auf dem Land auf und studierte ab 1950 Chemie (und Mathematik mit Bachelor-Abschluss, unter anderem bei George Polya, Gabor Szegö) an der Stanford University, wo er 1955 seinen Master-Abschluss in Chemie bei Harold Johnston machte. 1956 erhielt er einen Master-Abschluss in Physik an der Harvard University, wo er 1958 bei Edgar Bright Wilson in chemischer Physik promoviert wurde (Internal rotation and microwave spectroscopy). Die Dissertation behandelte die eingeschränkten inneren Rotationsfreiheitsgrade von Methylgruppen in Molekülen und war sowohl theoretisch als auch experimentell (Mikrowellenspektroskopie). 1957 bis 1959 war er Junior Fellow in Harvard und ab 1959 Sloan Research Fellow. Danach war er an der University of California, Berkeley, wo er 1959 Assistant Professor und 1961 Associate Professor für Chemie wurde. Dort begann er seine Molekularstrahlexperimente zur Untersuchung einfacher chemischer Reaktionen, fortgesetzt als Professor in Harvard ab 1963. Die crossed beam Experimente wurden insbesondere mit Yuan Lee, der 1967 als Post-Doktorand zu Herschbachs Gruppe stieß, verfeinert, zum Beispiel mit Techniken aus der experimentellen Kernphysik. 1976 wurde er Frank B. Baird Jr. Professor of Science in Harvard. 1964 bis 1977 stand er dort dem Programm chemische Physik vor und 1977 bis 1980 war er Vorstand der Chemie-Fakultät. 1981 bis 1986 war er mit seiner Frau Leiter (Master) des Currier House in Harvard. Heute (2010) ist er dort Professor Emeritus. Seit 2005 ist er auch Physik Professor an der Texas A&M University. Herschbach war 1963 Gastprofessor an der Universität Göttingen und 1968 als Guggenheim Fellow an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1976 war er Fairchild Scholar am Caltech. Er war Berater bei Exxon (an deren Forschungslaboratorien und als Exxon Faculty Fellow 1981), am Los Alamos National Laboratory (wo er auch einen Teil der Arbeiten für seine Dissertation ausführte) und bei der Firma Aerodyne. Seit 1980 war er Mitherausgeber des Journal of Physical Chemistry. Er war im Rat des Center for Arms Control and Non-Proliferation. Herschbach ist Mitglied der National Academy of Sciences (1967), der American Academy of Arts and Sciences (1964) und der American Philosophical Society (1989). Er erhielt den ACS Award in Pure Chemistry (1965), die Linus-Pauling-Medaille (1978), den Langmuir-Preis (1983) und die Michael-Polanyi-Medaille (1981). Er ist Ehrendoktor der Universität Toronto (1977). Seit 1988 ist er "Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied" des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (Göttingen).[2][3] 1992 bis 2010 war er Vorsitzender der Society for Science and the Public in Washington D. C. Er ist seit 1964 mit der Chemikerin Georgene Botyos verheiratet und hat zwei Töchter. Seine Frau war vor ihrer Emeritierung 2009 Vorsitzende des Komitees für Undergraduate Education in Harvard. Im Jahr 2003 trat Herschbach als Figur in der Episode Todesgrüße aus Springfield der Serie Die Simpsons auf. Er sprach sich dabei im Original selbst /// Sir Konstantin Novoselov, eigentlich Konstantin Sergejewitsch Nowosjolow, ist ein russisch-britischer Physiker und aktueller Inhaber der Langworthy Professur, der durch seine Untersuchungen am Kohlenstoff-Allotrop Graphen bekannt wurde. Im Jahre 2010 erhielt er dafür zusammen mit Andre Geim den Nobelpreis für Physik. Geboren: 23. August 1974 , Nischni Tagil, Russland /// Sheldon Lee Glashow ist ein US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. Geboren: 5. Dezember 1932 (Alter 90 Jahre), New York City, New York, Vereinigte Staaten /// Steven Chu (chinesisch ???, Pinyin Zhu Dìwén; * 28. Februar 1948 in St. Louis, Missouri) ist ein US-amerikanischer Physiker. Er erhielt 1997 den Nobelpreis für Physik. Sein Hauptgebiet ist die Beeinflussung von Atomen mittels Lasern. Er war Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory bis zu seiner Ernennung zum Energieminister und hält Professuren in Berkeley und Stanford. Im Kabinett des US-Präsidenten Barack Obama bekleidete Chu von 2009 bis 2013 das Amt des Energieministers. Chu stammt aus einer chinesischstämmigen Akademikerfamilie, die 1943 auf dem Umweg über Frankreich in die USA einwanderte. Sein Vater war Chemie-Professor am Brooklyn Polytechnic, und Chu wuchs in der Nähe in Garden City auf. Chu studierte anfangs an der University of Rochester, wo er seinen Bachelor machte. Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979, [1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten. …
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In den WarenkorbEchtfoto. Zustand: Sehr gut. Großformatiges Foto von Steven Chu mit schwarzem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// /// Steven Chu (chinesisch ???, Pinyin Zhu Dìwén; * 28. Februar 1948 in St. Louis, Missouri) ist ein US-amerikanischer Physiker. Er erhielt 1997 den Nobelpreis für Physik. Sein Hauptgebiet ist die Beeinflussung von Atomen mittels Lasern. Er war Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory bis zu seiner Ernennung zum Energieminister und hält Professuren in Berkeley und Stanford. Im Kabinett des US-Präsidenten Barack Obama bekleidete Chu von 2009 bis 2013 das Amt des Energieministers. Chu stammt aus einer chinesischstämmigen Akademikerfamilie, die 1943 auf dem Umweg über Frankreich in die USA einwanderte. Sein Vater war Chemie-Professor am Brooklyn Polytechnic, und Chu wuchs in der Nähe in Garden City auf. Chu studierte anfangs an der University of Rochester, wo er seinen Bachelor machte. Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. Zu dieser Zeit plante er sich mit Festkörperphysik zu beschäftigen (Pikosekunden-Laserpulse zur Untersuchung von Exzitonen-Anregungen), wurde dann aber (angeregt durch Arbeiten seines Kollegen Arthur Ashkin bei den Bell Labs, der daran schon seit 1970 arbeitete) zur Entwicklung optischer Fallen[3] und ihrer Weiterentwicklung mit Laserkühlungsverfahren zum ?Einfangen? von Atomen geführt, was ihm schließlich den Nobelpreis einbrachte.[4][5] 1987 wurde er als Nachfolger von Theodor Hänsch Professor für Physik und Angewandte Physik an der Stanford University. Dort leitete er von 1990 bis 1993 und 1999 bis 2001 die Physikabteilung und wandte sich auch biophysikalischen Forschungen zu. 2004 wurde er Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory und nahm dazu auch eine Professur an der University of California, Berkeley an. Vom 20. Januar 2009 bis zum 22. April 2013 war er Secretary of Energy (Energieminister) in der Obama-Regierung. 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So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alternativkonzepte.…
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Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. Zu dieser Zeit plante er sich mit Festkörperphysik zu beschäftigen (Pikosekunden-Laserpulse zur Untersuchung von Exzitonen-Anregungen), wurde dann aber (angeregt durch Arbeiten seines Kollegen Arthur Ashkin bei den Bell Labs, der daran schon seit 1970 arbeitete) zur Entwicklung optischer Fallen[3] und ihrer Weiterentwicklung mit Laserkühlungsverfahren zum ?Einfangen? von Atomen geführt, was ihm schließlich den Nobelpreis einbrachte.[4][5] 1987 wurde er als Nachfolger von Theodor Hänsch Professor für Physik und Angewandte Physik an der Stanford University. Dort leitete er von 1990 bis 1993 und 1999 bis 2001 die Physikabteilung und wandte sich auch biophysikalischen Forschungen zu. 2004 wurde er Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory und nahm dazu auch eine Professur an der University of California, Berkeley an. Vom 20. Januar 2009 bis zum 22. April 2013 war er Secretary of Energy (Energieminister) in der Obama-Regierung. Bei der Rede vor beiden Häusern des Kongresses anlässlich der Gesundheitsreform im Jahr 2009 war Chu Designated Survivor. Er wäre im Falle eines Anschlages auf das Kapitol der höchstrangige Überlebende gewesen und hätte die Nachfolge von Barack Obama als Präsident angetreten. Chu war im Jahr 2013 bei der State of the Union Address erneut Designated Survivor. Derzeit ist Chu William R. Kenan, Jr., Professor of Physics und Professor of Molecular & Cellular Physiology in der Medical School an der Stanford University. Zudem ist er Mitglied des Bio-X Biosciences Institute und des Wu Tsai Neurosciences Institute in Stanford.[6] Wirken Barack Obama und Steven Chu (2009) Chu entwickelte zahlreiche Verfahren und Geräte für optische und atomphysikalische Messungen. So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alternativkonzepte des Kreationismu. …
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Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. Zu dieser Zeit plante er sich mit Festkörperphysik zu beschäftigen (Pikosekunden-Laserpulse zur Untersuchung von Exzitonen-Anregungen), wurde dann aber (angeregt durch Arbeiten seines Kollegen Arthur Ashkin bei den Bell Labs, der daran schon seit 1970 arbeitete) zur Entwicklung optischer Fallen[3] und ihrer Weiterentwicklung mit Laserkühlungsverfahren zum ?Einfangen? von Atomen geführt, was ihm schließlich den Nobelpreis einbrachte.[4][5] 1987 wurde er als Nachfolger von Theodor Hänsch Professor für Physik und Angewandte Physik an der Stanford University. Dort leitete er von 1990 bis 1993 und 1999 bis 2001 die Physikabteilung und wandte sich auch biophysikalischen Forschungen zu. 2004 wurde er Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory und nahm dazu auch eine Professur an der University of California, Berkeley an. Vom 20. Januar 2009 bis zum 22. April 2013 war er Secretary of Energy (Energieminister) in der Obama-Regierung. Bei der Rede vor beiden Häusern des Kongresses anlässlich der Gesundheitsreform im Jahr 2009 war Chu Designated Survivor. Er wäre im Falle eines Anschlages auf das Kapitol der höchstrangige Überlebende gewesen und hätte die Nachfolge von Barack Obama als Präsident angetreten. Chu war im Jahr 2013 bei der State of the Union Address erneut Designated Survivor. Derzeit ist Chu William R. Kenan, Jr., Professor of Physics und Professor of Molecular & Cellular Physiology in der Medical School an der Stanford University. Zudem ist er Mitglied des Bio-X Biosciences Institute und des Wu Tsai Neurosciences Institute in Stanford.[6] Wirken Barack Obama und Steven Chu (2009) Chu entwickelte zahlreiche Verfahren und Geräte für optische und atomphysikalische Messungen. So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alternativkonzept.…
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Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. Zu dieser Zeit plante er sich mit Festkörperphysik zu beschäftigen (Pikosekunden-Laserpulse zur Untersuchung von Exzitonen-Anregungen), wurde dann aber (angeregt durch Arbeiten seines Kollegen Arthur Ashkin bei den Bell Labs, der daran schon seit 1970 arbeitete) zur Entwicklung optischer Fallen[3] und ihrer Weiterentwicklung mit Laserkühlungsverfahren zum ?Einfangen? von Atomen geführt, was ihm schließlich den Nobelpreis einbrachte.[4][5] 1987 wurde er als Nachfolger von Theodor Hänsch Professor für Physik und Angewandte Physik an der Stanford University. Dort leitete er von 1990 bis 1993 und 1999 bis 2001 die Physikabteilung und wandte sich auch biophysikalischen Forschungen zu. 2004 wurde er Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory und nahm dazu auch eine Professur an der University of California, Berkeley an. Vom 20. Januar 2009 bis zum 22. April 2013 war er Secretary of Energy (Energieminister) in der Obama-Regierung. Bei der Rede vor beiden Häusern des Kongresses anlässlich der Gesundheitsreform im Jahr 2009 war Chu Designated Survivor. Er wäre im Falle eines Anschlages auf das Kapitol der höchstrangige Überlebende gewesen und hätte die Nachfolge von Barack Obama als Präsident angetreten. Chu war im Jahr 2013 bei der State of the Union Address erneut Designated Survivor. Derzeit ist Chu William R. Kenan, Jr., Professor of Physics und Professor of Molecular & Cellular Physiology in der Medical School an der Stanford University. Zudem ist er Mitglied des Bio-X Biosciences Institute und des Wu Tsai Neurosciences Institute in Stanford.[6] Wirken Barack Obama und Steven Chu (2009) Chu entwickelte zahlreiche Verfahren und Geräte für optische und atomphysikalische Messungen. So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alternativkonzepte des Kreation.…
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Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. Zu dieser Zeit plante er sich mit Festkörperphysik zu beschäftigen (Pikosekunden-Laserpulse zur Untersuchung von Exzitonen-Anregungen), wurde dann aber (angeregt durch Arbeiten seines Kollegen Arthur Ashkin bei den Bell Labs, der daran schon seit 1970 arbeitete) zur Entwicklung optischer Fallen[3] und ihrer Weiterentwicklung mit Laserkühlungsverfahren zum ?Einfangen? von Atomen geführt, was ihm schließlich den Nobelpreis einbrachte.[4][5] 1987 wurde er als Nachfolger von Theodor Hänsch Professor für Physik und Angewandte Physik an der Stanford University. Dort leitete er von 1990 bis 1993 und 1999 bis 2001 die Physikabteilung und wandte sich auch biophysikalischen Forschungen zu. 2004 wurde er Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory und nahm dazu auch eine Professur an der University of California, Berkeley an. Vom 20. Januar 2009 bis zum 22. April 2013 war er Secretary of Energy (Energieminister) in der Obama-Regierung. Bei der Rede vor beiden Häusern des Kongresses anlässlich der Gesundheitsreform im Jahr 2009 war Chu Designated Survivor. Er wäre im Falle eines Anschlages auf das Kapitol der höchstrangige Überlebende gewesen und hätte die Nachfolge von Barack Obama als Präsident angetreten. Chu war im Jahr 2013 bei der State of the Union Address erneut Designated Survivor. Derzeit ist Chu William R. Kenan, Jr., Professor of Physics und Professor of Molecular & Cellular Physiology in der Medical School an der Stanford University. Zudem ist er Mitglied des Bio-X Biosciences Institute und des Wu Tsai Neurosciences Institute in Stanford.[6] Wirken Barack Obama und Steven Chu (2009) Chu entwickelte zahlreiche Verfahren und Geräte für optische und atomphysikalische Messungen. So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alternativkonzepte des Kreationismus u. …
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Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. 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Bei der Rede vor beiden Häusern des Kongresses anlässlich der Gesundheitsreform im Jahr 2009 war Chu Designated Survivor. Er wäre im Falle eines Anschlages auf das Kapitol der höchstrangige Überlebende gewesen und hätte die Nachfolge von Barack Obama als Präsident angetreten. Chu war im Jahr 2013 bei der State of the Union Address erneut Designated Survivor. Derzeit ist Chu William R. Kenan, Jr., Professor of Physics und Professor of Molecular & Cellular Physiology in der Medical School an der Stanford University. Zudem ist er Mitglied des Bio-X Biosciences Institute und des Wu Tsai Neurosciences Institute in Stanford.[6] Wirken Barack Obama und Steven Chu (2009) Chu entwickelte zahlreiche Verfahren und Geräte für optische und atomphysikalische Messungen. So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alternativkon.…
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Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. Zu dieser Zeit plante er sich mit Festkörperphysik zu beschäftigen (Pikosekunden-Laserpulse zur Untersuchung von Exzitonen-Anregungen), wurde dann aber (angeregt durch Arbeiten seines Kollegen Arthur Ashkin bei den Bell Labs, der daran schon seit 1970 arbeitete) zur Entwicklung optischer Fallen[3] und ihrer Weiterentwicklung mit Laserkühlungsverfahren zum ?Einfangen? von Atomen geführt, was ihm schließlich den Nobelpreis einbrachte.[4][5] 1987 wurde er als Nachfolger von Theodor Hänsch Professor für Physik und Angewandte Physik an der Stanford University. Dort leitete er von 1990 bis 1993 und 1999 bis 2001 die Physikabteilung und wandte sich auch biophysikalischen Forschungen zu. 2004 wurde er Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory und nahm dazu auch eine Professur an der University of California, Berkeley an. Vom 20. Januar 2009 bis zum 22. April 2013 war er Secretary of Energy (Energieminister) in der Obama-Regierung. Bei der Rede vor beiden Häusern des Kongresses anlässlich der Gesundheitsreform im Jahr 2009 war Chu Designated Survivor. Er wäre im Falle eines Anschlages auf das Kapitol der höchstrangige Überlebende gewesen und hätte die Nachfolge von Barack Obama als Präsident angetreten. Chu war im Jahr 2013 bei der State of the Union Address erneut Designated Survivor. Derzeit ist Chu William R. Kenan, Jr., Professor of Physics und Professor of Molecular & Cellular Physiology in der Medical School an der Stanford University. Zudem ist er Mitglied des Bio-X Biosciences Institute und des Wu Tsai Neurosciences Institute in Stanford.[6] Wirken Barack Obama und Steven Chu (2009) Chu entwickelte zahlreiche Verfahren und Geräte für optische und atomphysikalische Messungen. So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alternativkonzepte des Kreation.…

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In den WarenkorbEchtfoto. Zustand: Sehr gut. Farbfoto von Steven Chu mit schwarzem Kuli signiert, leicht wischspurig /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// /// Steven Chu (chinesisch ???, Pinyin Zhu Dìwén; * 28. Februar 1948 in St. Louis, Missouri) ist ein US-amerikanischer Physiker. Er erhielt 1997 den Nobelpreis für Physik. Sein Hauptgebiet ist die Beeinflussung von Atomen mittels Lasern. Er war Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory bis zu seiner Ernennung zum Energieminister und hält Professuren in Berkeley und Stanford. Im Kabinett des US-Präsidenten Barack Obama bekleidete Chu von 2009 bis 2013 das Amt des Energieministers. Chu stammt aus einer chinesischstämmigen Akademikerfamilie, die 1943 auf dem Umweg über Frankreich in die USA einwanderte. Sein Vater war Chemie-Professor am Brooklyn Polytechnic, und Chu wuchs in der Nähe in Garden City auf. Chu studierte anfangs an der University of Rochester, wo er seinen Bachelor machte. Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. Zu dieser Zeit plante er sich mit Festkörperphysik zu beschäftigen (Pikosekunden-Laserpulse zur Untersuchung von Exzitonen-Anregungen), wurde dann aber (angeregt durch Arbeiten seines Kollegen Arthur Ashkin bei den Bell Labs, der daran schon seit 1970 arbeitete) zur Entwicklung optischer Fallen[3] und ihrer Weiterentwicklung mit Laserkühlungsverfahren zum ?Einfangen? von Atomen geführt, was ihm schließlich den Nobelpreis einbrachte.[4][5] 1987 wurde er als Nachfolger von Theodor Hänsch Professor für Physik und Angewandte Physik an der Stanford University. Dort leitete er von 1990 bis 1993 und 1999 bis 2001 die Physikabteilung und wandte sich auch biophysikalischen Forschungen zu. 2004 wurde er Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory und nahm dazu auch eine Professur an der University of California, Berkeley an. Vom 20. Januar 2009 bis zum 22. April 2013 war er Secretary of Energy (Energieminister) in der Obama-Regierung. Bei der Rede vor beiden Häusern des Kongresses anlässlich der Gesundheitsreform im Jahr 2009 war Chu Designated Survivor. Er wäre im Falle eines Anschlages auf das Kapitol der höchstrangige Überlebende gewesen und hätte die Nachfolge von Barack Obama als Präsident angetreten. Chu war im Jahr 2013 bei der State of the Union Address erneut Designated Survivor. Derzeit ist Chu William R. Kenan, Jr., Professor of Physics und Professor of Molecular & Cellular Physiology in der Medical School an der Stanford University. Zudem ist er Mitglied des Bio-X Biosciences Institute und des Wu Tsai Neurosciences Institute in Stanford.[6] Wirken Barack Obama und Steven Chu (2009) Chu entwickelte zahlreiche Verfahren und Geräte für optische und atomphysikalische Messungen. So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alternativk.…

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Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. Zu dieser Zeit plante er sich mit Festkörperphysik zu beschäftigen (Pikosekunden-Laserpulse zur Untersuchung von Exzitonen-Anregungen), wurde dann aber (angeregt durch Arbeiten seines Kollegen Arthur Ashkin bei den Bell Labs, der daran schon seit 1970 arbeitete) zur Entwicklung optischer Fallen[3] und ihrer Weiterentwicklung mit Laserkühlungsverfahren zum ?Einfangen? von Atomen geführt, was ihm schließlich den Nobelpreis einbrachte.[4][5] 1987 wurde er als Nachfolger von Theodor Hänsch Professor für Physik und Angewandte Physik an der Stanford University. Dort leitete er von 1990 bis 1993 und 1999 bis 2001 die Physikabteilung und wandte sich auch biophysikalischen Forschungen zu. 2004 wurde er Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory und nahm dazu auch eine Professur an der University of California, Berkeley an. Vom 20. Januar 2009 bis zum 22. April 2013 war er Secretary of Energy (Energieminister) in der Obama-Regierung. Bei der Rede vor beiden Häusern des Kongresses anlässlich der Gesundheitsreform im Jahr 2009 war Chu Designated Survivor. Er wäre im Falle eines Anschlages auf das Kapitol der höchstrangige Überlebende gewesen und hätte die Nachfolge von Barack Obama als Präsident angetreten. Chu war im Jahr 2013 bei der State of the Union Address erneut Designated Survivor. Derzeit ist Chu William R. Kenan, Jr., Professor of Physics und Professor of Molecular & Cellular Physiology in der Medical School an der Stanford University. Zudem ist er Mitglied des Bio-X Biosciences Institute und des Wu Tsai Neurosciences Institute in Stanford.[6] Wirken Barack Obama und Steven Chu (2009) Chu entwickelte zahlreiche Verfahren und Geräte für optische und atomphysikalische Messungen. So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alter.…

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Danach wechselte er an die University of California, Berkeley mit der Absicht, sich auf theoretische Physik zu spezialisieren. Stattdessen befasste er sich bei Eugene Commins mit der Messung von Paritätsverletzungen des (in der Quantenelektrodynamik verbotenen) magnetischen Dipolübergangs in Thalliumatomen, die nach der elektroschwachen Theorie im Standardmodell möglich waren (der ursprüngliche Vorschlag für solche Experimente kam von Claude Bouchiat und Marie-Anne Bouchiat in Frankreich 1974) und sich in einer schwachen Asymmetrie der Absorption rechts- und linkspolarisierten Lichts äußerten. Für das Experiment musste sich Chu intensiv mit dem Bau von Lasern beschäftigen. Das Experiment nahm einige Zeit in Anspruch, und während dieser Zeit wurde er 1976 Post-Doc - seine experimentelle Arbeit wurde als ausreichende Qualifikation anerkannt. Erste Ergebnisse publizierte die Gruppe 1979,[1] damals waren aber neutrale Ströme schon am SLAC in der Hochenergiephysik nachgewiesen worden. Ab 1978 arbeitete er bei den Bell Laboratories in Murray Hill (New Jersey), wo er mit Experimenten zum genauen Vermessen der Spektren von Positronium begann, dem ?Wasserstoffatom? der Quantenelektrodynamik, bestehend aus Positron und Elektron. Das Experiment (mit Allen Mills) war erfolgreich, nahm aber ebenfalls mehrere Jahre in Anspruch. Es war damals eines der genauesten Experimente zur Quantenelektrodynamik.[2] 1983 wurde er Leiter der Abteilung für Quantenelektronische Forschung des Bell-Labors in Holmdel. Zu dieser Zeit plante er sich mit Festkörperphysik zu beschäftigen (Pikosekunden-Laserpulse zur Untersuchung von Exzitonen-Anregungen), wurde dann aber (angeregt durch Arbeiten seines Kollegen Arthur Ashkin bei den Bell Labs, der daran schon seit 1970 arbeitete) zur Entwicklung optischer Fallen[3] und ihrer Weiterentwicklung mit Laserkühlungsverfahren zum ?Einfangen? von Atomen geführt, was ihm schließlich den Nobelpreis einbrachte.[4][5] 1987 wurde er als Nachfolger von Theodor Hänsch Professor für Physik und Angewandte Physik an der Stanford University. Dort leitete er von 1990 bis 1993 und 1999 bis 2001 die Physikabteilung und wandte sich auch biophysikalischen Forschungen zu. 2004 wurde er Direktor des Lawrence Berkeley National Laboratory und nahm dazu auch eine Professur an der University of California, Berkeley an. Vom 20. Januar 2009 bis zum 22. April 2013 war er Secretary of Energy (Energieminister) in der Obama-Regierung. Bei der Rede vor beiden Häusern des Kongresses anlässlich der Gesundheitsreform im Jahr 2009 war Chu Designated Survivor. Er wäre im Falle eines Anschlages auf das Kapitol der höchstrangige Überlebende gewesen und hätte die Nachfolge von Barack Obama als Präsident angetreten. Chu war im Jahr 2013 bei der State of the Union Address erneut Designated Survivor. Derzeit ist Chu William R. Kenan, Jr., Professor of Physics und Professor of Molecular & Cellular Physiology in der Medical School an der Stanford University. Zudem ist er Mitglied des Bio-X Biosciences Institute und des Wu Tsai Neurosciences Institute in Stanford.[6] Wirken Barack Obama und Steven Chu (2009) Chu entwickelte zahlreiche Verfahren und Geräte für optische und atomphysikalische Messungen. So maß er mithilfe stabilisierter Laser die Paritätsverletzung in Thalliumatomen und mit der Dopplerfreien Zwei-Photonen-Spektroskopie untersuchte er Positronium und Myonium (mit Mills maß er 1982 die Differenz des 1s und 2s Niveaus des Positroniums mit einer Genauigkeit von ein paar Teilen zu einer Milliarde). Seine wichtigste wissenschaftliche Leistung war ab Mitte der 1980er Jahre die Laserkühlung von Atomen. Sie ist eine zentrale Komponente von magnetooptischen Atomfallen.[7][8] Später arbeitete Chu an der Verfeinerung dieser Methoden für Atomuhren nach dem Fontänenprinzip und Bose-Einstein-Kondensaten. Er beteiligte sich an hochgenauen Messungen der Gravitationskonstante und Feinstrukturkonstante und verwendete einige seiner optischen Methoden bei biophysikalischen Untersuchungen, etwa der Manipulation einzelner DNA-Moleküle mit optischen Pinzetten (Optical Tweezers, 1989) oder in der Polymerdynamik. 1982 zeigte er mit Wong die Möglichkeit der Ausbreitung von Pulsen in absorbierenden Medien mit einer Gruppengeschwindigkeit, die größer als die Lichtgeschwindigkeit im Medium ist.[9] Derzeit widmet sich Chu vor allem der Forschung zu biophysikalischen Themen (wie der Synthese und Funktionalisierung von Nanoteilchen für die in vivo Abbildung zellulärer Prozesse) und physikalischer Probleme mit Relevanz für Energie- und Umweltfragen (wie die Entwicklung von Batterien auf Basis von Lithium und Schwefel, neue Methoden zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser, der Reduktion der Kohlendioxidemissionen und der Extraktion von Lithium aus Salzwasser).[10] Er war einer der ersten Unterzeichner der Petition für Project Steve, einer Kampagne, die für die Unterrichtung der herkömmlichen wissenschaftlichen Auffassung über die Evolutionstheorie an Schulen eintritt und wandte sich damit gegen die in den USA populären Alternativkonz.…