Morel p gall (50 Ergebnisse)
Verlag: Verlag von A. J. Köppel, St. Gallen, 1863
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Verlag: Gedruckt auf Kosten des Litterarischen Vereins, 1863
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Verlag: Einsiedeln, New York, Cincinnati & St. Louis, Nikolaus Benzinger, 1885., 1885
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Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger 1859., 1859
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In den Warenkorb16° (14 x 10 cm). 1 Bl. (Titel), 320 SS., 2 Bll. (Verlagsanzeigen). Gest. Front. von Raab nach Deschwanden (3 schwebende Engel). Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. Bibliotheks-HLdr. d.Zt. (min. berieben) mit marmorierten Deckeln. Erste (einzige) Ausgabe. Seiten unterschiedlich stockfleckig (v.a. marginal,… äusserste Lagen und stellenweise mehr), hintere Lagen im Kopf unterschiedlich feuchtigkeitsrandig (Text wenig tangiert, allg. eher blass u. wenig störend). Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, Besitzervermerk u. hs. Bibliothekssigel a. Vorsatz. Gesamthaft recht ordentliches Exemplar. Nicht bei Wilpert/Gühring. - Die erste Sammlung war 1852 erschienen (vgl. P. Benno Kühne, P. Gall Morel: Ein Mönchsleben aus dem 19. Jahrhundert. Einsiedeln 1874, p. 36, Fussnote 3; Brümmer 2, 3. Aufl. 1888, p. 54); Professbuch Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 74 mit Hinweis wohl auf das Stiftsarchiv X 1137. - Die ?Fruchtbarkeit seiner Muse [.] trägt einen überwiegend lyrischen Charakter, und ist in der Periode ihrer Blüthe eine Gelegenheitspoesie im besten Sinne des Wortes. Frisch und frei quillt sie hervor aus dem Borne des reichen Gemüthes, und was dasselbe im Innern bewegt, das ringt sich als Lied an das Licht des Tages empor. Lust und Schmerz, heitere wie ernste Ereignisse des Lebens, Natur und Kunst, Religion, Philosophie und Menschenleben, alles klingt in seinem Dichterherzen wieder, alles vertraut er seinen Liedern an.? (P. B. Kühne, loc. cit. f.). -- P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Er studierte in St. Gallen von 1812 bis 1817, dann vom 12. Januar 1818 an Rhetorik in Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. P. Gall war vom November 1826 als Lehrer der Rhetorik an der Schule tätig, seit dem Herbst 1831 lehrte er Philosophie. Von 1835 bis 1840 war er Kapellmeister. Den 16. Oktober 1835 wurde er Bibliothekar, welches Amt er bis zu seinem Tode bekleidete. [.] Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. Vom 26. Oktober 1839 bis zum 3. Dezember 1846 war er auch Archivar. 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543, mit umfangreicher Bibliographie, vorl. Titel als Nr. 74 gelistet). Vgl. auch R. Weber, Die poetische Nationalliteratur der Schweiz, Bd. 2, 1866, p. 235 ff. (mit einer Auswahl von 31 Gedichten): ?Ein Vorzug der Gedichte [.] ist ihre schöne Form, die bisweilen an die Klarheit und Durchsichtigkeit des südlichen Himmels erinnert.? (etc.; p. 235). - ?Er ist und bleibt vor Allem ein geistlicher Dichter, der aber von Natur vielseitig beanlagt, sich bald als kindlich frommen Mönch, bald als gutmüthigen Humoristen, dann wieder als welterfahrenen Mann, gar oft endlich als schneidigen Satiriker mit überraschenden Pointen und packenden Wendungen zeigt. Seine Sprache ist kräftig und wohlklingend, die Verse leicht fließend, nur Ausdruck und Reim lassen mitunter die nöthige Sorgfalt vermissen. Wegen der Vielseitigkeit seines Wissens und seiner Bildung hat man Morel wohl einen katholischen Goethe genannt. Vielleicht dürfte man ihn auch mit seinem Lieblingsdichter Horaz vergleichen, mit dem er manchen Zug gemein hat.? (G. Meier, in: ADB 22, 1885). Sprache: de.
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Verlag: Darmstadt, WBG, 1980
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Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger 1859., 1859
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In den Warenkorb16° (14.2 x 9.5 cm). 1 Bl. (Titel), 320 SS., 2 Bll. (Verlagsanzeigen). Gest. Front. von Raab nach Deschwanden (3 schwebende Engel) in Stahlstich. Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. HLn. d.Zt. (etwas bestossen u. berieben) mit marmorierten Deckeln, hs. Rückenschild u. Sammlungsnummer. Erste (einzige) Ausga…be. Seiten gelegentlich wenig stockfleckig (eher marginal u. kaum störend). Etwas Alters-, Lagerungs- u. Gebrauchsspuren, Bibliotheksetikette mit Dublettenstempel a. Vorsatz u. Schulbibliotheks-Stempel a. Titel. Gesamthaft weitgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Nicht bei Wilpert/Gühring. - Die erste Sammlung war 1852 erschienen (vgl. P. Benno Kühne, P. Gall Morel: Ein Mönchsleben aus dem 19. Jahrhundert. Einsiedeln 1874, p. 36, Fussnote 3; Brümmer 2, 3. Aufl. 1888, p. 54); Professbuch Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 74 mit Hinweis wohl auf das Stiftsarchiv X 1137. - Gliederung des Inhalts: I. Religion, Tod, Jenseits, II. Legenden und Erzählungen, III. Vermischte Gedichte. - Die ?Fruchtbarkeit seiner Muse [.] trägt einen überwiegend lyrischen Charakter, und ist in der Periode ihrer Blüthe eine Gelegenheitspoesie im besten Sinne des Wortes. Frisch und frei quillt sie hervor aus dem Borne des reichen Gemüthes, und was dasselbe im Innern bewegt, das ringt sich als Lied an das Licht des Tages empor. Lust und Schmerz, heitere wie ernste Ereignisse des Lebens, Natur und Kunst, Religion, Philosophie und Menschenleben, alles klingt in seinem Dichterherzen wieder, alles vertraut er seinen Liedern an.? (P. B. Kühne, loc. cit. f.). -- P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Er studierte in St. Gallen von 1812 bis 1817, dann vom 12. Januar 1818 an Rhetorik in Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. P. Gall war vom November 1826 als Lehrer der Rhetorik an der Schule tätig, seit dem Herbst 1831 lehrte er Philosophie. Von 1835 bis 1840 war er Kapellmeister. Den 16. Oktober 1835 wurde er Bibliothekar, welches Amt er bis zu seinem Tode bekleidete. [.] Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. Vom 26. Oktober 1839 bis zum 3. Dezember 1846 war er auch Archivar. 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543, mit umfangreicher Bibliographie). Vgl. auch R. Weber, Die poetische Nationalliteratur der Schweiz, Bd. 2, 1866, p. 235 ff. (mit einer Auswahl von 31 Gedichten): ?Ein Vorzug der Gedichte [.] ist ihre schöne Form, die bisweilen an die Klarheit und Durchsichtigkeit des südlichen Himmels erinnert.? (etc.; p. 235). - ?Er ist und bleibt vor Allem ein geistlicher Dichter, der aber von Natur vielseitig beanlagt, sich bald als kindlich frommen Mönch, bald als gutmüthigen Humoristen, dann wieder als welterfahrenen Mann, gar oft endlich als schneidigen Satiriker mit überraschenden Pointen und packenden Wendungen zeigt. Seine Sprache ist kräftig und wohlklingend, die Verse leicht fließend, nur Ausdruck und Reim lassen mitunter die nöthige Sorgfalt vermissen. Wegen der Vielseitigkeit seines Wissens und seiner Bildung hat man Morel wohl einen katholischen Goethe genannt. Vielleicht dürfte man ihn auch mit seinem Lieblingsdichter Horaz vergleichen, mit dem er manchen Zug gemein hat.? (G. Meier, in: ADB 22, 1885). Sprache: de.

Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger 1865 -, 1865
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In den WarenkorbKl.-8° (20 x 12.5 cm). 2 Bll., 62 SS. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. OBrosch. (wenig knittrig u. fleckig). Erste Ausgabe dieser Version. Seiten unterschiedlich etwas stockfleckig (eher blass u. wenig). Leichte Alters- u. Lagerungs-, kaum Gebrauchsspuren. Gesamthaft grösstenteils sauberes, recht gutes Exemplar. - - Professbuch N…r. 543 (Morel)/Bibliographie Nr. 131, mit Verweis auf Nr. 53 als erste Version von 1854, erschienen in: Programm im Jahresbericht über die Erziehungsanstalt des Benediktinerstiftes Maria-Einsiedeln im Studienjahre 1853-54 (24 SS.) - P. Gall berücksichtigt in seinem Essay sowohl beschreibend als auch (kritisch) kommentierend die Künste: Skulptur (Bildhauerei; ab p. 28), Malerei (ab p. 32), Musik (ab p. 42), und Poesie (ab p. 49), dies hauptsächlich in ihrer etablierten Erscheinungsweise. - "Diese Skizze erschien im Jahr 1854 [.,] und es wurden damals auch Sonderabdrücke derselben besorgt, zu denen jetzt nur ein neuer Titel gefügt wurde. Die Skizze wurde unter dem Einfluß der noch lebensfrischen Eindrücke einer längern Reise in Italien und eines achtmonatlichen Aufenthaltes in Rom entworfen und ich füge derselben nichts weiteres bei, als die Bemerkung, daß leider seitdem die gefürchtete Revolution in Italien in einer Weise hereinbrach, die, wenigstens bis jetzt, für die Kunst nur verderblich wirkte." (Vorwort). - Und zum Zeitpunkt von P. Galls besorgten Äusserungen zum politischen Prozess der Italienischen Einigung und Gründung des Nationalstaates stand die Einnahme Roms durch Garibaldis Truppen und die Vereinigung des Kirchenstaates mit Italien erst noch 5 Jahre bevor! -- P. Gallus Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Er studierte in St. Gallen von 1812 bis 1817, dann vom 12. Januar 1818 an Rhetorik in Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. P. Gall war vom November 1826 als Lehrer der Rhetorik an der Schule tätig, seit dem Herbst 1831 lehrte er Philosophie. Von 1835 bis 1840 war er Kapellmeister. "Den 16. Oktober 1835 wurde er Bibliothekar, welches Amt er bis zu seinem Tode bekleidete. [.] Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. Vom 26. Oktober 1839 bis zum 3. Dezember 1846 war er auch Archivar. 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.]." (Professbuch, Nr. 543). - "Morel war ein vielseitig gebildeter Pädagoge und bedeutender Autor von literarischen, historischen und kirchenhistorischen Werken." (HLS). - Sprache: de.

Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger 1859., 1859
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In den Warenkorb16° (14 x 10 cm). 1 Bl. (Titel), 320 SS., 2 Bll. (Verlagsanzeigen). Gest. Front. von Raab nach Deschwanden (3 schwebende Engel). Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. OLn. (schwarz; etwas berieben, wenig fleckig, Gelenke bei den Kapitalen min. angeplatzt) mit vergold. (R-) Titel, Deckelfileten u. allegor. Rü…ckendeckelsujet, alls. Goldschnitt. Erste (einzige) Ausgabe. Seiten unterschiedlich stockfleckig (tendenziell eher marginal, äusserste Lagen mehr). Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, hs. Bibliothekssigel a. Vorsatz, Besitzervermerk (ev. d. Autors) a. 2. fl.Bl. Gesamthaft recht ordentliches Exemplar / ev. Autorenexemplar. Namenvermerk in Beistift ?P. G. Morel?: von der Handschrift her ist nicht ausgeschlossen, dass es sich um einen eigenhändigen Namenszug handelt. - Morel nicht bei Wilpert/Gühring. - Die erste Sammlung war 1852 erschienen (vgl. P. Benno Kühne, P. Gall Morel: Ein Mönchsleben aus dem 19. Jahrhundert. Einsiedeln 1874, p. 36, Fussnote 3; Brümmer 2, 3. Aufl. 1888, p. 54); Professbuch Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 74 mit Hinweis wohl auf das Stiftsarchiv X 1137. - Gliederung des Inhalts: I. Religion, Tod, Jenseits, II. Legenden und Erzählungen, III. Vermischte Gedichte. - Die ?Fruchtbarkeit seiner Muse [.] trägt einen überwiegend lyrischen Charakter, und ist in der Periode ihrer Blüthe eine Gelegenheitspoesie im besten Sinne des Wortes. Frisch und frei quillt sie hervor aus dem Borne des reichen Gemüthes, und was dasselbe im Innern bewegt, das ringt sich als Lied an das Licht des Tages empor. Lust und Schmerz, heitere wie ernste Ereignisse des Lebens, Natur und Kunst, Religion, Philosophie und Menschenleben, alles klingt in seinem Dichterherzen wieder, alles vertraut er seinen Liedern an.? (P. B. Kühne, loc. cit. f.). -- P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. P. Gall war vom November 1826 als Lehrer der Rhetorik an der Schule tätig, seit dem Herbst 1831 lehrte er Philosophie. Von 1835 bis 1840 war er Kapellmeister. Den 16. Oktober 1835 wurde er Bibliothekar, welches Amt er bis zu seinem Tode bekleidete. [.] Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. Vom 26. Oktober 1839 bis zum 3. Dezember 1846 war er auch Archivar. 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543, mit umfangreicher Bibliographie, vorl. Titel als Nr. 74 gelistet). Vgl. auch R. Weber, Die poetische Nationalliteratur der Schweiz, Bd. 2, 1866, p. 235 ff. (mit einer Auswahl von 31 Gedichten): ?Ein Vorzug der Gedichte [.] ist ihre schöne Form, die bisweilen an die Klarheit und Durchsichtigkeit des südlichen Himmels erinnert.? (etc.; p. 235). - ?Er ist und bleibt vor Allem ein geistlicher Dichter, der aber von Natur vielseitig beanlagt, sich bald als kindlich frommen Mönch, bald als gutmüthigen Humoristen, dann wieder als welterfahrenen Mann, gar oft endlich als schneidigen Satiriker mit überraschenden Pointen und packenden Wendungen zeigt. Seine Sprache ist kräftig und wohlklingend, die Verse leicht fließend, nur Ausdruck und Reim lassen mitunter die nöthige Sorgfalt vermissen. Wegen der Vielseitigkeit seines Wissens und seiner Bildung hat man Morel wohl einen katholischen Goethe genannt. Vielleicht dürfte man ihn auch mit seinem Lieblingsdichter Horaz vergleichen, mit dem er manchen Zug gemein hat.? (G. Meier, in: ADB 22, 1885). Sprache: de.

Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger 1854., 1854
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In den Warenkorb16° (13.8 x 9 cm). X, 192 SS. Gest. Front.nach M. P. v. Deschwanden (Maria mit dem Jesuskind, umgeben von Engeln und Johannes d. Täufer als Knaben; etwas knittrig u. stockfleckig). Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. OBrosch. (leicht knittrig, wenig stockfleckig). Erste (einzige) Ausgabe. Seiten unterschie…dlich etwas stockfleckig (äusserste Lagen mehr, erste Lage mit Titel u. Front. stärker). Etwas Alters-, Lagerungs- u. Dislokationsspuren. Gesamthaft grossenteils recht sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Nicht bei Wilpert/Gühring; Brümmer 2, 3. Aufl. 1888, p. 54; Professbuch Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 52 mit Hinweis wohl auf das Stiftsarchiv X 1211. - Die der Übersetzung zu Grunde liegende Version ist nicht verbindlich festzustellen (ev. Il salterio del pellegrino, 5. edizione. Accresciuta di nuovi Salmi finora inediti, ordinata e corretta dall'Autore. Napoli, A spese di Giustino Merolla, 1852; cfr. OPAC SBN, IT\ICCU\NAP\0522837). In seinem Vorwort ?Der Uebersetzer an den Leser? macht P. Gall Morel nach getaner Arbeit kritisch-zurückhaltend deutlich, dass es gewagt erscheine, ?ein so ganz auf den feurigen Italiener berechnetes Büchlein auch dem Deutschen vorzulegen [.]. Es ist meistens Herz und Phantasie allein, die da sprechen, und zwar in einer Weise die nicht immer die Worte genau abmißt, ja oft Dinge sagt, die dem strengen Theologen bedenklich scheinen möchten.? (p. V). - Tosti schrieb gewissermassen Paraphrasierungen im Stil und Geist der Psalmen: ?Von jeher war ich der Ansicht, das Buch der Psalmen gebe den rechten Maßstab um Gefühl und Worte des Gebetes zu regeln, und es müsse dieses, wenn es in jenem biblischen Gewand erscheint, und in der Weise spricht, in welcher der Herr zu den Propheten sprach, seine unfehlbare Wirkung thun. Nach dieser Ansicht wollte ich auch handeln [.]. Indem ich also jene Psalmen, die mir durch vieljährigen Chorgesang die geläufigsten waren, überblickte und ihren Sinn nochmal ernstlich erwog, so begann ich einige Gebete und Betrachtungen im Style der Davidischen Psalmen zu schreiben, in denen für den Leser soviel möglich der Geist der heiligen Schrift wehen sollte; und diesen Gedanken hielt ich so fest, daß viele der vorliegenden Blätter rein nur aus übersetzten Worten und Sprüchen der Psalmen bestehen. Deßhalb nannte ich das Büchlein: ?Psalmen? So nimm es denn zur Hand, o Leser!? (p. VII f., Der Verfasser an den Leser). -- Luigi Tosti OSB (Neapel/Napoli 1811-1897 Monte Cassino/Montecassino), Priester 1833. 1858 Titularabt; Lehrer für Mathematik, Physik, Philosophie und Theologie, 1879-1891 Unterarchivar am Vatikanischen Archiv. ?Seine kirchengeschichtlichen Werke glänzen durch Beredsamkeit und Stil, sind aber wenig kritisch. [.] Das Erbauungsschrifttum bereicherte er mit mehreren Psalterien von biblisch-dichterischer Sprache und Bildfülle (deutsch von G. Morel, Einsiedeln 1854).? (K.A. Fink, in: M. Buchberger, Hsg., Bd. 10, 2. Aufl. 1938, sp. 215). - P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. [.] Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. Vom 26. Oktober 1839 bis zum 3. Dezember 1846 war er auch Archivar. 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543, mit umfangreicher Bibliographie; vgl. auch ADB 22, 1885). Sprache: de.

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In den Warenkorb16° (14 x 10 cm). 1 Bl. (Titel), 320 SS., 2 Bll. (Verlagsanzeigen). Gest. Front. von Raab nach Deschwanden (3 schwebende Engel) in Stahlstich. Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. OLn. (hellbraun; wenig berieben) mit vergold. (R-) Titel, Deckelfileten u. allegor. Rückendeckelsujet, alls. Goldschnitt. Erste…(einzige) Ausgabe. Seiten unterschiedlich etwas stockfleckig (äusserste Lagen mehr). Etwas Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, Besitzervermerk dat. 1870 a. Vorsatz. Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar. Nicht bei Wilpert/Gühring. - Die erste Sammlung war 1852 erschienen (vgl. P. Benno Kühne, P. Gall Morel: Ein Mönchsleben aus dem 19. Jahrhundert. Einsiedeln 1874, p. 36, Fussnote 3; Brümmer 2, 3. Aufl. 1888, p. 54); Professbuch Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 74 mit Hinweis wohl auf das Stiftsarchiv X 1137. - Gliederung des Inhalts: I. Religion, Tod, Jenseits, II. Legenden und Erzählungen, III. Vermischte Gedichte. - Die ?Fruchtbarkeit seiner Muse [.] trägt einen überwiegend lyrischen Charakter, und ist in der Periode ihrer Blüthe eine Gelegenheitspoesie im besten Sinne des Wortes. Frisch und frei quillt sie hervor aus dem Borne des reichen Gemüthes, und was dasselbe im Innern bewegt, das ringt sich als Lied an das Licht des Tages empor. Lust und Schmerz, heitere wie ernste Ereignisse des Lebens, Natur und Kunst, Religion, Philosophie und Menschenleben, alles klingt in seinem Dichterherzen wieder, alles vertraut er seinen Liedern an.? (P. B. Kühne, loc. cit. f.). -- Besitzervermerk ?J. Brugger 1870?: i.e. wohl noch die zivile Signatur von P. Kolumban (od. Columban; bürgerl. Johann Baptist) Brugger (1855-1905), von Basel. Profess 1873, Priester 1879. Den 31. März 1894 wurde er Dekan und am 5. Dezember 1895 Abt. (Professbuch Nr. 675, Äbte Nr. 52). - P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Er studierte in St. Gallen von 1812 bis 1817, dann vom 12. Januar 1818 an Rhetorik in Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. P. Gall war vom November 1826 als Lehrer der Rhetorik an der Schule tätig, seit dem Herbst 1831 lehrte er Philosophie. Von 1835 bis 1840 war er Kapellmeister. Den 16. Oktober 1835 wurde er Bibliothekar, welches Amt er bis zu seinem Tode bekleidete. [.] 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543, mit umfangreicher Bibliographie). Vgl. auch R. Weber, Die poetische Nationalliteratur der Schweiz, Bd. 2, 1866, p. 235 ff. (mit einer Auswahl von 31 Gedichten): ?Ein Vorzug der Gedichte [.] ist ihre schöne Form, die bisweilen an die Klarheit und Durchsichtigkeit des südlichen Himmels erinnert.? (etc.; p. 235). - ?Er ist und bleibt vor Allem ein geistlicher Dichter, der aber von Natur vielseitig beanlagt, sich bald als kindlich frommen Mönch, bald als gutmüthigen Humoristen, dann wieder als welterfahrenen Mann, gar oft endlich als schneidigen Satiriker mit überraschenden Pointen und packenden Wendungen zeigt. Seine Sprache ist kräftig und wohlklingend, die Verse leicht fließend, nur Ausdruck und Reim lassen mitunter die nöthige Sorgfalt vermissen. Wegen der Vielseitigkeit seines Wissens und seiner Bildung hat man Morel wohl einen katholischen Goethe genannt. Vielleicht dürfte man ihn auch mit seinem Lieblingsdichter Horaz vergleichen, mit dem er manchen Zug gemein hat.? (G. Meier, in: ADB 22, 1885). Sprache: de.

Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger 1859., 1859
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Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebrüder Karl und Nikolaus Benziger 1862., 1862
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In den Warenkorb8°. IV, pp. 5-80. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. O(Interims)Brosch. (schwach fleckig/verfärbt, Rücken älter erg.). Seiten unterschiedlich etwas stockfleckig. Alters- u. Lagerungs-, eher wenig Gebrauchsspuren, Besitzervermerk in Bleistift a. Titel. Gesamthaft grossenteils sauberes, sehr ordentliches Exemplar - - Professbuch Nr.…543 (Morel)/Bibliographie Nr. 109: 'Nebst Kanzelvortrag bei Anlaß der gemeinsamen Wallfahrt ehemaliger Schüler der Stiftsschule in Einsiedeln den 24. September 1861. Gehalten von P. Gall Morel, Rektor. S. 18-31'; bzw. PB Abt. Literatur, Kap. VI. Klosterschulen - Besitzervermerk: P. Rudolf, i.e. wohl P. Rudolf Henggeler (1890-1971 Einsiedeln), 1913 Profess, 1916 Priester; u.a. Lehrer an der Stiftsschule, 1941-1968 Archivar, Klosterkanzler; Verwalter der Klostersammlungen. Wissenschaftliche Beiträge zur Geschichte des Klosters Einsiedeln, des Benediktinerordens und der Innerschweizer Geschichte (etc. PB Nr. 814 u. HLS) - "Diese Blätter verdanken ihre Entstehung der Versammlung ehemaliger Einsiedlerzöglinge aus der ganzen Schweiz in Einsiedeln den 24. und 25. Herbstmonat 1861 und beabsichtigen, das Bewußtsein brüderlicher Eintracht, welches die genannte Versammlung in so ausgezeichneter Weise beseelte, andauernd zu machen. [.] Zur Orientierung für den Leser lassen wir den folgenden Bericht, die Beschreibung des Festtages und den dabei gehaltenen Kanzelvortrag dem Verzeichniß der Schüler vorangehen." (p. III f.) - Inhalt: 1. Bericht des provisorischen Komitees (pp. 5-8, 2. Der Festtag (pp. 9-31, mit dem Kanzelvortrag von P. Gall Morel), 3. Verzeichnis ('Album') der Schüler der Stiftsschule Einsiedeln seit ca. 1804 : a. Schweiz (pp. 32-75, nach Kantonen), b. Ausland: Azoren [1856, 1 Schüler], Baden D, Bayern, Frankreich, Hessen-Darmstadt [1857, 1 Schüler], Italien, Liechtenstein [1859, 1 Sch.: Florian Kindle, von Triesen], Nassau [1853 u. 1860, je 1], Oesterreich, Preussen, Württemberg - Biogr. Angaben zu den ausschliesslich männlichen Schülern: Eintrittsjahr, Name und Vorname, Herkunftsort od. -Gemeinde, prakt. Beruf, akt. Wohnort, allenfalls Todesdatum - Im Mai 1798 flohen die Konventualen vor den heranrückenden französischen Truppen von General Schauenburg, der am 3. Mai im Kloster Quartier nimmt, "wo alles verwüstet und ausgeraubt wird". Nach der Fremdherrschaft wird 1804 "im Stifte wieder ein kleines Gymnasium errichtet" (P. Odilo Ringholz, Kurze chronologische Uebersicht der Geschichte des fürstlichen Benediktinerstiftes, 1900, p. 91 u. 93) -- P. Gallus Morel (St. Fiden SG 1803-1872 Einsiedeln), von Wil SG, 1820 Profess und Studium der Theologie, 1826 Priester. 1826-1872 Lehrer an der Stiftsschule, die er als Rektor (1847-1872) reorganisierte. Zugleich 1835-1872 Stiftsbibliothekar, 1835-42 Kapellmeister, 1839-46 Stiftsarchivar, 1843-52 Erziehungsrat des Kantons Schwyz. "Morel war ein vielseitig gebildeter Pädagoge und bedeutender Autor von literarischen, historischen und kirchenhistorischen Werken (HLS; vgl. auch NDB) - "P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften" (etc.; PB Nr. 543, mit sehr respektabler Bibliographie) - Sprache: de.

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In den WarenkorbKl.-8°. IV, pp. 5-40. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. OBrosch. (o. Rückenbezug). Seiten marginal dezent stockfleckig. Leichtere Alters u. Lagerungs-, kaum eigentliche Gebrauchsspuren, Verfassername hs. a. Vorderdeckel. Gesamthaft weitgehend sauberes, recht gutes Exemplar - - Barth 22558 - Professbuch Nr. 543 (Morel)/Bibliographi…e Nr. 5 - Motto: "In te Galle Deum, in Domino te Galle fatebor / Gott in dir, o Gallus und dich in Gott will ich preisen" (Walafried Strabo) - "Die Predigt erscheint größtentheils so, wie sie gesprochen wurde; und so enthaltet sie auch das, was ich im Eingange den Umständen gemäß von mir selber sprach, und was bei einer Gelegenheits-Predigt wohl nicht am unrechten Orte stand. [.] So betreffen auch meine Worte über das ehemalige Kloster St. Gallen nur dessen schönere Epochen und bessere Seiten. Wie man nun aber behaupten dürfe, jenes Kloster sey nicht aufgehoben [1805/1823], sondern nur umgeformt, verstehe ich wahrlich nicht". (p. III f.) - Nach seiner nicht ohne politische Anspielungen auf die Verhältnisse im St. Gallen der frühen Regenerationszeit gestalteten Einführung ("hörte und las ich [.] vieles von Spaltung und Gährung der Gemüther im Lande St. Gallen, [.] wurde ich gewarnt, in solche Dinge mich zu mischen") stellt P. Gall sein Hauptthema unter Ps. 131, 15: "Hic requies mea in saeculum saeculi, hic habitabo quoniam elegi eam / Hier ist meine Ruhestätte in alle Ewigkeit, diese will ich bewohnen weil ich sie erwählt habe". Schwerpunkt der Ausführungen ist eine Schilderung von Leben und Wirken des hl. Gall 1. in der Vergangenheit, und 2. in Gegenwart und Zukunft (p. 8; bis p. 34) - Mit einer 'Zugabe einiger alten Hymnen und Fragmente zum Lobe des heiligen Gall. Aus dem Lateinischen übersetzt' (pp. 35-40) - "Nach der Vita war Gallus schon im nordirischen Kloster Bangor Schüler von Kolumban und ab 591 dessen Begleiter auf dem Festland, so [.] auch 610-612 in der Alemannenmission. In Tuggen und Bregenz hielt Gallus Predigten mit anschliessender Zertrümmerung heidnischer Götzen, worauf die Mission misslang. [.] Der Diakon Hiltibod wies ihn in den Arbonerforst, wo Gallus am Wasserfall der Steinach um 612 seine Zelle erbaute. Daraus entstand eine Eremitensiedlung und später unter Otmar das Kloster St. Gallen. [.] Gallus starb im Alter von 95 Jahren und wurde im Oratorium seiner Zelle begraben. Gegen 250 Gallus-Patrozinien bezeugen seine Ausstrahlung." (HLS) -- P. Gallus Morel (St. Fiden, Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil SG, 1820 Profess und Studium der Theologie, 1826 Priester. 1826-1872 Lehrer an der Stiftsschule, die er als Rektor (1847-1872) reorganisierte. Zugleich 1835-1872 Stiftsbibliothekar, 1835-42 Kapellmeister, 1839-46 Stiftsarchivar, 1843-52 Erziehungsrat des Kantons Schwyz. "Morel war ein vielseitig gebildeter Pädagoge und bedeutender Autor von literarischen, historischen und kirchenhistorischen Werken (HLS; vgl. auch NDB) - "P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften" (etc.; PB Nr. 543, mit sehr respektabler Bibliographie) - Sprache: de.

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In den Warenkorb16° (14 x 10 cm). 1 Bl. (Titel), 320 SS., 2 Bll. (Verlagsanzeigen). Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. Ohne das sonst dem Titel gegenüber gestellte gest. Front. (keine Spuren einer allfälligen Entfernung). OLn. (kornblumenblau, genarbt; etwas berieben) mit vergold. (R-) Titel, Deckelfileten u. allegor. Rü…ckendeckelsujet, alls. Goldschnitt. Erste (einzige) Ausgabe. Seiten stellenweise etwas stockfleckig. Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, Widmung (wohl d. Autors) a. 2. fl.Bl. Gesamthaft grossenteils sauberes, recht gutes Exemplar / wohl: Widmungsexemplar. Nicht bei Wilpert/Gühring. - Die erste Sammlung war 1852 erschienen (vgl. P. Benno Kühne, P. Gall Morel: Ein Mönchsleben aus dem 19. Jahrhundert. Einsiedeln 1874, p. 36, Fussnote 3; Brümmer 2, 3. Aufl. 1888, p. 54); Professbuch Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 74 mit Hinweis wohl auf das Stiftsarchiv X 1137. - Die ?Fruchtbarkeit seiner Muse [.] trägt einen überwiegend lyrischen Charakter, und ist in der Periode ihrer Blüthe eine Gelegenheitspoesie im besten Sinne des Wortes. Frisch und frei quillt sie hervor aus dem Borne des reichen Gemüthes, und was dasselbe im Innern bewegt, das ringt sich als Lied an das Licht des Tages empor. Lust und Schmerz, heitere wie ernste Ereignisse des Lebens, Natur und Kunst, Religion, Philosophie und Menschenleben, alles klingt in seinem Dichterherzen wieder, alles vertraut er seinen Liedern an.? (P. B. Kühne, loc. cit. f.). -- P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. [.] Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. Vom 26. Oktober 1839 bis zum 3. Dezember 1846 war er auch Archivar. 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543, mit umfangreicher Bibliographie, vorl. Titel als Nr. 74 gelistet). Vgl. auch R. Weber, Die poetische Nationalliteratur der Schweiz, Bd. 2, 1866, p. 235 ff. (mit einer Auswahl von 31 Gedichten): ?Ein Vorzug der Gedichte [.] ist ihre schöne Form, die bisweilen an die Klarheit und Durchsichtigkeit des südlichen Himmels erinnert.? (etc.; p. 235). - ?Er ist und bleibt vor Allem ein geistlicher Dichter, der aber von Natur vielseitig beanlagt, sich bald als kindlich frommen Mönch, bald als gutmüthigen Humoristen, dann wieder als welterfahrenen Mann, gar oft endlich als schneidigen Satiriker mit überraschenden Pointen und packenden Wendungen zeigt. Seine Sprache ist kräftig und wohlklingend, die Verse leicht fließend, nur Ausdruck und Reim lassen mitunter die nöthige Sorgfalt vermissen. Wegen der Vielseitigkeit seines Wissens und seiner Bildung hat man Morel wohl einen katholischen Goethe genannt. Vielleicht dürfte man ihn auch mit seinem Lieblingsdichter Horaz vergleichen, mit dem er manchen Zug gemein hat.? (G. Meier, in: ADB 22, 1885). -- Vermerk od. Widmung in Tinte ?P. Bernard v. (?) s. P. Gall?: wohl P. Bernhard (bürgerl. Aloys) Benziger (1837-1903), von Einsiedeln. Profess 1856. Priester 1861. 1867 wurde er Präses der marianischen Sodalität bei den Studenten und am 31. Dezember 1868 Präfekt des Internates. Auf diesem Posten blieb er, hochverehrt von den Studenten, bis zu seinem, den 31. Mai 1903, im Alter von 67 Jahren, erfolgten Hinscheid. (Professbuch, Nr. 619). Von der Handschrift her ist denkbar, dass es sich um einen eigenhändigen Eintrag P. Galls handelt. Sprache: de.

Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger 1854., 1854
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In den Warenkorb16° (13.3 x 9.5 cm). X, 192 SS. Gest. Front. (Maria mit dem Jesuskind, umgeben von Engeln und Johannes d. Täufer als Knaben) nach M. P. v. Deschwanden. Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. HLn. d.Zt. mit marmorierten Deckeln u. vergold. Rückentitel. Erste (einzige) Ausgabe. Vorsätze leimschattig, Seiten unt…erschiedlich etwas stockfleckig (äusserste Lagen mehr; generell wenig störend). Etwas Alters- u. Lagerungs-, wenig eigentliche Gebrauchsspuren, Sammlungs- u. Dublettenstemepl sowie Bibliothekssigel a. Vorsatz. Gesamthaft weitgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Nicht bei Wilpert/Gühring; Brümmer 2, 3. Aufl. 1888, p. 54; Professbuch Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 52 mit Hinweis wohl auf das Stiftsarchiv X 1211. - Die der Übersetzung zu Grunde liegende Version ist nicht verbindlich festzustellen (ev. Il salterio del pellegrino, 5. edizione. Accresciuta di nuovi Salmi finora inediti, ordinata e corretta dall'Autore. Napoli, A spese di Giustino Merolla, 1852; cfr. OPAC SBN, IT\ICCU\NAP\0522837). In seinem Vorwort ?Der Uebersetzer an den Leser? macht P. Gall Morel nach getaner Arbeit kritisch-zurückhaltend deutlich, dass es gewagt erscheine, ?ein so ganz auf den feurigen Italiener berechnetes Büchlein auch dem Deutschen vorzulegen [.]. Es ist meistens Herz und Phantasie allein, die da sprechen, und zwar in einer Weise die nicht immer die Worte genau abmißt, ja oft Dinge sagt, die dem strengen Theologen bedenklich scheinen möchten.? (p. V). - Tosti schrieb gewissermassen Paraphrasierungen im Stil und Geist der Psalmen: ?Von jeher war ich der Ansicht, das Buch der Psalmen gebe den rechten Maßstab um Gefühl und Worte des Gebetes zu regeln, und es müsse dieses, wenn es in jenem biblischen Gewand erscheint, und in der Weise spricht, in welcher der Herr zu den Propheten sprach, seine unfehlbare Wirkung thun. Nach dieser Ansicht wollte ich auch handeln [.]. Indem ich also jene Psalmen, die mir durch vieljährigen Chorgesang die geläufigsten waren, überblickte und ihren Sinn nochmal ernstlich erwog, so begann ich einige Gebete und Betrachtungen im Style der Davidischen Psalmen zu schreiben, in denen für den Leser soviel möglich der Geist der heiligen Schrift wehen sollte; und diesen Gedanken hielt ich so fest, daß viele der vorliegenden Blätter rein nur aus übersetzten Worten und Sprüchen der Psalmen bestehen. Deßhalb nannte ich das Büchlein: ?Psalmen? So nimm es denn zur Hand, o Leser!? (p. VII f., Der Verfasser an den Leser). -- Luigi Tosti OSB (Neapel/Napoli 1811-1897 Monte Cassino/Montecassino), Priester 1833. 1858 Titularabt; Lehrer für Mathematik, Physik, Philosophie und Theologie, 1879-1891 Unterarchivar am Vatikanischen Archiv. ?Seine kirchengeschichtlichen Werke glänzen durch Beredsamkeit und Stil, sind aber wenig kritisch. [.] Das Erbauungsschrifttum bereicherte er mit mehreren Psalterien von biblisch-dichterischer Sprache und Bildfülle (deutsch von G. Morel, Einsiedeln 1854).? (K.A. Fink, in: M. Buchberger, Hsg., Bd. 10, 2. Aufl. 1938, sp. 215). - P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. [.] Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. Vom 26. Oktober 1839 bis zum 3. Dezember 1846 war er auch Archivar. 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543, mit umfangreicher Bibliographie; vgl. auch ADB 22, 1885). Sprache: de.

Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger 1859., 1859
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In den Warenkorb16° (14 x 10 cm). 1 Bl. (Titel), 320 SS., 2 Bll. (Verlagsanzeigen). Gest. Front. von Raab nach Deschwanden (3 schwebende Engel). Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. OLn. (schwarz; leicht berieben) mit vergold. (R-) Titel, Deckelfileten u. allegor. Rückendeckelsujet, alls. Goldschnitt. Erste (einzige) Ausga…be. Seiten mit einzelnen kleinen (Stock-) Flecken, hs. Bibliothekssigel a. Vorsatz u. Titel, zeitgenöss. Besitzervermerk a. 2. fl.Bl. Gesamthaft bemerkenswert sauberes, recht gutes Exemplar. Nicht bei Wilpert/Gühring. - Die erste Sammlung war 1852 erschienen (vgl. P. Benno Kühne, P. Gall Morel: Ein Mönchsleben aus dem 19. Jahrhundert. Einsiedeln 1874, p. 36, Fussnote 3; Brümmer 2, 3. Aufl. 1888, p. 54); Professbuch Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 74 mit Hinweis wohl auf das Stiftsarchiv X 1137. - Gliederung des Inhalts: I. Religion, Tod, Jenseits, II. Legenden und Erzählungen, III. Vermischte Gedichte. - Die ?Fruchtbarkeit seiner Muse [.] trägt einen überwiegend lyrischen Charakter, und ist in der Periode ihrer Blüthe eine Gelegenheitspoesie im besten Sinne des Wortes. Frisch und frei quillt sie hervor aus dem Borne des reichen Gemüthes, und was dasselbe im Innern bewegt, das ringt sich als Lied an das Licht des Tages empor. Lust und Schmerz, heitere wie ernste Ereignisse des Lebens, Natur und Kunst, Religion, Philosophie und Menschenleben, alles klingt in seinem Dichterherzen wieder, alles vertraut er seinen Liedern an.? (P. B. Kühne, loc. cit. f.). -- P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. [.] Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. Vom 26. Oktober 1839 bis zum 3. Dezember 1846 war er auch Archivar. 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543, mit umfangreicher Bibliographie, vorl. Titel als Nr. 74 gelistet). Vgl. auch R. Weber, Die poetische Nationalliteratur der Schweiz, Bd. 2, 1866, p. 235 ff. (mit einer Auswahl von 31 Gedichten): ?Ein Vorzug der Gedichte [.] ist ihre schöne Form, die bisweilen an die Klarheit und Durchsichtigkeit des südlichen Himmels erinnert.? (etc.; p. 235). -- Besitzervermerk ?P. Conradi Maria E.?: P. Konrad Maria (bürgerl. Franz Josef Aloys) Effinger (1800-1881) von Einsiedeln. Profess im Zisterzienserkloster St. Urban (Kt. Luzern) 1819. Priester 1824. P. Konrad war von 1824-26 Lehrer an der Klosterschule in St. Urban, 1826 wurde er Subprior und 1827 Pfarrer in Pfaffnau (bis 1834). [.] 1839 wurde er Prior. Nach der am 13. April 1848 erfolgten Aufhebung von St. Urban kam er den 26. Oktober 1848 als Gast ins Kloster Einsiedeln. Seit 1850 lehrte er hier Theologie. [.] Am 14. Januar 1861 erlaubte ihm das Kapitel den Übertritt, worauf er am 19. Januar 1861 seine Profess auf das Kloster Einsiedeln ablegte. (Professbuch, Nr. 637). - Genealogisch eher ungewöhnlicher Vertreter des Geschlechts der gemeinhin mit dem Aargau, allenfalls auch mit Bern assoziierten Effinger, aus deren Zürcher Zweig bei der Reformation auch ?zwei den Namen des Vaters tragende aussereheliche Söhne [auswanderten und] die beiden katholischen Linien in Zug und Einsiedeln [begründeten]? (HBLS). Sprache: de.

Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger 1863., 1863
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In den Warenkorb16° (14 x 9.5 cm). IV, 297+1 SS., 1 Bl. (Verlagsanzeigen). Gest. Front. (S. Caecilia) von N. Barthelmess nach P. Molitor. Typographisch gepflegter und transparenter Schriftsatz in 6-Punkt Fraktur. OLn. (königsblau, mit Moiré-Jacquard-Effekt; Kanten min. berieben) mit vergold. Rückentitel. Erste (einzige) Ausgabe. Seiten untersch…iedlich etwas stockfleckig (wenig störend). Alters- u. Lagerungs-, wenig eigentliche Gebrauchsspuren, Widmung von P. Gall a. Vorsatz. Gesamthaft weitgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar / Widmungsexemplar. Rückentitel: Gedichte. - Widmung: P. Bernhard v.s. [von seinem] theuern P. Gall. - Nicht bei Wilpert/Gühring; Brümmer 2, 3. Aufl. 1888, p. 54; vgl. P. Benno Kühne, P. Gall Morel: Ein Mönchsleben aus dem 19. Jahrhundert. Einsiedeln 1874, p. 36, Fussnote 5 u. 6; Professbuch Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 116 mit Hinweis wohl auf das Stiftsarchiv X 1141. - Das Frontispiz wohl nach einer Arbeit von Peter Joseph Molitor (Koblenz 1821-1898 Oberlahnstein, heute: Lahnstein): ganzfigurige Darstellung der hl. Cäcilia von Rom, Patronin der Kirchenmusik, mit einem Modellsatz Orgelpfeifen, über ihr auf Wolken schwebend zwei singende Engel. - Gliederung des Inhalts: I. Galleriebildchen: a. Der Morgen der Erlösung, b. Durch Leid zu Freud, c. Grüsse an unsere liebe Frau, d. Aus Nazareth, e. Aus dem Kranz der Heiligen, f. Ein Kranz verschiedener Blumen, II. Aus der Romfahrt 1852-1853, III. Verschiedenes (mit Anhang: Legenden). - Die ?Fruchtbarkeit seiner Muse [.] trägt einen überwiegend lyrischen Charakter, und ist in der Periode ihrer Blüthe eine Gelegenheitspoesie im besten Sinne des Wortes. Frisch und frei quillt sie hervor aus dem Borne des reichen Gemüthes, und was dasselbe im Innern bewegt, das ringt sich als Lied an das Licht des Tages empor. Lust und Schmerz, heitere wie ernste Ereignisse des Lebens, Natur und Kunst, Religion, Philosophie und Menschenleben, alles klingt in seinem Dichterherzen wieder, alles vertraut er seinen Liedern an.? (P. B. Kühne, loc. cit. f.). -- Als Adressat der Widmung kommt rein zeitlich eigentlich nur P. Bernhard (bürgerl. Aloys) Benziger (1837-1903) von Einsiedeln, in Frage (Professbuch Nr. 619; einziger P. Bernhard unter den Professen in der langen Amtszeit von Abt Heinrich Schmid 1846-1874). - P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. [.] 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543). Vgl. auch R. Weber, Die poetische Nationalliteratur der Schweiz, Bd. 2, 1866, p. 235 ff. (mit einer Auswahl von 31 Gedichten): ?Ein Vorzug der Gedichte [.] ist ihre schöne Form, die bisweilen an die Klarheit und Durchsichtigkeit des südlichen Himmels erinnert.? (etc.; p. 235). - ?Er ist und bleibt vor Allem ein geistlicher Dichter, der aber von Natur vielseitig beanlagt, sich bald als kindlich frommen Mönch, bald als gutmüthigen Humoristen, dann wieder als welterfahrenen Mann, gar oft endlich als schneidigen Satiriker mit überraschenden Pointen und packenden Wendungen zeigt. Seine Sprache ist kräftig und wohlklingend, die Verse leicht fließend, nur Ausdruck und Reim lassen mitunter die nöthige Sorgfalt vermissen. Wegen der Vielseitigkeit seines Wissens und seiner Bildung hat man Morel wohl einen katholischen Goethe genannt. Vielleicht dürfte man ihn auch mit seinem Lieblingsdichter Horaz vergleichen, mit dem er manchen Zug gemein hat.? (G. Meier, in: ADB 22, 1885). Sprache: de.

Verlag: Stuttgart, Gebrüder Scheitlin 1866., 1866
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In den WarenkorbKl.-8° (16.5 x 12.3 cm). VI, 1 Bl., 192 SS. Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. HLn. d.Zt. (wenig berieben, Rücken im Fussbereich mit Spur einer abgelösten Etikette) mit marmorierten Deckeln u. vergold. Rückentitel. Erste (einzige) Ausgabe. Seiten unterschiedlich etwas stockfleckig (äusserste Lagen mehr).…Etwas Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, Bibliotheksetikette mit Dublettenstempel a. Vorsatz. Gesamthaft grossenteils recht sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Nicht bei Wilpert/Gühring; Brümmer 2, 3. Aufl. 1888, p. 54; Professbuch Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 141 mit Hinweis wohl auf das Stiftsarchiv X 879. - ?Die Auswahl der Stücke fügte sich dem Zufall und ich darf sagen, dem literarischen Vorrath und der Laune. Bei vielen Poesieen reizte mehr die Neuheit des Namens und die Seltenheit des Büchleins, als der innere Gehalt. Die berühmtesten sogenannten Klassiker überging ich um so eher, da wir von ihnen schon gute Uebersetzungen haben. Die Form betreffend, ist meistens die des Originales beibehalten [.]. Mit den gewöhnlichen Bitten um Nachsicht und gnädiges Urtheil will ich den Leser verschonen, um so mehr da gewöhnlich Dergleichen das Urtheil nur verschärft.? (Vorwort, p. III f.). - Mit einem Anhang: 1. Ueber die neuere Poesie Italiens, 2. Ueber einige in diesem Büchlein vorkommende Dichternamen: u.a. Cesare Cantù, Vincenzo Monti, Battista Zappi, Gabriello Chiabrera, Francesco Redi, Gasparo Gozzi, Benedetto Menzini, Luigi Cerretti, Luigi Alamanni (Epigramm ?Xerxes?), [Alessandro] Manzoni (Chor aus ?Carmagnola, pp. 126-131). - Ein veritables Florilegium: P. Gall vereint rund 60 kleinere Beispiele von zahlreichen mehr oder weniger bekannten, teilweise auch unbekannten (Antonio Poretti), alten und älteren Meistern sowie einigen wenigen neueren (Giacomo Leopardi) oder gar zeitgenössischen Autoren (Manzoni, Giuseppe Regaldi). -- P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Er studierte in St. Gallen von 1812 bis 1817, dann vom 12. Januar 1818 an Rhetorik in Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. P. Gall war vom November 1826 als Lehrer der Rhetorik an der Schule tätig, seit dem Herbst 1831 lehrte er Philosophie. Von 1835 bis 1840 war er Kapellmeister. Den 16. Oktober 1835 wurde er Bibliothekar, welches Amt er bis zu seinem Tode bekleidete. [.] Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. Vom 26. Oktober 1839 bis zum 3. Dezember 1846 war er auch Archivar. 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543, mit umfangreicher Bibliographie; vgl. auch ADB 22, 1885). Sprache: de.

Verlag: Einsiedeln u.a., Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger 1863., 1863
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