Predigt auf das Fest des Heiligen Gall, des Apostels der Alemannen. Gehalten in der Stiftskirche von St. Gallen den 16. October 1834 von Gall. Morel.

Verlag: Einsiedeln, s.n. 1834., 1834

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Kl.-8°. IV, pp. 5-40. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. OBrosch. (o. Rückenbezug). Seiten marginal dezent stockfleckig. Leichtere Alters u. Lagerungs-, kaum eigentliche Gebrauchsspuren, Verfassername hs. a. Vorderdeckel. Gesamthaft weitgehend sauberes, recht gutes Exemplar - - Barth 22558 - Professbuch Nr. 543 (Morel)/Bibliographie Nr. 5 - Motto: "In te Galle Deum, in Domino te Galle fatebor / Gott in dir, o Gallus und dich in Gott will ich preisen" (Walafried Strabo) - "Die Predigt erscheint größtentheils so, wie sie gesprochen wurde; und so enthaltet sie auch das, was ich im Eingange den Umständen gemäß von mir selber sprach, und was bei einer Gelegenheits-Predigt wohl nicht am unrechten Orte stand. [.] So betreffen auch meine Worte über das ehemalige Kloster St. Gallen nur dessen schönere Epochen und bessere Seiten. Wie man nun aber behaupten dürfe, jenes Kloster sey nicht aufgehoben [1805/1823], sondern nur umgeformt, verstehe ich wahrlich nicht". (p. III f.) - Nach seiner nicht ohne politische Anspielungen auf die Verhältnisse im St. Gallen der frühen Regenerationszeit gestalteten Einführung ("hörte und las ich [.] vieles von Spaltung und Gährung der Gemüther im Lande St. Gallen, [.] wurde ich gewarnt, in solche Dinge mich zu mischen") stellt P. Gall sein Hauptthema unter Ps. 131, 15: "Hic requies mea in saeculum saeculi, hic habitabo quoniam elegi eam / Hier ist meine Ruhestätte in alle Ewigkeit, diese will ich bewohnen weil ich sie erwählt habe". Schwerpunkt der Ausführungen ist eine Schilderung von Leben und Wirken des hl. Gall 1. in der Vergangenheit, und 2. in Gegenwart und Zukunft (p. 8; bis p. 34) - Mit einer 'Zugabe einiger alten Hymnen und Fragmente zum Lobe des heiligen Gall. Aus dem Lateinischen übersetzt' (pp. 35-40) - "Nach der Vita war Gallus schon im nordirischen Kloster Bangor Schüler von Kolumban und ab 591 dessen Begleiter auf dem Festland, so [.] auch 610-612 in der Alemannenmission. In Tuggen und Bregenz hielt Gallus Predigten mit anschliessender Zertrümmerung heidnischer Götzen, worauf die Mission misslang. [.] Der Diakon Hiltibod wies ihn in den Arbonerforst, wo Gallus am Wasserfall der Steinach um 612 seine Zelle erbaute. Daraus entstand eine Eremitensiedlung und später unter Otmar das Kloster St. Gallen. [.] Gallus starb im Alter von 95 Jahren und wurde im Oratorium seiner Zelle begraben. Gegen 250 Gallus-Patrozinien bezeugen seine Ausstrahlung." (HLS) -- P. Gallus Morel (St. Fiden, Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil SG, 1820 Profess und Studium der Theologie, 1826 Priester. 1826-1872 Lehrer an der Stiftsschule, die er als Rektor (1847-1872) reorganisierte. Zugleich 1835-1872 Stiftsbibliothekar, 1835-42 Kapellmeister, 1839-46 Stiftsarchivar, 1843-52 Erziehungsrat des Kantons Schwyz. "Morel war ein vielseitig gebildeter Pädagoge und bedeutender Autor von literarischen, historischen und kirchenhistorischen Werken (HLS; vgl. auch NDB) - "P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften" (etc.; PB Nr. 543, mit sehr respektabler Bibliographie) - Sprache: de.…

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Bibliografische Details

Titel
Predigt auf das Fest des Heiligen Gall, des Apostels der Alemannen. Gehalten in der Stiftskirche von St. Gallen den 16. October 1834 von Gall. Morel.
Autor
Morel, P. Gall.
Verlag
Einsiedeln, s.n. 1834.
Erscheinungsjahr
1834
Einband
Softcover
Verkäuferkataloge
Helvetica

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