Inkunabel (18 Ergebnisse)

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    Sprache: Deutsch

    Verlag: Leipzig: Hiersemann, 1940

    Anbieter: ANTIQUARIAT Franke BRUDDENBOOKS, Lübeck, DeutschlandANTIQUARIAT Franke BRUDDENBOOKS

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    Zustand: Gebraucht - Gut

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    OKart.-Mappe, 32 x 25 cm. Zustand: Gut. 224 Spalten, lose Lagen, Umschlag etwas gebräunt. Sauberes und wohlerhaltenes Exemplar. Due to new EU packaging regulations, we are currently unable to ship to many EU countries. Shipping to Germany, the Netherlands, Ireland, Finland, and the Baltic states is possible. Deliveries to border-based parcel lockers or cross-border parcel forwarding services remain possible. Shipping to all countries outside the EU also remains possible. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1001.…

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    Verlag: (1817)., 1817

    • Softcover
    • Kunst / Grafik / Poster

    Anbieter: Antiquariat C. Dorothea Müller, München, DeutschlandAntiquariat C. Dorothea Müller

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    Lithographie von zwei Tonplatten nach Gerard Terborch. Bildgröße 34,5:27 cm. Blattgröße 40,5:33,5 cm. - Bis zur äußeren Einfassungslinie beschnitten und auf dünnen Karton montiert. Siehe Winkler 642, 12. - St-832.

  • Zustand: Gebraucht

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    8°. Faksimile der Ausgabe Bamberg, Hans Sporer, 1493., 2, 4 nn. Blätter. Bedruckter OKarton (Softcover). Mit 7 Faksimileseiten - im Faksimile mit 1 fast ganzseitigen Abbildung nach dem Titelholzschnitt der Inkunabel. Einband etwas angestaubt, bestoßen und gebräunt; Rücken mit winziger Fehlstelle am unteren Kapital; Titel stockfleckig - die anderen Seiten gering stockfleckig; Papier leicht gebräunt; fast durchgehend kleine, schwache Knickspuren in den Ecken; Exlibris "Fedor von Zobeltitz-Spiegelberg" auf dem vorderen Innendeckel - also Exemplar aus dem Besitz des Schriftstellers, Journalisten und Bibliophilen Fedor von Zobeltitz (1857-1934). Klaus Graf schreibt in "Archivalia" vom 18. 10. 2014 (Internet-Ausgabe) zu Hans Sporers Kleindruck "Lucifers mit seiner gesellschafft (.)": "Es handelt sich bei dem wiederholt im Zusammenhang mit dem Faust-Stoff erwähnten, aber nie auf seine Quellen untersuchten Sporer-Druck um nichts anderes als die ersten drei Kapitel des Seelenwurzgartens" (Klaus Graf bezieht sich dabei auf den Seelenwurzgarten-Druck von Konrad Dinckmut, Ulm 1483). Faksimile-Druck auf beschnittenen Bütten in einer Auflage von nur 100 Exemplaren. Vgl. Gesamtkatalog der Wiegendrucke M19109 (dort wird neben dem Originaldruck auch die vorliegende Faksimile-Ausgabe aufgeführt).…

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    Verlag: Basel, (Johann Amerbach), 25.11.1486., 1486

    • Hardcover
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    Anbieter: Antiquariat Tresor am Roemer, Frankfurt, DeutschlandAntiquariat Tresor am Roemer

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    Zustand: Gebraucht

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    Folio. 229 nn. Bl. (ohne das letzte weiße Blatt), mit zahlreichen eingemalten Initialen und Paragraphenmarken in Rot und Blau, zum Teil mit Zierschwüngen, die erste Initiale mit Federwerk. Blindgeprägter Kalbslederband der Zeit über Holzdeckeln mit 2 Schließen, (Einband fachmännisch restauriert, Rücken und Schließen ergänzt). Erste in Basel gedruckte Ausgabe. - Hain 5535; BMC III 749; Goff P-465; Poulain 3093. - Frühe Ausgabe, des erstmals 1473 erschienenen Hauptwerkes Petrus Comestors, des im 12. Jahrhundert bekannten Kanzlers der Kathedrale in Paris und Professors der Theologie. Seiner Darstellung der Heiligen Geschichte, entnommen aus dem Bibeltext und den Glossen wurden auch Texte von Schriftstellern wie Josephus Flavius hinzugefügt. Seine aus diesem Grund "Historienbibel" genannte "Historia Scholastica" war im Mittelalter weit verbreitet und wurde in Frankreich für 3 Jahrhunderte als Bibel gelesen. - Schöner kräftiger, zweispaltiger Druck mit 46-48 Zeilen. - Einband mit goldgeprägtem Deckeltitel "Scholastica historia" in großen gotischen Lettern. - Titel im unteren Drittel ohne Textverlust alt angesetzt, zeitgenössische Einträge und Kaufvermerk auf Titel. Am Anfang und Ende etwas wurmstichig, teilweise mit Annotationen von alter Hand, Vor- und Nachsatz erneuert. - Sehr schönes Exemplar in einem dekorativen Einband der Zeit. // 8 unn., 504 num. ll., with 1 large and more than 450 small, mostly repeated woodcuts and numerous woodcut initials, black-grounded printer's mark. Contemporary half calf over wooden boards, with 2 clasps, paper label on spine, (rebacked in the 19th century, slightly worn, new clasps). - Adams N 47; Stc 462; Sander 4941; Kristeller 248. A rare edition of the legends of the saints of Natalibus published by Albertus Castellanus. The first, unillustrated edition was published in Vicenza in 1493. - Richly illustrated edition published by the well-known printer and publisher from the incunabula period, Nikolaus von Frankfurt, with a large woodcut of the Crucifixion surrounded by 14 small depictions of saints. The first leaf with a somewhat larger woodcut and the text surrounded by 9 small depictions of saints and 2 flower staves. Some of the woodcuts bear the monogram 'c'. - Contemporary ownership inscription 'Collegium hospitalensis' (=Spital am Pyrhn) on title, some annotations in an old hand on the back inside cover. Title minimally stained, the last 5 leaves with a small wormhole in the upper margin. - A very fine, clean copy in a strong impression. …

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    Verlag: Straßburg, Martin Flach junior 1502, 1502

    • Hardcover

    Anbieter: Antiquariat Thomas Mertens, Berlin, DeutschlandAntiquariat Thomas Mertens

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    Hardcover. Zustand: Gut. Post-Inkunabel Straßburg 1502: Carletus Angelus, Summa angelica de casibus conscientiae, komplett Lateinische Postinkunabel Straßburg 1502 --- "Summa angelica de casibus conscientiae cum quibusdam novis & oportunis additionibus." Vollständiges theologisches Werk des italienischen Franziskaners Angelus Carletus (1410-1495), das zuerst 1486 erschienen war. --- Signaturformel: 8, 8, a8, b6, c8, d6, e8, f6, g8, h-p6, q8, r-z6, A-Z6, AA-HH6, II8. --- Kolophon: "Argentine impressa p[er] Martinu[m] Flach iuniorem Anno d[omi]ni .M.cccccij. Mensis v[er]o Julij octaua Joha[n]nis baptiste." Straßburg, Martin Flach junior 1502 Einfacher Pappband (27 x 20,5 x 6,2 cm) des 17. Jahrhunderts mit handschriftlichem Rückentitel. Komplettes Exemplar mit (16) + 342 Blatt. Vorne mit zwei alten handschriftlichen Besitzvermerken. --- Zustand: Einband berieben, Seiten leicht gebräunt und etwas wellig, ansonsten gut.…

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    Verlag: (Basel, Joh.Amerbach, um 1489)., 1489

    • Hardcover

    Anbieter: Antiquariat Tresor am Roemer, Frankfurt, DeutschlandAntiquariat Tresor am Roemer

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    Zustand: Gebraucht

    EUR 9.980,00

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    Folio. 330 nn. Bl. (davon 2 weiße). Schweinsleder des 16. Jahrhunderts über Holzdeckeln mit reicher Rollenprägung, (ohne die Schließen, etwas beschabt, Rücken und Rückendeckel mit kleineren Fehlstellen). Angebunden: Ders.: Quadragesimale de christiana religione. (Basel, Joh.Amerbach, nicht nach 1490). 254 nn. Bll. Sehr schöner Sammelband mit zwei ersten Ausgaben. - GW 3886 und 3882; Hain 2827 und Hain/Cop. 2834; Goff 349 und 346; BSB B-300 und B-298; Graesse I, 343. - Durchgehend rubriziert und mit rot eingemalten Lombarden. - Druck in 54 Zeilen. - Die hier vorliegenden Werke gelten als die Hauptwerke des Franziskaners und italienischen Heiligen Bernardinus Senensis (1380-1444), der mit seinen Predigten und Abhandlungen zum Teil heftiger Kritik ausgesetzt war. - Titel und erstes Textblatt mit einem handschriftlichen Eintrag und Schenkungsvermerk des Leonhardus Rughalben, Pfarrer in Schäding und Plattling (Bayern), datiert von 1529. Rughalben schenkte das Buch dem Kloster Aspach im Landkreis Passau für die Tischlesung. ".anno Domini 1529. Valet multum pro legentibus ad mensam." - Teilweise mit leichtem Wasserrand am Kopfsteg, die ersten Blatt etwas stärker betroffen, Titel des Quadragesimales mit Resten eines Blattweisers, letztes Blatt mit alt hinterlegter Fehlstelle (etwas Wortverlust). // Pigskin of the 16th century over wooden boards, richly blind tooled, (without the clasps, slightly worn, spine and back cover with smaller damages). Bound with: Bernadinus Senensis, Quadragesimale de christiana religione. (Basel, Joh.Amerbach, not after 1490). 254 unn. ll. Very nice made up volume with two first editions. - GW 3886 und 3882; Hain 2827 und Hain/Cop. 2834; Goff 349 und 346; BSB B-300 und B-298; Graesse I, 343. - Continuously rubricated and red lombards. - Printing in 54 lines. - These both publications are the main works of the Italian Franciscan and Sainted Bernardinus Senensis (1380-1444), who was due to his sermons confronted with vigorous critic. - Title page and first text leaf with a handwritten notation and a donation note by Leonhardus Rughalben, pastor in Schäding und Plattling (Bavaria), dated in 1529. Rughalben donated the book for the monastry Aspach in the district Passau to be used for lessons during the meal. ".anno Domini 1529. Valet multum pro legentibus ad mensam." - Partly waterstained at the bottom, first leaves stronger, title page of the "Quadragesimales" with rests of a marker, last leaf with old restored lack (with slight loss of text).…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: Stockholm,, 1914

    Anbieter: Biblion Antiquariat, Zürich, ZH, SchweizBiblion Antiquariat

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    37,5x25,5 cm. 3 Bl., 88 S. HLdr.-Bd. der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. (Rücken verblasst. Kanten berieben. Exlibris auf Innendeckel).

  • Sprache: Französisch

    • Manuskript/Papierantiquität

    Anbieter: Eberhard Köstler Autographen&Bücher oHG, Tutzing, DeutschlandEberhard Köstler Autographen&Bücher oHG

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    Verbandsmitglied: VDAILAB

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    Lyon, Matth. Huss, 1485, 13 x 8,5 cm. Passepartout. Claudin III, 158ff. - 1 mm Rand um die Einfassungslinie, sauber. Gewicht (Gramm): 20.

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    Verlag: Strassburg, Hupfauf, 1513., 1513

    • Kunst / Grafik / Poster

    Anbieter: Antiquariat Thomas Rezek, München, DeutschlandAntiquariat Thomas Rezek

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    circa 28 x 19,5 cm. 1 Blatt beidseitig mit deutschem Text und je einer grossen Illustration Blatt XXIIII aus der Strassburger Ausgabe des Hieronymus, Buch der Altväter? hier die Geschichte des Hilarion von Gaza. - Einheitlich gebräunt, zum Bug hin kleine Randausrisse weit vom Text.

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    Verlag: Nürnberg, Schedel, 1496., 1496

    Anbieter: Antiquariat Thomas Rezek, München, DeutschlandAntiquariat Thomas Rezek

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    circa 55 x 32 cm. 1 Blatt mit 2 kleinen und 1 grossen Holzschnitt beidseitig bedruckt und illustriert Ganzes Blatt der Inkunabel mit dem halbseitigen Holzschnitt, der eine Ansicht von Pisa zeigt - diese wenig realistisch und auch ohne schiefen Turm. Lateinische Ausgabe mit dem Text: Tercia etas mundi. - Nur in den äussersten Rändern etwas fleckig, weit von Text und Bild, sonst sauber.…

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    EUR 145,00

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    31,1 x 21,5 cm (Folio). Erste Auflage, 12 nn. Blätter, CCCXL num. Blätter, 2 nn. Seiten. OPergaminband (Pergamentimitation aus Pappe). Mit 408 Abbildungen nach Holzschnitten. Einband leicht bestoßen und an den Stehkanten teils leicht beschabt; Einband teilweise gebräunt (wohl absichtlich, um den Pergamenteindruck zu verstärken); Schnitt etwas gebräunt . Druck auf (beschnittenem) Bütten. Exemplar Nr. 187 der Auflage von 500 Exemplaren.…

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    circa 18,3 x 13 cm. 1 Blatt verso weiss "Neujahrsgruss mit einem Schiff dass eine grosse Galionsfigur hat (gekrönter Drache), oben links kleines Monogramm auf einem Segel, die anderen Segel mit den guten Wünschen zum Neuen Jahr. Auf altem Papier, mit zwei vermutlich künstlichen Wurmlöchern. Rückseitig mit einer Notiz etwas aus der Zeit um 1900 über die Provenienz "von Tahrna ? Antiquitätens. ." - Kurioser Einblattdruck, mit einigem Aufwand hergestellt. - This is most probably a 19th century forgery pretenting to be a single leaf woodcut from the 15th century. New Year s greeting with a coloured woodcut showing a ship with a large crowned dragon for a figurehead. Rear with old insciption, browned, with two wormholes. ". …

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    530 nn. Bll. (11 und letztes vacant). Mit halbseitigem Holzschnitt vom Meister des Verardus.und eingemalter blau-roter Initiale. 4°. HLeder (Anf. 19. Jhdt) auf 5 Bünden, mit Rückenschild und Rotschnitt. Zweispaltiger Druck in Schwarz und Rot und gotischer Type mit umgebenden Scholien. Koll.: Aa-Bb6, a-f8, g6, h-z8, #8, A-Z8, AA-SS8 (ident. mit Expl. der BSB). Hain 7918 (zählt 41 Inkunabel-Ausgaben); GW 11389; BSB-Ink G-288; Goff G-391 (datiert auf den 1. Juli); Ernst: Inc. Hild. II, 138; Lex. Tusc. 190; nicht bei Graesse oder Goedeke (Brant); Buchberger (I, 1767: "Vater der kirchl. Rechtswissenschaft"); Jöcher (II, 1141) kolportiert als Versuch einer Diskreditierung Gratians, dass einige ihn "wohl ohne Grund, vor einen Bruder Petri Lombardi und Petri Comestoris, alle drey aber für Hur-Kinder" halten. Gratian, Mitte des 12. Jhdts Lehrer der Theologie in den Klöstern St. Felix und Nabor (Bologna), gilt beeinflußt von der Scholastik und dem Studium des römischen Rechts als Begründer der Kanonistik und des Kirchenrechts, indem er um 1142 eine systematische Sammlung und kritische Diskussion kanonischer Vorschriften anlegte, die maßgebend für jeden folgenden Corpus Iuris Canonici und damit auch jeder weiteren Rechtssystematik Europas wurde. Gratian, der 24 Jahre wissenschaftlich an dem Decretum gearbeitet hatte, nutzte ihn des weiteren in seinem Unterricht, obwohl die Kirche es als "Privatarbeit"(Buchberger ibd.) angesehen und erst 1582 (!) von Gregor XIII als Lehrbuch und gerichtsfest anerkannt hat. Vorliegende ist die wohl vollständigste Edition des 15. Jhdts, in die auch zahlr. Anmerkungen, von Schülern eingefügte Autoritäten (160 "Paleae") eingegangen sind. Einband gering berieben; Aa1 mit winzigem Wurmloch, etwas angeschmutzt und mit Besitzeintrag, datiert 1794; bis i4 mit bräunlichem, kleiner werdendem Fleck im Rand (vgl. Abb.), betroffen auch der Holzschnitt; r1v und r2r mit winzigem Fleck; in Tinte einige dezente Anstreichungen und Glossen, diese bei Neubindung teils beschnitten. LA. …

  • Verlag: Basel, Nikolaus Kessler, 1492., 1492

    Anbieter: Antiquariat am Moritzberg, Hildesheim, NDS, DeutschlandAntiquariat am Moritzberg

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    Verbandsmitglied: VDAILAB

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    153 nn. Bl. (von 154 - das letzte weiße fehlt). Mit Holzschnitt-Druckermarke am Schluß, zahlreichen Lombarden und weiteren Rubrizierungen in Rot. Folio. Schweinslederbd d. Z. auf Holzdeckeln, mit 3 Bünden, reicher Blindprägung und 2 hs. Rückenschildern. GW M46359; Goff T 329; BMC II, 770; BSB H-5; Graesse VII, 139. Ein Nachweis des Buchbinders ist nicht gelungen, der dies Exemplar als Schweinsledereinband auf schweren Holzdeckeln mit Streicheisen-Gevierten, floralen Rollen- und Plattenstempeln (Rosen, Margeriten) verzierte; die spätgotische Stilistik weist allerdings hin auf die Zeit des Probstes Johannes Zi(n)gießer, der 1499 bis 1523 dem Kloster Polling im heutigen Landkreis Weilheim-Schongau vorstand und umfänglich die baulichen Anlagen des Klosters (Kapelle, Refektorium, Bibliothek etc.) im spätgotischen Stil umgestalten ließ. Das gestochene Exlibris auf dem vorderen Spiegel (datiert mit 1744) zeigt das Dreischilder-Wappen des damaligen Probstes Franz Töpsel (vgl. auch Zimmermann, S. 122ff; mit Abb.); es wurde von dem bedeutenden Kupferstecher Franz Xaver Andreas Jungwierth (1720-1790) geschaffen (vgl. Thieme/B. 19, 332f) und über einen älteren hs. Besitzvermerk geklebt; aus der Mitte des 18. Jhdts stammt vermutlich auch der hs. Kommentar auf der Titelei: "Pertinet ad studium philosophiae"; verso Titelei ein weiterer hs. Besitzvermerk des Klosters Polling, das in "Doktor Faustus" von Thomas Mann als Kloster "Pfeiffering" wiedererkannt werden kann. Buchberger (1907; I, 236) stellt dar, dass dieser Kommentar zu den Sentenzen des P. Lombardi fälschlich Thomas von Aquin zugeschrieben wurde, der echte Verfasser aber Annibaldi (degli Hannibal) sei, der - aus römischer Senatorenfamile - in Paris bei Thomas studierte, 1258 den Magistergrad erwarb und ein Jahr später den Lehrstuhl des Thomas übernahm; schon 1262 promovierte er zum Kardinal der 12-Apostelkirche und starb 1272 zu Orvieto. Die Bedeutung des Scholastikers Petrus Lombardus, der u. a. neben Abelaerd Paris zum Wissenschaftszentrum Europas machte, betont RGG ( 1930; IV, 1110): Er hat "auf die Entwicklung der Lehre einen ungeheuren Einfluß ausgeübt, und eine Darstellung der theologischen Probleme im Mittelalter muß stets von der Darstellung des P. L. ausgehen." Ohne das letzte weiße Blatt; etwas berieben und angeschmutzt bzw. fleckig; Schließen entfernt, nur noch hintere Anker bzw. Nägel vorhanden; Vorderdeckel und Rücken mit einigen Wurmlöchlein; Titel mit Rand- und Fußabschnitten; teils schmaler Wasserrand am Kopf oder Fuß; zu Beginn einige wenige Wurmspuren. LA. …

  • Verlag: Basel, Nikolaus Kessler, 1. X. 1492., 1492

    Anbieter: Antiquariat am Moritzberg, Hildesheim, NDS, DeutschlandAntiquariat am Moritzberg

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    Verbandsmitglied: VDAILAB

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    99 (statt 102), 59 (ohne das letzte weiße) nn. Bl. Mit 54 Holzschnitten (einige wiederholt) und Druckermarke am Schluß; 2-spaltiger Druck zu meist 50 Zeilen. 4° (22,5 x 14,5 cm). Holzdeckel der Zeit mit blindgeprägtem Lederrücken und Leder-Messing-Schließe. GW 12000 (Kopie des Eintrags liegt bei); Hain 8279; BM STC 116 (IA 37636); Goff G-629. Kessler druckte mit der hier vollständigen Holzschnittfolge die Postilla in drei Auflagen, von denen die vorliegende die früheste ist. Die Schnitte sind vermutlich beeinflußt von den Illustrationen des Straßburger Plenariums von Knoblochtzer. Kesslers "Holzschnitte sind nicht sehr zahlreich" (Geldner I, 122). Die Texte der Postilla entstanden wahrscheinlich 1437 und 1439 und werden Johannes Herolt (+ 1464 in Nürnberg) zugeschrieben. Die Postilla war ein Bestseller der Inkunabel-Zeit: GW führt insgesamt mehr als 100 Ausgaben an! Diese Edition bei GW gelistet mit 48 Exemplaren/Fragmenten. Der zeitgenössische Holzdeckel-Einband mit Blindprägung (Streicheisen, stilisierte Rosetten) und Mittelschließe, deren Dekor aus langschäftigen gotischen Minuskeln auf Anker und Haken dem Marienlob dienen könnte. Es fehlen die Bl. m7-8, n6 (leer), h6 (leer); etwas berieben und bestoßen; vorderes Außengelenk angeplatzt; Lederriemen der Schließe und Vorsätze erneuert; a1 (mit großem Holzschnitt der Kreuzigungsszene) fingerfleckig; angegraut und gelegentlich etwas fleckig; auf hinterem Vorsatz mit Titelaufnahme eines Auktionators (dieses Exemplar bei H & H 83, 1996). Weitere Abbildungen auf Anfrage als email. LA. …

  • Verlag: 1: Basel, Nikolaus Ke(s)sler; 2: Straßburg, Martin Flach, 1495 bzw. 1497., 1497

    Anbieter: Antiquariat am Moritzberg, Hildesheim, NDS, DeutschlandAntiquariat am Moritzberg

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    214 Bl. (letztes weiß); 201 Bl. (von 202; s8 und fehlendes L8 weiß). Mit Metallschnitt-Druckermarke Kesslers (2 Schilde, am Ast hängend); 2spaltiger Druck in gotischer Type und 52 Zeilen; breitrandiges Exemplar. 2° (30,5 x 21,5 cm). HSchweinslederband d. Z. mit Blindprägung (Rosenzweige), auf schweren Holzdeckeln und 6 Bünden, mit 2 Messing-Leder-Schließen. In älterer Zeit (17./18. Jhdt?) restauriert bzw. neu gebunden: dabei in der Länge gebrochener Holz-Vorderdeckel mit 3 schmalen, kurzen Metallstreifen und je 2 Nägeln fixiert; die Filetenprägung des Rückens auf den Holzdeckeln fortgesetzt; Block neu eingehängt; Vorsätze erneuert. Rücken gebräunt und etwas fleckig; Deckel etwas berieben; 2 Besitzvermerke auf Titelei ("Matthias Burgklehner", "Georg Stadler", der ältere vermutl aus dem 17./18. Jhdt); erste 4 Bl. gerändert und fingerfleckig; zu Beginn am Fuß schwach feuchtigkeitswellig bzw. -randig; etwas fleckig und gebräunt; 1 Bl. mit Einriss; ca. 30 Bl. mit Wurmgang im weißen Rand. Verbundenes Exemplar: Lage j1-8 (Register) nach s1-8 des zweiten Teils gehört ans Ende des ersten Teils. Es fehlt das weiße Blatt L8 des zweiten Teils. Bernhard von Clairvaux (1090 - 1153) gilt als der bedeutenste katholische Heilige des 12. Jahrhunderts; als Vertreter eines Gottes- und Christusmystizismus war er ein Gegner jeglicher Dialektik, propagierte an entscheidender Stelle (Eugen III) den zweiten Kreuzzug und wandte sich gegen die päpstliche Weltherrschaft. Die Authentizität seiner Texte ist nicht gesichert, doch werden die hier vorliegenden extensiven Kommentare (in 86 Predigten) zum Hohen Lied (cantica canticorum Salomonis) als sein Hauptwerk betrachtet (vgl. RGG 1, 923f). Über Gilbertus ist wenig mehr bekannt und/oder gesichert als sein Kommentar zum Hohen Lied und eine Vita Bernardi, die von Mabillon zusammen mit dem Bernardus-Text herausgegeben wurde (vgl. Jöcher II, 993). Teil 1: GW 3944; Goff B-439; BMC III 771; BSB-Inc B-323. Teil 2: GW 3937; Goff B-430; BMC I, 154; vgl. auch Geldner I, 80. LA.…

  • Verlag: (Lyon, Nikolaus Philippi und Markus Reinhard, 1. Februar) 1482., 1482

    Anbieter: Antiquariat am Moritzberg, Hildesheim, NDS, DeutschlandAntiquariat am Moritzberg

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    103 Bll. (von 112). Mit 49 (von 54) altkolorierten Holzschnitten; nahezu durchgehend in Rot rubriziert und mit roten Lombarden; Druck in 53-56 Zeilen und 2 Spalten. 2° (24 x 17,5 cm). Moderner schwarzer Lederband auf Holzdeckeln, mit reicher Blindprägung und einer alten Leder-Messing-Schließe. Es fehlen die Bll. a1 (leer), a4, a5, b1, c5, d6, C1, E9 und E10 (beide leer). a2 angegraut und am Kopf angerändert; a3 mit Einriss (hinterlegt, kein Textverlust); e2 mit Randeinriss (hinterlegt); g5 mit Eckabriß; A2 mit Tintenfleck; E4 mit kl. Randläsur; E8 mit kl. Eckabriss; auf einigen Bll. Farbdurchklatsch; zu Beginn gering fingerfleckig. Der Evangelien-Teil befindet sich vor dem Epistel-Teil: "Mit der textlichen Anordnung dieser Ausg. hatten die Drucker offenbar Schwierigkeiten. Das Impressum findet sich am Schluss des 1. Teils (Super evangelia) . die Vorrede schließt den 2. Teil (Super epistolas) ab. Es handelt sich hier also nicht um eine Willkür des Buchbinders bei der Zusammenstellung der Teile (.)." (GW 11984). Kolophon: "Postilla super epistolis et euangeliis dominicalibus ac festiuitabit de sanctis per anni circulum secundum sensum litterale collecta finit feliciter Sub anno domini. Millesimo Quadriingentesimo Octogesimo secundo". In der Vorrede (E8: "Vitam bonam exitu beatum. Ego frater guillerm sacre professor minim parisi educat") benennt Guillelmus die Prinzipien und Quellen von Edition und Kommentaren. Zu den Druckern vgl. Geldner II, 208ff, Die Texte der Postilla entstanden wahrscheinlich 1437 und 1439 und werden Johannes Herolt (+ 1464 in Nürnberg) zugeschrieben). In vorliegender Ausgabe, bei der Text und Kommentar eingearbeitet sind, wurden ihnen zum ersten Mal die Holzschnitte beigegeben, die aus den "Plenarien" des Martin Schott (1481) stammen, allerdings nicht vollständig und in anderer Anordnung (vgl. auch Bibl. Schäfer I,1 147). Die Postilla war ein Bestseller der Inkunabel-Zeit: GW führt insgesamt mehr als 100 Ausgaben an, von dieser Ausgabe jedoch nur 17. Der Einband ist ein Paradestück moderner Einbandkunst und ganz im Stil der französischen Frührenaissance (angefertigt von Geneviève von Hahn, Frankfurt): Die reiche Blindprägung (Streicheisen, 4 verschiedene Rollstempel) wurde mit altem Werkzeug ausgeführt, die ziselierte Messing-Schließe und ihr Anker auf dem Hinterdeckel sowie dessen Befestigungsnagel sind ebenfalls alt und geben mit ihren Dekoren den Schmuck von Deckel und Rücken vor (Rauten und Blumen). Umlaufend sind die Deckel von einem erhaben prägenden Rollstempel eingerahmt: Grillen, Käfer und Libellen in einem Rankenwerk. Abbildungen auf Anfrage als email. LA.…

  • Verlag: Venedig, Johannes von Köln (de Colonia) und Johannes Manthen, 27. August 1478., 1478

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    228 nn. Bll. (erstes weiß). Folio (30x20 cm). Blindgeprägter Kalbslederbd (Raute innerhalb Rollstempelrahmung) d. Z. auf Holzdeckeln. Breitrandiges Exemplar. Einband fachgerecht restauriert; Rücken erneuert; teils Innensteg wasserrandig; letzte 3 Bll. am Außensteg mit kleinen Wasserflecken; auf Vorsätzen, Bl. a1 und im Text mit zahlr. zeitgenössischen Marginalien und Glossen; hinterer Vorsatz mit größerem Eckausschnitt. Johann von Köln und Johann Menthen von Gerresheim übernahmen 1474 die Offizin der Brüder Speyer und druckten bis 1480 insgesamt 84 Titel (zu den Druckern vgl. Geldner II, 66f). Die Werke des Lactantius erschienen zuerst 1465 (bei Conrad Sweynheim und Arnold Pannartz) als erstes datiertes Buch Italiens. Das "Nephythomon", ein verbesserter Auszug aus den "Divinae institutiones", ist hier zum ersten Male gedruckt und, wie üblich, zwischen z7 (mit dem Kolophon) und z8 eingebunden. Lactantius wurde als bekehrter "Christ von Konstantin d. Gr. zum Erzieher seines Sohnes Crispius in Trier bestimmt. Sein Hauptwerk ist die 'Religionslehre' (Divinae institutiones), die erste Gesamtdarstellung des christlichen Glaubens in lateinischer Sprache. Die Schrift 'Über Gottes Kunstwerk' (De opificio dei) legt Schönheit und Zweckmäßigkeit des menschlichen Organismus dar, ohne christliche Anklänge; 'Über den Zorn Gottes' (De ira dei) behandelt das schon von der Stoa und von Epikur behandelte Problem, ob der Gottheit Affekte zugeschrieben werden können. (.) Wegen der Reinheit und Glätte seines Stils wurde L. von Humanisten der Renaissance der christliche Cicero genannt." (Buchwald 1963, S. 293). Hain 9814; Goff L9; GW M16555; BMC v 233; Graesse IV, 66. LA.…