Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: as new. Wie neu/Like new.
Zustand: NEW.
Verlag: (Theologie und Praxis / TuP, 17) Münster etc.: Lit, 2003
ISBN 10: 3825870375 ISBN 13: 9783825870379
Anbieter: "Jos Fritz" Antiquariat Matthias Putze, Münster, Deutschland
Gr.-8°, 261 S., Orig.-Broschur. - Zustand: annähernd druckfrisch.
EUR 19,90
Anzahl: Mehr als 20 verfügbar
In den WarenkorbGebunden. Zustand: New.
Zustand: Good. Leichter Eckenknick.
Verlag: Wien, Wilhelm Braumüller, 1880., 1880
Anbieter: Versandantiquariat Wolfgang Friebes, Graz, Österreich
Erstausgabe
Zustand: 0. Erstausgabe. - Der österr. Staatsmann Johann Ulrich Frh. von Eggenberg (1568-1634) studierte seit 1583 in Tübingen, versuchte eine militärische Laufbahn und wurde 1597 Mundschenk, 1598 Kämmerer am erzherzoglichen Hof in Graz, später Landeshauptmann in Krain. Seit 1603 Wirklicher Geheimrat und Präsident der Hofkammer, bemühte er sich um die Vermittlung im habsburgischen Bruderzwist. 1621 Landeshauptmann der Steiermark, erhielt Eggenberg 1622 als Erblandmundschenk in Krain die Herrschaft Krumau und wurde 1623 Reichsfürst, 1628 Herzog von Krumau. Nach der Kaiserkrönung Ferdinands II. versuchte Eggenberg die Neutralität des Kaisers gegenüber Spanien, Bayern und der Liga zu wahren. Eggenberg war beteiligt an der Mantuanischen Sukzession sowie am Kampf um Wallensteins zweites Generalat und wurde nach dessen Ermordung der Konspiration bezichtigt. - Gutes Exemplar. - Schlossar 25. ge Gewicht in Gramm: 350 Gr.-8°. Mit Frontispiz (mit 2 Medaillon-Portraits). VI S., 1 Bl., 236 S., Mod. HLwd. m. goldgepr. Rückentitel.
Verlag: Wien, Wilhelm Braumüller, 1880., 1880
Anbieter: Versandantiquariat Wolfgang Friebes, Graz, Österreich
Erstausgabe
Zustand: 0. Erstausgabe. - Der österr. Staatsmann Johann Ulrich Frh. von Eggenberg (1568-1634) studierte seit 1583 in Tübingen, versuchte eine militärische Laufbahn und wurde 1597 Mundschenk, 1598 Kämmerer am erzherzoglichen Hof in Graz, später Landeshauptmann in Krain. Seit 1603 Wirklicher Geheimrat und Präsident der Hofkammer, bemühte er sich um die Vermittlung im habsburgischen Bruderzwist. 1621 Landeshauptmann der Steiermark, erhielt Eggenberg 1622 als Erblandmundschenk in Krain die Herrschaft Krumau und wurde 1623 Reichsfürst, 1628 Herzog von Krumau. Nach der Kaiserkrönung Ferdinands II. versuchte Eggenberg die Neutralität des Kaisers gegenüber Spanien, Bayern und der Liga zu wahren. Eggenberg war beteiligt an der Mantuanischen Sukzession sowie am Kampf um Wallensteins zweites Generalat und wurde nach dessen Ermordung der Konspiration bezichtigt. - Titel m. Ausriss am unteren Rand, sonst schönes Exemplar. - Schlossar 25. ge Gewicht in Gramm: 350 Gr.-8°. Mit Frontispiz (mit 2 Medaillon-Portraits). VI S., 1 Bl., 236 S., Illustr.-OKart.
Verlag: Fürstenberg 28 November, 1619
Anbieter: manuscryptum - Dr. Ingo Fleisch, Berlin, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
Deutsche Handschrift auf Papier, 1 1/2 S. auf 2 Bll., c. 33,5 x 20,5 cm. Leicht angeschmutzt, Falt- und Knickspuren. Dienstanweisung an seine Amtsleute bezüglich des Vorgehens in der Streitsache zwischen Henning von Rheden, Christoph Dietrich Bock von Northolz und Jobst Asche von Wettberg um eine Bürgschaft in einer Schuldverschreibung.
Verlag: Wolfenbüttel 13 Februar, 1622
Anbieter: manuscryptum - Dr. Ingo Fleisch, Berlin, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
Deutsche Handschrift auf Papier, 2 1/2 S. auf 2 Bll., c. 32,5 x 19,5 cm. Leicht wasserfleckig. Offener Brief zur Unterhaltsregelung zugunsten der Katharina von Wettberg, Gattin des Jobst Asche von Wettberg, auf ihre Besitzungen zu Münder.
hardcover. Zustand: New.
Anbieter: Müller & Gräff e.K., Stuttgart, Deutschland
Gr.8°. 380 S. Original-Kartonband Theologie: Forschung und Wissenschaft, XIX. Gewicht (Gramm): 690.
Sprache: Deutsch
Verlag: Ed. Menges, Stuttgart, London, 1997
ISBN 10: 3930698595 ISBN 13: 9783930698592
Anbieter: Bücherwurm | Buch- und Graphikantiquariat, Kiel, Deutschland
Zustand: Gut. zahlr. Ill., graph. Darst., Kt. (illustrator). Versandhinweis: Aufgrund aktueller EPR-Verpackungsregelungen ist der Versand in einzelne EU-Länder derzeit nicht möglich. Details siehe Händlerprofil. kart., 381 S., Gut. Ordentlich erhaltenes Exemplar mit leichten Gebrauchsspuren wie z.B. etwas beriebenem Einband oder angestoßenen Ecken. Seiten vollständig, sauber und gut lesbar. 23 cm.
Anbieter: Wissenschaftliches Antiquariat Mayrhofer, Pürbach, Österreich
Zwiedineck-Südenhorst, Hans von: Hans Ulrich Fürst von Eggenberg, Freund und Erster Minister Kaiser Ferdinand II. Wien, Braumüller, 1880. Ohne die 2 Medaillenportraits, V, 236 S., neuer Ln.-Band mit aufgez.OUmschl.; gutes Expl. - Fürst Eggenberg (1568 Graz-1634) war Hofkammerpräsident des späteren Kaisers Ferdinand II u.Herzog von Krumau in Böhmen.
Verlag: Wien, März 1937., 1937
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
1 S. Qu.-gr.-8vo. Mit zwei Beilagen (s. u.). Gratuliert einem namentlich nicht genannten Adressaten zu dessen Promotion. - Ulrich Fürst Kinsky "spielte nach dem Ersten Weltkrieg eine führende Rolle im österreichischen Reit-, Flug- und Autorennsport, war seit 1932 Präsident des Österreichischen Aeroklubs und der Österreichischen Renn- und Campagnereitergesellschaft und übernahm neben der Vizepräsidentschaft des Österreichischen Automobilklubs und des Nationalen Olympischen Komitees 1935 auch das Präsidium des Hauptverbandes für Körperertüchtigung. Als Besitzer ausgedehnten Waldbestandes schuf er in seinen Jagdgebieten im böhmischen Elbsandgebirge mit der Ansiedlung von Gemsen, Mufflonwild sowie Uhu- und Auerhahnpaaren ein in Mitteleuropa einmaliges Jagdgebiet. Nach dem Münchner Abkommen betätigte er sich als Meldeflieger im Freikorps Konrad Henleins" (DBE). - Beiliegend ein ms. an einen Karl Rt. von Fabrizii adressiertes Kuvert sowie eine Visitenkarte von "Le Prince et la Princesse de Kinsky".
Sprache: Deutsch
Verlag: Verlag Schnell & Steiner GmbH, 2024
ISBN 10: 3795438772 ISBN 13: 9783795438777
Anbieter: moluna, Greven, Deutschland
Zustand: New.
Anbieter: Revaluation Books, Exeter, Vereinigtes Königreich
EUR 109,24
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbHardcover. Zustand: Brand New. 608 pages. German language. 8.54x1.85x11.18 inches. In Stock.
Sprache: Deutsch
Verlag: Verlag Schnell & Steiner Gmbh Jun 2024, 2024
ISBN 10: 3795438772 ISBN 13: 9783795438777
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware -Die Interaktion von festlichen wie individuellen Ritualen mit den bau- und bildkünstlerischen Angeboten sollte eine wirksame Gegenwart des Heiligen plausibel machen. Ausgehend von der komplexen Sakraltopographie der Wallfahrts- und Stiftskirche von Polling, einem frühen und wichtigen Sakralbau des 17. Jahrhunderts, behandeln die Analysen außerdem übergreifende Themen wie den Wallfahrtschor mit Doppelaltar als Schaubühne der Festliturgie, das Ritual von Heiltumsweisungen im Innenraum barocker Kirchen, die wenig untersuchte Gattung der Reliquienkapellen in ihrer liminalen Qualität und schließlich das Phänomen der Bruderschaftskirchen im Wallfahrtsbereich sowie die dabei entfalteten Momente von Partizipation und Identität. Dabei ergeben sich vielfältige neue Erkenntnisse zu Baudenkmälern in Andechs, Augsburg, Biberbach, Ebersberg, München, Scheyern, Vilgertshofen und Wessobrunn.Verlag Schnell & Steiner GmbH, Leibnizstraße 13, 93055 Regensburg Deutsch.
Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Wallfahrtsarchitektur als Erfahrungsraum | Die Stiftskirche Heilig Kreuz in Polling im Szenario süddeutscher Gnadenstätten des Barock | Ulrich Fürst | Buch | Studien zur christlichen Kunst | 608 S. | Deutsch | 2025 | Schnell & Steiner GmbH | EAN 9783795438777 | Verantwortliche Person für die EU: Verlag Schnell & Steiner GmbH, Leibnizstr. 13, 93055 Regensburg, f[dot]weiland[at]schnell-und-steiner[dot]de | Anbieter: preigu.
Sprache: Deutsch
Verlag: Schnell & Steiner Gmbh Jun 2024, 2024
ISBN 10: 3795438772 ISBN 13: 9783795438777
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware - Ausgehend von der komplexen Sakraltopographie der Wallfahrts- und Stiftskirche von Polling, einem frühen und wichtigen Sakralbau des 17. Jahrhunderts, behandeln die Analysen außerdem übergreifende Themen wie den Wallfahrtschor mit Doppelaltar als Schaubühne der Festliturgie, das Ritual von Heiltumsweisungen im Innenraum barocker Kirchen, die wenig untersuchte Gattung der Reliquienkapellen in ihrer liminalen Qualität und schließlich das Phänomen der Bruderschaftskirchen im Wallfahrtsbereich sowie die dabei entfalteten Momente von Partizipation und Identität. Dabei ergeben sich vielfältige neue Erkenntnisse zu Baudenkmälern in Andechs, Augsburg, Biberbach, Ebersberg, München, Scheyern, Vilgertshofen und Wessobrunn.
Sprache: Deutsch
Verlag: Carl Gerold's Sohn, Wien, 1935
Anbieter: AMSELBEIN - Antiquariat und Neubuch, Bad Fischau - Brunn, Österreich
Heft. Zustand: Gut. Vortrag gehalten vom Präsidenten des Österreichischen Aero-Clubs (Österreichischer Luftfahrt-Verband) am 24. Jänner 1935 im Technischen Museum für Industrie und Gewerbe in Wien Umschlag lichtrandig. Heft mit Randlädierungen.
Zustand: New. 2024. 1st Edition. hardcover. . . . . . Books ship from the US and Ireland.
Sprache: Deutsch
Verlag: Jan Thorbecke Verlag Gmbh & Co, 2019
ISBN 10: 3799513698 ISBN 13: 9783799513692
Anbieter: Books & Art, Reichenbach, Deutschland
Ungelesen mit Archivstempel (Schnitt und Vorsatz),wie neu. Sprache: Deutsch.
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Gebundene Ausgabe. Zustand: Sehr gut. Gebraucht - Sehr gut ACHTUNG !! NUR Teilband 2, sg - ungelesenes Mängelexemplar, gestempelt, mit leichten Lagerspuren.
Verlag: Vienna, August 1930., 1930
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
Large 4to. 2 pp. on bifolium. To an unnamed addressee regarding the burial place of the last Austrian Emperor, Karl.
Verlag: Wolfenbüttel, 22. I. 1710., 1710
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
1¾ SS. Folio. An Georg Friedrich Karl von Brandenburg(-Kulmbach)-Bayreuth (1688-1735) mit Glückwünschen zur Geburt der erstgeborenen Prinzessin Sophie Christiane Luise von Brandenburg-Bayreuth (1710-1739) aus der später geschiedenen Ehe mit Dorothea von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck (1685-1761): "Daß der Allerhöchste Ew. Lbd. Fürstl. Ehe durch glückliche Entbindung Ihrer Frau Gemahlin Lbd. mit einer jungen wolgestalten Princessin gesegnet, und Sie dadurch erfreuet, solches habe ab dero an Mich untern 9ten hujus erlaßenen freundvetterl. Notifications-Schreiben mit besondern Vergnügen wahrgenommen [.]".
Verlag: Moldauthein (Týn nad Vltavou), 3. VII. 1773., 1773
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit rotem Lacksiegel Vollmacht für den Feldmarschallleutnant Karl von Callot (1727-1800) zur Durchführung des militärgerichtlichen Verfahrens, Urteilsvollstreckung und Begnadigung: "Ich Franz Ulrich des Heiligen Röm. Reichs Fürst Kinsky von Chiniz und Tettau etc. ertheile hiemit in Kraft der von Ihro Kay. Königl. Apostolischen Majestaet mir allergnädigst übertragenen Ober Inhaberschafft der drey Kay. Königl. Feldartillerie Regimentern dem Wohlgebohrnen Herrn Carl von Callot [.] General Feldmarschall Lieutenant und Inhaber des Ersten Feldartillerie Regiments, vollkommene Gewalt und Macht, in allen Vorfallenheiten über die beyerwehnten Ersten Feldartillerie Regiment einiger begangenen Verbrechen halber betrettende delinquenten nicht nur die gewöhnlichen Verhöre anzuordnen, Kriegs und Standrechte zu besetzen, und die dadurch ausgefallene Urtheile publiciren und exequiren zu lassen, sondern auch, wenn es die Gelegenheit und Umstände wohl Leiden mögen, die an Ehre, Leib und Leben Condemnirte zu begnadigen. Und da ich also hierdurch dem gedachten Herrn General Feldmarschall Lieutenant das jus gladii et aggratiandi bey dem Ersten Feld Feldartillerie Regiment verleihe, so halte ich mir jedoch bevor, daß, wenn ein Ober Officir sich mit etwas sträflichen verfänglich machen sollte, das Verhör wider ihn zwar ordnungsmässig vorgenommen, so nach aber daselbe ohne weiterer Fürschreittung mir eingesendet, und meine Entschlüssung darüber abgewartet werden solle [.]". - Wohlerhalten.
Sprache: Deutsch
Verlag: Festung Wolfenbüttel erste und einzige Ausgabe, 1614
Anbieter: historicArt Antiquariat & Kunsthandlung, Wiesbaden-Breckenheim, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität Erstausgabe Signiert
EUR 1.250,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den Warenkorb1. einseitig bedrucktes Quarto-Büttenblatt (ca. 32,5 x 19 cm), Aufforderung, die auf den Reichs- und Kreistagen sowie dem Landtag zu Pattensen 1608 beschlossenen Sondersteuern für "Reichs Defensiff Hülf" in edlen Metallmünzen abzuliefern, alt unter Panzerglas gerahmt. "Als befehlen wir euch hiermit in Gnaden ernstlich / und wollen / daß ihr derobehueff den unserem Cloester angeschlagenen Tax / vermuege einliegender Verzeichnus /alßbald zusammen bringet / vund kegen obgesatzten Nativitatis Mariaetag an guten gangbaren genehmen und groben Müntzsorten unserem Calenbergischen LandRentschreiber und lieben getrewen Dieterich Salgen in unser Stadt Hannover ungesaumbt kegen seine Quitantz einlieffert vund richtig machet / daran auch eweres theils keinen Mangel oder Verzug erscheinen lasset / als lieb euch ist unsere schwere Ungnade und ernstes einsehen zu vermeiden", der Text des fürstlichen Edikts rechts unterhalb des Druckes in Feder mit brauner Tinte von Friedrich Ulrich als Herzog von Braunschweig-Lüneburg und von Arends von Wobersnau als Geheimer Rath und Landdrost eigenhändig unterzeichnet, rückseitig in schwarzer Tinte handschriftlich adressiert an "Den ehrwürdigen, unseren lieben Andaechtigen, getreuen Dominae Verwaltern und gantzem Convent Unseres Closters Wülffinghausen", beidseitig unter schwerem Glas in teilvergoldetem Echtholzrahmen gerahmt, das alte Edict einmal senkrecht und einmal quer gefaltet, im Falz geglättet und gebrochen, die beiden Original-Unterschriften intakt und unberührt, sehr selten und für uns anderenorts nicht nachweisbar, museales Dokument mit historisch überaus interessantem Hintergrund und Original-Unterschriften des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg und Arends von Wobersnau, einem der gerissensten Betrüger und Fälscher des deutschen Geldwesens noch vor dem Beginn des Dreißigjährigen Krieges - Das so genannte "Regiment der ungetreuen Droste" unter der Führung von Anton von der Streithorst (1562-1625) wurde ursprünglich zur Unterstützung und Beratung des jungen und regierungsuntüchtigen Herzogs Friederich Ulrich eingesetzt, missbrauchte die ihm verliehene Macht jedoch in schamloser und krimineller Weise, indem es sich Steuergelder aneignete, Ämter und Klöster plünderte, das Regierungssystem korrumpierte und das Münzwesen in dramatischer Weise verschlechterte. Arends von Wobersnau war einer der angeblich habgierigsten und rücksichtslosesten dieser Regierungsräte und einer der ersten, der in der Zeit der "Kipper und Wipper" Währung und Wirtschaft des Landes ruinierte, indem er systematisch und in gigantischen Mengen "schlechtes Geld" in den Umlauf brachte. Dazu betrieb er auf der Veste Calenberg, seinem Amtssitz, eine kriminelle Münzfälscher-Werkstatt, in der er gute Münzen in großen Mengen einschmelzen und mit unedlen Metallen vermengen, neu ausprägen und in verschlechtertem Zustand wieder in Umlauf bringen ließ. - In der historischen Forschung wird gemeinhin angenommen, Arends von Wobersnau habe die Münzen, die er auf Schloss Kalenberg in großem Stile verschlechtern ließ, als "gutes Geld" mit vollem Edelmetallgehalt überwiegend bei jüdischen Münzhändlern in Hannover gekauft bzw. eingetauscht. Das seltene und bislang unbekannte Edikt der Steuereintreibung bei Kalenberger Klöstern zeigt jedoch, dass seine Vorgehensweise in Wirklichkeit noch perfider war, als es die Geschichtsforschung bislang annimmt. Die "guten Münzen" wurden offenbar von Wobersnau und seinen Komplicen nicht gekauft oder eingetauscht, sondern wie hier am Beispiel des Frauenstifts in Wülffinghausen belegt, durch Forderung übermäßiger Steuerzahlungen im Auftrag des Herzogs erzwungen. Die dann von den Steuerzahlern abgelieferten "guten" Münzen wurden nicht dem Herzog abgeliefert, sondern von kriminellen, von Wobersnau bestochenen Steuereintreibern in die Festung Kalenberg geschafft, wo sie für die geheimen "Münzoperationen" des Arends von Wobersnau eingeschmolzen, mit unedlen Metallen vermengt und neu ausgeprägt wurden. - Wie gigantisch die P einseitig bedrucktes Quarto-Büttenblatt (ca. 32,5 x 19 cm), Aufforderung, die auf den Reichs- und Kreistagen sowie dem Landtag zu Pattensen 1608 beschlossenen Sondersteuern für "Reichs Defensiff Hülf" in edlen Metallmünzen abzuliefern, "Als befehlen wir euch hiermit in Gnaden ernstlich / und wollen / daß ihr derobehueff den unserem Cloester angeschlagenen Tax / vermuege einliegender Verzeichnus /alßbald zusammen bringet / vund kegen obgesatzten Nativitatis Mariaetag an guten gangbaren genehmen und groben Müntzsorten unserem Calenbergischen LandRentschreiber und lieben getrewen Dieterich Salgen in unser Stadt Hannover ungesaumbt kegen seine Quitantz einlieffert vund richtig machet / daran auch eweres theils keinen Mangel oder Verzug erscheinen lasset / als lieb euch ist unsere schwere Ungnade und ernstes einsehen zu vermeiden", der Text des fürstlichen Edikts rechts unterhalb des Druckes in Feder mit brauner Tinte von Friedrich Ulrich als Herzog von Braunschweig-Lüneburg und von Arends von Wobersnau als Geheimer Rath und Landdrost eigenhändig unterzeichnet, rückseitig in schwarzer Tinte handschriftlich adressiert an "Den ehrwürdigen, unseren lieben Andaechtigen, getreuen Dominae Verwaltern und gantzem Convent Unseres Closters Wülffinghausen", das alte Edict einmal senkrecht und einmal quer gefaltet, im Falz geglättet und gebrochen, die beiden Original-Unterschriften intakt und unberührt, sehr selten und für uns anderenorts nicht nachweisbar, museales Dokument mit historisch überaus interessantem Hintergrund und Original-Unterschriften des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg und Arends von Wobersnau, einem der gerissensten Betrüger und Fälscher des deutschen Geldwesens noch vor dem Beginn des Dreißigjährigen Krieges - Das so genannte "Regiment der ungetreuen Droste" unter der Führung von Anton von der Streithorst (1562-1625) wurde ursprünglich zur Unterstützung und Beratung des jungen und regierungsuntüchtigen Herzogs Friederich Ulrich eingesetzt, missbrauchte die ihm.