Verlag: Um 1795., 1795
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Signiert
19,3 x 26,4 cm (Plattengröße). (Blatt größer - wieviel?, da nicht ausgerahmt). Im Unterrand rechts in der Platte signiert "C.W. Kolbe f(ecit)". Unter Passepartout in vergoldetem Holzrähmchen. Rahmen mit 2/3 Stellen mit minimaler Kantenbereibung. Sehr gutes Blatt. Jentsch 56. Martens 156 II (Zustand II von II - im linken oberen Plattenrand mit der Nummer 56). Kolbe, Sohn eines Goldstickers und Tapetenmachers arbeitete zunächst als Forstschreiber eines Grafen, war dann ab 1780 in Dessau Privatlehrer des anhaltinischen Erbprinzen und Lehrer für Französisch am Basedowschen Philantropin ebenda. In dieser Zeit wurde er auch erstmals schriftstellerisch tätig. Ab 1782 wieder in Berlin beschäftigte er sich unter dem Einfluss Daniel Chodowieckis, mit dem er verwandt war, mit dem Malen und Zeichnen. Aber erst 1793 wandte er sich, nach einem gescheiterten Jura-Studium, dann entgültig der Künstlerlaufbahn zu und studierte in Berlin bei Chodowiecki, Asmus Carstens und Johann Wilhelm Meil. 1786 wurde er Französich- und Zeichenlehrer an einer Schule und 1798 Hofkupferstecher und Zeichenlehrer des Herzogs Leopold Friedrich in Dessau. 1805-1807 war er Gast der Familie des 1788 verstorbenen Schweizer Dichters und Malers Salomon Gessner in Zürich und fertigte Radierungen nach dessen Gemälden an. Daneben beschäftigte er sich mit sprachwissenschaftlichen Arbeiten und erhielt dafür den Titel eines Doktor der Philosophie. Kolbe zeichnete Landschafts- und Pflanzendarstellungen, wobei er wegen seiner besonders charakteristischen Radierungen von Eichen auch den Spitznamen "Eichen-Kolbe" erhielt. Der Maler Carl Wilhelm Kolbe der Jüngere war sein Neffe. Sprache: de.
Anbieter: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
Zustand: sehr guter Zustand. Radierung, nach Salomon Gessner (1730-1788), auf Velin. 37,4:46,2 cm. Literatur: Jentsch 306; Martens 292 II (von III), ohne Remarquen und ohne Signatur. - Prachtvoller und kontrastreicher Druck mit dem vollen Schöpfrand, im äußeren Rand etwas stockfleckig. Im Januar 1805 bat Kolbe Fürst Franz von Anhalt um einen eineinhalbjährigen Urlaub. Der Sohn des Schweizer Dichters, Malers und Radierers S. Gessner, Heinrich, hatte Kolbe den Auftrag erteilt, Gouachen seines Vaters, die sich in Zürich befanden, in Radierungen zu übertragen. Nach Übergabe des Probeblattes Le Pêcheur" (Jentsch 297; Martens 282) wurde Kolbe von seinen Pflichten in Dessau entbunden und erhielt die Erlaubnis für eine Reise nach Zürich.
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Kunst / Grafik / Poster
Zustand: sehr guter Zustand. Radierung, nach Salomon Gessner (1730-1788), auf Velin. 33:43 cm. Literatur: Jentsch 297; Martens 282 I (von II). - Prachtvoller und kontrastreicher Druck mit dem vollen Schöpfrand, im äußeren Rand etwas stockfleckig. Im Januar 1805 bat Kolbe Fürst Franz von Anhalt um einen eineinhalbjährigen Urlaub. Der Sohn des Schweizer Dichters, Malers und Radierers S. Gessner, Heinrich, hatte Kolbe den Auftrag erteilt, Gouachen seines Vaters, die sich in Zürich befanden, in Radierungen zu übertragen. Nach Übergabe des Probeblattes Le Pêcheur" (Jentsch 297; Martens 282) wurde Kolbe von seinen Pflichten in Dessau entbunden und erhielt die Erlaubnis für eine Reise nach Zürich.
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In den WarenkorbZustand: guter Zustand. Radierung, auf chamoisfarbenem Velin mit Wasserzeichen: GM. 27:36,7 cm. Literatur: Jentsch 227; Martens 85. - Im linken Rand leicht fleckig, mit kleiner geglätteter Knickfalte und mit kurzen restaurierten Einrissen im Oberrand, linker Rand mit schmalem Papierstreifen hinterlegt. Seit 1780 war Carl Wilhelm Kolbe als Französischlehrer am Philantropin in Dessau tätig. 1781/84 war er zwischenzeitlich als Sekretär und Bibliothekar im Dienst des Ministers von Schulenburg-Kehnert in Berlin. Mit der Auflösung des Dessauer Instituts 1793 entschied sich Kolbe für ein Kunststudium und besuchte die Akademie in Berlin als Schüler von D.N. Chodowiecki (1726-1801) und A.J. Carstens (1754-1798). Bereits 1795 wurde er hier als ordentliches Mitglied aufgenommen. 1798 kehrte er nach Dessau zurück und wurde zum Hofkupferstecher ernannt und als Französisch- und Zeichenlehrer an der Hauptschule eingestellt. Der ursprüngliche Plan, ihn zusammen mit J.F.A. Tischbein (1750-1812) an eine neu zu errichtende Akademie in Dessau zu berufen, scheiterte. Auch nach Gründung der Chalcographischen Gesellschaft fand er dort wegen seiner Eigenwilligkeit kein Tätigkeitsfeld. Der Auftrag für die Gessnersche Buchhandlung, Landschaftsbilder von S. Gessner (1730-1788) zu radieren, hatte zur Folge, daß Kolbe von 1805-1808 in Zürich arbeitete. Danach lebte er, seit 1829 im Ruhestand, bis zu seinem Tod in Dessau.
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Zustand: sehr guter Zustand. Radierung, nach Salomon Gessner (1730-1788), auf Velin. 35:44,7 cm. Literatur: Jentsch 299; Martens 283 I (von II); Ausst. Katalog: Carl Wilhelm Kolbe d. Ä. (1759-1835). Dessau/Paderborn/Zürich, 2009/2010, Nr. 132, A. S. 296. - Prachtvoller und kontrastreicher Druck mit dem vollen Schöpfrand, im äußeren Rand etwas stockfleckig. Im Januar 1805 bat Kolbe Fürst Franz von Anhalt um einen eineinhalbjährigen Urlaub. Der Sohn des Schweizer Dichters, Malers und Radierers S. Gessner, Heinrich, hatte Kolbe den Auftrag erteilt, Gouachen seines Vaters, die sich in Zürich befanden, in Radierungen zu übertragen. Nach Übergabe des Probeblattes Le Pêcheur" (Jentsch 297; Martens 282) wurde Kolbe von seinen Pflichten in Dessau entbunden und erhielt die Erlaubnis für eine Reise nach Zürich.
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Zustand: guter Zustand. Radierung, auf Velin. 17,5:25,5 cm. Literatur: Jentsch 28; Martens 154, II (von II) mit der Nummer 28" rechts oben. - Vollrandig, etwas vergilbt.
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Zustand: sehr guter Zustand. Radierung, nach Salomon Gessner (1730-1788), auf Velin. 35,2:46,2 cm. Literatur: Jentsch 303; Martens 289 I (von II). - Prachtvoller und kontrastreicher Druck mit dem vollen Schöpfrand, im äußeren Rand etwas stockfleckig. Im Januar 1805 bat Kolbe Fürst Franz von Anhalt um einen eineinhalbjährigen Urlaub. Der Sohn des Schweizer Dichters, Malers und Radierers S. Gessner, Heinrich, hatte Kolbe den Auftrag erteilt, Gouachen seines Vaters, die sich in Zürich befanden, in Radierungen zu übertragen. Nach Übergabe des Probeblattes Le Pêcheur" (Jentsch 297; Martens 282) wurde Kolbe von seinen Pflichten in Dessau entbunden und erhielt die Erlaubnis für eine Reise nach Zürich.
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EUR 2.200,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbZustand: sehr guter Zustand. Radierung, nach Salomon Gessner (1730-1788), auf Velin. 46,4:37,5 cm. Provenienz: Sammlung. J.N. Seiler, München, nicht bei Lugt. Literatur: Jentsch 308; Martens 296 I (von II). - Prachtvoller und kontrastreicher Druck mit dem vollen Schöpfrand, im äußeren Rand etwas stockfleckig. Im Januar 1805 bat Kolbe Fürst Franz von Anhalt um einen eineinhalbjährigen Urlaub. Der Sohn des Schweizer Dichters, Malers und Radierers S. Gessner, Heinrich, hatte Kolbe den Auftrag erteilt, Gouachen seines Vaters, die sich in Zürich befanden, in Radierungen zu übertragen. Nach Übergabe des Probeblattes Le Pêcheur" (Jentsch 297; Martens 282) wurde Kolbe von seinen Pflichten in Dessau entbunden und erhielt die Erlaubnis für eine Reise nach Zürich.
Sprache: Deutsch
Anbieter: Antiquariat Werner Steinbeiß, München, Deutschland
Prächtige Orig. Radierung, schlafender Hirt und sein Vieh unter einem mächtigen Baum, Blattgröße 55 x 43,5 cm, sehr gut erhaltenes Blatt. Nagler VIII, 29 ff. Thieme/Becker XXI, 184 f. - Kolbe studierte bei Asmus Carstens, Johann W. Meil und Daniel Chodowiecki an der Akademie in Berlin Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.