Der Bestseller der Begründerin einer neuen witzigen Frauenliteratur. Die Originalausgabe von 1987! -- „Der Roman ‚Beim nächsten Mann wird alles anders‘ ist einer der erfolgreichsten Literaturartikel in der Geschichte der Bundesrepublik ... Er ist gescheit und witzig erzählt – was hierzulande eher eine Rarität ist. Und er steckt voller Boshaftigkeit.“ (DIE ZEIT)
1. Kapitel Ich wache auf und bin Prinzessin Diana. Neben mir in den champagnerfarbenen Seidenkissen - ist es Charles, mein Ehemann und Erbe des britischen Königreichs? Ja, es ist Charles. Er war schon beim Polo-Training, war leise gegangen, um mich nicht zu wecken, und nun liegt er wieder an meiner Seite, frisch geduscht. Ich glaube, er tut nur so, als ob er schläft. Ich, Prinzessin Diana,. fahre mir durch die blonden Locken, sie sind etwas zerzaust, und vermutlich glänzt meine Nase, wie manchmal am Morgen. Um Charles diesen Anblick zu ersparen, halte ich kokett den Rüschenkragen meines Janet-Reger-Nachthemds vor die Nase und frage: »Oh Love, are you sleeping anymore?«
Nein, er hatte nur so getan, weil er dachte, daß ich noch schlafe! Ich sehe Charles, meinen Ehemann und Erben des britischen Königreichs an mit meinen blauen Augen und frage: »Oh Love, please help me - was soll ich zum Frühstück zu mir nehmen? Kaffee oder Schokolade? Und was soll ich heute anziehen, wenn ich im Museum deiner Urgroßeltern die Insekten-Ausstellung eröffne?«
Charles sieht mich an und sagt: »Oh Love, was du tragen wirst, es wird vollkommen sein, weil du vollkommen bist. Zieh doch deine neue rosa Bluse an.« Und dann sagt er: »Please Love, probier mal die neue Kaffeemischung, sie ist aus deiner Lieblingskolonie.«
Ja, Charles löst all meine Probleme! Ich drücke eine Taste der Rufanlage neben unserem Bett.
»Yes, Your Royal Highness?« antwortet die Chef-Kammerzofe.
»Ich werde heute meine neue rosa Bluse tragen.«.
»Yes, Your Royal Highness«, antwortet die Chef-Kammerzofe, »You will look beautiful!«
Als ich noch überlegte, wie mein Leben wäre, wenn zum Beispiel ich Prinzessin Diana wäre - also nicht, daß Diana meine Idealfrau wäre, die ist mir zu bürgerlich, also zu etabliert, zu konservativ, viel zu wenig intellektuell; aber..........