MAX oder die Seelenhaltung des Schiebers * H A L B L E D E R - H a n d e i n b a n d

Sprache: Deutsch

Verlag: Freiburg, Ernst Günther Verlag,, 1920

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Vollständige Ausgabe in elegantem Handeinband der Zeit: Halbleder / HLdr) kl.8vo im Format 11 x 16,5 cm mit rotem Ecrase-Maroquin-Lederrücken, Rückenverzierung in Blindprägung, 5 erhabene Zierbnde, Deckelbezug mit farbigem Handmarmorpapier, Linienverzierung des Einbandleders in Blindprägung, Lederhäubchen, Lederecken und Kopffarbschnitt. 112 Seiten, mit vielen Textzeichnungen von Honoré Daumier, Antiqua-Schrift. - "Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Zum Kapital wird kein schlappes maschinengewebtes Bändchen verwendet, sondern das Kapital wird von Hand mit dem Buchblock umstochen, gibt dadurch dem Rücken einen festen Abschluß und bietet zugleich dem späteren Ledereinschlag ("Häubchen") die Unterlage. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München, Dienerstrasse 14. - Deutsche Kunstbuchbinderei im 20.Jahrhundert, Luxuseinband, Halblederband, Lederausgabe, künstlerisch gestalteter Bucheinband, Buchkunst, Literatur, illustrierte Bücher. - Feine Buchbinderarbeit / Erstausgabe in sehr guter Erhaltung Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000.

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Bibliografische Details

Titel
MAX oder die Seelenhaltung des Schiebers * H A L B L E D E R - H a n d e i n b a n d
Autor
Franke, Walther:
Verlag
Freiburg, Ernst Günther Verlag,
Veröffentlichungsjahr
1920
Einband
Softcover
Sprache
Deutsch
Ausgabe
1. Auflage
Artikelgewicht
2.000 Gramm
Verkäuferkataloge
Bibliophilie

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