Zeiß anne (12 Ergebnisse)

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    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2017

    3668436282 / 9783668436282

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Es wird der Aufsatz 'Der Wortschatz des amerikanischen Spanisch: Einheit und Verschiedenheit des europäisch-spanischen und des hispanoamerikanischen Wortschatzes' des Lexikographen Günther Haensch kommentiert und mit zwei weiteren Texten verglichen. Diese sind 'Unidad y variedad de la lengua española' (1996) des spanischen Romanisten Rafael Lapesa sowie der von der deutschen Romanistin Claudia Polzin-Haumann verfasste 'Zwischen 'unidad' und 'diversidad': Sprachliche Variation und sprachliche Identität im hispanophonen Raum' (2005). Beide befassen sich ebenfalls mit der Frage nach der Einheit der spanischen Sprache.Zusätzlich werden Erkenntnisse von Volker Noll sowie Johannes Kabatek und Claus D. Pusch einbezogen. Die Auswahl der zum Vergleich herangezogenen Literatur erfolgte anhand von Überlegungen zu Haenschs Aufsatz, die zunächst dargestellt werden. Daraufhin werden die verschiedenen Kriterien gegenübergestellt, auf deren Basis die Autoren die sprachliche Einheit untersuchen, insbesondere wie sie den spanischen Sprachraum für ihren Vergleich unterteilen. Anschließend werden die von den Autoren herausgearbeiteten Gründe für Divergenz in der spanischen Sprache zusammengestellt. Hierbei liegt der Fokus auf fremdsprachlichen Einflüssen und wie die einzelnen Autoren diese bewerten. Schließlich wird verglichen, welchen Grad und welche Auswirkung die Autoren der Divergenz zuschreiben und welche Schlüsse sie daraus ziehen.Bei mehr als 450 Millionen auf der ganzen Welt verteilten Spanischsprechern stellt sich die Frage, ob all diese Menschen dasselbe Spanisch sprechen oder ob es Unterschiede innerhalb der spanischen Sprache gibt. Treten bei der Entwicklung des Spanischen eher konvergente oder divergente Tendenzen auf Unter Konvergenz versteht man Entwicklungen, die im gesamten Sprachraum gleich verlaufen, und unter Divergenz 'lokale Entwicklungen, die sich nur begrenzt auswirken und zur inneren Differenzierung der Sprache führen'. Wie sich die spanische Sprache entwickelt, was das für ihre Einheit, die 'Unidad del idioma', bedeutet und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, diskutieren Intellektuelle bereits seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und kommen dabei zu unterschiedlichen Ergebnissen. 1990 verfasste Günther Haensch den oben genannten Artikel in dem er Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Wortschatz des europäischen und des amerikanischen Spanisch sowie innerhalb des hispanoamerikanischen Wortschatzes darstellt.…

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Alternativweltgeschichte(n), Sprache: Deutsch, Abstract: '[N]o major event in modern history was less predicted than the fall of the Berlin wall in 1989 or the hauling down of the red flag for the last time from the Kremlin in 1991', schreibt der Historiker Mark Almond. In Anbetracht dessen liegt es nahe, sich Gedanken darüber zu machen, wie eine Welt aussehen könnte, in der diese Ereignisse nie stattgefunden haben. Eine solche entwirft sowohl Simon Urban in seinem 2011 erschienen Roman 'Plan D' als auch Thomas Brussig in seinem Roman 'Das gibts in keinem Russenfilm' aus dem Jahr 2015.In der Geschichtswissenschaft ist umstritten, ob das Entwerfen kontrafaktischer Szenarien ein sinnvolles Werkzeug ist, um Erkenntnisse über die reale Geschichte zu gewinnen, oder eine unwissenschaftliche Spielerei. Geschichtswissenschaftliche kontrafaktische Texte unterliegen einer Reihe von Kriterien, während es Hermann Ritter zufolge für die Literatur keine Regeln für das Spiel mit der Geschichte gibt. Seiner Meinung nach können kontrafaktische Romane keine Fragen über die faktuale Geschichte beantworten. Dies ist Jörg Helbig zufolge aber auch nicht das primäre Interesse von Autoren kontrafaktischer literarischer Werke. Sowohl Ritter als auch Helbig sehen die Unterhaltung der Leser als Hauptanliegen kontrafaktischer Romane. Helbig spricht jedoch auch von anderen Wirkungsabsichten neben dem Aspekt der Unterhaltung.Im Rahmen des Vergleichs von 'Plan D' und 'Russenfilm' soll zudem diskutiert werden, welche Wirkungsabsichten möglicherweise damit verbunden sind, die DDR in den beiden Romanen wiederauferstehen zu lassen.…

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Das Theater des Siglo de Oro, Sprache: Deutsch, Abstract: Don Juan ist weit mehr als der Protagonist von Tirso de Molinas 1613 verfasstem Drama 'El burlador de Sevilla y convidado de piedra' und der zahllosen Adaptionen von diesem. Sein Name ist zu einem feststehenden Begriff geworden.Don Juan ist nicht denkbar ohne Frauen, die er verführen kann. Darum stehen Don Juans Frauen in dieser Hausarbeit im Mittelpunkt. John William Smeed zufolge weist das Don Juan-Thema ihnen über Jahrhunderte hinweg in der Regel die Rolle des Opfers zu, das oft leichtgläubig und emotional instabil ist.In dieser Arbeit wird die Rolle der Frau in der ursprünglichen Fassung von Tirso sowie in der mehr als dreihundert Jahre später entstandenen Adaption von Max Frisch mit dem Titel 'Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie' untersucht. Dabei stehen die Fragen im Fokus, ob die weiblichen Figuren bei Tirso tatsächlich primär als Opfer dargestellt werden und inwiefern sich diese Darstellung bei Frisch verändert. Frischs Komödie ist im Hinblick auf den Vergleich der Frauenfiguren besonders interessant, da sie einen Don Juan zeigt, der sich nicht für Frauen interessiert, aber von ihnen verfolgt wird.…

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    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2017

    3668502307 / 9783668502307

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: '[S]o bestuend ich gerner hundert man / strites den aine vrovwen [.]' sagt Dietrich von Bern in der Fassung E2 des 'Eckenliedes'. Sowohl in dieser als auch in der Handschrift E7 und im Druck e1 kommt der Held auf seinem Weg nach Jochgrimm jedoch nicht um den Kampf mit weiblichen Familienangehörigen Eckes herum, die Rache für den Tod ihrer Verwandten an Dietrich verüben wollen. Ob es sich bei diesen um Riesinnen oder wilde Frauen handelt, ist in der Wissenschaft umstritten. Beide Gattungen sind einander sehr ähnlich und Habiger-Tuczay zufolge wurden sie im 'Eckenlied' miteinander vermischt. Im Folgenden werden die betreffenden Frauengestalten überwiegend als Riesinnen bezeichnet, dennoch wurde auch die Sekundärliteratur zum Thema wilde Frau einbezogen.In E2 bekommt Dietrich es sowohl mit Eckes Mutter Birkhilt als auch mit deren Tochter Uodelgart zu tun, während ihn in e1 Eckes Tante Rütze angreift. Diese drei Riesinnen, die allesamt mit ausgerissenen Bäumen auf Dietrich losgehen, sind einander sehr ähnlich. Die in E7 auftretende Riesenkönigin Rachin, ebenfalls eine Tante Eckes, die sich in einer wertvollen Rüstung und mit Schwert und Stange in den Kampf gegen Dietrich begibt, hebt sich stark von den drei anderen ab. Allen Vieren ist gemeinsam, dass sie nicht der Idealvorstellung von Frauen in der mittelalterlichen Literatur entsprechen. Sie scheinen entweiblicht. Im Folgenden soll untersucht werden, inwiefern man bei Birkhilt, Uodelgart, Rütze und Rachin tatsächlich von einer Entweiblichung sprechen kann und welche Funktionen sich daraus für die Riesinnen im 'Eckenlied' ergeben.Zunächst werden Birkhilt, Uodelgart und Rütze als Gruppe der Baumkämpferinnen zusammengefasst betrachtet. Ihr Aussehen und ihr Charakter werden daraufhin analysiert, inwiefern sie dadurch unweiblich wirken, und ihre Funktion im Text wird herausgearbeitet.Anschließend werden auch Rachins äußere sowie charakterliche Merkmale in Bezug auf ihre Entweiblichung analysiert, wobei auch auf die Unterschiede zwischen ihr und den Baumkämpferinnen eingegangen wird. Ihre Rolle als kämpfende Frau wird eingehender betrachtet, bevor abschließend auch ihre Funktion im 'Eckenlied' aufgezeigt wird. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2017

    3668497737 / 9783668497733

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Hausarbeit soll Ricardo Piglias Roman 'Plata quemada' und die Frage nach der Verbrecherrolle thematisiert werden. Die eigentlichen Verbrecher werden in den Kritiken als die 'wahren Helden' angesehen, was die Frage aufwirft, ob nun die Polizei diese Roll einnimmt. Diese Fragen sollen im Folgenden durch die Erörterung der Verstrickung von politischer und krimineller Gewalt sowie der Darstellung der Presseberichterstattung im Vordergrund stehen. Den Ausgangsunkt bildet dabei der Erzählmodus, dessen Besonderheiten von Bedeutung für Analyse und Verständnis des gesamten Textes sind. Hierbei wird auch auf die Verflechtung von Wahrheit und Fiktion in Plata quemada eingegangen. Bei der Untersuchung der Verstrickung von politischer und krimineller Gewalt, wird zunächst die die Zusammenarbeit von Verbrechern und Polizei betrachtet. Anschließend wird auf die politischen Umstände in Argentinien im Jahr 1965, in dem der Roman spielt, eingegangen, indem die Polizeibrutalität sowie die Verbindungen der Pistoleros zum Peronismus aufgezeigt werden. Schließlich werden auch die Zustände in Institutionen wie Gefängnissen und Psychiatrien betrachtet und untersucht, inwiefern diese Verbrecher erst hervorbringen.Dorda, einer der Protagonisten, hört Stimmen in seinem Kopf und der Polizeifunker Roque Pérez sitzt in einer schalldichten Kammer und versucht, aus den Geräuschen, die über Mikrofone aus dem Versteck der Verbrecher zu ihm gelangen, Informationen herauszufiltern. Michelle Clayton hat eine Parallele zwischen diesen beiden Arten von Stimmengwirr und der Machart des gesamten Romans festgestellt. Tatsächlich gibt es in Plata quemada keine durchgängige Erzählstimme, der Roman ist vielmehr eine Montage verschiedener Stimmen, die unterschiedliche Blickwinkel auf das Geschehen haben und sich teilweise sogar widersprechen: ein heterodiegetischer Erzähler, innere Monologe der Protagonisten, Zeugenaussagen, Presse- und Polizeiberichte und ein psychiatrisches Gutachten. Die einzelnen Stimmen gehen fließend ineinander über, sodass man nicht immer sofort weiß, um wessen Aussagen, Gedanken oder Beobachtungen es sich handelt. Was zunächst wie die Perspektive des Erzählers aussieht, entpuppt sich manchmal als erlebte Rede einer Figur. In vielen Fällen wird in Klammern spezifiziert, aus welcher Quelle die jeweiligen Informationen stammen und wessen Ansicht wiedergegeben wird.…

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    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2016

    3656987440 / 9783656987444

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft), Veranstaltung: NDL 1 Seminar Heiner Müller, Sprache: Deutsch, Abstract: In einem Interview mit Frank M. Raddatz vergleicht Heiner Müller die seiner Meinung nach drohende Vernichtung der Ersten Welt durch die Dritte mit dem Untergang Roms. Relevant ist in diesem Zusammenhang 'Anatomie Titus Fall of Rome. Ein Shakespearekommentar', seine Adaption von William Shakespeares 'Titus Andronicus', da es sich um ein Stück über den inneren und äußeren Verfall Roms handelt.Inwiefern hat Müller seine Auffassung des Konflikts zwischen Erster und Dritter Welt als Parallele zum Untergang des Römischen Reiches in seine Titus-Adaption eingebracht und welche Mittel hat er genutzt, um diesen Bezug im Stück herzustellen Diesen Fragen soll in dieser Hausarbeit nachgegangen werden. Dabei werden die verschiedenen Werkzeuge, die Müller nutzt, um 'Titus Andronicus' zu aktualisieren, nacheinander betrachtet.Begonnen wird dabei mit den Einfügungen Müllers, zunächst mit einzelnen Wörtern wie Anachronismen und Anglizismen, die einen Bezug zur Gegenwart darstellen. Daraufhin wird der Kommentarteil, in dem sich der Großteil dieser Wörter befindet, genauer untersucht. Dabei wird sowohl auf die Form als auch auf den Inhalt, insbesondere den der ersten Szene, eingegangen. In Bezug auf den Kommentar steht Müllers Umgang mit der bei Shakespeare angelegten Differenz zwischen den zivilisierten Römern und den barbarischen Goten im Vordergrund. Als letzte Einfügung Müllers werden am Beispiel des ersten Exkurses, der einen direkten Bezug auf den Konflikt zwischen Erster und Dritter Welt darstellt, die Exkurse behandelt. Schließlich wird untersucht, wie Müller das Ende so anpasst, dass es seine Vorstellung vom Untergang der westlichen Gesellschaft widerspiegelt. Dazu ist eine genauere Betrachtung des Lucius notwendig, dessen Charakter Müller maßgeblich verändert, sodass er das umgekehrte Ende herbeiführt. Zum Abschluss wird kurz darauf eingegangen, wie Müller den von ihm prophezeiten Untergang der Ersten Welt der Sekundärliteratur zufolge bewertet.…

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    Verlag: GRIN Verlag, 2020

    3346077721 / 9783346077721

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Epistemologien des Restes, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit folgt Don DeLillo auf den berühmten Müllhaufen der Geschichte, von dem er Vergessenes aufsammelt und zurückholt, und analysiert, wie er die Geschichte Amerikas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts anhand der dort gefundenen Reste in den Blick nimmt. Betrachtet werden hierzu der tatsächliche Abfall als Motiv, das sich durch den gesamten Roman zieht, die fatalen Überbleibsel des Kalten Krieges sowie die Art und Weise, wie DeLillo all diese Reste verbindet und miteinander in Beziehung setzt und welches Gesamtbild daraus entsteht.Im Konvolut N seines 'Passagen-Werks' hat Walter Benjamin zwei aufeinanderfolgende Fragmente mit dem Stichwort 'Abfall der Geschichte' versehen. In Don DeLillos 1997 erschienenem Roman 'Underworld' kommt dem Geschäftsmann Viktor die Erkenntnis: '[W]aste is the secret history, the underhistory, the way archaeologists dig out the history of early cultures, every sort of bone heap and broken tool, literally from under the ground.'Unter der offiziellen Geschichte der großen Ereignisse, wie sie die Geschichtsbücher darstellen, liegt eine geheime Geschichte verborgen, die man erst ausgraben muss, eine Untergeschichte, wie es in 'Underworld' heißt, bzw. eine Gegengeschichte, wie sie in der Forschung teilweise genannt wird. Der Roman entfaltet auf über achthundert Seiten eine solche Untergeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika von 1951 bis in die 1990er Jahre, der Zeit des Kalten Krieges und den ersten Jahren danach.Duvall schreibt, eine Archäologie dieser Zeit müsse dem Roman zufolge auf den Müllkippen in der Nähe der urbanen Gebiete ausgeübt werden. Archäologische Ausgrabungen auf modernen Müllhalden durchzuführen ist nicht abwegig, sondern wurde im Rahmen des Garbage Projects der Universität von Arizona bereits getan. Die archäologische Untersuchung von Müll wird 'Garbology' genannt.Beck sieht Underworld gewissermaßen als eine literarische Version dieser Disziplin und Dini bezeichnet DeLillo, der sich bereits in seinen vorigen Romanen mit dem Thema Müll auseinandergesetzt hat, als 'ironic garbologist'. In diesem Sinne findet in Underworld mit Gauthiers Worten eine Ausgrabung der amerikanischen Geschichte statt. Aus dem, was DeLillo dabei zutage fördert, entsteht 'a collection of [.] marginal people, places, and scraps, which are quickly receding into the opaque margins of society'. Durch ihre Verwendung kommen diese Reste im Sinne Benjamins zu ihrem Recht.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2018

    3668773033 / 9783668773035

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft), Veranstaltung: NDL VI - Romantik, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Bergbau war während der Goethezeit ein beliebtes Thema in der deutschen Literatur, insbesondere im Zeitraum zwischen 1790 und 1820. Laut Theodore Ziolkowski haben die meisten romantischen Autoren die Figur des Bergmanns und das Bild des Bergwerks in ihren Texten aufgegriffen. Die Verbindung von Dichtern zum Bergbau mag vielleicht zunächst verwundern, doch tatsächlich hatte ein großer Teil der romantischen Schriftsteller mit dem Bergbau zu tun, viele waren sogar ausgebildete Bergbauingenieure. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Novalis, der eine Ausbildung an der Bergakademie Freiberg absolvierte und im Bergbau tätig war. Wer nicht beruflich mit dem Bergbau zu tun hatte, besichtigte oft zumindest auf einer Wanderung ein Bergwerk oder lies sich von der Faszination der Kollegen anstecken. Obwohl die Autoren den Bergbau gut kannten, wird er in ihren Texten meist alles andere als realistisch beschrieben, sondern symbolisch für andere Themen genutzt. Auf diese Weise ergeben sich ganz unterschiedliche romantische Perspektiven auf den Bergbau, die hier durch den Vergleich dreier romantischer Texte, die den Bergbau thematisieren, gegenübergestellt werden. Bei der Auswahl der Texte diente Helmut Golds Gliederung der Bergbauromantik in drei Stationen zur Orientierung. Der älteste betrachtete Text ist Novalis' um 1800 verfasster und 1802 posthum als Fragment veröffentlichter Roman Heinrich von Ofterdingen. Dessen fünftes Kapitel, auch als Bergwerksepisode bezeichnet, gilt als besonders bekanntes Beispiel für die Bergbauromantik und stellt einen Bezugspunkt für viele darauffolgende romantische Texte über den Bergbau dar. Da es sich bei der im zweiten Teil des Kapitels besuchten Höhle nicht um ein Bergwerk handelt, steht hier die erste Hälfte, in der Heinrich auf einen alten Bergmann trifft, im Vordergrund. Beinahe zwanzig Jahre später, 1819, erscheint E. T. A. Hoffmanns Erzählung Die Bergwerke zu Falun, eine von zahlreichen Bearbeitungen des Falun-Stoffes, der auf den realen Fund einer über Jahrzehnte im Berg konservierten Bergmannsleiche zurückgeht. Gold zufolge hat die Faszination für den Bergbau während der Romantik einen entscheidenden Teil der Falun-Bearbeitungen beeinflusst. Hoffmanns Erzählung wird in dieser Arbeit als Beispiel für die romantischen Falun-Bearbeitungen betrachtet. Immerhin hält Ziolkowski sie sogar für einen Höhepunkt der romantischen Bergbaufaszination. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2017

    3668435421 / 9783668435421

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit untersucht, inwiefern Hugo von Hofmannsthals Drama 'Das Bergwerk zu Falun' der Definition des Dramas widerspricht, die Peter Szondi in seiner 'Theorie des modernen Dramas' formuliert, und auf welche Weise Hofmannsthal versucht, die gattungsbedingten Grenzen zu umgehen und Unsichtbares szenisch umzusetzen.Dazu werden zunächst die verschiedenen Spielorte genauer betrachtet und auf ihre symbolischen Bedeutungen hin untersucht. Darauf folgt die Analyse der Zeit, auf der der Fokus liegen wird, da sie im 'Bergwerk' eine zentrale Rolle einnimmt. Analysiert werden die verwendeten Techniken zur Darstellung von Vergangenheit und Zukunft sowie zur Veranschaulichung der Zeit an sich bzw. der Überzeitlichkeit. Am Ende wird noch einmal konkret auf die dramatische Darstellung innerer Vorgänge und des Unbewussten, die im 'Bergwerk' eng mit der Darstellung von Raum und Zeit verknüpft ist, eingegangen. In diesem Zusammenhang wird insbesondere die Funktion bestimmter Figuren analysiert, die Aussprache des Unbewussten zu ermöglichen. Zuletzt wird betrachtet, inwiefern der Einsatz der magischen Figuren in Bezug auf die Darstellung innerer Vorgänge problematisch ist. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2018

    3668843007 / 9783668843004

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Bedingt durch seine Geschichte findet Rom als literarisches Symbol ebenso vielfältige wie widersprüchliche Verwendung. Ein die gesamte Bandbreite der der Stadt zugeschriebenen Eigenschaften umfassendes Bild von Rom zeichnet William Shakespeare in seiner 'The Most Lamentable Tragedy of Titus Andronicus'. Sie ist nicht Shakespeares einziges Stück, das sich mit Rom befasst, wird aber von vielen Wissenschaftlern nicht zu seinen sogenannten Römer-Dramen gezählt. Ein wichtiger Punkt, in dem sich Titus von diesen unterscheidet, ist, dass es nicht auf realen historischen Ereignissen oder Persönlichkeiten basiert und somit keinem konkreten Zeitpunkt in der Geschichte des römischen Reichs zugeordnet werden kann. Shakespeare vermischt stattdessen verschiedene Phasen dieser. Ronald Broude ist dennoch der Meinung, dass die Tragödie ein Rom zeigt, wie die Elisabethaner es gesehen haben: eines, in dem sich ihnen bekannte römische Tugenden und Laster vermischen und das von Problemen des realen Roms konfrontiert wird. Der Konflikt um die Thronfolge, mit dem die Tragödie einsetzt, ist einer, den die englische Bevölkerung zur Entstehungszeit des Titus selbst erlebte, da unklar war, wer nach dem Tod der kinderlosen Elisabeth I. die Herrschaft übernehmen würde. Fast vierhundert Jahre nach der Entstehung des Stücks wird es von deutschsprachigen Autoren wiederentdeckt. Inwiefern drei von ihnen ebenfalls ihre eigene Zeit in die Darstellung Roms in ihren Adaptionen einfließen lassen und welche Aussagen über diese sie dadurch treffen wollen, wird in dieser Arbeit untersucht.Betrachtet werden die Bearbeitungen 'Titus Andronicus. Eine Komödie nach Shakespeare' von Friedrich Dürrenmatt (1970), 'Anatomie Titus Fall of Rome. Ein Shakespearekommentar' von Heiner Müller (1984) und 'Schändung. Nach dem 'Titus Andronicus' von Shakespeare' von Botho Strauß (2005). Drei für die Darstellung Roms zentrale Aspekte werden in den ausgewählten Titus-Bearbeitungen analysiert und untereinander sowie mit dem Original von Shakespeare verglichen. Zuerst wird betrachtet, wie Rom zu Beginn der Stücke eingeführt wird. Anschließend wird das Andere untersucht, das Rom in den jeweiligen Adaptionen gegenübersteht, da das Verhältnis Roms Verhältnis zu diesem Aufschluss über Eigenschaften Roms gibt. Zuletzt wird das Ende in Augenschein genommen, das in allen vier Texten ein anderes ist, und analysiert, inwiefern es etwas über die Zukunftsvisionen der Bearbeiter für ihre jeweilige Gesellschaft aussagt. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2021

    3346372340 / 9783346372345

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Masterarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit begibt sich auf die Suche nach Müll in literarischen Texten zeitgenössischer indigener Autor\*innen Nordamerikas, um auf diese Weise hinter stereotypische Vorstellungen und festgefahrene Meinungen in Bezug auf Abfall, Natur und die indigene Bevölkerung Nordamerikas zu blicken. Es wird sowohl der Müll, der als Gegenstand eine Rolle in einem Text spielt, als auch die Verwendungen von Müll als Metapher in den Blick genommen. Es wird untersucht, wie sowohl Dinge als auch Lebewesen aus bestimmten Blickwinkeln als Müll betrachtet oder mit ihm auf eine Stufe gestellt werden und wie ihnen gleichzeitig aus anderer Perspektive ein neuer Wert zugeschrieben wird. Dabei werden die Ansätze des Postkolonialen Ecocriticism sowie der Discard Studies verfolgt. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Leslie Marmon Silkos 'Ceremony', Thomas Kings 'Truth & Bright Water', Louise Erdrichs 'The Antelope Wife' und Gerald Vizenors 'Dead Voices' sowie dessen Kurzgeschichte 'Landfill Meditation'.Fast ebenso problematisch wie die Bezeichnung indigener Literaturen und Autor\*innen als postkolonial ist ihre Einordnung in die Kategorie Native American bzw. First Nation Literatur. Während Choctaw-Cherokee Autor und Wissenschaftler Louis Owens davon ausgeht, dass es eine Native American Literatur gebe, die sich unter anderem durch die zu einem hohen Grad übereinstimmende Weltsicht, die sich in den Romanen indigener Autor\*innen zeige, auszeichne, sind andere indigene Schriftsteller\*innen mit einer solchen Kategorisierung ihrer Werke unzufrieden. Leslie Marmon Silko erklärte beispielsweise im Jahr 1998 in einem Interview, es sei an der Zeit, solche Bezeichnungen abzuschaffen. Zum einen kritisiert sie die dadurch erfolgende Abgrenzung von der Literatur euroamerikanischer Autor\*innen, zum anderen seien Vielfalt und Unterschiede zwischen den einzelnen indigenen Schriftsteller\*innen so groß, dass es kontrovers sei, sie zu einer Gruppe zusammenzufassen. Um diese Diversität der indigenen Kulturen und der von ihnen hervorgebrachten Arten von Literatur zu unterstreichen, nutzen einige Wissenschaftler\*innen wie Suzanne Evertsen Lundquist und Jace Weaver die Pluralform 'Native American Literatures'. Entsprechend wird in dieser Arbeit die Bezeichnung 'indigene Literaturen' verwendet.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2016

    3656987440 / 9783656987444

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    Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft), Veranstaltung: NDL 1 Seminar Heiner Müller, Sprache: Deutsch, Abstract: In einem Interview mit Frank M. Raddatz vergleicht Heiner Müller die seiner Meinung nach drohende Vernichtung der Ersten Welt durch die Dritte mit dem Untergang Roms. Relevant ist in diesem Zusammenhang ¿Anatomie Titus Fall of Rome. Ein Shakespearekommentar¿, seine Adaption von William Shakespeares ¿Titus Andronicus¿, da es sich um ein Stück über den inneren und äußeren Verfall Roms handelt. Inwiefern hat Müller seine Auffassung des Konflikts zwischen Erster und Dritter Welt als Parallele zum Untergang des Römischen Reiches in seine Titus-Adaption eingebracht und welche Mittel hat er genutzt, um diesen Bezug im Stück herzustellen? Diesen Fragen soll in dieser Hausarbeit nachgegangen werden. Dabei werden die verschiedenen Werkzeuge, die Müller nutzt, um ¿Titus Andronicus¿ zu aktualisieren, nacheinander betrachtet. Begonnen wird dabei mit den Einfügungen Müllers, zunächst mit einzelnen Wörtern wie Anachronismen und Anglizismen, die einen Bezug zur Gegenwart darstellen. Daraufhin wird der Kommentarteil, in dem sich der Großteil dieser Wörter befindet, genauer untersucht. Dabei wird sowohl auf die Form als auch auf den Inhalt, insbesondere den der ersten Szene, eingegangen. In Bezug auf den Kommentar steht Müllers Umgang mit der bei Shakespeare angelegten Differenz zwischen den zivilisierten Römern und den barbarischen Goten im Vordergrund. Als letzte Einfügung Müllers werden am Beispiel des ersten Exkurses, der einen direkten Bezug auf den Konflikt zwischen Erster und Dritter Welt darstellt, die Exkurse behandelt. Schließlich wird untersucht, wie Müller das Ende so anpasst, dass es seine Vorstellung vom Untergang der westlichen Gesellschaft widerspiegelt. Dazu ist eine genauere Betrachtung des Lucius notwendig, dessen Charakter Müller maßgeblich verändert, sodass er das umgekehrte Ende herbeiführt. Zum Abschluss wird kurz darauf eingegangen, wie Müller den von ihm prophezeiten Untergang der Ersten Welt der Sekundärliteratur zufolge bewertet.…