Verlag: Wien Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst (), 1881
Anbieter: Antiquariat Schleifer, Kobersdorf, BGLD, Österreich
Kunst / Grafik / Poster
Sprache: Deutsch 1001 gr.
Verlag: 0
Anbieter: Graphem. Kunst- und Buchantiquariat, Berlin, Deutschland
Signiert
EUR 144,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbJosef Willroider (1838 Villach - 1915 München), Blick auf den Wörthersee, um 1880. Radierung, 8,3 cm x 17,7 cm (Darstellung), 26,5 cm x 37,5 cm (Rahmen), links unter der Darstellung in Blei mit "J.[osef] Willroider" signiert. Unter Passepartout hinter Glas gerahmt. - etwas nachgedunkelt, sonst in gutem Zustand. Ansprechend gerahmt. - Das Drama der Landschaft - Das gelängte Querformat entfaltet eine Panoramawirkung, die die ganze Fülle der Landschaft zutage treten lässt: von den wie gegenwärtig wirkenden filigranen Gräsern im Vordergrund bis zur Regenlandschaft des Hintergrundes mit ihren dramatischen Wetterphänomenen, von den hellen Lichtreflexionen auf der Wasseroberfläche bis zur dunklen Waldhöhlung, vor der der sich der rastende Spaziergänger abhebt. Auf den Zaun gestützt ist er die Identifikationsfigur, die uns ins Bild hineinnimmt, so dass wir visuell selbst durch die atmosphärisch dichte der Landschaft spazieren. Josef Willroider verbindet die im Geiste der Schule von Barbizon praktizierte Freiluftmalerei mit der Tradition der niederländischen Landschaftsdarstellung eines Peter Paul Rubens und veranschaulicht auf diese Weise den Wörthersee als dramatische Erlebnislandschaft in kleinerem Format. zum Künstler Josef Willroider (1838-1915) stammte aus Villach und absolvierte zunächst eine handwerkliche Lehre, bevor er sich der Malerei zuwandte. Er bildete sich ab 1860 an der Münchner Akademie weiter, wo er unter dem Einfluss von Eduard Schleich dem Älteren die Ideen der Schule von Barbizon kennenlernte, blieb aber weitgehend Autodidakt. 1866 zog Willroider nach Düsseldorf. Dort prägten ihn die Landschaftsmaler Andreas und Oswald Achenbach. Er trat dem progressiven Künstlerverein "Malkasten" bei und unternahm Studienreisen, insbesondere nach Holland und Norddeutschland. Nach seiner Rückkehr nach München im Jahr 1889 teilte er sich ein Atelier mit seinem jüngeren Bruder Ludwig. Die Brüder fanden ihre Motive oft gemeinsam am Starnberger See bei Bernried. Willroiders Werk umfasst hauptsächlich stimmungsvolle Landschaften aus Kärnten - besonders Ansichten des Wörthersees - sowie bayerische und norddeutsche Motive. Für seine künstlerischen Verdienste wurde er 1882 zum Ehrenmitglied der Königlichen Akademie der Bildenden Künste München ernannt. Die 1870er und 1880er Jahre markierten den Höhepunkt seiner Karriere, in denen er und sein Bruder zu den führenden deutschen Landschaftsmalern aufstiegen. Buch.
Verlag: Munich, 6. I. 1910., 1910
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Auf Ihren Wunsch sende ich mein Autogramm [.]". - A member of the Düsseldorf artists' association "Malkasten" from 1870, Willroider applied himself to landscape painting, preferably depicting Lake Starnberg and Carinthia, particularly Villach and Wörthersee, and became an honorary member of the Munich Academy in 1882. - Postmark on verso slightly showing through; a few small ink spots and creases near top left corner. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
Verlag: , , 1882, 1882
Anbieter: Antiquariat & Kunsthandlung Bachmann & Rybicki - Dresden, Dresden, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
26,3x35,7cm,- 1 Bleistiftzeichung auf grünlichem Papier - Willroider Josef(1838 Villach- 1915 München) Österreichischer Landschaftsmaler und Radierer. Älterer Bruder des Ludwig Willroider. Ausbildung in der Schreiner- Werkstatt seines Vaters, anschließend Malunterricht bei Jakob Canciani. ab 1860 Studium an der Münchner Akademie. Bekanntschaft mit Eduard Schleich dem Älteren. 1866- 89 wohnhaft in Düsseldorf, dort Bekanntschaft mit den Gebrüdern Achenbach. Ab 1870 Mitglied des Künstlervereins Malkasten und Hinwendung zur Freiluftmalerei nach französischem Vorbild. Mehrere Studienreisen, vor allem Norddeutschland und Holland. ab 1882 Ehrenmitglied der königl. Akademie der Bildenden Künste München. 1889 Rückkehr nach München, dort Führung eines gemeinsamen Ateliers mit seinem Bruder Ludwig in der Akrostraße- Verso mit einem Stempel"80622" versehen. O.re. Ecke ein kleines Reißzwecklöchlein an der Kante. Verso vereinzelte flecken im Bereich der Mi., teils recto durchdringend. Verso Reste einer früheren Montierung.
Erscheinungsdatum: 1879
Anbieter: Antiquariat am St. Vith, Mönchengladbach, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
Hardcover. (1879).