Verlag: Berlin um 1916., 1916
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
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Postkartenformat (postalisch nicht verwendet). Sehr gut erhalten. Von Walden signiert. Walden debütierte 1896 in Karlsruhe und spielte dann ab 1897 am Residenztheater in Berlin. Danach war er an diversen in- und ausländischen Bühnen, u.a. in Tallin (Reval) und am Irving Palace Theatre in New York zu sehen. Um 1908 ließ er sich in Berlin nieder und spielte auch am Berliner Theater unter Max Reinhardt. 1912 gründete er eine eigene Filmgesellschaft und war erstmals auf der Leinwand zu sehen. 1913 ging er nach Wien und spielte bis 1919 am Burgtheater. Nach weiteren Filmarbeiten während des Ersten Weltkrieges war er vor seinem frühen Tod zuletzt Direktor und Oberspielleiter des Wiener Renaissance-Theater. Er war ein Mann von anspruchsvollem Lebensstil und Morphinist. In auswegloser finanzieller Situation, beruflich wie gesundheitlich am Ende, nahm er sich 1921 zusammen mit seiner Familie das Leben. Der Hamburger Photograph R. Dührkoop (1848-1918) war zunächst bei der Eisenbahn und als Kaufmann tätig, bevor er sich in den 1870er-Jahren als Amateur für die Photographie zu interessieren begann und sich autodidaktisch ausbildete. 1882 beantragte er eine gewerbliche Photographenlizenz und eröffnete 1883 er sein erstes Atelier. Bald war er so erfolgreich, daß er seine Tochter Minya (spätere verh. Diez) mitbeschäftigte und ihr später, nachdem er in Berlin ein weiteres Studio eröffnet hatte, die Führung des Hamburger Ateliers überließ. Seine Mitgliedschaft im Deutschen Photographen-Verein und Beiträge in Fachzeitschriften brachten kollegiale Anerkennung. Zunächst stellte er in traditioneller Weise Carte-de-visite-Portraits her, wandte sich aber bald der Kunstphotographie zu und begann als Portraitist völlig neue Wege zu gehen, die maßgeblich durch die Kunstphotographen um Alfred Lichtwark und Ernst Juhl beeinflusst wurden. Er war bald auch international bekannt und Mitglied ausländischer Photographenvereinigungen wie der Royal Photographic Society in London oder des berühmten "Linked Ring". Nach seinem Tod führte seine Tochter die Ateliers bis zu ihrem Tod 1929 weiter. Sprache: de.
Sprache: Deutsch
Anbieter: J & J LUBRANO MUSIC ANTIQUARIANS LLC, Syosset, NY, USA
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Studio of Becker & Maass in Berlin, with their stamp to lower right corner. From the collection of the distinguished American mezzo-soprano Marilyn Horne (b. 1934). Slightly worn. Harry Walden was a German stage and screen actor with a short but vibrant career. He appeared in many classical stage productions and was a noted interpreter of Oscar Wilde's plays. He also appeared in the films "The Mandarin" (1918), "Der Umweg zur Ehe," and "Zwei Welten" (both 1919). In 1921, at age 45 Walden was killed in a tragic incident that rocked Berlin society. A contemporary article in the New York Times reported that Walden's wife, the actress Frieda Wagen-Hohenthal, attacked Walden and his stepson with a razor while under the influence of morphine, then turned the knife on herself. All three of them died shortly after being admitted to the hospital. The Honig family emigrated from Vienna to England in September of 1938 and then to the United States in 1939. The family papers are held at the Holocaust Museum in Washington, D.C. "Horne had a voice of extraordinary range, rich and tangy in timbre, with a stentorian chest register and an exciting top. In concert she once achieved the feat of singing in a single programme Rossini arias and Brünnhilde's Immolation Scene, proof of her exceptional versatility. Throughout her lengthy career she was an admired recitalist, singing lieder, mélodies, and Spanish and American songs with equal aplomb." Alan Blyth in Grove Music Online. Signed.
Verlag: Wien 1916., 1916
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
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Postkartenformate (postalisch nicht verwendet). Sehr gut erhalten. Mit eigenhändiger, datierter Widmung und Unterschrift für seinen Kollegen Theodor Loos (zu dessen Biographie siehe mein diesbezügliches Angebot). Walden debütierte 1896 in Karlsruhe und spielte dann ab 1897 am Residenztheater in Berlin. Danach war er an diversen in- und ausländischen Bühnen, u.a. in Tallin (Reval) und am Irving Palace Theatre in New York zu sehen. Um 1908 ließ er sich in Berlin nieder und spielte auch am Berliner Theater unter Max Reinhardt. 1912 gründete er eine eigene Filmgesellschaft und war erstmals auf der Leinwand zu sehen. 1913 ging er nach Wien und spielte bis 1919 am Burgtheater. Nach weiteren Filmarbeiten während des Ersten Weltkrieges war er vor seinem frühen Tod zuletzt Direktor und Oberspielleiter des Wiener Renaissance-Theater. Er war ein Mann von anspruchsvollem Lebensstil und Morphinist. In auswegloser finanzieller Situation, beruflich wie gesundheitlich am Ende, nahm er sich 1921 zusammen mit seiner Familie das Leben. Madame d'Ora (eig. Dora Ph. Kallmus 1881-1963) eröffnete nach ihrer Photographenausbildung durch Nicola Perscheid 1907 zusammen mit Arthur Benda ein Atelier in Wien. Das Studio war mit seinen Portraitaufnahmen der Wiener Künstler- und Intellektuellenszene bald sehr berühmt. Sie war dann mit zunehmendem internationalem Erfolg auch als Modephotographin tätig und unterhielt zudem enge Kontakte zur Wiener Werkstätte. Seit 1925 betrieb sie ein zweites Atelier in Paris, zog 1927 dorthin und übergab ihr Wiener Atelier an Benda, der es alleine weiterführte. Dort baute sie ihren internationalen Ruf weiter aus, arbeitete für große Modehäuser wie Chanel, Rochas u.a., und gilt heute als eine der bedeutendsten österreichischen Photographinnen des 20. Jahrhunderts. Als Jüdin mußte sie nach der deutschen Besetzung von Paris ihr Atelier aufgeben. Sie versteckte sich im unbesetzten Südfrankreich und überlebte, während ihre Schwester, mit der sie in Paris zusammenlebte, und andere Verwandte ermordet wurden. Nach dem Krieg arbeitete sie weiter als Fashionphotographin, in krassem Gegensatz dazu entstand aber auch ihre berühmte Serie von Bildern aus den Pariser Schlachthöfen. 1959 verlor sie bei einem Autounfall ihr Gedächtnis. Sprache: de.
Verlag: Berlin um 1916., 1916
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Signiert
Postkartenformate (postalisch nicht verwendet). Sehr gut erhalten. Eine Aufnahme von Walden signiert. Walden debütierte 1896 in Karlsruhe und spielte dann ab 1897 am Residenztheater in Berlin. Danach war er an diversen in- und ausländischen Bühnen, u.a. in Tallin (Reval) und am Irving Palace Theatre in New York zu sehen. Um 1908 ließ er sich in Berlin nieder und spielte auch am Berliner Theater unter Max Reinhardt. 1912 gründete er eine eigene Filmgesellschaft und war erstmals auf der Leinwand zu sehen. 1913 ging er nach Wien und spielte bis 1919 am Burgtheater. Nach weiteren Filmarbeiten während des Ersten Weltkrieges war er vor seinem frühen Tod zuletzt Direktor und Oberspielleiter des Wiener Renaissance-Theater. Er war ein Mann von anspruchsvollem Lebensstil und Morphinist. In auswegloser finanzieller Situation, beruflich wie gesundheitlich am Ende, nahm er sich 1921 zusammen mit seiner Familie das Leben. Der Hamburger Photograph R. Dührkoop (1848-1918) war zunächst bei der Eisenbahn und als Kaufmann tätig, bevor er sich in den 1870er-Jahren als Amateur für die Photographie zu interessieren begann und sich autodidaktisch ausbildete. 1882 beantragte er eine gewerbliche Photographenlizenz und eröffnete 1883 er sein erstes Atelier. Bald war er so erfolgreich, daß er seine Tochter Minya (spätere verh. Diez) mitbeschäftigte und ihr später, nachdem er in Berlin ein weiteres Studio eröffnet hatte, die Führung des Hamburger Ateliers überließ. Seine Mitgliedschaft im Deutschen Photographen-Verein und Beiträge in Fachzeitschriften brachten kollegiale Anerkennung. Zunächst stellte er in traditioneller Weise Carte-de-visite-Portraits her, wandte sich aber bald der Kunstphotographie zu und begann als Portraitist völlig neue Wege zu gehen, die maßgeblich durch die Kunstphotographen um Alfred Lichtwark und Ernst Juhl beeinflusst wurden. Er war bald auch international bekannt und Mitglied ausländischer Photographenvereinigungen wie der Royal Photographic Society in London oder des berühmten "Linked Ring". Nach seinem Tod führte seine Tochter die Ateliers bis zu ihrem Tod 1929 weiter. Über die beiden Berliner Photographen Becker und Maass ist wenig bekannt. Beide betrieben Ende des 19. Jahrhunderts eigene Ateliers in Berlin, bevor sie 1902 dort ein gemeinsames Studio gründeten. Dort portraitierten sie u.a. viele prominente Schauspieler, Tänzer und Stummfilmstars, aber auch den Dichter Gerhart Hauptmann oder den noch jungen Verleger Ernst Rowohlt. Sprache: de.
Anbieter: Herbst-Auktionen, Detmold, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität Signiert
Frühe Porträtpostkarte, eigenhändig signiert (dito : E.Albumblatt mit Empfehlung, Datum, Unterschrift Sept. 05 , mit Original-Fotopostkarte als DON CARLOS unter Passepartout gerahmt 1 S. 4° Euro 45,-) (dito : E.Brief (1,5 S. 8°) in lila Tinte mit Datum, Unterschrift signiert 7. Mai (19)08 - an einen Doctor ".Am 22. Mai ist unsere letzte Premiere. Da ich jeden Tag beschäftigt bin.daß sich die Proben in den letzten Tagen vor der Premiere bis in den Nachmittag hinein ausdehnen werden.muß ich leider aus diesem Grunde die liebenswürdige Einladung zum 18. Mai.ablehnen." Euro 95,-).
Verlag: Berlin-Wilmersdorf, 12. V. 1913., 1913
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965): "Soeben lese ich von Ihrer Ernennung zum Regisseur des Burgtheaters. Gestatten Sie mir, Ihnen meinen herzlichsten Glückwunsch auszusprechen, daß sie dieses hohe künstlerische Ziel erreicht haben, dessen Erlangung einem Joseph Kainz in seiner schweren Abschiedsstunde vom Leben noch glückliche Minuten verschaffte [.]". - Die nur kurz währende Laufbahn des gebürtigen Berliners, der später als "jugendlicher Held und Bonvivant" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1327, 37) zu begeistern wußte und vornehmlich mit der Rolle des Don Carlos verbunden wird, begann 1898. Im Film war der im Alter von nur 46 Jahren verstorbene Bühnenschauspieler nur einmal, in Michael Curtiz' "Die Dame mit dem schwarzen Handschuh" (1919), zu sehen.
Verlag: Wien, 7. XII. 1913., 1913
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An eine namentlich nicht genannte Dame, wohl die Schauspielerin Anna Kallina (1874-1948), mit Dank "für die Überreichung Ihres reizenden Bildes [.] Die Vorbereitung zum Ferante, dann ein Gastspiel gleich nach der Première, eine Berliner Vorlesung - all das hielt mich bis jetzt so in Atem, daß ich zu gar nichts Anderem Zeit fand [.]". - Die nur kurz währende Laufbahn des gebürtigen Berliners, der später als "jugendlicher Held und Bonvivant" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1327, 37) zu begeistern wußte und vornehmlich mit der Rolle des Don Carlos verbunden wird, begann 1898. Im Film war der im Alter von nur 46 Jahren verstorbene Bühnenschauspieler nur einmal, in Michael Curtiz' "Die Dame mit dem schwarzen Handschuh" (1919), zu sehen. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse; in altem Sammlungsumschlag.
Verlag: o. O. u. D.
Anbieter: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität
85 : 130 mm. Brustbild im Halbprofil nach rechts. - Der Sohn eines Berliner Kaufmanns übte zunächst den Beruf seines Vaters in Deutschland, der Schweiz und den Vereinigten Staaten (18931895) aus. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1895 trat er den Militärdienst an. Danach folgte eine Ausbildung zum Schauspieler u.a. vom Hofschauspieler Richard Kahle. Seinen ersten Auftritt absolvierte er 1896 in Karlsruhe. 1897 trat er erstmals in Berlin, am Residenztheater, auf. Er spielte den Gerhart" in Josef Jarnos Stück Momentaufnahmen". 1900 erhielt er als der Prinz von Homburg" nach Heinrich von Kleist seine erste Titelrolle. Zu seinem frühen Rollenrepertoire zählten jugendliche Helden, Lebemänner und Liebhaber. Später gelang ihm problemlos der Übergang zum Charakterschauspieler. Am Berliner Theater war er der erste Darsteller des Erbprinzen Karl Heinrich in Wilhelm Meyer-Försters Schauspiel Alt-Heidelberg.In den frühen 1900er-Jahren bespielte Harry Walden verschiedene nationale wie internationalen Bühnen von Reval (Tallinn) in Estland bis New York (Irving Place Theatre). Ende der 1900er-Jahre ließ er sich in Berlin nieder, wo er zwischen 1908 und 1910 auch unter Max Reinhardts Intendanz auftrat. So spielte er unter dessen Regie vor allem in Trauerspielen von Shakespeare, Goethe und Schiller: den Edgar" in König Lear", den Titelhelden in Clavigo", den Ferdinand" in Kabale und Liebe" und auch den Don Carlos". Gelegentlich spielte er auch in Lustspielen mit, etwa als Dagobert" in Der gute Dagobert".1912 gründete Walden seine eigene Filmproduktionsgesellschaft, die Harry Walden-Films GmbH, und trat in der eigenen Produktion Alt-Heidelberg, du feine . (1912) erstmals auch als Filmschauspieler in Erscheinung. Bereits ein Jahr darauf verließ er erneut seine Heimatstadt und ging ans Wiener Burgtheater, für das er bis 1919 schauspielerte. Während des Ersten Weltkriegs erhielt er erste Engagements für Filme der Sascha-Film. Zumeist stellte er Adelige dar, etwa Grafen, Barone oder Fürstensöhne. Er wirkte zudem im vorexpressionistischen Film Der Mandarin (1918) von Fritz Freisler mit. Zuletzt war Walden als Direktor und Oberspielleiter an der Wiener Renaissance-Bühne tätig. Am 4. Juni 1921 verübte der inzwischen schwer Morphinsüchtige in Berlin Selbstmord.
Anbieter: Herbst-Auktionen, Detmold, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität Erstausgabe Signiert
FRANZ MOOR Eine Studium. Amalthea-Verlag Zürich, Leipzig, Wien 1. Auflage 1918, ERSTAUSGABE, 81 SS. gebunden (Hardcover 8°) 1. Auflage. Gr. 8° (23 x 15,5 cm). Fronispiz Portrait Waldens, 81 S. Original-Halbpergamentband mit marmoiertem Überzugspapier. VORZUGSAUSGABE # 24 von 160 Exemplaren auf reinem Hadernpapier und vom Autor unter seinem ganzseitigem Fotoportrait in Tinte eigenhändig signiert.