Vetter conrad psd conrad andreae (1 Ergebnisse)

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    12 Bl., 71 S. Ohne Einband 4°. Konrad Vetter disputierte mit Heilbrunner auf dem Regensburger Reichstags bei dem dortigen Religionsgespräch. Beide setzten den Disput in verschiedenen Streitschriften fort. Heilbrunners 'Postcolloquium Ratisb.' erschien Lauingen 1602. Der auch als Kirchenlieddichter bekannte Jesuit Vetter war ein Hauptvertreter der Gegenreformation. "Um die untersten Klassen zu erreichen, bediente er sich eines volkstümlich-bildhaften, polternd-bajuwarischen Tons, der ihn aus dem sonst üblichen, trockeneren kontroverstheologischen Schrifttum herausragen lässt." (Wikipedia) - Titel in rot und schwarz letztes Bl. mit kleinen Fehlstellen im weissen Rand Ecke (Conrad Vetter, Konrad Vetter) - Leseprobe: "daß der grosse Keyser Carolus V. .den Lutherum Diabolum incarnatum genennt habe / und das noch seltzamer / er Luther sich selber nit nur mit dem Teufel verglichen / unnd gar vil immer dar mit ihme zu lecken / zu schaffen / unnd zu waschen gehabt / sonder sich selber einen General / und Gemeinen Teufel gnennt hat. -Zugeschweigen seiner seltzamen Weiß unnd Phrasi so er im reden und schreiben gebraucht / als aufteufelt / einteufelt /durchteufelt / uberteufelt / verteufelt / .daß wann der Luther mehr nit geteufelt hätte . hätt ich sicher keinen solchen Engelischen Luther beschriben" (S. 50).…