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Land des Verkäufers

  • Müller, Kuno (Text) / Vallaster, Joseph A. (Hsg.).

    Verlag: Luzern, Joseph A. Vallaster / Druck von Mengis & Sticher u. Räber & Co. 1964 -, 1964

    Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz

    Verkäuferbewertung 5 von 5 Sternen 5 Sterne, Erfahren Sie mehr über Verkäufer-Bewertungen

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    4°. 44 SS. Farb. Front. (Wappenscheibe), einige s/w-Tfn. u. Abbn. OKart. (zweifarbig i.d.A. von HPerg.; schwach stockfleckig) mit mont. Deckelschild. Leichte Alters- u. Lagerungs-, wenig Gebrauchsspuren, Sammlungsvermerk a. Vorsatz. Gesamthaft recht gutes Exemplar. - - Privatdruck. Eines von 750 hs. nummerierten Exemplaren - Lux [i.e. Lukas, vgl. p. 7] Ritter (verstorben am 10.5.1559), kath., von Luzern sowie 1559 ehrenhalber Landmann von Uri. Sattler, Wein-, Tuch- und Fischhändler, Geldgeschäfte. 1537-1548 Luzerner Grossrat, 1548-1559 Kleinrat, als Schultheiß 1556 und 1558 enge Zusammenarbeit mit Jost Pfyffer. 1544 Landeshauptmann des Fürstabts von St. Gallen. 1547-1549 Landvogt im Michelsamt, 1551 (?) in Ruswil und 1555-1557 in Baden. Hauptmann und dann Oberst in französ Diensten. Militär. - Leistungen bildeten die Basis von Ritters Aufstieg. Er beherrschte 1556-1559 die Stelle des französischen Pensionenausteilers. Ritter liess den sog. Ritter'schen Palast in Luzern (heute Regierungsgebäude) erbauen und galt als reichster und mächtigster Luzerner seiner Zeit. (HLS). - INHALT : Biographie unter Berücksichtigung von Ritter als Bauherr (pp. 30-38) und von baugeschichtlichen Aspekten (pp. 38-40), illustriert im wesentlichen anhand von Darstellungen und Aufnahmen des Ritterschen Palastes in Luzern, eines Gebäudes mit wechselhafter Geschichte : In der zweiten Hälfte der 1550er Jahre gab Schultheiss Lux Ritter den Neubau eines Palastes neben seinem bisherigen Wohnhaus in Auftrag. Ritter starb jedoch 1559; die Bauarbeiten, nunmehr unter Regie der Obrigkeit, gingen weiter und eine erste Bauperiode wurde ca. 1565 abgeschlossen. "Am 10. Mai 1577 schenkte der Rat den Ritterschen Palast den Jesuiten als Wohnung, indem er auf dessen Benützung als Rathaus verzichtete. [.] Zum Regierungsgebäude wurde der Komplex [i.e. der Rittersche Palast, bzw. das ehemalige Jesuitenkollegium] erst 1804, nachdem sich zu Beginn des Jahrhunderts nach und nach mehrere Ämter darin niedergelassen hatten." (Ad. Reinle, Kunstdenkmäler des Kantons Luzern, Bd. II: Die Stadt Luzern. I. Teil. Basel 1953, p. 304 u. 307). - Das Gebäude ist heute noch prominent u.a. wegen dem im Treppenhaus montierten Totentanzzyklus von Jakob von Wyl aus den Jahren ca. 1610/1615 (vgl. dazu u.a. SIKART; Reinle op. cit. p. 315 u. passim, sowie Brun, SKL 3, 1913). - Sprache: de.