Sprache: Deutsch
Verlag: Um 1700., 1700
Anbieter: Antiquariat Heinz Tessin, Quickborn, Deutschland
14,5 x 8,8 cm. [SW - Porträt, Portrait, Gregor de Valentia].
Sprache: Latein
Verlag: Apud Davidem Sartorium (David Sartorius), Ingolstadii (Ingolstadt), 1580
Anbieter: Versandantiquariat Ruland & Raetzer, Saarbrücken, Deutschland
Hardcover. Zustand: Altersspuren. Kl.-8°. (10), 379 (1) S., Lederband der Zeit auf 4 Bünden mit Rückenschild und blindgeprägtem Supralibros auf beiden Deckeln (das Supralibros auf dem Vorderdeckel kaum mehr zu erkennen). 15,5 x 10 cm. Erste Ausgabe / First edition. - Selten. - "Gregor von Valencia, oft auch Gregor de Valencia (* März 1549 in Medina del Campo, Kastilien; ? 25. April 1603 in Neapel), war ein spanischer, lange Jahre in Bayern wirkender, katholischer Priester, Jesuit und Theologe. (.) Siegfried Hofmann, führender Historiker Ingolstadts, bezeichnete Gregor von Valencia als den bedeutendsten deutschen Theologen in dem Jahrhundert nach dem Konzil von Trient, ebenso beschreibt ihn das Biographisch-Bibliographische Kirchenlexikon von Traugott Bautz. Martin Grabmann nennt ihn den ?Restaurator der Theologie in Deutschland". Der Historiker Martin Mulsow hält Gregor von Valencia für einen der großen Dogmatiker seiner Zeit und er schreibt diesbezüglich: ?Zuvor hatte man sich nach Padua oder Rom orientieren müssen, jetzt konnte man in Ingolstadt moderne Theologie hören." (Biographisches Lexikon der Ludwig-Maximilians-Universität)." (Wikipedia) - Einband bestoßen, beschabt u. fleckig, einige kl. Bezugsfehlstellen, Hinterdeckel mit kl. Randfehlstelle, hint. Außengelenk etwas angeplatzt, Deckel abstehend, Besitzvermerk von 1806 auf dem vord. Innendeckel, Papier gebräunt, einige Seiten angeschmutzt, durchgehend wasserrandig (erste u. letzte Seiten stärker), Titelblatt mit kl. Fehlstellen u. am unteren Rand alt ergänzt, einige Knickspuren, Einrisse u. kl. Randfehlstellen, die letzten 6 Blätter mit Fraßspuren (kein Textverlust).
Verlag: Ingolstadt, David Sartorius, 1587 u. 1589., 1589
Anbieter: Antiquariat am Moritzberg, Hildesheim, NDS, Deutschland
4 Bll., 264 S., 4 Bll., 4 Bll., 222 S., 3 Bll. Kl.4°. Schweinslederband d. Zeit über Holzdeckeln, mit Streicheisenlinien, reicher Rollenstempelprägung und 2 intakten Messing-Leder-Schliessen. Einband etwas berieben; Deckel mit zahlr. kleinen Wurmlöchern - insbesondere auf dem Vorderdeckel im Bereich des Rückengelenkes; Vordervorsatz herausgetrennt; nur gering stockfleckig und gebräunt; Titelblatt des 2. Titels leicht fleckig; erste und letzte Bll. mit zahlr. kleinen Wurmgängen (geringer Buchstabenverlust); einige weitere Bll. mit kleineren und wenige Bll. mit etwas größeren Wurmgängen (nur minimaler Buchstabenverlust); Bibliotheksschildchen auf dem vorderen Innendeckel. Mit gest. Wappenexlibris (dieses stärker wurmlöcherig) des Domkapitels von Eichstätt auf dem vorderen Innendeckel; alter handschrriftlicher Besitzvermerk und neuerer Stempel des Kapuzinerklosters Eichstätt auf dem Titelblatt des 1. Titels und hier ein weiterer, alt übermalter Besitzvermerk . Schöner zeitgenössicher Prägeeinband - die Rollenstempel mit zahlr. kleinen Portraits (Heilige und Fürsten) und Rankwerk. Sammelband mit 2 Streitschriften des bedeutenden Theologen; Valentia verteidigt hier die kath. Lehre vom hl. Sakrament - insbesondere gegen die calvinistischen Theologen Anton Sadeel und Fortunatus Crell. Gregorius de Valentia (um 1549-1603); spanisch-deutscher Theologe; Jesuit; 1571 als Prof. der Philosophie nach Rom berufen; 1573-75 lehrte er Theologie in Dillingen und von 1575 bis 1592 in Ingolstadt; Gregorius de Valentia gilt als der bedeutendste Theologe der Gegenreformation bzw. der nachtridentinischen Zeit in Deutschland; er bildete eine neue Generation von Theologie- und Philosophieprofessoren heran (u.a. Jakob Gretser und Adam Tanner); Clemens VIII gab ihm den Ehrentitel "Doctor doctorum". Adams II, 302.40 (1. Titel)/ BMC STC, German Books, Suppl., 64 (2. Titel). LA.