Thali peter hsg (1 Ergebnisse)

Verlag: Zürich, Verlag Ernst Scheidegger o.J. [1974]. 1974
- Hardcover
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, SchweizFranz Kühne Antiquariat und Kunsthandel
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(Quadrat-) 4° (29.5 x 30.5 cm). 266 SS. Reich illustriert mit (Farb-) Tafeln u. Abbildungen, 1 doppelseitige Reproduktion nach einer Originallithographie i. Anhang. Druck a. verschiedenen Papieren. OKLdr. (schwarz) mit rotem Rückentitel u. Deckelsujet, sowie OU (dieser marginal etwas lädiert/rep., wenig störend). Vorsätze mit et…was Feuchtigkeitsspuren u. einzelnen Braunflecken (erste Lage etwas mehr, generell nicht sehr gravierend). Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Eines von 1500 hs. arabisch nummerierten Exemplaren der Normalausgabe. - Nach wie vor eine der massgeblichen Monographien über den wohl bedeutendsten Schweizer Surrealisten Max von Moos (neben dem Gemälde-Werkverzeichnis von Hans-Jörg Heusser, 1982). - Die im Impressum erwähnte separate signierte und nummerierte Originallithographie, ?die im Doppel im Buch mitgebunden ist? (p. 266), war gemäss Auskunft von P. Thali in 10 unterschiedlichen, vom Künstler eigens für diese Edition geschaffenen Sujets von jeweils 150 signierten Exemplaren auf schwerem Büttenpapier nur für Subskribenten in loser Form separat ausgegeben worden. -- Max von Moos (Luzern 1903-1979 ibid.), von Luzern. Maler, Zeichner und Grafiker. Vertreter des Surrealismus. Lehrer an der Kunstgewerbeschule Luzern (Tätigkeitsbereiche: Malerei, Zeichnung, Grafik, Plakat). ?In den 30er Jahren entwickelt Max von Moos in Luzern seine eigene surreale Ikonografie. Im Unterschied zu Alberto Giacometti, Meret Oppenheim, Kurt Seligmann oder Serge Brignoni sucht er nie den direkten Kontakt zu den Pariser Surrealisten. Er scheint sich auch kaum für deren Schriften und Theorien zu interessieren und bleibt ein Einzelgänger. Ganz abgeschnitten vom zeitgenössischen Geschehen ist er allerdings nicht: 1935 findet im Luzerner Kunstmuseum die berühmt gewordene avantgardistische Ausstellung These-Antithese-Synthese statt, und von Moos gehört der Künstlergruppe Allianz an, die für moderne Tendenzen eintritt. [.] Max von Moos malt in einer fast altmeisterlichen Technik [.] und schafft ein bedeutendes, zugleich sensibles und zeitkritisches, anklägerisches surreales Oeuvre, das von Hans-Jörg Heusser einer eingehenden tiefenpsychologischen Analyse unterzogen wurde. [.] Seine Bilder künden von einer pessimistischen, bisweilen apokalyptischen Weltsicht. Vergleichbares findet sich etwa in Höllenvisionen des späten Mittelalters oder in barocken Vanitas-Darstellungen. Andererseits lassen sich formale Parallelen in den Werken von Zeitgenossen wie Max Ernst, Pablo Picasso, Fernand Léger oder Giorgio de Chirico feststellen.? (etc., M. Obrist, in: SIKART). -- NETTOGEWICHT 2.5 kg - VERSANDKATEGORIE / Weight category / Poids brut 5 kg - Sprache: de.