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  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2018

    ISBN 10: 3668747172 ISBN 13: 9783668747173

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Proseminar : George Sand, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit den von der französischen Schriftstellerin George Sand zwischen März und Juni 1848 verfassten politischen Schriften unter der Fragestellung, wie und in welcher Bedeutung sie den Begriff des 'peuple' verwendet. Die Brisanz liegt neben der dem Volksbegriff eigenen Polysemie vor allem in dem Durch- und Nebeneinander der aufblühenden politisch-sozialen Strömungen zwischen 1830 und 1848, in das die 'Muse der Republik' wie in einen Strudel hineingesogen und schließlich mit Ausbruch der Februarrevolution am 24. Februar 1848 vom allgemeinen Freudentaumel mitgerissen wird.Bereits am 1. März 1848, eben noch mit dem Schreiben ihrer Biographie und den Streitigkeiten mit ihrer Tochter Solange beschäftigt, fährt sie nach Paris, die persönlichen Sorgen vergessend, um an den politischen und sozialen Reformen mitzuwirken. Neben der Teilnahme an den Demonstrationen und der Beratung der Mitglieder der provisorischen Regierung repräsentieren die Schriften , die in der Regionalpresse, im Bulletin de la République, in ihrer eigenen Revue La Cause du peuple und in La Vraie République von Thoré publiziert werden, die Hauptform ihrer kurzen, aber sehr intensiven politischen Aktivität.Sand verfasst keine politische Theorie oder Manifeste. Die Texte stellen vielmehr einzelne Versatzstücke oder Fragmente einer politischen Überzeugung dar, die in ihrem christlich-sozialistisch fundierten Glauben an Humanität, Egalität und Solidarität konstant ist, aber von zahlreichen Denkern der Zeit beeinflusst wird und zusammengesetzt erscheint. So findet sich auch in den untersuchten Schriften keine Stelle, an der sie konkret auf den Begriff des Volkes eingeht, ihn definiert oder theoretisch erörtert. Trotzdem ist das Volk als Objekt und Adressat stets präsent. Diese Arbeit versteht sich nun als ein erster Versuch diesem 'meilleur des amis' auf die Spur zu kommen. Neben der quantitativen und semantischen Analyse geht es im ersten Teil vor allem darum, zu ergründen wie Sand das Volk in sozialer, politischer und kultureller Hinsicht beschreibt und wie dies dann in den historischen Kontext bzw. in die politisch-sozialen Strömungen um 1848 einzuordnen ist. Im zweiten Teil liegt der Fokus auf der Idealisierung des 'peuple' , wobei gezeigt werden soll, dass Sands Schriften nicht nur als ein persönlicher 'discours amoureux avec le peuple' zu lesen sind, sondern sich in zeitgenössische Diskurse einschreiben.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640349644 ISBN 13: 9783640349647

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Proseminar Erzählen und Beschreiben - Romankonzepte im 19.Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Germinal, Germinal' skandierten am 5. Oktober 1902 anlässlich der Beerdigung des Schriftstellers Émile Zola einige Minenarbeiter, für die 'ce diable de roman' nicht nur ein Experimentalroman, ein literarisches Projekt, das mit exakter Wissenschaftlichkeit die Welt der Industriearbeiter auf dem Land in Nordfrankreich erschließt, darstellte, sondern vielmehr zu einem 'cri de justice' geworden war. Noch heute zählt der 1884/85 entstandene Roman zu den bekanntesten und am meisten verbreiteten von Zolas Werken. Germinal stellt innerhalb des Rougon-Macquart-Zyklus den 13. Roman und nach L'Assommoir den zweiten Roman über die Welt des Volkes dar und weitet damit den politisch-sozialen Raum der Rougon-Macquart-Reihe auf die Industriearbeiter aus. Die Ausweitung des sozialen Raums in Germinal und die Vergegenständlichung der Arbeiter in der Literatur ist die notwendige Konsequenz des programmatischen Naturalismus Zolas. Damit liefert er die radikalste Antwort auf die Frage, mit der sich französische Romanautoren im 19. Jahrhundert wie Balzac und Stendhal auseinander setzten: Auf die Frage der Mimesis, der Nachahmung von Realität und der Aneignung des gesellschaftlichen Raums in der Literatur.Die vorliegende Arbeit wird sich dieser Frage anhand einer Raumanalyse des Romans Germinal nähern, wobei unter Raum der gesamte Handlungsraum, sowohl die Topographie als auch die Innenräume, subsumiert wird. Zunächst soll der zentrale Konflikt des Romans zwischen Kapital und Arbeit näher betrachtet werden. Denn jener bildet den Ausgangspunkt für die Untersuchung, inwiefern sich dieser Konflikt in einer semantischen Raumstruktur widerspiegelt, die zwei sich antithetisch gegenüberstehende Räume, die Welt der Arbeiter und die der Bourgeoisie, konstituiert. Dies soll anhand der Analyse und Interpretation exemplarischer Textausschnitte erfolgen, wobei stets zu fragen ist, wodurch sich der jeweilige Raum auszeichnet, wie er charakterisiert wird und aus welcher Perspektive er dem Leser präsentiert bzw. durch wen beobachtet wird und welche Funktion die Beschreibung einnimmt. Es wird sich zeigen, dass Zola in seinem Roman eine Topographie des Klassenantagonismus entwirft, in welcher der Streik und die Bewusstwerdung der Arbeiter eine Grenzüberschreitung darstellen und die Mine zum mythischen Ort des Kampfes stilisiert wird.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640353544 ISBN 13: 9783640353545

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Literatur), Veranstaltung: Grundkurs C Literatur und Rundfunk, Sprache: Deutsch, Abstract: Benjamins Hörspiele waren der Versuch, den Rundfunkapparat für das eigene mediendidaktische und politische Konzept nutzbar zu machen und im Rahmen der technischen Möglichkeiten zu verändern, um zu zeigen, dass der Gebrauch des Rundfunks als Propagandainstrument für den Faschismus eine Perversion der negativen Dialektik der Technik darstellte. Somit lassen sich seine Rundfunkexperimente historisch nicht nur im Streit um die Suche nach der neuen Gattung des Hörspiels sondern vor allem in der Auseinandersetzung um die Funktion und Möglichkeiten dieses neuen Mediums in der Weimarer Republik verorten, die nicht zuletzt eine grundlegend politische war. Seine theoretischen Überlegungen zum Radio sind aus Texten wie Der Autor als Produzent ( 1934 ), Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (1935/36)u.a. sowie aus programmatischen Schriften zusammen mit dem Programmleiter des Südwestdeutschen Rundfunks, Ernst Schoen, entstanden oder aus der Diskussion mit Wolfgang Zucker und der Auseinandersetzung mit Brecht hervorgegangen, so zum Beispiel das Konzept der Hörmodelle oder auch die Überlegungen zum epischen Theater. Zu seiner praktischen Auseinandersetzung mit dem Rundfunk gehören Hörmodelle, Hörspiele, Berichte, Buchvorstellungen und philosophische Features, die zwischen 1927 und 1933 als Beiträge für die Berliner und Frankfurter Rundfunkgesellschaft entstanden sind. Bei den praktischen Rundfunkarbeiten von Walter Benjamin handelt es sich um radioadäquate Texte, die mittels Doppeldeutigkeiten und Allusionen stets den eigenen medialen Status reflektieren, die jedoch nicht dem Anspruch einer neuen literarischen Rundfunkkunst gerecht werden. Sie sollten statt dessen als Beispiel einer kommunikationstheoretischen Deutung des Mediums Rundfunk verstanden werden und fügen sich so in Benjamins medienpädagogisches und gesellschaftspolitisches Konzept ein. Benjamin bleibt bei dem Versuch, den Rundfunk als pädagogisches Instrument bzw. als Kommunikationsapparat zu erproben im Rahmen der gegebenen technischen und organisatorischen Möglichkeiten.Im Sinne der Verschränkung von Theorie und Praxis ist auch die vorliegende Hausarbeit in Form einer fruchtbaren Dichotomie angelegt. Im ersten Teil soll anhand bereits erwähnter theoretischer Texte Überlegungen Benjamins zum Rundfunk erörtert werden. Im Sinne einer deduktiven Verfahrensweise sollen in einem zweiten Teil diese dann am Beispiel der Analyse des Kinderhörspiels Radau um Kasperl überprüft werden.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640327306 ISBN 13: 9783640327300

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Französisch - Literatur, Werke, Note: 16 Punkte , Université de Lyon 2, Veranstaltung: Récit de voyage au féminin, Sprache: Deutsch, Abstract: Quand nous lisons et analysons des récits de voyage, il y a un aspect qui saute aux yeux et qui nous semble le plus important et le plus frappant de ce genre: c est la rencontre du voyageur avec l autre, la confrontation avec l altérité et par conséquent la redécouverte de soi-même. Le voyageur subit souvent une métamorphose pendant son voyage et il exprime cette expérience existentielle en écrivant son récit de voyage. Et spécialement pour les femmes, le voyage qui était un domaine masculin jusqu au début du XXe siècle, est un espace libre, hors de la société restrictive et devient ainsi la possibilité de franchir les frontières de leur rôle féminin et de se redéfinir. Nous remarquons que les récits de voyage au féminin mettent plus l accent que les récits de voyage au masculin sur la question de l identité et observent plus les femmes étrangères, l autre féminin. Flora Tristan qui voyage au Pérou entre avril 1833 et juillet 1834 dresse dans son récit de voyage Pérégrinations d une paria, paru en 1837, des multiples portraits des femmes étrangères. Le regard de Flora Tristan sur l autre femme et sa manière de percevoir la féminité sont important pour l initiation de la jeune voyageuse. Cela devient évident quand nous considérons son portrait de la señora Gamarra qui forme le véritable point culminant de son récit de voyage. Ce qui frappe c est que nous ne trouvons aucune étude critique qui se consacre exclusivement à ce portrait bien que la narratrice elle-même souligne son importance en lui consacrant tout le dernier chapitre de son récit. Donc, il est temps d éclaircir ce manque dans la recherche sur Flora Tristan. Ce dossier a pour but d analyser en détail le portrait de la señora Gamarra dans les Pérégrinations d une paria sous l aspect de la différence entre le regard féminin et masculin. Dans une première partie nous considérerons le regard sur la señora Gamarra dans des études historiques pour savoir de quelle femme il s agit et quelle valeur Tristan lui donne. Puis, dans une deuxième partie, nous examinerons le regard féminin sur la señora Gamarra à partir de la structure du portrait de Tristan. Cette étude nous mènera à une comparaison des regards masculins contemporains sur cette femme, avant tout avec celui de Lavandais dans son récit de voyage Scènes et récits de voyage dans les républiques de l Amérique du sud. La dernière partie propose de réfléchir aux causes d une perception différente de la señora Gamarra par Tristan et Lavandais.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640353285 ISBN 13: 9783640353286

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar Vertiefungs- und Erweiterungskrise der EU , Sprache: Deutsch, Abstract: Als ein wesentliches Indiz dafür, dass sich die EU in der Krise befindet, wird oft die Lähmung der deutsch-französischen Beziehungen angeführt. Seit der Gründung der EU hat diese spezifische Form der bilateralen Kooperation die 'Motorfunktion im europäischen Integrationsprozess' (Woyke 2000: 9) übernommen. Die kontinuierliche Zusammenarbeit von Frankreich und Deutschland sowie die gemeinsamen Initiativen haben die Gestalt der heutigen EU entscheidend beeinflusst.Im Osterweiterungsprozess jedoch wurde die Partnerschaft durch Interessendivergenzen, Konflikte und beidseitige Provokationen empfindlich auf die Probe gestellt. Hieraus ergibt sich die Frage, inwiefern sich das deutsch-französische Tandem während der Osterweiterung als 'Motor der Europäischen Integration' bewährt und sich seine Rolle nach der Osterweiterung verändert hat. Ziel dieser Arbeit ist es deshalb anhand entscheidender Phasen des Osterweiterungsprozesses im Kontext des Spannungsverhältnisses von Vertiefungs-und/oder Erweiterungsdebatte die Interessen, Perzeptionen und Erwartungen Frankreichs und Deutschlands und die daraus resultierenden Konflikte zu analysieren. Die Untersuchung orientiert sich dabei an folgenden Leitfragen: 1. Welche Konvergenzen und Divergenzen bezüglich der Osterweiterung gab es zwischen Deutschland und Frankreich 2. Gab es gemeinsame Initiativen und Strategien für die Osterweiterung 3. Hat sich das deutsch-französische Tandem als dynamisierender Motor oder blockierendes Hindernis in der Realisierung der Osterweiterung erwiesen Zur Erörterung der Fragestellung sollen anhand der Orientierungsphase (1989-1993), der Konkretisierungsphase (1994-1998)und der Verhandlungsphase (1999-2002) der Osterweiterung jeweils die Interessen und Perzeptionen Frankreichs und Deutschlands auf Divergenzen und Konvergenzen hin analysiert werden. In einem zweiten Schritt wird nach gemeinsamen Initiativen, Strategien und Konzepten für die Osterweiterung zu fragen sein. Abschließend soll auf die veränderte Rolle des Tandems und die Herausforderungen dieser spezifischen Partnerschaft in einem erweiterten Europa eingegangen werden. Vor dem Hintergrund der geleisteten, historischen Retrospektive soll zudem im Fazit eine Einschätzung bezüglich der aktuellen Divergenzen und Zukunftsaussichten der deutsch-französischen Kooperation gewagt werden. Befindet sich das Traumpaar in einer 'Ehekrise'.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640353293 ISBN 13: 9783640353293

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Französische Philologie - Literatur, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar Die frankophone Literatur Kanadas, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Zusammenhang zwischen Literatur und Politik ist für das Leben und Werk des umstrittenen Quebecer Schriftstellers, Herausgebers und Essayisten Hubert Aquin konstitutiv geworden. Aquin (1929-1977) ist vor allem aufgrund seiner politischen Aktivitäten und radikalen Haltung während der Révolution tranquille in den 60er und 70er Jahren in Quebec bekannt geworden. Der durch die stille Revolution in Quebec ausgelöste und bis heute andauernde Reformprozess hat auf allen Ebenen zu einer fundamentalen Erneuerung der Quebecer Gesellschaft geführt. Dies hat viele Quebecer Künstler wie Marie-Claire Blais und Réjean Ducharmes inspiriert und dazu geführt, dass sie sich von neuen literarischen Strömungen beeinflussen ließen und als Zeichen einer veränderten kulturellen und nationalen Identität mit avantgardistischen Ausdrucksformen experimentierten. Aquin muss in den Kontext dieser neuen Quebecer Künstlergeneration eingebettet werden.Er reagiert in seinen Werken auf den gesellschaftlichen Umbruch, indem er das Konzept einer «écriture éclatée» entwickelt, die das gesellschaftliche Unbehagen seiner Zeit transparent machen soll. Im Folgenden werde ich daher in einer kontext- und soziologisch orientierten Analyse und Interpretation von Aquins zweitem Roman Trou de mémoire aus dem Jahr 1968 darauf eingehen, welche formal neuen Aspekte er in den frankokanadischen Roman einführt und wie er diese auf den spezifischen politischen Kontext in Quebec der 60er Jahre bezieht und damit im Rahmen der nationalen Identitätssuche politisiert. Ich werde mich dabei zunächst auf die narrative Struktur des Romans beschränken in dem Bewusstsein, dass die Untersuchung der Erzähltechnik in der Aquinforschung inzwischen zum klassischen Bestandteil der Textanalyse geworden ist. Mich interessiert, wie man anhand neuerer Erzähltheorien den spezifischen Zusammenhang zwischen Erzähltechnik und dem sozial-historischen Kontext in Quebec erörtern kann. Anschließend werde ich auf die Figurenkonzeption und -konstellation des Romans eingehen. Dabei werde ich vor allem der jüngeren feministischen Aquin-Forschung folgen. Es wird sich herauskristallisieren, dass in Aquins Roman das Geschlechterverhältnis und die Gewalt gegen Frauen im Rahmen der Identitätssuche der Protagonisten und des Verwirrspiels mit der Identität eine Besonderheit des frankokanadischen Romans ausmacht.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640337735 ISBN 13: 9783640337736

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Literatur), Veranstaltung: Hauptseminar Geschichte(n) erzählen: Nach-Bilder des Holocaust, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach dem Komischen in dem Comix Maus. Die Geschichte eines Überlebenden des New Yorker Comixautors Art Spiegelman zu stellen, scheint zunächst paradox, da in der Forschung neben der Legitimität des Comix als adäquate Darstellung der Shoah immer wieder auch auf seine Seriösität insistiert wird. Die kurz nach Erscheinen des ersten Bandes von Maus ausgelöste Kritik, die sich besonders in Deutschland auf die Wahl des scheinbar komischen Mediums Comic konzentrierte, hat sich in allgemeine Anerkennung gewandelt. Maus gilt heute in der Forschung als Inbegriff für einen Comix, der eine im Zeichen der Postmemory stehende Darstellungsform der Shoah und ihrer Folgen für die Überlebenden und Nachgeborenen gefunden hat. Dem soll in dieser Arbeit, die sich primär als Problemaufriss und als Versuch einer Antwort auf die Frage nach dem Komischen in Maus versteht, nicht widersprochen werden. Allerdings zeigt sich, dass die Bewertung von Maus als legitime Darstellung der Shoah meist mit der Prämisse verbunden wird, dass der Comix nichts Komisches enthalte und kein Lachen auslöse. LaCapra resümiert entsprechend, dass Maus kaum Komisches beinhalte. Zwar handelt es sich bei diesem Comix dem Genre nach tatsächlich nicht um eine Komödie oder eine genuin komische Bilderzählung. Aber dennoch wird im Vergleich mit anderen, die Shoah thematisierenden Comics, vor allem im Vergleich zu Crocis Auschwitz (2000), deutlich, dass diese nicht nur ohne anthropomorphe Tiere auskommen, sondern jede Form des Komischen vermeiden, während Maus sich durch eine subtile, reflexive Komik auszeichnet, so dass das Komische ein Element des spezifischen Darstellungsmodus bildet, sich aber zum Teil auch auf inhaltlicher Ebene in Form von komischen Anekdoten zeigt. Diese Momente des Komischen rufen kein schallendes Gelächter hervor, aber wohl ein leises Lächeln und führen damit zu einer unauflösbaren, widersprüchlichen Spannung zwischen der zum Lachen reizenden Darstellung und der moralisch-ethischen Frage Darf ich das '. Intention der vorliegenden Seminararbeit ist es, eben jene Formen des Komischen im Comix Maus aufzuspüren, sie im Hinblick auf ihre Funkion zu analysieren und entgegen der Forschungstendenz zu zeigen, dass der Comix sehr wohl Komisches enthält, wodurch aber die Legitimität des Comix als Nach-Bild der Shoah keinesfalls in Frage gestellt werden soll. Zu untersuchen sind vielmehr die Chancen und Grenzen des Komischen in Bezug auf die Darstellung der Shoah.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640337778 ISBN 13: 9783640337774

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Literatur), Veranstaltung: Hauptseminar Wolfram von Eschenbach: Willehalm, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Der Willehalm Wolframs von Eschenbach ist ohne Zweifel das für Toleranzfragen interessanteste Werk der mittelhochdeutschen Literatur.' Barbara Sabel, deren Dissertation über Toleranzdenken in mittelhochdeutscher Literatur die aktuellste und umfassendste Forschungspublikation zur Frage des Toleranzgehaltes in dem Roman Willehalm von Wolfram von Eschenbach darstellt, trifft mit dieser Äußerung den Kern der problematischen Rezeption dieses Werkes. Einerseits wird es vermieden explizit von Toleranz im Willehalm zu sprechen, indem die Existenz einer Toleranzidee im Mittelalter und damit auch im Willehalm negiert wird. Andererseits gibt es in der Forschung eine Mehrheit, die ausgehend von der Prämisse eines mittelalterlichen Toleranzbegriffes tolerante Gedanken im Willehalm konstatiert. Für viele Autoren zeigt sich in Wolframs Roman sogar eher Humanität als Toleranz. Ausgehend von diesem Humanitätsgedanken wird der Willehalm zuweilen zu einem 'der großen Dokumente der Menschlichkeit' emporstilisiert. Solche unzulässigen Aktualisierungen und weitreichenden Interpretationen zeigen das breite Spektrum auf, in dem sich die Willehalm-Forschung bewegt. Zentrales Problem dieser wissenschaftlichen Auseinandersetzung ist die Unsicherheit im Umgang mit dem Toleranzbegriff. Für jede Arbeit, die sich mit Toleranz im Willehalm auseinandersetzt, ist es demnach unabdingbar zu klären, von welchem Toleranzbegriff die Untersuchung ausgeht. Die bisherige Forschung hat sich vor allem auf die Rede Gyburcs konzentriert. Sabel dagegen fragt, ob 'man die Haltung des Erzählers [.] als Toleranzhaltung bezeichnen [kann].' Dieser Ansatz hat mich zu der Fragestellung inspiriert, inwiefern die Erzähl- und Darstellungsweise Wolframs im Willehalm mit der Frage der Toleranz gegenüber Heiden zusammenhängt. In der folgenden Arbeit werde ich die These vertreten, dass es sich im Willehalm um eine Erzähl- und Darstellungstechnik handelt, die durch distanziertes, kritisches Erzählen, Perspektivenwechsel und die Technik der Widersprüche einen Raum eröffnet, in dem Gegensätzliches ausgehalten werden muss und damit eine Reflexion von Toleranz möglich wird. Es wird zunächst kurz auf den mittelalterlichen Toleranzbegriff eingegangen und dann anhand ausgewählter Aspekte der Narrations- und Darstellungstechnik im Willehalm untersucht, inwiefern diese auf die Infragestellung und Problematisierung des Umgangs mit Andersgläubigen konzipiert ist und damit ein Nachdenken über Toleranz nach sich zieht.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640327292 ISBN 13: 9783640327294

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Hauptseminar: Novellistik im 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Mich beschleicht nämlich schon seit einiger Zeit das Gefühl, daß die Novelliererei zu einer allgemeinen Nivelliererei geworden sei, einer Sintflut, in der herumzuplätschern kein Vergnügen und bald auch keine Ehre mehr sei.'[1] Kritisch äußert sich Gottfried Keller zur Novellistik des 19. Jahrhunderts, die zu diesem Zeitpunkt bereits ihren ästhetischen und marktwirtschaftlichen Höhepunkt erreicht hat. Neben dem Roman hat sich die Novelle zwischen 1850 und 1890 im deutschsprachigen Raum zur dominierenden literarischen Gattung entwickelt, wobei es zur Differenzierung in künstlerisch anspruchsvolle, in den literarischen Kanon eingegangene Novellen und in jene von Keller kritisierte, triviale und massenpopuläre Novellen kam. Während zahlreiche deutsche Autoren im 19. Jahrhundert die Novelle zur anspruchsvollsten Gattung, die den Rang des Dramas eingenommen habe, emporstilisierten, empfand Heinrich von Kleist die Hinwendung zur Novellistik als Degradierung seiner künstlerischen Fähigkeit und nicht wie Keller als Ehre: '[S]ich vom Drama zur Erzählung herablassen zu müssen, [habe] ihn grenzenlos gedemütigt.'[2] Tatsächlich entstehen Kleists Erzählungen in einer Zeit, in der, im Gegensatz zum poetischen Realismus, die Novelle als Gattung gegenüber dem Drama gering geschätzt wird. Die Bedeutung und Stellung Kleists innerhalb der Novellengeschichte ist dementsprechend umstritten. Während Heyse trotz lobender Erwähnung Kleists in Tieck den Begründer der modernen Novelle sieht,[3] postuliert Freund, dass 'mit den 1810 und 1811 in zwei Bänden erschienenen Erzählungen von Heinrich von Kleist [.] die Geschichte der modernen deutschen Novelle ein[setzt].'[4] Aust wiederum verweist darauf, dass Kleist den Novellenbegriff stets vermieden hat und das ursprüngliche Vorhaben, die Sammlung unter dem Titel 'Moralische Erzählungen' herauszugeben, nicht Kleists Nähe zur Tradition der Cervantschen Novellistik andeute sondern 'die radikale Form seiner Abrechnung mit ihr [.].'[5] Samuel geht demgegenüber davon aus, dass Kleist sich bewusst 'in die Tradition eben der europäischen Novelle [stellt]'[6] und Greiner sieht in Goethes Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter den zentralen Bezugstext Kleistscher Novellen.[7].

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2018

    ISBN 10: 3668747172 ISBN 13: 9783668747173

    Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. George Sands politische Schriften von März bis Juni 1848. Der Begriff des Volkes im Kontext zeitgenössischer Diskurse | Janin Taubert | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2018 | GRIN Verlag | EAN 9783668747173 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640337778 ISBN 13: 9783640337774

    Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Wolfram von Eschenbach 'Willehalm' - Erzähl- und Darstellungstechnik im Kontext der Toleranzfrage | Janin Taubert | Taschenbuch | 36 S. | Deutsch | 2009 | GRIN Verlag | EAN 9783640337774 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640353293 ISBN 13: 9783640353293

    Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Über den Roman "Trou de mémoire" von Hubert Aquin | Die "écriture éclatée" und die Bedeutung der Gewalt gegen Frauen im Kontext der nationalen Identitätssuche | Janin Taubert | Taschenbuch | 36 S. | Deutsch | 2009 | GRIN Verlag | EAN 9783640353293 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640353285 ISBN 13: 9783640353286

    Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Ehekrise? - Das deutsch-französische Tandem während der Osterweiterung im Kontext von Vertiefungs- und/oder Erweiterungsdebatte | Janin Taubert | Taschenbuch | 36 S. | Deutsch | 2009 | GRIN Verlag | EAN 9783640353286 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640349644 ISBN 13: 9783640349647

    Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Emile Zolas Roman "Germinal" - Im Lichte einer Topographie des Klassenantagonismus | Janin Taubert | Taschenbuch | 28 S. | Deutsch | 2009 | GRIN Verlag | EAN 9783640349647 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640353544 ISBN 13: 9783640353545

    Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Walter Benjamin und der Rundfunk zwischen Theorie und Praxis | Oder wie der Rundfunk den Kasperl überlistet | Janin Taubert | Taschenbuch | 28 S. | Deutsch | 2009 | GRIN Verlag | EAN 9783640353545 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640327284 ISBN 13: 9783640327287

    Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Politische Rhetorik im Nationalsozialismus - Die außen- und innenpolitische Funktion von Joseph Goebbels Sportpalastrede "Wollt ihr den totalen Krieg?" | Janin Taubert | Taschenbuch | 40 S. | Deutsch | 2009 | GRIN Verlag | EAN 9783640327287 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640327292 ISBN 13: 9783640327294

    Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Die Substituierung des sexuellen Faktums und die implizite Enthüllung erotischen Begehrens in Heinrich von Kleists Novelle "Die Marquise von O." | Janin Taubert | Taschenbuch | 36 S. | Deutsch | 2009 | GRIN Verlag | EAN 9783640327294 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.

  • Janin Taubert

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640327306 ISBN 13: 9783640327300

    Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Le portrait de la señora Gamarra dans les Pérégrinations d'une paria de Flora TRISTAN : Une révélation du pouvoir au féminin | Janin Taubert | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2009 | GRIN Verlag | EAN 9783640327300 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.

  • Taubert, Janin; Ruhnau, Sarah; Reimann, Eva

    Sprache: Deutsch

    Verlag: Science Factory, 2013

    ISBN 10: 3956870883 ISBN 13: 9783956870880

    Anbieter: Ria Christie Collections, Uxbridge, Vereinigtes Königreich

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  • Pakditawan, Sirinya; Krebs, Susanne; Taubert, Janin

    Sprache: Deutsch

    Verlag: Science Factory, 2013

    ISBN 10: 3956870344 ISBN 13: 9783956870347

    Anbieter: Ria Christie Collections, Uxbridge, Vereinigtes Königreich

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  • Taubert, Janin

    Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2009

    ISBN 10: 3640327292 ISBN 13: 9783640327294

    Anbieter: Buchpark, Trebbin, Deutschland

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    Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Hauptseminar: Novellistik im 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Mich beschleicht nämlich schon seit einiger Zeit das Gefühl, daß die Novelliererei zu einer allgemeinen Nivelliererei geworden sei, einer Sintflut, in der herumzuplätschern kein Vergnügen und bald auch keine Ehre mehr sei.¿[1] Kritisch äußert sich Gottfried Keller zur Novellistik des 19. Jahrhunderts, die zu diesem Zeitpunkt bereits ihren ästhetischen und marktwirtschaftlichen Höhepunkt erreicht hat. Neben dem Roman hat sich die Novelle zwischen 1850 und 1890 im deutschsprachigen Raum zur dominierenden literarischen Gattung entwickelt, wobei es zur Differenzierung in künstlerisch anspruchsvolle, in den literarischen Kanon eingegangene Novellen und in jene von Keller kritisierte, triviale und massenpopuläre Novellen kam. Während zahlreiche deutsche Autoren im 19. Jahrhundert die Novelle zur anspruchsvollsten Gattung, die den Rang des Dramas eingenommen habe, emporstilisierten, empfand Heinrich von Kleist die Hinwendung zur Novellistik als Degradierung seiner künstlerischen Fähigkeit und nicht wie Keller als Ehre: ¿[S]ich vom Drama zur Erzählung herablassen zu müssen, [habe] ihn grenzenlos gedemütigt.¿[2] Tatsächlich entstehen Kleists Erzählungen in einer Zeit, in der, im Gegensatz zum poetischen Realismus, die Novelle als Gattung gegenüber dem Drama gering geschätzt wird. Die Bedeutung und Stellung Kleists innerhalb der Novellengeschichte ist dementsprechend umstritten. Während Heyse trotz lobender Erwähnung Kleists in Tieck den Begründer der modernen Novelle sieht,[3] postuliert Freund, dass ¿mit den 1810 und 1811 in zwei Bänden erschienenen Erzählungen von Heinrich von Kleist [.] die Geschichte der modernen deutschen Novelle ein[setzt].¿[4] Aust wiederum verweist darauf, dass Kleist den Novellenbegriff stets vermieden hat und das ursprüngliche Vorhaben, die Sammlung unter dem Titel ¿Moralische Erzählungen¿ herauszugeben, nicht Kleists Nähe zur Tradition der Cervantschen Novellistik andeute sondern ¿die radikale Form seiner Abrechnung mit ihr [.].¿[5] Samuel geht demgegenüber davon aus, dass Kleist sich bewusst ¿in die Tradition eben der europäischen Novelle [stellt]¿[6] und Greiner sieht in Goethes Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter den zentralen Bezugstext Kleistscher Novellen.[7].