Sprache: Deutsch
Verlag: Einsiedeln, Benziger, 1866
Anbieter: books4less (Versandantiquariat Petra Gros GmbH & Co. KG), Welling, Deutschland
Gebundene Ausgabe; Zustand: Gut. 216 Seiten; Der Erhaltungszustand des hier angebotenen Werks entspricht der bisherigen Nutzung und dem Alter. Buchschnitt und Seitenränder alters-/papierbedingt angebräunt; Das Buch stammt aus einer aufgelösten Klosterbibliothek. Der Zuordnungsvermerk und die Original-Klostersignatur sind noch im Buch vorhanden. Altdeutsche Schrift; Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 400.
Verlag: Basel, Schwabe., 2013
ISBN 10: 3796529313 ISBN 13: 9783796529313
Anbieter: Biblion Antiquariat, Zürich, ZH, Schweiz
8°. 62 S., zahlr. Ill. kart. Beiträge aus der Graphischen Sammlung der ETH Zürich ; 10. Sprache: deutsch.
Verlag: Einsiedeln, Benziger, 1866, 1866
Anbieter: biblion2, Obersulm, Deutschland
Zustand: very good. Gebunden. Sofortversand aus Deutschland. Artikel wiegt maximal 500g. Altdeutsche Schrift. Vorsatz beschriftet. 216 Seiten. Privateinband. Einband mit Aufklebern. Seiten mit Verfärbungen.
Sprache: Deutsch
Verlag: Einsiedeln, Gebrüder Karl und Nikolaus Benziger, 1866
Anbieter: Antiquariat Bookfarm, Löbnitz, Deutschland
Hardcover. 216 S. 33.4.9.10 Bibliotheksexemplar mit entsprechenden Merkmalen in gutem Zustand. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 950.
Verlag: Luzern, Druck und Verlag von Gebr. Räber 1869., 1869
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
8°. 16 SS. OBrosch. (Vorderdeckel mit Tintenspur). Etwas angestaubt u. min. (stock-) fleckig (eher marginal). Gesamthaft weitgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. - Barth 22655 - Niklaus von Flüe (1417-1487), ab 1467 Eremit, war 1649/1669-1671 stufenweise seliggesprochen worden. ?Schon bald nach seinem Tode wurde er öffentlich verehrt; seine Seligsprechung erfolgte im Jahre 1669 durch Papst Clemens IX.? (Wetzer/Welte 9, 2. Aufl. 1895, sp. 318), bzw. ?1669 durch Beatificatio aequipollens seliggesprochen? (M. Buchberger, Hsg., Lex. f. Theol. u. Kirche 7, 2. Aufl. 1935, sp. 578). - Nach einigen spezifischen historischen Reminiszenzen, die das Prozedere der Beatfikation durch sonst nicht ohne weiteres zugängliche Informationen erhellen, erweist Tanner Bruder Klaus seine Referenz: ?Zur Verherrlichung des Seligen und zur Erhöhung des heutigen feierlichen Tages zeige ich: I. Wir ehren Niklaus von Flüe den vaterländischen Helden; II. Wir bewundern in ihm den weisen Mann und Rathgeber; III. Wir verehren in ihm den frommen Christen und seligen Bürger des Himmels.? (p. 5 f.). -- Die Heiligsprechung von Nikolaus von Flüe erfolgte erst am 15. Mai 1947 durch Papst Pius XII. (HLS), wie denn ohnehin der ganze Prozess seiner Erhebung umständlich und langwierig verlief : ?Bruder Klaus starb am 4. III. 1487. Schon im Jahre nach seinem Tode wurden die ersten Schritte zu seiner Kanonisation unternommen; der richtige Zeitpunkt unter dem Pontifikat Julius? II. ward aus psychologischen [!] Gründen, weil der zeitgenössischen imperialistischen Politik eine Auffrischung des pazifistischen Programmes des Friedensmannes nicht wünschbar war, verpasst. Die Wiederaufnahme der Kanonisationsprozesse 1591, 1618, 1621 und 1647-1653 führte hauptsächlich aus finanziellen Gründen zu keinem Resultat. Endlich am 8. III. 1669 genehmigte Papst Clemens IX. [.] formell die althergebrachte kirchliche Verehrung an seinem Grabe, und sein Nachfolger Clemens X. dehnte dieses Privileg auf das ganze Gebiet der Eidgenossenschaft und des Bistums Konstanz aus.? (HBLS; vgl. auch HLS). - Pirmin Meier konstatiert aus kritischer (und zeitlicher) Distanz: ?Die Anhänglichkeit des Volkes, die nicht geringe Faszination bei den Gelehrten, zeigt, wie wenig die Wertschätzung der Heiligkeit im Grunde auf die kanonische Anerkennung angewiesen ist? (in: Ich Bruder Klaus von Flüe. Zürich 1997, p. 466 f.). --Anton Tanner (Arth SZ 1807-1893 Luzern), Dr. Theol., 1831 Priester. ?Nach Religionslehrertätigkeit 1851-1876 Profesor für Apologetik und Dogmatik in Luzern, 1865-1893 Propst des dortigen Stifts St. Leodegar, 1865-1883 Erziehungsrat des Kantons Luzern [.]. 1869 begleitete Tanner den Basler Bischof Eugène Lachat zum 1. Vatikan. Konzil, kehrte als Gegner der päpstlichen Unfehlbarkeit im Febr. 1870 vom Konzil zurück und stand in den anschliessenden Kontroversen zwischen den Fronten. Der gemässigt-liberale Theologe Tanner nahm Stellung zu kirchenpolitischen und sozialen Fragen und verfasste zahlreiche theologische Werke.? (F. X. Bischof, in: HLS). Sprache: de.
Verlag: Luzern, bei Gebrüdern Räber 1855 -, 1855
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
8°. 20 SS. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. ORücken-Brosch. (leicht knittrig). Aussenseiten etwas stockfleckig (eher blass). Seiten min. knittrig u. marginal wenig stockfleckig. Leichtere Alters- u. Manipulations-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar - - swissbib mit 3 Standorten (2 LU u. SNB) - Anton Tanner stellt seine Predigt unter ein Motto aus dem Römerbrief (13,1): 'Jedermann unterwerfe sich der obrigkeitlichen Gewalt; denn es giebt keine Gewalt, ausser von Gott, und die, welche besteht, ist von Gott angeordnet' - Konkrete Umstände, welche dem Prediger Anlass zu seiner eindringlichen Rede über Ordnung und Gerechtigkeit gaben, sind trotz der mehrfachen Anspielungen nicht klar ersichtlich, und damit der historische Stellenwert der Predigt nicht verbindlich definierbar. Möglicherweise motivierte eine gewisse Unzufriedenheit mit der Verfassung von 1848, deren Totalrevision die Konservativen anstrebten, den Chorherrn zu seinen Ausführungen (vgl. dazu HBLS 4, p. 765 l. sp. oben). Hinzu kamen die politischen und gesellschaftlichen Probleme im Nachgang zum Sonderbundskrieg : "Die ersten Jahre dieser liberalen Periode [1848-1871] waren infolge des Krieges voll politischer und finanzieller Schwierigkeiten." (loc. cit., r. sp. unten). - Grundsätzlich dürfte Tanners intensive Mahnung zu Einigkeit (oder ev. besser: Einheit, ebenfalls von Kirche und Staat) ihre Wurzeln im kritischen Verhältnis von Kirche und Staat und in den anhaltenden konfessionellen Feindseligkeiten haben : "Ich glaube den Geist des heutigen eidgenössischen Bettags nicht besser würdigen zu können, als dadurch, daß ich zeige, wie alle menschliche Ordnung nur dann ein glückliches Gedeihen versprechen, und auf Festigkeit und Dauer Anspruch machen könne, wenn sie sich an die göttliche Ordnung recht eng anschließt. Wollen wir also das Glück unseres Vaterlandes fest begründen; so ist unsere erste - ich möchte sagen, die einzige Aufgabe von Volk und Regierung, die bürgerliche Ordnung in Einklang und Uebereinstimmung mit der göttlichen Ordnung zu bringen und darin zu erhalten." (Tanner, p. 4) -- Anton Tanner (Arth 1807-1893 Luzern), kath., von Arth und Richensee. Studium der Theologie in Luzern und Tübingen, Dr. theol., 1831 Priester, u.a. 1851-1876 Professor für Apologetik und Dogmatik in Luzern, 1865 Propst des dortigen Stifts St. Leodegar, 1865-1883 Erziehungsrat. 1869 begleitete Tanner den Basler Bischof Eugène Lachat zum 1. Vatikan. Konzil, kehrte als Gegner der päpstlichen Unfehlbarkeit im Februar 1870 vom Konzil zurück und stand in den anschliessenden Kontroversen zwischen den Fronten. Der gemässigt-liberale Theologe Tanner nahm Stellung zu kirchenpolitischen und sozialen Fragen und verfasste zahlreiche theologische Werke (HLS). -- Wie schon hundert Jahre zuvor, damals in Naters und Glis, gab es im Wallis ein grösseres Erdbeben, von dem 1855 vor allem Visp betroffen war: "1855: Am 25. Juli erschüttert ein schweres Erdbeben das Vispertal. In Visp werden beide Kirchen beschädigt; ein grosser Teil der Häuser stürzt ein." (burgerschaftvisp ch/geschichtliches/chronik, online). "Für das Erdbeben von Visp 1855 ist es gelungen, das Ausmass der Schäden genau zu rekonstruieren. Dies gilt sowohl für die geographische Ausdehnung des Schadensgebietes, als auch für den Umfang der Schäden innerhalb der betroffenen Ortschaften." (earthquake ethz.ch, online). - Sprache: de.
Verlag: Muri, Druck von J. B. Keller [1864], bzw. Luzern, Druck von Gebr. Räber 1864., 1864
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
2 div. Schriften. 8°. 31, bzw. 16 SS. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. Brosch. (beide ursprünglich horizontal gefaltet). Etwas Alters-, Lagerungs- u. leichtere Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitgehend saubere, recht gute Exemplare - - swissbib mit jew. lediglich 2 Standorten (AG u. LU) - Historisch spezifische Dokumentation um Ablösung und Verselbständigung der Pfarrei Sins auch als Nachhall zu der Aargauer Klosteraufhebung vom Januar 1841 - Ad 1: "Im Laufe dieses Jahres [.] blieb [.] eine sehr wichtige Angelegenheit ein stehender Verhandlungsgegenstand: nämlich die Frage über Einlösung der noch im Besitze des Klosters Engelberg befindlichen Pfrundkollation [sic, mit alter hs. Korrektur: '-kollatur'] der Pfarre Sins. Mittelst Zuschrift vom 5. Jänner l. J. theilte die titl. Finanz-Direktion unseres Kantons dem Kirchenvorstand mit: Es sei von der Kirchgemeinde Sins zu vernehmen, ob sie mit der Uebernahme des Patronatsrechtes der Pfarre Sins, namentlich mit der Aussteuerung durch das Kloster, [.] einverstanden sei." (etc.; p. 3). - Anhang: Bericht und Antrag von Pfarrer (Joseph) Meier, an die größere Commission (pp. 24-31). - Ad. 2: "Es liegt der Kirchgemeinde Sins ein Vertrag mit dem Kloster Engelberg zur Genehmigung vor. In diesem Vertrag tritt das Kloster an die Gemeinden Sins, Auw und Abtwil seine Patronats- und Collaturrechte ab und setzt zugleich für die Pfründen und Kirche von Sins und für die Pfrundhäuser eine angemessene Dotation aus." (p. 3). Tanner weist darauf hin, dass der Papst die Abtretung der Kollaturen nicht genehmigte, und dass diese Weigerung nicht auf Betreiben des Klosters zustande gekommen sei, mahnt jedoch: "Wir werden folgende Fragen stellen und beantworten: I. Welches sind die vom Kloster Engelberg in Sins erworbenen Patronats- und Eigenthumsrechte? II. Welches sind die mit dem erworbenen Patronatsrechte in Sins verbundenen Verbindlichkeiten? III. Welches sind die Anerbieten, welche das Kloster zur Ablösung dieser seiner Verbindlichkeiten macht?" (p. 4 f.) - Verhandelt wird um materielle Aspekte, zumal von der Gemeinde noch gewisse finanzielle Forderungen an das Kloster gerichtet wurden. "Während das Kloster alle seine Verpflichtungen [.] aus einem Theil seines Privatvermögens loskaufen muß, verliert das Kloster ohne alle Entschädigung alle seine bisher genossenen Rechte. Das ist doch gewiß ein sehr ungleicher Vertrag, die Rechte nehmen ohne jede Entschädigung und die Pflichten möglichst hoch aufschrauben." (p. 14 f.) -- Heinrich von Hünenberg trat das Patronatsrecht mit Kollatur der Pfarrkirche Sins "am 4. Dezember 1422 an das Kloster Engelberg ab. [.] Zwei Jahrhunderte lang (1633 bis 1849) betreute das Kloster Engelberg mit seinen Konventualen die Seelsorge in Sins. Als Folge der Klosteraufhebung im Aargau verzichtete das Kloster Engelberg im Jahre 1866 auf seine Kollaturrechte, dotierte die Pfarrei Sins mit einer Abfindungssumme und verkaufte die noch übrig gebliebenen Güter." (Gemeinde Sins/Geschichte, Kirchgemeinden; online) - Autor dieser den Engelberger Standpunkt darlegenden Schrift ist Anton Tanner (Arth 1807-1893 Luzern), Theologe und Priester. Bruder von Abt Placidus (1797-1866); er war u.a. Propst von St. Leodegar in Luzern, Erziehungsrat und Professor der Apologetik und Dogmatik an der Kantonsschule Luzern (HLS; vgl. HBLS Suppl.-Bd. p. 172). - Sprache: de.
Sprache: Deutsch
Verlag: Luzern, Gebrüder Räber, 1862
Anbieter: ACADEMIA Antiquariat an der Universität, Freiburg, Deutschland
Verbandsmitglied: BOEV
Erstausgabe
geb. Pappeinband. Zustand: Gut. 1. Auflage. 614 Seiten gebundener marmorierter Halbleinenband im Oktavformat; Rücken leicht berieben; kleiner Stempel/Signatur auf Titelblatt unten + Widmungsblatt, sonst und insgesamt gut erhaltenes Exemplar Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1.
Verlag: Luzern, Druck von Gebrüdern Räber 1861., 1861
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
8°. 16 SS. Lithogr. Front. (Kapelle). Einfache Brosch. d.Zt. (grün; min fleckig u. knittrig). Seiten marginal unterschiedlich stockfleckig u. im Schriftsatz etwas gebräunt. Etwas Alters- u. Lagerungs-, eher leichte Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar. Barth 19162. ? Äusserst seltene Schrift zur Einweihungsfeier dieser sonst kaum dokumentierten Kapelle (swissbib nur für SNB, ZHB Luzern und Slg. Edm. Müller Beromünster; BVB für Metropolitankapitel Bamberg. ? Erbauliche und anregende, rhetorisch-stilistisch in gewisser Weise auch originelle Ansprache, indem der Redner zuerst die Deutschordens- und Pfarrkirche St. Pankratius als ?Mutter? anhand vieler Reminiszenzen und auch Daten quasi über die Vergangenheit, und dann die neue Totenkapelle als ?Tochter? über die Zukunft sprechen lässt, was jedoch sichtlich schwieriger ist: ?Von der Vergangenheit wende ich mich auf die Zukunft; von der Mutter zur Tochter, von der Mutterkirche zur Tochterkirche. Ich spreche zur Todtenkapelle: deine Mutter hat uns in die Vergangenheit zurück- und reiche Erinnerungen vorgeführt. Was steht wohl dir bevor? Was sind deine Hoffnungen oder Besorgnisse? Was wirst du einst nach Jahrhunderten den kommenden Geschlechtern zu erzählen haben? Einen Blick, spricht sie, soll ich in die Zukunft werfen? [.] Ich soll mir etwas anmassen, was dem Sterblichen versagt ist? [.] Doch will ich versuchen, aus meinem tiefsten Innern einige ernste Warnungen zu schöpfen, die als Leitstern dir dienen mögen. Mensch! So rufe ich dir zu, gedenke, dass du Staub bist und wieder zu Staub werden sollst.? (etc., p. 11). ? Ob es sich bei dieser in neugotischem Stil erbauten Totenkapelle um die im Kantonalen Denkmalverzeichnis inventarisierte ?Elisabethenkapelle (ehem. Friedhofkapelle), Seminarstrasse, GB Nr. 84, Geb. Nr. 80? handelt, ist nicht klar, zumal z.B. Adolf Reinle (in KD des Kantons Luzern Bd. 6, Das Amt Hochdorf, Basel 1963) womöglich aus konzeptuellen Gründen (zu ?neu?, zu unbedeutend?) keine solche Kapelle erwähnt. Ein weiterer Hinweis findet sich in der Chronik der Pfarrei Müswangen: ?1861 Dorfbrand; Kuratkaplan Augustin Tschirri von Schwarzenbach als Spender der Hitzkircher Marienkapelle erwähnt. (cf. E. Achermann)? (In: pfarrei-mueswangen /wersindwir/geschichtliches, online). ?? Anton Tanner (Arth 1807?1893 Luzern), kath., von Arth und Richensee. Studium der Theologie in Luzern und Tübingen, Dr. theol., 1831 Priester. Nach Religionslehrertätigkeit 1851?1876 Professor für Apologetik und Dogmatik in Luzern, 1865 Propst des dortigen Stifts St. Leodegar, 1865?1883 Erziehungsrat des Kt. Luzern, 1886 nichtresidierender Domherr des Standes Luzern. 1869 begleitete Tanner den Basler Bischof Eugène Lachat zum 1. Vatikan. Konzil, kehrte als Gegner der päpstlichen Unfehlbarkeit im Februar 1870 vom Konzil zurück und stand in den anschliessenden Kontroversen zwischen den Fronten. Der gemässigt-liberale Theologe Tanner nahm Stellung zu kirchenpolitischen und sozialen Fragen und verfasste zahlreiche theologische Werke. (F. X. Bischof, in: HLS). Sprache: de.
Verlag: Luzern, Druck und Verlag von Gebrüder Räber 1862., 1862
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
Erstausgabe
8°. VIII, 614 SS., 2 Bll. HLn. d.Zt. (braun; Gelenke etwas angeplatzt) mit vergold. Rückentitel u. marmorierten Deckeln. Erste Ausgabe. Seiten unterschiedlich etwas stockfleckig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht ordentliches Exemplar. ?Ich habe vor etwa drei Jahren dieses Werk begonnen. Veranlassung dazu gab eine von Julius Holzmann, Privatdocent in Heidelberg, verfasste Schrift ?Canon und Tradition, ein Beitrag zur Dogmengeschichte und Symbolik, Ludwigsburg 1859? [.] Je mehr ich aber über das Wesen und den Geist des katholischen Traditions- und des protestantischen Schriftprincips nachdachte, desto mehr erkannte ich, dass mit diesen zwei Principien sich eine ganz eigenthümliche Anschauung des Christenthums, der ganzen geistigen und sittlich-religiösen Bildungsgeschichte der Menschheit verknüpft. [.] Indem ich diese Schrift der Oeffentlichkeit übergebe, glaube ich im Interesse der katholischen Kirche und Wissenschaft zu handeln.? ? Gliederung des Inhalts: I. Objektive Tradition (Formale Tradition; Quellen der Tradition; Materielle Tradition); II. Subjektive Tradition (Entwicklung des christlichen Lehrbegriffs, Ausbildung des Cultus, Das christliche Leben, Die Kirche und ihre Verfassung). ?? Autor dieses in Schweizer und ausländischen Bibliotheken durchaus angemessen vertretenen Werkes ist Anton Tanner, nicht zu verwechseln mit dem bekannten Abt von Einsiedeln, Konrad Tanner (1752?1825), der ebenfalls schriftstellerisch tätig war. Anton Tanner aus dem Kanton Schwyz war jedoch der Bruder von Abt Placidus des Klosters Engelberg, dem das Werk gewidmet ist: ?meinem geliebten Herrn Bruder? ? Anton Tanner (Arth 1807?1893 Luzern), kath., von Arth und Richensee. Studium der Theologie in Luzern und Tübingen, Dr. theol., 1831 Priester. Nach Religionslehrertätigkeit 1851?1876 Professor für Apologetik und Dogmatik in Luzern, 1865 Propst des dortigen Stifts St. Leodegar, 1865?1883 Erziehungsrat des Kantons Luzern, 1886 nichtresidierender Domherr des Standes Luzern. 1869 begleitete Tanner den Basler Bischof Eugene Lachat zum 1. Vatikanischen Konzil [Vaticanum I], kehrte als Gegner der päpstlichen Unfehlbarkeit im Februar 1870 vom Konzil zurück und stand in den anschliessenden Kontroversen zwischen den Fronten. Der gemässigt-liberale Theologe Tanner nahm Stellung zu kirchenpolitischen und sozialen Fragen und verfasste zahlreiche theologische Werke. (F. X. Bischof, in: HLS; vgl. auch HBLS Suppl.-Bd. p. 172). Sprache: de.
Verlag: Macmillan, London, 1899
Anbieter: Lorne Bair Rare Books, ABAA, Winchester, VA, USA
First English Language Edition. Octavo (19.5cm). Publisher's maroon cloth boards, lettered in gilt on spine; cx+271pp. Institutional spine label; hand-stamps and ink ex-libris; repaired tear to front endpaper; text clean and unmarked. A solid, useful reading copy. A survey and critique of socialist thought, from Godwin to Marx. Foxwell's introduction consumes more than 100pp and is perhaps the real draw to this edition.
Verlag: Luzern, bei Gebrüdern Räber und Augsburg, in der Karl Kollmann'schen Buchhandlung, 1841
Anbieter: Antiquariat Kretzer, Kirchhain-Emsdorf, Deutschland
Zustand: Gut. IV, 333, (3) Seiten. Frakturdruck. Anton Tanner (1807-1893) vollendete seine Gymnasialstudien an der Studienanstalt in Luzern, die er seit Herbst 1824 besuchte, begann dann an der theologischen Lehranstalt daselbst unter Gügler, Franz Geiger und Widmer die theologischen Studien und setzte diese 1829 in Tübingen fort, wo Hirscher, Drey und Möhler einen entscheidenden Einfluß auf ihn ausübten; 1830 trat er in das Priesterseminar in Chur ein und empfing Ostern 1831 die Priesterweihe. Vorliegend das erste große Werk Tanners in der Erstausgabe Luzern 1841; Eine Menge von kleineren wissenschaftlichen Arbeiten zur Apologetik und über kirchenpolitische und sociale Fragen erschienen besonders in den "Katholischen Schweizer-Blättern" 1859-1870 und in der nach längerer Unterbrechung seit 1885 erscheinenden neuen Folge derselben. (ADB LIV, 669f.) - Ecken leicht bestoßen, sonst außen sehr gut und sauber. Besitzeintrag auf dem Vorsatz ausgerissen. Papier gleichmäßig schwach braunfleckig, sonst noch sehr gut erhaltenes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1001 8° (19 x 12 cm) Halblederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel, Buntpapierbezug und gesprenkeltem Schnitt. [Hardcover / fest gebunden].
Anbieter: Antiquariat Michael Eschmann, Groß-Gerau, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
0. Sprache: Deutschu.
Verlag: Luzern, Druck und Verlag von Gebrüder Räber 1862., 1862
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
Erstausgabe
8°. VIII, 614 SS., 2 Bll. HLn. d.Zt. (olive-braun, geriefelt; vord. Gelenk geringfügig angeplatzt) mit vergold. Rückentitel u. marmorierten Deckeln. Erste Ausgabe. Seiten wenig stockfleckig (äusserste Bll. mehr). Min. Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. ?Ich habe vor etwa drei Jahren dieses Werk begonnen. Veranlassung dazu gab eine von Julius Holzmann, Privatdocent in Heidelberg, verfasste Schrift ?Canon und Tradition, ein Beitrag zur Dogmengeschichte und Symbolik, Ludwigsburg 1859? [.] Je mehr ich aber über das Wesen und den Geist des katholischen Traditions- und des protestantischen Schriftprincips nachdachte, desto mehr erkannte ich, dass mit diesen zwei Principien sich eine ganz eigenthümliche Anschauung des Christenthums, der ganzen geistigen und sittlich-religiösen Bildungsgeschichte der Menschheit verknüpft. [.] Indem ich diese Schrift der Oeffentlichkeit übergebe, glaube ich im Interesse der katholischen Kirche und Wissenschaft zu handeln.? ? Gliederung des Inhalts: I. Objektive Tradition (Formale Tradition; Quellen der Tradition; Materielle Tradition); II. Subjektive Tradition (Entwicklung des christlichen Lehrbegriffs, Ausbildung des Cultus, Das christliche Leben, Die Kirche und ihre Verfassung). ?? Autor dieses in Schweizer und ausländischen Bibliotheken durchaus angemessen vertretenen Werkes ist Anton Tanner, nicht zu verwechseln mit dem bekannten Abt von Einsiedeln, Konrad Tanner (1752?1825), der ebenfalls schriftstellerisch tätig war. Anton Tanner aus dem Kanton Schwyz war jedoch der Bruder von Abt Placidus des Klosters Engelberg, dem das Werk gewidmet ist: ?meinem geliebten Herrn Bruder? ? Anton Tanner (Arth 1807?1893 Luzern), kath., von Arth und Richensee. Studium der Theologie in Luzern und Tübingen, Dr. theol., 1831 Priester. Nach Religionslehrertätigkeit 1851?1876 Professor für Apologetik und Dogmatik in Luzern, 1865 Propst des dortigen Stifts St. Leodegar, 1865?1883 Erziehungsrat des Kantons Luzern, 1886 nichtresidierender Domherr des Standes Luzern. 1869 begleitete Tanner den Basler Bischof Eugene Lachat zum 1. Vatikanischen Konzil [Vaticanum I], kehrte als Gegner der päpstlichen Unfehlbarkeit im Februar 1870 vom Konzil zurück und stand in den anschliessenden Kontroversen zwischen den Fronten. Der gemässigt-liberale Theologe Tanner nahm Stellung zu kirchenpolitischen und sozialen Fragen und verfasste zahlreiche theologische Werke. (F. X. Bischof, in: HLS; vgl. auch HBLS Suppl.-Bd. p. 172). Sprache: de.
Verlag: Luzern, Druck und Verlag von Gebrüder Räber 1862., 1862
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
Erstausgabe
8°. VIII, 614 SS., 2 Bll. HLdr. d.Zt. (dunkelgrün; min. berieben u. bestossen) mit vergold. Rückentitel u. marmorierten Deckeln. Erste Ausgabe. Seiten stellenweise schwach stockfleckig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren, Besitzervermerk a. fl.Bl., 2 div. Bibliotheksstempel a. Titel (davon 1 verso durchschlagend). Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar. ?Ich habe vor etwa drei Jahren dieses Werk begonnen. Veranlassung dazu gab eine von Julius Holzmann, Privatdocent in Heidelberg, verfasste Schrift ?Canon und Tradition, ein Beitrag zur Dogmengeschichte und Symbolik, Ludwigsburg 1859? [.] Je mehr ich aber über das Wesen und den Geist des katholischen Traditions- und des protestantischen Schriftprincips nachdachte, desto mehr erkannte ich, dass mit diesen zwei Principien sich eine ganz eigenthümliche Anschauung des Christenthums, der ganzen geistigen und sittlich-religiösen Bildungsgeschichte der Menschheit verknüpft. [.] Indem ich diese Schrift der Oeffentlichkeit übergebe, glaube ich im Interesse der katholischen Kirche und Wissenschaft zu handeln.? ? Gliederung des Inhalts: I. Objektive Tradition (Formale Tradition; Quellen der Tradition; Materielle Tradition); II. Subjektive Tradition (Entwicklung des christlichen Lehrbegriffs, Ausbildung des Cultus, Das christliche Leben, Die Kirche und ihre Verfassung). ?? Autor dieses in Schweizer und ausländischen Bibliotheken durchaus angemessen vertretenen Werkes ist Anton Tanner, nicht zu verwechseln mit dem bekannten Abt von Einsiedeln, Konrad Tanner (1752?1825), der ebenfalls schriftstellerisch tätig war. Anton Tanner aus dem Kanton Schwyz war jedoch der Bruder von Abt Placidus des Klosters Engelberg, dem das Werk gewidmet ist: ?meinem geliebten Herrn Bruder? ? Anton Tanner (Arth 1807?1893 Luzern), kath., von Arth und Richensee. Studium der Theologie in Luzern und Tübingen, Dr. theol., 1831 Priester. Nach Religionslehrertätigkeit 1851?1876 Professor für Apologetik und Dogmatik in Luzern, 1865 Propst des dortigen Stifts St. Leodegar, 1865?1883 Erziehungsrat des Kantons Luzern, 1886 nichtresidierender Domherr des Standes Luzern. 1869 begleitete Tanner den Basler Bischof Eugene Lachat zum 1. Vatikanischen Konzil [Vaticanum I], kehrte als Gegner der päpstlichen Unfehlbarkeit im Februar 1870 vom Konzil zurück und stand in den anschliessenden Kontroversen zwischen den Fronten. Der gemässigt-liberale Theologe Tanner nahm Stellung zu kirchenpolitischen und sozialen Fragen und verfasste zahlreiche theologische Werke. (F. X. Bischof, in: HLS; vgl. auch HBLS Suppl.-Bd. p. 172). ?? Bibliotheksstempel des Seminars der Diözese Basel. Besitzervermerk von älterer Hand ?Hänggij Prof.? : i.e. wohl Peter Hänggi (Langendorf 1795?1873 Solothurn), Priester und Professor am Gymnasium in Solothurn 1819, Stadtbibliothekar 1836?1871, Domherr und Ehrenbürger. (HBLS; nicht in HLS). Sprache: de.
Verlag: Luzern, Druck und Verlag von Gebrüder Räber 1862., 1862
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
Erstausgabe
8°. VIII, 614 SS., 2 Bll. HLdr. d.Zt. (rot) mit vergold. Rückentitel u. marmorierten Deckeln, alls. bunt gesprenkelter Schnitt. Erste Ausgabe. Wenig stockfleckig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren, Bibliotheksstempel verso Titel (durchdrückend). Gesamthaft recht gutes Exemplar. ?Ich habe vor etwa drei Jahren dieses Werk begonnen. Veranlassung dazu gab eine von Julius Holzmann, Privatdocent in Heidelberg, verfasste Schrift ?Canon und Tradition, ein Beitrag zur Dogmengeschichte und Symbolik, Ludwigsburg 1859? [.] Je mehr ich aber über das Wesen und den Geist des katholischen Traditions- und des protestantischen Schriftprincips nachdachte, desto mehr erkannte ich, dass mit diesen zwei Principien sich eine ganz eigenthümliche Anschauung des Christenthums, der ganzen geistigen und sittlich-religiösen Bildungsgeschichte der Menschheit verknüpft. [.] Indem ich diese Schrift der Oeffentlichkeit übergebe, glaube ich im Interesse der katholischen Kirche und Wissenschaft zu handeln.? ? Gliederung des Inhalts: I. Objektive Tradition (Formale Tradition; Quellen der Tradition; Materielle Tradition); II. Subjektive Tradition (Entwicklung des christlichen Lehrbegriffs, Ausbildung des Cultus, Das christliche Leben, Die Kirche und ihre Verfassung). ?? Autor dieses in Schweizer und ausländischen Bibliotheken durchaus angemessen vertretenen Werkes ist Anton Tanner, nicht zu verwechseln mit dem bekannten Abt von Einsiedeln, Konrad Tanner (1752?1825), der ebenfalls schriftstellerisch tätig war. Anton Tanner aus dem Kanton Schwyz war jedoch der Bruder von Abt Placidus des Klosters Engelberg, dem das Werk gewidmet ist: ?meinem geliebten Herrn Bruder? ? Anton Tanner (Arth 1807?1893 Luzern), kath., von Arth und Richensee. Studium der Theologie in Luzern und Tübingen, Dr. theol., 1831 Priester. Nach Religionslehrertätigkeit 1851?1876 Professor für Apologetik und Dogmatik in Luzern, 1865 Propst des dortigen Stifts St. Leodegar, 1865?1883 Erziehungsrat des Kantons Luzern, 1886 nichtresidierender Domherr des Standes Luzern. 1869 begleitete Tanner den Basler Bischof Eugene Lachat zum 1. Vatikanischen Konzil [Vaticanum I], kehrte als Gegner der päpstlichen Unfehlbarkeit im Februar 1870 vom Konzil zurück und stand in den anschliessenden Kontroversen zwischen den Fronten. Der gemässigt-liberale Theologe Tanner nahm Stellung zu kirchenpolitischen und sozialen Fragen und verfasste zahlreiche theologische Werke. (F. X. Bischof, in: HLS; vgl. auch HBLS Suppl.-Bd. p. 172). ? Bibliotheksstempel ?Bruder-Klausen-Seminar Schöneck (Ndw.)? Sprache: de.
Sprache: Deutsch
Verlag: Luzern, Rdber, 1864
Anbieter: Antiquariat Bookfarm, Löbnitz, Deutschland
Ehem. Bibliotheksexemplar mit Signatur und Stempel. GUTER Zustand, ein paar Gebrauchsspuren. Ex-library with stamp and library-signature. GOOD condition, some traces of use. 30.2.3.20. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.
Sprache: Deutsch
Verlag: Einsiedeln / New York / Cincinnati, Benziger, 1866
Anbieter: antiquariat peter petrej - Bibliopolium AG, Zürich, ZH, Schweiz
8°, 216 S., Priv.-HLwd. d. Zt., Kanten berieben, Vs. gebräunt. äusserste Bl. etw. stockfl. (innen sonst nur vereinzelt). EA. - «Anton Tanner, 22.8.1807 Arth, 22.11.1893 Luzern, kath., von Arth und Richensee. [.] Stud. der Theologie in Luzern und Tübingen, Dr. theol., 1831 Priester. Nach Religionslehrertätigkeit 1851-76 Prof. für Apologetik und Dogmatik in Luzern, 1865-93 Propst des dortigen Stifts St. Leodegar, 1865-83 Erziehungsrat des Kt. Luzern, ab 1886 nichtresidierender Domherr des Standes Luzern, 1886-93 bischöfl. Kommissar. 1869 begleitete T. den Basler Bf. Eugène Lachat zum 1. Vatikan. Konzil, kehrte als Gegner der päpstl. Unfehlbarkeit im Febr. 1870 vom Konzil zurück und stand in den anschliessenden Kontroversen zwischen den Fronten. Der gemässigt-liberale Theologe T. nahm Stellung zu kirchenpolit. und sozialen Fragen und verfasste zahlreiche theol. Werke. 1862 Dr. h.c. der Univ. Freiburg i.Br.» (HLS). 600 gr. Schlagworte: Religion - katholisch, Helvetica - Allgemein.
Sprache: Deutsch
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Luzern 1864, 200 S., Hln.,nachgebunden, Biliotheksexemplar, Vorsatz fehlt. 3519070 Sprache: Deutsch.