Verlag: Frankfurt am Main, Sigmund Feyerabend et Weigand Han, 1566
Anbieter: Antiquariat Bäßler, Vohenstrauss, Deutschland
Erstausgabe
8 Bll., 328 S., 8° Band in guter Erhaltung, Einband unbestoßen und nur leicht unfrisch, Seiten sauber, nicht nennenswer altersfleckig, im Druck teilweise gedunkelt, nur vordere Einbandinnenseiten und erste zwei Blatt geringfügig wurmstichig, Buchblock fest und kompakt, Simon Schard (* um 1535 in Neu-Haldensleben; 26. Mai 1573 in Speyer; auch Schardius) war Jurist, Bibliophiler, Mitglied des Reichskammergerichts in Speyer und machte sich auch als Historiker verdient. Im Jahr 1549 begann Schard sein Studium in Leipzig. Im Winter 1560 bereiste er Italien, wo er sich in Padua und Rom aufhielt und das Quellenwerk Eustathios herausgab. In Padua wurde er am 7. März 1560 zum Doktor beider Rechte promoviert. 1561 hielt sich Schard in Basel auf und gab das dem Augsburger Bürgermeister Paul Hainzel gewidmete Werk De varia temporum in jure civili observatione Eusthatii olim Constantinopolitani antecessoris libellus heraus. Wenige Jahre später wurde er Rat des Herzogs Wolfgang von Zweibrücken und kam hierdurch in näheren Kontakt mit politischen Persönlichkeiten und Gelehrten wie Crato von Krafftheim und Thomas Rehdiger. Im Jahr 1565 war Simon Schard in Basel immatrikuliert. Im Sommer 1566 ging Schard nach Speyer, wo er im Oktober Mitglied des Reichskammergerichts wurde. Daneben setzte er seine Studien und Sammlungen zur Zeitgeschichte fort. Eines seiner Hauptwerke waren die Scriptores rerum Germanicarum. 0 la Gewicht in Gramm: 600 Pergament, mit goldgeprägten montierten Rückentitel, imlaufender Farbschnitt.
Verlag: Jena, Thomas Rebart, 1559., 1559
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
(8) SS. Papierner Heftstreifenrücken. 4to. Seltene humanistische Elegie auf Christi Himmelfahrt; eine von zwei Druckvarianten im selben Jahr. - Minimal braunfleckig; kl. Wurmspur. Wohl einem altem Sammelband entnommen; am Titel alte hs. Numerierung "18". - VD 16, S 9121.