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Sprache: Latein
Verlag: Augustae Vindelicorum [Augsburg], Et Friburgi In Brisgoja [Freiburg im Breisgau], Sumptibus Joannis Ignatii [Johann Ignaz] Wagner, Bibliopolae Academici. Typis Mariae Luciae Schaalin [Maria Lucia Schaal], Viduae., 1750
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Zustand: Gut. (18), 116 Blatt. *Der Jesuit Steinmayer (so die Schreibweise in den Fakultätsprotokollen) lehrte an der Universität Freiburg Logik, Metaphysik und Ethik, und das vorliegende Werk wurde als Schulbuch benutzt. Als der Orden 1773 aufgelöst wurde, verlor er seine Stelle. - 1749 war Johann Ignaz Wagner aus Augsburg mit der Bitte an den Freiburger Senat bzw. an den Jesuitenorden angetreten, "einen kleinen Bücherverlag zum Besten des Publici sowohl als besonders der hochlöblichen Universität anzulegen". Dem wurde entsprochen, und offensichtlich hat Wagner den Betrieb von der Witwe (vidua) des Fanz Xaver Schaal übernommen, von dem Drucke zwischen 1725 und 1745 bekannt sind. Vermutlich handelt es sich hier um eines der ersten Bücher der Wagnerschen Buchhandlung. OCLC Nummer: 37713545 - Titelblatt etwas gebräunt und fingerfleckig, zwei kleine Stempel auf Titel verso und der folgenden Seite, innen leicht stockfleckig. la Gewicht in Gramm: 242 17 x 9,5 cm. Schlichter moderner Pappband.
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[7] Bl., 256 S. Mit 36 Kupfertaf. u. 6 gefalt. Tabellen. Pergamentband d. Zeit. Augsburg u. Freiburg, Wagner,1750. - Angebunden: Ders. Regulae praecipuae methodi mathematicae. (18), 116 Bll. Ebda. 1750. - - Die ersten Publikationen der um 1750 neugegründeten, bis heute bestehenden Wagner'schen Universitätsbuchhandlung in Freiburg. - - "Im Jahre 1778 war Steinmayer noch Professor der Naturlehre an der Hochschule zu Freiburg, später soll er Professor der Mathematik an der Universität zu Dillingen, der Philosophie zu Straubingen, der Moral zu Dillingen und zuletzt Studiendirector in Amberg, München und Landshut gewesen sein. Steinmayer gehörte zu den aufgeklärten Priestern der Josephinischen Periode, der noch als Jesuit mit seinen Oberen nicht eben im glatten Einvernehmen stand. Als der Philosoph Wolf sein neues System bekannt gemacht, trat Steinmayer mit ihm sofort in brieflichen Verkehr, kaufte seine Werke, studirte sie auf das eifrigste und bildete sich nach ihnen. Seine Oberen, die damit nicht einverstanden waren, nahmen ihm diese Bücher, die er gewöhnlich im Strohsack versteckt zu halten pflegte, zu wiederholten Malen weg. Als ein geschworner Feind des Probabilismus und der jesuitischen Theologie und in seinem Orden als Reformator beargwöhnt und scharf beobachtet, konnte er, so lange die Gesellschaft bestand, nicht aufkommen und erst die Aufhebung der Gesellschaft brachte auch ihm Erlösung." (Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, 38, 145).