Verlag: Tornaci [Tournai], apud Nicolaum Laurentium [Nicolas Laurent] 1611, 1611
Anbieter: Antiquariaat Pieter Judo (De Lezenaar), Hasselt, Belgien
Verbandsmitglied: ILAB
[20] + 557 + [11] + [8] + 79 (= Hymni et Eigrammata) + [52] (= not. & indices) pp., 18cm., 19th cy. hardcover binding (spine in bordeaux leather with gilt title, marbled boards with some use), marbled endpapers, stamp on title page, text in Latin, pages slightly warped throughout, text is clean and bright, few occasional small stains, [These complete works by Magnus Felix Ennodius, 473-521, bishop of Pavia, were published by Andreas Scott, Antwerp Jesuit (1552-1629). Cfr. De Backer-Sommervogel VII col.884-885], R119769.
Verlag: Francofurti : apud Claudium Marnium, & haeredes Iohannis Aubrii, 1604
Anbieter: MW Books, New York, NY, USA
Erstausgabe
First Edition. Provenance; Taylor Institution copy bequeathed by Robert Finch of Balliol College. Full, sumptuous polished vellum over bevelled boards with contrasting aniline calf labels. Raised bands with gilt cross-bands etc. Spine bands and panel edges somewhat rubbed and toned as with age. Remains an uncommonly good example. Further details on rerquest. ; 8vo 8" - 9" tall; 1464 pages; Language Note: Greek and Latin in parallel columns; Latin preliminaries and index. Notes: With [44] final pages of index, and final leaf containing printer's device. Added t.p engraving; again, the publisher's device. Numerous errors in pagination; nos. 1177-78 omitted, nos. 1453-54 repeated. Description: [68], LXXIIII, [6], 1464, [44] p. ; cm. 6 Kg.
Verlag: Apud Claudium Marnium, & Haeredes Iohannis Aubrii, Francofurti [Frankfurt am Main], 1604
Anbieter: Kaaterskill Books, ABAA/ILAB, East Jewett, NY, USA
Second edition. [68], lxxiiii, [6], 1464, [42] pp. Illus. with 3 engravings, head and tail pieces, and initials. Folio (38 cm). Greek and Latin in parallel columns. Numerous typographical errors in pagination: nos. 1177-1178 omitted, nos. 1453-1454 duplicated. Publisher's device has been excised from the title page but is present on last page. Engraving of Hieronymus Wolf on 8th leaf. Hieronymus Wolf (1516 - 1580) was the sixteenth century German historian and humanist who coined the term Byzantium. The first printing of this edition with notes and commentaries was published in 1572; this, the second edition, varies a little in the order from the first. A third, published 1607, left off notes and is quite inferior. Institutional bookplate noting the book was a gift of Michael J. O'Farrell, the first Bishop of the Diocese of Trenton, on the free front end paper. Scarce. Brunet II 588. A 17x11 cm. section of the title page, which includes the printer's device, has been excised, the leaf neatly repaired; top edge lightly trimmed, boards and spine rubbed with scuffing to the top edges, otherwise very clean with occasional cross-references penciled in the margins, binding tight; a very nice copy. Quarterbound later morocco over marbled paper-covered boards.
Verlag: [Berolini, sumtibus Ambrosii Haude] / à Berlin, aux depens d'Ambrois Haude 1746 -, 1746
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
Kl.-8° (17 x 10.5 x 1.6 cm). 7 Bll. (st. 8: fehlt das lat. Titelbl.), 163+1 SS., 5 Bll. (Index). Gest. Titelvignette (Haude-Signet). Typographisch vorbildlicher zweispaltiger Schriftsatz in (bemerkenswert kleiner) 5-Punkt Antiqua (französ. in Kursive), Druck a. Bütten (Wasserzeichen). HPerg. d.Zt. mit buntem Kammeisen-Bezugspapier (Perg. partiell etwas korrodiert, Deckel etwas berieben) mit Perg.-Ecken. Erste u. einzige Haude/Le Gras-Ausgabe. Hintere Lagen marginal leicht stockfleckig, neueres Exlibris a. Vorsatz. Wenig Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, recht gutes Exemplar / En tout assez bon et propre exemplaire. - - Französisch-lateinischer Paralleltext - VD18 11360097 (mit ident. Kollation) - Nicht bei Ebert - Digitalis. in VK10plus (7 Bll.: ohne den hier vorhandenen Autoren-Vortitel 'Cornelius Nepos'; die entspr. Kollation im KVK variiert zwischen 6 u. 8 Bll.) - Erstmals Paris 1729 ('tirez de Velleïus Patercule, traduites par M. Le Gras', cf. BNF no FRBNF33989225) - Die Le Gras-Version wurde nach 1729 vorwiegend im (nord-) östlichen Teil Deutschlands (Brandenburg, Preussen, Sachsen) teilw. bearbeitet und neu aufgelegt (z.B. 'augmentée de la Vie de Xénophon, & accompagnée de Notes', 1772); letztmals 1803 im schwedischen Lund. - INHALT : Dedikation Haudes für Prinz August Ferdinand von Preussen (3 SS.) / 1. Biographie 'Cornelii Nepotis vita' (G. J. Vossius; 3 SS.); 2. 25 Biographien antiker Feldherren, von Miltiades, Themistokles, Aristides und Pausanias, bis zu den Königen ('Reges'), Hannibal, Cato und Atticus (pp. 1-142); 3. 'Fragmenta Corneliana cum quibusdam Ciceronis ad Nepotem et epistola Corneliae ad C. Gracchum fil.' (A. Schott; pp. 145-151); 4. Systematische 'Chronologia imperatorum Graeciae per Olympiadas' (pp. 152-163) - Mit Register 'Index rerum ac nominum' -- Joseph Geiger (Stgt. 1985) "sucht zu erweisen, dass Nepos der Urheber der politischen Biographie überhaupt gewesen sei. Dieser Nachweis ist ihm wohl nicht gelungen. Das mindert die Bedeutung seiner Schrift allerdings nur geringfügig. Denn sind auch vor Nepos schon Einzelschriften über Politiker [.] verfasst worden, die politischen Biographien zum Verwechseln ähnlich waren, so gab es aber davon keine Sammlungen. Es war vielmehr Nepos, der als erster eine Sammlung von Feldherrn-Viten herausgab. Demgemäß kann Nepos sein Wissen nicht aus Sammlungen geschöpft haben. Es muss [.] direkt historischen Werken entnommen sein. Damit erhalten Nepos' Biographien einen recht hohen Quellenwert, zumal sein Wissen außer auf Thukydides vor allem auf hellenistischen Standardwerken wie denen von Ephoros und Theopomp basiert [.]. Folglich muss hinsichtlich Nepos' sog. historischen Irrtümern künftig intensiver geprüft werden, ob es sich bei ihnen um wirkliche oder nur vermeintliche Irrtümer handelt." (etc.; J. Klowski, in: Forum Classicum, 2004, p. 197 f.) -- Der französische Oratorianer Antoine Le Gras OrJMI (ca. 1680-1751) "se fit remarquer par ses talens et ses moeurs. Etant rentré dans le monde, il cultiva les lettres, et s'attacha surtout à l'élude de l'Ecriture et des Pères" (de Feller, 4, 1818). - Haude strebte offensichtlich eine anspruchsvolle klassische Ausgabe an : sowohl Gerard Jean (Gerhard Johann) Vossius als auch André (Andreas) Schott od. Schot S.J. sind namhafte Autoren des 16./17. Jahrhunderts (vgl. u.a. ADB) -- Der Berliner Buchhändler Ambrosius Haude 1690-1748) galt seinerzeit schon als ambitiöser, aber auch kultivierter Unternehmer: "Kulturhistorisch interessant sind Haudes Beziehungen zu dem damaligen Kronprinzen, späteren König Friedrich II. Der Kronprinz hatte bekanntlich eine große Vorliebe für die klassischen und namentlich französischen litterarischen Erzeugnisse [.]. [.] Der Schwetschkesche Codex nundinarius führt für die Jahre 1740-1748 insgesamt 166 Haudesche Verlagsartikel auf. Die von Haude unternommene Sammlung von Textausgaben klassischer Schriften trugen seinem Drucker nach dem Bericht Friedrich Nicolais den ehrenvollen Namen eines 'deutschen Elzeviers' ein. Das Titelblatt des ersten Bandes schmückte das [.] Verlagssignet, bestehend in dem Brustbilde einer gepanzerten und behelmten 'Minerva', über [welcher] die Worte des Horaz 'Sapere aude' standen." (zeno org, online) - Haude, "der eine ausgezeichnete Schulbildung erhalten hatte und die lateinische und französische Sprache beherrschte", erhielt 1723 das Privileg zur Führung einer Buchhandlung in Berlin [.]. [. .Sein] besonderes Verdienst war die Begründung einer sauber gedruckten und geschmackvoll ausgestatteten Sammlung von Textausgaben klassischer Schriftsteller." (ADB). -- Provenienz (Exlibris) : Martin Bircher (Zürich 1938-2006 ibid.), Barockforscher, Buchhistoriker, Sammler und Hochschullehrer, "hat sich vor allem um die Erforschung der deutschen Barockliteratur in einem weiten kulturgeschichtlichen Horizont verdient gemacht [.]. [.] Über zwanzig Jahre lang wirkte er an der Arbeitsstelle zur Erforschung des 17. Jahrhunderts im Rahmen des Forschungsprogramms der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel [.]. [.] Während dreissig Jahren sammelte er mit Spürsinn Bücher, Porträts, Kupferstiche, Handschriften, Einblattdrucke, Landkarten [.]. [.] 1995 erwarb die University of Cali fornia die Sammlung [.]. [.] 1996 bis zu seiner Pensionierung Anfang 2004 war Martin Bircher sodann Direktor der 'Biblio theca Bodmeriana' in Cologny [.]. [Er] war ein universal gebildeter Gelehrter, ein Anreger, ein Bücherfreund und leidenschaftlicher Sammler." (etc.; P. Michel, Nachruf in: UZH, Deutsches Seminar/Personen). - Sprache: fr, la.
Verlag: Lugduni Batavorum ; Amstelodami, apud Danielem, Abrahamum & Adrianum à Gaesbeeck., 1670
Anbieter: Biblion Antiquariat, Zürich, ZH, Schweiz
8°. 1 Bl. Vortitel, 1 gest. Tafel, 1 Titelblatt mit gest. Vignette, 5 Bl., 341 S., 7 S. Index. - Beigebunden: De Vita et Moribus Imperatorum Romanorum. bei GaasbeQuios, Lugd. Batav., 1769, 232 S., 4 Bl. Index, beide Teile mit zahlreichen Textkupfern mit Abb. der Porträts. Pergament der Zeit mit 5 durchzogenen Bünden, hs. Rückentitel. Mit Besitzervermerk (alt) "Sigism. Spoendlini 1809". Minimst altersfleckig. 1 Bogen lose. Sehr gutes Exemplar. Sextus Aurelius Victor (*um 320; um 390) war ein spätantiker römischer Geschichtsschreiber. Er stammte aller Wahrscheinlichkeit aus einer der nordafrikanischen Provinzen des römischen Reichs. Trotz Abkunft aus einfachen Verhältnissen erhielt er wohl in seiner Heimat eine sehr gute Ausbildung. Spätestens 337 siedelte er nach Rom über, wo er vermutlich juristische Studien trieb. In der Folgezeit machte er in der Reichsverwaltung Karriere. In der Stadt Sirmium in Pannonien war er wohl in der Kanzlei des dortigen Provinzstatthalters tätig. Er war kein Christ, sondern hielt an den alten Religionen fest und wurde von dem ebenfalls nicht-christlichen Kaiser Julian gefördert. Julian machte ihn 361 zum Statthalter der Provinz Pannonia Secunda, deren Hauptstadt Sirmium war, und verlieh ihm konsularischen Rang; spätestens damals muss er in den Senatorenstand aufgenommen worden sein. Der Tod Julians 363 bedeutete für Victor wohl einen Rückschlag; vielleicht schon damals, spätestens 365 verlor er sein Amt. Über seine Tätigkeiten in den folgenden Jahrzehnten ist nichts bekannt; er taucht in der Geschichtsschreibung erst nach einem Vierteljahrhundert wieder auf: Kaiser Theodosius I. ernannte ihn 388 zum Stadtpräfekten von Rom, doch übte er dieses hohe Amt nur bis 389 aus. Vermutlich ist er kurz danach gestorben. Victor schrieb 360/361 das Werk Historiae abbreviatae, das als Liber de Caesaribus oder Caesares bekannt wurde. Es behandelt knapp die römische Kaisergeschichte von Augustus bis Constantius II. und ist das einzige erhaltene Werk Victors. Die Historiae abbreviatae bieten trotz ihrer Kürze wichtige Nachrichten über das dritte und das vierte Jahrhundert. Auffällig sind Victors Gewohnheit, die beschriebenen Persönlichkeiten nach ihrem Bildungsstand zu beurteilen, seine lebhafte Abneigung gegen die Übermacht des Militärs und das (mutmaßlich auf tiefe Missbilligung zurückzuführende) Verschweigen der Rolle des Christentums und der Kirche. Sprache: lateinisch.
Verlag: , Francoforti [Frankfurt am Main] : in officina Danielis ac Davidis Aubriorum & Clementis Schleichii [Aubry, Daniel, Aubry, David & Schleich, Clemens] , 1620, 1620
Anbieter: BOOKSELLER - ERIK TONEN BOOKS, Antwerpen, Belgien
Verbandsmitglied: ILAB
original vellum. folio, 37x24cm. [24], 373, [3]; [12], 206, [2]; 107 [= 103], [1] pages.* single part 1; other volumes have never been published Renerus Snoi, De rebus Batavicis libri XIII. Iacobus Brassica (ed.). Francofurti, in officina Danielis ac Davidis Aubriorum & Clementis Schleichii, 1620 . 0 g.
Anbieter: Antiquariaat Wim de Goeij, Kalmthout, ANTW, Belgien
Verbandsmitglied: ILAB
Antverpiae ( Antwerpen ) , Apud Henricum Aertssium., M.DC.XVII. (1617), in-folio, 35,5 x 23 cm, (16) nn pp (title with engraved vignette) + 182 pp +(18)nn pp (index) ; (8)nn pp (with separate engraved title page) + 67 (of 68) leaves of engraved plates (missing is the last plate, numbered 68). Bound in contemporary full vellum with traces of ties, names in ink made illegible on the title page, small 19th century owner stamp at title page, some browning throughout of the text leaves, still an acceptable copy of a rare book. Grässe, I, p. 253 . Not in Cicognara but a reference is made to the expansion of Agostini's work by A. Schottus in a note at item 2726.