Optimieren Sie Ihre Suche

  • Bücher (1)

bis

Benutzerdefinierte Preisspanne (EUR)

bis

Schklowskij viktor borissowitsch (1 Ergebnisse)

Autor: 
Mit der Detailsuche verfeinern
  • Zustand: Gebraucht - Gut

    EUR 19,95

    EUR 105,00 Versand 
    Versand von Deutschland nach USA

    Anzahl: 1 verfügbar

    In den Warenkorb

    Softcover. Zustand: gut. 1.-6. Tausend. Kartonierte Broschur mit Rücken- und Deckeltitel und grünem Schutzumschlag. Der Umschlag leicht randberieben und am oberen Rückenrand mit einem kleinen hinterlegten Randeinriss, Schnitte und Papier nachgedunkelt, der Kopfschnitt mit zwei kleinen Fleckchen, der Fußschnitt etwas berieben, Exlibris-Stempel auf Innendeckel, ansonsten guter Erhaltungszustand. "Viktor Schklowskij, geboren 1893, lebt in Moskau. Er studierte Literatur in Petersburg, war Mitbegründer der dem Futurismus nahestehenden Gesellschaft zum Studium der poetischen Sprache (Opojas) und einer der Wortführer der formalistischen Schule. 1922 emigrierte er nach Finnland, 1923 kehrte er von Berlin aus in die Sowjetunion zurück. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften zur Theorie der Literatur und des Films, u. a. eine Theorie der Prosa. Prosa: Sentimentale Reise, deutsch 1964; Zoo oder Briefe nicht über die Liebe; Vita eines Minis?tranten; Die Geschichte des Malers Fedotow; Es war einmal. Zoo oder Briefe nicht über die Liebe ist 1922/23 entstanden, in der Emigration. Das Buch spielt im Berlin der Vorinflation. Der locker komponierten und immer wieder von Reflexionen unterbrochenen Liebesgeschichte ist ein altes Erzählmuster unterlegt: der Briefroman, ein Muster, das Schklowskij ironisch abwandelt, verfremdet. Die erzählte Geschichte ist so doppeldeutig wie ihr Titel: "Zoo" meint sowohl den Berliner Zoo, in dessen Nachbarschaft sich damals die Wohnungen der russischen Emigranten befanden, als auch das spätbürgerliche Bestiarium, das der Autor intelligent und präzise porträtiert. Wie Majakowskijs Darüber, Pasternaks Schwester Leben und die poetischen Tagebücher von Marina Zwetajewa ist Schklowskijs Beschreibung eines Zeitalters literarisch und zugleich als Dokument von Bedeutung." (Verlagstext) Wiktor Borissowitsch Schklowski (* 12.jul. / 24. Januar 1893greg. in Sankt Petersburg; gestorben 5. Dezember 1984 in Leningrad) war ein russischer und sowjetischer Kritiker, Schriftsteller und Pamphletist. 1916 gehörte er zu den Mitbegründern des OPOJAS (Gesellschaft zum Studium der poetischen Sprache), einer der beiden Gruppen, die mit dem Moskauer Linguistischen Zirkel die kritischen Theorien und Techniken des Russischen Formalismus entwickelte. Schklowski prägte den Begriff ostranenie oder Verfremdung in der Literatur, den er u. a. in seinem Aufsatz Kunst als Verfahren erläuterte: Alltägliches Sprechen ist automatisiert, Menschen erkennen Wörter wieder, ohne sie zu empfinden; Literatur erschwert den Verstehensprozess und revitalisiert dadurch die Empfindung. Ein umfassendes Konzept, das Schklowski und Juri Tynjanow aus diesem Modell entwickelten, war das der literarischen Evolution. Schklowskis Werk drängte den russischen Formalismus dazu, die literarische Aktivität als integralen Bestandteil der sozialen Praxis zu sehen, eine Idee, die für das Werk von Michail Bachtin und die russische und Prager Schule der Semiotik bedeutsam wurde. Außer Studien über Schriftsteller wie Laurence Sterne, Maxim Gorki, Leo Tolstoi und Wladimir Majakowski sowie über Schauspieler und Regisseure, u. a. über Charlie Chaplin und Sergej Eisenstein, schrieb er auch historische Romane und Erzählungen, die meist Figuren aus der russischen Geschichte gewidmet sind, sowie autobiographische Skizzen. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 143, (17) pages. Klein 8° (110 x 177mm).…