Sprache: Deutsch
Verlag: Halle a. d. S., Verlag von Max Niemeyer, 1882
Anbieter: Bookstore-Online, Mattsies, Deutschland
Softcover. Zustand: Gut. Auflage aus dem Buch nicht ersichtlich. 143 Seiten Das Büchlein befindet sich in einem gebrauchten, antiquarisch guten Zustand. Es ist gebraucht, und besitzt Alters-, Lager- und Gebrauchsspuren, wie Einband etwas verfärbt, gebräunt und am Rand etwas berieben. Seiten und Schnittkanten auf Grund Alter und Sonnenlicht ebenso verfärbt, gebräunt. Alle diese Mängel nicht übermäßig! Buch ist sauber, ohne Schmierereien, Verschmutzungen oder gravierende Schäden. Im Buch, bis auf alte Preisangaben oder Namenseintrag, keine Einträge. Nichtraucherbuch. Weitere Qualitätsmerkmale / Einschränkungen: Seiten größtenteils unbeschnitten. Rik060453 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 300.
Verlag: Halle /S. Max Niemeyer 1882, 1882
Anbieter: Antiquariat Thomas & Reinhard, Recklinghausen, NRW, Deutschland
HALBLEINEN, 143 Seiten, Format 8°, dies ist ein regulär ausgesondertes Bibliotheksexemplar aus einer wissenschaftlichen Bibliothek mit der üblichen Signatur und Stempel, roter Bibliotheksstreifen auf dem Einband, das Buch befindet sich in einem guten Zustand. Shipping to abroad insured with tracking number.
Sprache: Deutsch
Verlag: Halle, Niemeyer,, 1882
Anbieter: Antiquariat Langguth - lesenhilft, Köln, Deutschland
XXXIII, 143 S. Abdruck der ersten Ausgabe (1551). Ratgeber für gutes Benehmen, "Tischzucht". Gutes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 400 8°. Privater Pappband der Zeit mit goldgeprägtem Rückenschild.
Verlag: Halle a. S., Max Niemeyer 1899, 1882, 1906 -, 1899
Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz
3 Titel in 1 Band. 8°. LIX, 160 u. XXXIII, 143 (+1) u. LXXXII, 104 SS. Schriftsatz der Originaltexte grösstenteils in 7-Punkt Fraktur, Erläuterungen u. Anmerkungen in 6-Punkt Antiqua. Neuer HLn.-Handeinband (beige meliert) mit rotem Rückenschild. Heft 'Grobianus' stellenweise leicht stockfleckig, mit einigen ev. zeitgen. Bleistiftnotizen. Leichte Alters- u. Lagerungs-, kaum eigentliche Gebrauchsspuren. Exlibris a. Vorsatz. Gesamthaft weitestgehend sauberer u. guter Sammelband mit namhafter Provenienz. - - Reihe 'Neudrucke dt. Literaturwerke d. XVI. u. XVII. Jhs.', Nr. 154-157, bzw. 34 u. 35, bzw. 212-214, mit einlässlichen röm. pag. einführenden Erläuterungen - Die Originalschriften stammen aus den Jahren von ca. 1475 (Kalenberg), um 1521/1522 (Cronberg) und 1551 (Grobianus) - Ad 1: Serientitel 'Flugschriften aus der Reformationszeit. XIV' - Hartmuth von Cronberg, Reichsritter (1488-1549 Kronberg), lutherisch. "In strengem Biblizismus trat er in einer Reihe von Flugschriften und Sendbriefen 1521-23 für die Reformation ein. [.] Ranke nannte ihn 'den ersten, im Sinne einer späteren Zeit frommen, vollkommen überzeugten Lutheraner'." (NDB 3, 1957). - Bzw.: Seine (16) "Sendschreiben an Kaiser Karl und Erzherzog Ferdinand, an Papst Leo [X.] und Hadrian [VI.], an das Reichsregiment und den Reichstag in Nürnberg [11.1522-01.1523; erschienen Basel, Ad. Petri 1522; digitalis. in e-rara; vorl. Bd. pp. 95-101], an die Böhmen und Eidgenossen und die Stände des Deutschen Reichs fanden weite Verbreitung; nachweislich hat er in Frankfurt a. M. und in Straßburg [.] durch seine den volkstümlichen Ton ausgezeichneten Flugschriften der Reformation zum Siege verholfen." (etc.; D. Clemen, in: F. M. Schiele, Religion in Gesch. u. Gegenwart, 1, 1909, sp. 1917) -- Ad. 2: Ausgabe Worms, G. Hoffmann (s.d.; c. 1551]) u.d.T.: Grobianus, Von groben sitten vnd vnh[oe]flichen geberden, etc. (VD16 D 393; vgl. hbz) - Friedrich Dedekind (Neustadt/Rübenberge 1524-1598 Lüneburg), luther. Theologe u. Dichter, 1550 Magister zu Wittenberg, "verfaßte dort die lateinische Satire, die 1549 in Frankfurt/Main erschien: Grobianus, De morum simplicitate libri duo [. .;digitalis. in BVB/BSB]. [.] Der Grobianus gehört zu den Satiren, die durch scheinbares Lob Mißstände bekämpfen.[.] Vielleicht angeregt durch 'Grobianus Tischzucht bin ich genannt' (1538) von W. S. (? Wilhelm Salzmann), einer ironischen Anweisung zu flegelhaftem Benehmen, schrieb Dedekind voll Spaß an komischen Situationen sein lateinisches Werk in glatten Distichen. Der große Erfolg führte zu sofortigem Nachdrucken und einer deutschen Bearbeitung durch Kaspar Scheidt, Schulmeister in Worms (1551)." (etc.; NDB 3, 1957; digitalis. u.a. in ZVDD; vorliegende Version digitalis. in BVB/BSB u. ÖNB) - Kaspar Scheidt, "der Verfasser des deutschen Grobianus und Lehrer Fischart's, nennt sich in seinen Schriften meist mit dem Zusatz von Worms. Ob er aber von dort stammte, bleibt einstweilen eine offene Frage. [. .Wir] sind nur über seine spätere Lebenszeit unterrichtet [.]. [.] Die Vorrede zu Scheit's Grobianus datirt vom 3. September 1551 [.]. [.] Die deutsche von Scheidt besorgte Ausgabe erschien 1554 [sic]" (etc.; ausführlich u. einlässlich Ph. Strauch, in: ADB 30, 1890: "Scheit's litterarische Thätigkeit [. .dürfen wir] immerhin zu den erfreulicheren Erscheinungen in der Litteratur des 16. Jahrhunderts, die Werke ersten Ranges überhaupt nicht zu verzeichnen hat, rechnen") -- Ad 3: Philipp Frankfurter, Schwankdichter, 2. Hälfte 15. Jahrhundert, urkundlich nicht nachweisbar. "In den letzten Versen der ältesten Drucke nennt sich der Dichter dieser Schwanksammlung: so redet Villip Franckfürter Czu Wien" (Dollmayr, p. LII). - Diese Sammlung "rankt sich um einen historischen Pfarrer [.], Gundaker von Thernberg, der zur Zeit Ottos des Fröhlichen (? 1339) lebte, später Pfarrer von Kirchberg am Wechsel war, in Prigglitz starb und im Zisterzienserkloster Lilienfeld eine Gedächtnistafel hat. An diese eigenwillige Persönlichkeit knüpften sich wohl zunächst reine Bauernschwänke, die die Überlegenheit des Dorfpfarrers über seine Bauern zeigen [.]. Dann aber zog diese Gestalt auch Schwänke aus der Sphäre des Passauer Bistums [.] an sich sowie Hofschwänke mit dem einfachen Wortwitz höfischer Spaßmacher und wurde zum Schwankhelden [.]. [. .Frankfurter] erzählt gewandt und lebendig in österreichisch gefärbter Sprache, und zwar schrieb er wahrscheinlich circa 1460-70 für den Druck, der zunächst 1473 in Augsburg erfolgte" (etc.; H. Rosenfeld, in: NDB 5, 1961; vorl. Version als 'Kritische Textausgabe' erw.; 'Des pfaffen geschicht und histori vom kalenberg, ec.', Ausgabe [Heidelberg], Heinrich Knoblochtzer 1490, Dollmayr Druck A, digitalis. in DDB) -- PROVENIENZ (Exlibris) : Prof. Dr. Martin Bircher (Zürich 1938-2006 ibid), Germanist (Univ. Zürich, Emil Staiger u. Max Wehrli), Barockforscher, Buchhistoriker, Publizist, Sammler u. Dozent, 1994-2006 Redaktor der Bibliophilen-Zschr. 'Librarium'. Sein Name "ist untrennbar mit der Erforschung der deutschen Barockliteratur und den Renaissancen der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel seit den 70er Jahren [1978-1996 Leiter der Forschungsabteilung 17. Jahrhundert; s. Nidersächs. Bibliogr., Pesonen] und der Bibliotheca Bodmeriana in Coligny bei Genf seit den 90er Jahren verbunden." (Th. Bürger, Nachruf in: d-nb info, online; vgl. simplicissimushaus de, Ehrenplatz). - Sprache: de, la.