Verlag: Finishing Line Press, 2024
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Verlag: Finishing Line Press, 2024
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universität Stuttgart (Institut für Literaturwissenschaft - Romanische Literaturen), Veranstaltung: Herr und Knecht bei Diderot, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Beweglichen, fruchtbaren Geistes, wie er war, Anregungen auf allen Gebieten und von allen Seiten aufgreifend, kommentierend und weiterleitend, immer sich verschwendend, beratend, eingreifend, ungestüm disputierend, Dialoge mit sich selbst führend, das Für und Wider einer These aufzeigend, ohne den Partner zu Worte kommen zu lassen, erzählend, von der Anekdote zu Maximen überspringend, dann wieder in die Schilderung erotischer Erlebnisse hinüberwechselnd: so hat man ihn sich vorzustellen.'Denis Diderot, der durch diese Charakterisierung treffend beschrieben wird, hat im Laufe seines Lebens zahlreiche Werke philosophischer, naturwissenschaftlicher und theatertheoretischer Natur geschrieben, die zu einem Großteil auch erst nach seinem Tod vollständig veröffentlicht wurden. So auch der Roman Jacques le fataliste et son maître, der trotz dieser Gattungszuordnung paradoxerweise den 'Anti-Roman par excellence' darstellt. Dieser Widerspruch ist jedoch nicht weiter verwunderlich, wenn man beachtet, dass es gerade das Phänomen des Paradoxen war, das Diderot mit Vorliebe in seine Werke mit hineinfließen ließ und das somit ein grundsätzliches Stilelement seiner Kunst figuriert. Jacques le fataliste bietet mit einer schier nicht enden wollenden Themenvielfalt, Diderots Vorliebe für das freie Feld 'au monde des possibles', für die Ambiguität und Ambivalenz und für eine nicht existierende, einzig gültige und wahre Wirklichkeit, Gelegenheit für zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten. Aufgabe dieser Arbeit ist es, den Dialog auf seine Funktion hin zu untersuchen bzw. genauer seinen Einfluss auf die Macht- und Herrschaftsstrukturen im Roman. Hierbei wird nicht nur das Herrschaftsverhältnis von maître und Diener Beachtung finden, sondern auch die Machtstruktur zwischen Erzähler und Leser. Bevor dies jedoch eingehend unter Kapitel 3 und 4 analysiert wird, soll ein kurzer Blick auf die funktionelle Bedeutung des Dialogs für Diderot im Allgemeinen und die dialogische Entwicklung in seinem Werk geworfen werden. Unter Punkt 5 ist die Gesellschaftskritik des Autors dargestellt, die kurz gefasst ist, aufgrund ihrer thematischen Relevanz in der Arbeit jedoch wenigstens Erwähnung finden muss und also lediglich Überblickscharakter haben wird.
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Für den Historiker ist sie (Friederike) vorläufig noch ein Schatten, der entflieht, wenn wir ihn zu greifen wähnen. Dieses Zitat beschreibt äußerst zutreffend die Quellenlage, die den Historikern heutzutage für die Herzogin von Württemberg, Elisabeth Friederike Sophie von Bayreuth, zur Verfügung steht. Ihr Leben lässt sich im Zusammenhang mit den Quellen und Informationen über Herzog Karl Eugen, ihrer Mutter Wilhelmine und deren Briefwechsel mit dem Preußenkönig Friedrich II. chronologisch relativ gut nachvollziehen. Jedoch ist diese Darstellung, was ihre Persönlichkeit, ihre Gefühle und Gedanken betrifft, unvollständig und bruchstückhaft. Es gibt nur einzelne persönliche schriftliche Bemerkungen über sie, wie z.B. von Voltaire oder einem Gefolgsmann Friedrichs II., die ein vages Bild von ihrem Charakter und ihrem Gemüt zeichnen. Quellen, die tiefere Einblicke in ihr Selbst liefern könnten, wie Tagebucheinträge oder Briefe, sind leider nicht überliefert. Ihr ganzes Leben, das von den Intrigen und Machenschaften ihrer Umgebung abhängig gewesen war, lässt sich nur mit Hilfe der oben genannten Personen und Werken über jene nachvollziehen und wird aus diesem Grund auch stets nur angeschnitten oder nebenbei erwähnt.Doch Friederike so soll sie in dieser wissenschaftlichen Arbeit der Einfachheit halber genannt werden war eine Frau, deren Schicksal und deren Persönlichkeit eine genauere Betrachtung und Widmung wert sind. Dies soll Aufgabe dieser Arbeit sein. Der erste Punkt wird sich mit der Aufklärung, und spezifischer mit den Frauen in der Aufklärung, beschäftigen. Dies ist notwendig, um die Situation, in der sich Frauen allgemein in dieser Zeit befanden, zu verdeutlichen und um zu verstehen, unter welch einem gesellschaftlichen Druck Frauen wie Friederike standen, welche Konventionen stillschweigend an sie gestellt wurden und welche Klischees sie zu erfüllen hatten. Dieser geschichtliche Hintergrund impliziert, dass die Entscheidungen Friederikes und ihr Leben von einem anderen Standpunkt aus bewertet werden müssen, d.h. dass man ihre Geschichte nicht nach den heutigen Maßstäben beurteilen kann, sondern den zeitlichen und gesellschaftlichen Faktor beachten muss. Nichtsdestotrotz wird ihr Schicksal auch nach heutiger Sicht anrührend, Mitleid erregend und interessant wirken.
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Universität Stuttgart (Literaturwissenschaft), Veranstaltung: 'Väter und Töchter', Sprache: Deutsch, Abstract: 'Ich behaupte, daß alle Verführungsromane mit weiblichen Heldinnen aus dem abendländischen Kulturkreis ab Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ende des 19. dem Modell Clarissa angehören.' Diese These stellte Christine Lehmann in ihrem Modell Clarissa auf und versuchte, sie erfolgreich anhand von Vergleichen mit unter anderem Effi Briest von Fontane zu belegen und zu beweisen. Samuel Richardson und sein Werk Clarissa hatten zweifellos großen Einfluss auf zahlreiche Schriftsteller verschiedener Nationen, wie z.B. Rousseau, Goethe und Henry James. Seine beiden Hauptcharaktere Clarissa und Lovelace 'sind geradezu literarische Archetypen, deren Symbolwert sich bis in unsere Zeit erhalten hat'.Aufgabe dieser Arbeit soll es sein, den unumstrittenen Einfluss Clarissas' auf Schillers Kabale und Liebe, aufzuzeigen. Bei näherer Betrachtung der vorhandenen Sekundärliteratur zu den Werken und Auseinandersetzung mit der Thematik wird schnell deutlich, dass eine derartige Problemstellung zu allgemein gefasst und eine Präzisierung erforderlich ist. Der Themenbereich liefert etliche Ansätze für spezialisierte Vergleiche. Einige davon sollen hier zumindest kurz aufgezählt werden, da man sie - auch wenn sie kein Bestandteil dieser Arbeit sein werden - weder ignorieren noch unerwähnt lassen sollte: Eine äußerst interessante Gegenüberstellung bietet sich in Hinblick auf die Struktur, den Aufbau und die Sprache beider Werke an - auf der einen Seite der Briefroman Richardsons, auf der anderen der klassische Dramenaufbau Schillers -, die trotz völlig unterschiedlicher Gattungen so manche Parallelen aufweisen. Die Intention der Autoren wäre ein weiterer Aspekt, den zu untersuchen sich lohnen würde. Auch eine nähere Betrachtung der hier nicht behandelten, weniger im Mittelpunkt stehenden Figuren in Clarissa und die damit verbundene systematische Suche nach charakterlich und funktionell übereinstimmenden Eigenschaften im Wesen ihrer literarischen 'Nachfolger' wäre aufschlussreich.Diese Arbeit wird sich im weiteren Verlauf auf den Einfluss von Clarissa auf Luise und den von Lovelace auf Ferdinand und andere männliche Akteure in Kabale und Liebe konzentrieren. Auch wenn es sicherlich interessant wäre, die signifikanten Unterschiede zwischen den Protagonisten zu analysieren, beschränkt sich das Nachfolgende auf die Gemeinsamkeiten. Darüber hinaus sollen auch Analogien bezüglich der Rahmenhandlung und -situation, der Thematik und wichtigen Motiven herausgearbeitet werden.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Frauen in der Aufklärung | Das Schicksal der Elisabeth Friederike Sophie von Bayreuth, Herzogin von Württemberg | Hannah Scharf | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2010 | GRIN Verlag | EAN 9783640716227 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Der Abbau oder die Beeinflussung der Macht- und Herrschaftsstrukturen durch den Dialog in Diderots "Jacques le fataliste" | Hannah Scharf | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2014 | GRIN Verlag | EAN 9783656620747 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Der Einfluss von Samuel Richardsons Figuren in "Clarissa" auf Friedrich Schillers Charaktere in "Kabale und Liebe" | Hannah Scharf | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2014 | GRIN Verlag | EAN 9783656620785 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Magisterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Universität Stuttgart (Institut für Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Anliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit soll nun sein, das Werk des österreichischen Schriftstellers Wolf Haas hinsichtlich bestimmter Elemente zuanalysieren und auf diese Weise in den Kontext der Kriminal- bzw. spezieller der Detektivromane einzuordnen, nämlich ausgewählte traditionelle und innovative Merkmaleherauszuarbeiten. Als Vergleichsgerüst wird hierbei auf die Komponenten des klassischen sowie des hard-boiled-Detektivromans Bezug genommen.Ein wichtiges Charakteristikum der Haas'schen Romane ist der außergewöhnliche Erzählstil, der aufgrund seiner auffallend ambivalenten Wirkung auf die Leserschaft thematischer Schwerpunkt beinah jeder existierender Forschungsliteratur ist. Generell ist der Umfang der Sekundärliteratur recht überschaubar. So gibt es zwar einige Artikel, Rezensionen und Interviews, die teilweise und exemplarisch das Werk Haas' beleuchten, intensiver Forschungsgegenstand ist es demgegenüber - auch aufgrund seines relativ jungen 'Alters' - bisher nur vereinzelt gewesen. In dieser Arbeit soll der fraglos gewichtige Sprachaspekt nur in dem Ausmaß behandelt werden, in dem er für die Analyse wesentlich ist.Aus Verständlichkeitsgründen werden mit terminologischen Erläuterungen begonnen und die wichtigsten Forschungspunkte gegenübergestellt, um eine der Arbeit zugrunde liegende Definitions- und Begriffsverwendung zu determinieren. Fortgefahren wird mit einer näheren Betrachtung des Autors, seiner Haltung zu dem Genre und wichtigen Aspekten seiner Werke. Bei dem folgenden unerlässlichen Abriss der Gattungsgeschichte werden der klassische und der hard-boiled-Typ bewusst ausführlich behandelt, während weitere Entwicklungen lediglich eine exkursartige Darstellung erhalten. Um eine logische und nachvollziehbare Gegenüberstellung zum Haas'schen Werk zu ermöglichen, wird im nächsten Kapitel eine glossarische Übersicht erstellt, die die wichtigsten Figuren, Elemente und Strukturen der traditionellen Typen ergänzend zusammenfasst. Den Hauptteil bildet die Analyse der Brenner-Romane, die sich strukturell am in fünf Punkte aufgeteilten Aufbau der glossarartigen Aufstellung orientiert, jedoch innerhalb der fünf Teilbereiche jeweils stets noch differenzierter und spezifizierter ausgelegt ist. Schlussendlich folgt das Fazit, das resümeeartig darlegen wird, ob, bei welchen Komponenten und aus welchen Gründen bei den Romanen von Wolf Haas innerhalb des Kriminalgenres einerseits von Tradition, andererseits von Innovation die Rede sein kann.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Die Kriminalromane von Wolf Haas. Tradition und Innovation | Eine Analyse unter Berücksichtigung der klassischen und hard-boiled- Elemente des Detektivromans | Hannah Scharf | Taschenbuch | 116 S. | Deutsch | 2014 | GRIN Verlag | EAN 9783656621829 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Magisterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Universität Stuttgart (Institut für Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Anliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit soll nun sein, das Werk des österreichischen Schriftstellers Wolf Haas hinsichtlich bestimmter Elemente zu analysieren und auf diese Weise in den Kontext der Kriminal- bzw. spezieller der Detektivromane einzuordnen, nämlich ausgewählte traditionelle und innovative Merkmale herauszuarbeiten. Als Vergleichsgerüst wird hierbei auf die Komponenten des klassischen sowie des hard-boiled-Detektivromans Bezug genommen. Ein wichtiges Charakteristikum der Haas¿schen Romane ist der außergewöhnliche Erzählstil, der aufgrund seiner auffallend ambivalenten Wirkung auf die Leserschaft thematischer Schwerpunkt beinah jeder existierender Forschungsliteratur ist. Generell ist der Umfang der Sekundärliteratur recht überschaubar. So gibt es zwar einige Artikel, Rezensionen und Interviews, die teilweise und exemplarisch das Werk Haas¿ beleuchten, intensiver Forschungsgegenstand ist es demgegenüber ¿ auch aufgrund seines relativ jungen ¿Alters¿ ¿ bisher nur vereinzelt gewesen. In dieser Arbeit soll der fraglos gewichtige Sprachaspekt nur in dem Ausmaß behandelt werden, in dem er für die Analyse wesentlich ist. Aus Verständlichkeitsgründen werden mit terminologischen Erläuterungen begonnen und die wichtigsten Forschungspunkte gegenübergestellt, um eine der Arbeit zugrunde liegende Definitions- und Begriffsverwendung zu determinieren. Fortgefahren wird mit einer näheren Betrachtung des Autors, seiner Haltung zu dem Genre und wichtigen Aspekten seiner Werke. Bei dem folgenden unerlässlichen Abriss der Gattungsgeschichte werden der klassische und der hard-boiled-Typ bewusst ausführlich behandelt, während weitere Entwicklungen lediglich eine exkursartige Darstellung erhalten. Um eine logische und nachvollziehbare Gegenüberstellung zum Haas¿schen Werk zu ermöglichen, wird im nächsten Kapitel eine glossarische Übersicht erstellt, die die wichtigsten Figuren, Elemente und Strukturen der traditionellen Typen ergänzend zusammenfasst. Den Hauptteil bildet die Analyse der Brenner-Romane, die sich strukturell am in fünf Punkte aufgeteilten Aufbau der glossarartigen Aufstellung orientiert, jedoch innerhalb der fünf Teilbereiche jeweils stets noch differenzierter und spezifizierter ausgelegt ist. Schlussendlich folgt das Fazit, das resümeeartig darlegen wird, ob, bei welchen Komponenten und aus welchen Gründen bei den Romanen von Wolf Haas innerhalb des Kriminalgenres einerseits von Tradition, andererseits von Innovation die Rede sein kann.