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Verlag: Breslau, Georg Philipp Aderholz 1842, 1842
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Hardcover. Zustand: Gut. Ophthalmologie: Samuel Moritz Pappenheim, Die specielle Gewebelehre des Auges, Breslau 1842, mit Lithographien Seltenes Werk (Augenheilkunde) des Arztes und Forschers Samuel Moritz Pappenheim (1811-1882), das viele als das erste Werk über die Histologie des Auges mit Einbeziehung der Pathologie und vergleichenden Anatomie ansehen (vgl. Becker Coll. 288.1). --- "Die specielle Gewebelehre des Auges mit Rücksicht auf Entwicklungsgeschichte und Augenpraxis. Von Dr. S. Pappenheim. Mit vier Steindrucktafeln." --- Die vier ausfaltbaren lithographischen Tafeln haben eigenhändige Zeichnungen von Pappenheim zur Vorlage. --- Komplett. Breslau, Georg Philipp Aderholz 1842 Dekorativer Halblederband (21,8 x 14 x 2 cm) der Zeit; mit marmoriertem Einband, mit Rückentitel und Rückenvergoldung. VI + 286 Seiten. Die vier ausfaltbaren Lithographien (21 x 31,5 cm) am Ende eingebunden. --- Zustand: Ehemaliges Bibliotheksexemplar einer schwedischen Bibliothek; mit altem Stempel auf der Titelseite und Aussonderungs-Marke auf dem Innendeckel ("Duplicate --- Utgallrad --- Withdrawn. Hagströmer Biblioteket"). Guter Zustand. Die Seiten nur leicht fleckig; eine Lithographie gestaucht. Samuel Moritz Pappenheim (geb. 8. April 1811 in Breslau; gest. 10. Februar 1882 in Berlin) war ein deutscher Arzt und Forscher. Leben: Pappenheim studierte Medizin an der Universität Breslau und wurde dort 1835 mit der Arbeit De caloris capacitate rudmenta promoviert. Er stellte 1836 zusammen mit Jan Evangelista Purkyne (1787-1869) die Hypothese auf, das Sekret der Bauchspeicheldrüse enthalte einen Verdauungsstoff" für Eiweiße. Purkinje und Pappenheim bewiesen 1838 zudem die unter Einfluss der Galle erfolgende Fettspaltung durch das Sekret der Bauchspeicheldrüse. Die stärkespaltende Eigenschaft des Pankreassaftes wurde von Gabriel Gustav Valentin 1844 bestätigt. Im Jahr 1843 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Schriften: mit Jan Evangelista Purkyne: Vorläufige Mitteilungen aus einer Untersuchung über künstliche Verdauung. In: Müllers Archiv für Anatomie und Physiologie. Band 1, 1838; Zur Kenntniß der Verdauung im gesunden und kranken Zustande. Ein physiologischer Versuch (1839); Die specielle Gewebelehre der Gehörorgane nach Structur, Entwickelung und Krankheit (1840); Die specielle Gewebelehre des Auges mit Rücksicht auf Entwickelungsgeschichte und Augenpraxis (1842). (Quelle: wikipedia.).
Erscheinungsdatum: 1838
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Notiz. Geb. Nat. Heilk. (2), 141. - Weimar, Landes-Industrie-Comptoir, August 1838, 4°, Sp.129-144, feine Broschur. Erstdruck! Zwei Jahre vor dem erscheinen seiner speziellen Gewebelehre des Gehörorganes. Samuel Moritz Pappenheim (1811-1882), geb. zu Breslau 8.April 1811, studierte von 1820 an daselbs und in Berlin, promovierte 1835 in Breslau, praktizierte dann in seiner Vaterstadt, wurde Assistent von Purkinje und lieferte mehrere bemerkenswerte physiol. Arbeiten. In folge geistiger Ueberanstrengung verfiel der in Geisteskrankheit, welche für kurze Zeit seine Aufnahme in einer Heilanstalt erforderlich machte. Geheilt entlassen, ging er 1846 nach Paris, setzte dort unter Flourens seine physiologischen Studien fort, machte eine Anzahl von Publicationen in den Comptes rendus (von 1846 an) und erhielt 1847 den grossen Preis für eine von der Acad. des sc. ausgeschriebene Preisaufgabe, betreffend der Zeugungsorgane der Wirbelthiere. Später geriert er mit Flourens in Misshelligkeiten, verliess Paris in Groll und begab sich 1849 - er hatte damals sein nicht unbeträchtliches väterliches Erbteil ausgezahlt erhalten - auf eine wissenschaftliche Forschungsreise nach Amerika, wo wertvolle 10 Jahre ganz verschollen war. Angeblich hatte er behufs sprachvergleichenden Studien eine ganze Reihe eingeborener Indianerstämme besucht. In Havanna am gelben Fieber erkrankt, wurde er fast sterbend von Deutschen aufgefunden, geheilt und 1859 nach Hamburg und Breslau zurückspedirt. 1961 siedelte er nach Berlin über, war daselbt dem Namen nach praktischer Arzt, lebte aber als Sonderling, anscheinend in den ärmlichsten Verhältnissen, obgleich von seinen Verwandten unterstützt, war ein ständiger Gast der Bibliotheken, wo er allerlei med. und Sprachstudien trieb und starb in einem Krankenhaus 10.Febr. 1882. -cf. Gurlt, Hirsch IV, p.482; Politzer I, p.366f.
Erscheinungsdatum: 1839
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Erstausgabe
Breslau, verlag von Ignaz Kohn, 1839, 8°, (4), 216, (6) pp., 1 lith. Tafel., Pappband d.Zt.; minimal fleckig. Erste Ausgabe, der Experimentelle Untersuchung der Verdauung unter physiologischen und pathologischen Bedingungen, mit Schwerpunkt auf der Rolle der Verdauungssäfte (insbesondere Pankreassaft und Galle) und der künstlichen Verdauungsversuche im Anschluss an die Arbeiten Purkynes. Inhalt: Structur der Magendrüsen. Chem. Eigenschaft des Magensaftes und verd. Prinzipes. Entwickl. Gesch. d. Magen-Drüsen. Methode der chem. Analyse der Schleimhaut. Microscopische Veränderungen der verd. Stoffe. Wesen des Verdauungsprozesses. Vorläuf. Notizen zur pathol. Physiologie. Erklär. d. Zeichnung. Bericht. Und Druckfehler. Samuel Moritz Pappenheim (8. April 1811 Breslau - 10. Februar 1882 Berlin), deutscher Arzt und Forscher, Schüler und Mitarbeiter Jan Evangelista Purkynes, experimenteller Physiologe mit wichtigen Beiträgen zur Lehre von der Verdauung, zum Gehör und zum Auge, Mitglied der Leopoldina seit 1843. Pappenheim leistet einen frühen, experimentell fundierten Beitrag zur Verdauungsphysiologie, indem er die Rolle des Pankreassaftes und der Galle bei der Aufspaltung von Nahrungsstoffen klärt und pathologische Störungen systematisch daran misst. Zusammen mit Purkyne formuliert Pappenheim 1836 die Hypothese, dass das Sekret der Bauchspeicheldrüse einen spezifischen "Verdauungsstoff" für Eiweiß enthalte; 1838 weisen beide in "Vorläufige Mitteilungen aus einer Untersuchung über künstliche Verdauung" den fettspaltenden Effekt des Pankreassaftes unter Mitwirkung der Galle experimentell nach. Siehe - Purkyne, J. E. / Pappenheim, S. M.: "Vorläufige Mitteilungen aus einer Untersuchung über künstliche Verdauung", in: Müllers Archiv für Anatomie und Physiologie, 1838.
Erscheinungsdatum: 1841
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Wschr. ges. Heilk., 1841/30. - Berlin, bei August Hirschwald, 24ten Juli 1841, 8°, pp.481-416, Rückenbroschur. Erstdruck! Samuel Moritz Pappenheim (1811-1882), "zu Berlin, geb. zu Breslau 8. April 1811, studirte von 1830 an daselbst und in Berlin, promovirte 1835 in Breslau mit der Diss.: "De caloris capacitate rudimenta", prakticirte dann in seiner Vaterstadt, wurde Assistent PURKINJE'S und lieferte mehrere bemerkenswerthe physiologische Arbeiten: "Zur Kenntniss der Verdauung im gesunden und kranken Zustande. Ein physiolgischer Versuch. Chemische Abtheilung" (Breslau 1839) - "Die specielle Gewebelehre des Gehörorgans, nach Natur, Entwicklung und Krankheit" (Ib. 1840) - "Die specielle Gewebelehre des Auges, mit Rücksicht auf Entwicklungsgeschichte und Augenpraxis" (Ib. 1842); daneben Aufsätze grösstenteils histologischen Inhalts in den Verhandlungen der Schlesischen Gesellschaft (seit 1838), FEORIEP'S Notizen, MÜELLER'S Archiv, SCHMIDT'S Jahrbb., v. AMMON'S Monatsschr., Summar. der Med., CASPER'S Wochenschr. u. s. w. und war seit 1843 Mitglied, der Leopold.-Carol. Akademie. In Folge geistiger Ueberanstrengung verfiel er in Geisteskrankheit, welche für kurze Zeit seine Aufnahme in eine Heilanstalt erforderlich machte. Geheilt entlassen, ging er 1845 nach Paris, setzte dort unter FLOURENS seine physiologischen Studien fort, machte eine Anzahl von Publicationen in den Comptes rendus (von 1846 an) und erhielt 1847 den grossen Preis für eine von der Acad. des sc. ausgeschriebene Preisaufgabe, betreffend die Zeugungsorgane der 5 Classen von Wirbelthieren. Später gerieth er mit FLOURENS in Misshelligkeiten, verliess Paris im Groll und begab sich 1849 - er hatte damals sein nicht unbeträchtliches väterliches Erbtheil ausbezahlt erhalten - auf eine wissenschaftliche Forschungsreise nach Amerika, wo er volle 10 Jahre ganz verschollen war. Angeblich hatte er behufs Sprachvergleichenden Studien eine ganze Reihe eingeborener Indianerstämme besucht. In der Havanna am gelben Fieber erkrankt, wurde er fast sterbend von Deutschen aufgefunden, geheilt und 1859 nach Hamburg und Breslau zurückspedirt. 1861 siedelte er nach Berlin über, war daselbst dem Namen nach prakt. Arzt, lebte aber als Sonderling, anscheinend in den ärmlichsten Verhältnissen, obgleich von seinen Verwandten unterstützt, war ein ständiger Gast der Bibliotheken, wo er allerlei med. und Sprachstudien trieb und starb in einem Krankenhause 10. Febr. 1882." G., Hirsch IV, pp.481-482 siehe - Leopoldina. 1882, pag. 48, 122. - Callisen, XXXI, pag. 142. - Catalogue of Scientific Papers. IV, pag. 753.
Erscheinungsdatum: 1839
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Wschr. ges. Heilk., 1839/14. - Berlin, bei August Hirschwald, 6ten April 1839, 8°, pp.213-228, Rückenbroschur. Erstdruck! Frühe histopathologische Arbeit von Purkinje's Assistent S.M. Pappenheim! Samuel Moritz Pappenheim (1811-1882), "zu Berlin, geb. zu Breslau 8. April 1811, studirte von 1830 an daselbst und in Berlin, promovirte 1835 in Breslau mit der Diss.: "De caloris capacitate rudimenta", prakticirte dann in seiner Vaterstadt, wurde Assistent PURKINJE'S und lieferte mehrere bemerkenswerthe physiologische Arbeiten: "Zur Kenntniss der Verdauung im gesunden und kranken Zustande. Ein physiolgischer Versuch. Chemische Abtheilung" (Breslau 1839) - "Die specielle Gewebelehre des Gehörorgans, nach Natur, Entwicklung und Krankheit" (Ib. 1840) - "Die specielle Gewebelehre des Auges, mit Rücksicht auf Entwicklungsgeschichte und Augenpraxis" (Ib. 1842); daneben Aufsätze grösstenteils histologischen Inhalts in den Verhandlungen der Schlesischen Gesellschaft (seit 1838), FEORIEP'S Notizen, MÜELLER'S Archiv, SCHMIDT'S Jahrbb., v. AMMON'S Monatsschr., Summar. der Med., CASPER'S Wochenschr. u. s. w. und war seit 1843 Mitglied, der Leopold.-Carol. Akademie. In Folge geistiger Ueberanstrengung verfiel er in Geisteskrankheit, welche für kurze Zeit seine Aufnahme in eine Heilanstalt erforderlich machte. Geheilt entlassen, ging er 1845 nach Paris, setzte dort unter FLOURENS seine physiologischen Studien fort, machte eine Anzahl von Publicationen in den Comptes rendus (von 1846 an) und erhielt 1847 den grossen Preis für eine von der Acad. des sc. ausgeschriebene Preisaufgabe, betreffend die Zeugungsorgane der 5 Classen von Wirbelthieren. Später gerieth er mit FLOURENS in Misshelligkeiten, verliess Paris im Groll und begab sich 1849 - er hatte damals sein nicht unbeträchtliches väterliches Erbtheil ausbezahlt erhalten - auf eine wissenschaftliche Forschungsreise nach Amerika, wo er volle 10 Jahre ganz verschollen war. Angeblich hatte er behufs Sprachvergleichenden Studien eine ganze Reihe eingeborener Indianerstämme besucht. In der Havanna am gelben Fieber erkrankt, wurde er fast sterbend von Deutschen aufgefunden, geheilt und 1859 nach Hamburg und Breslau zurückspedirt. 1861 siedelte er nach Berlin über, war daselbst dem Namen nach prakt. Arzt, lebte aber als Sonderling, anscheinend in den ärmlichsten Verhältnissen, obgleich von seinen Verwandten unterstützt, war ein ständiger Gast der Bibliotheken, wo er allerlei med. und Sprachstudien trieb und starb in einem Krankenhause 10. Febr. 1882." G., Hirsch IV, pp.481-482 siehe - Leopoldina. 1882, pag. 48, 122. - Callisen, XXXI, pag. 142. - Catalogue of Scientific Papers. IV, pag. 753.