Sprache: Deutsch
Verlag: Dirk Nishen, Berlin, Kreuzberg, 1983
ISBN 10: 3889401015 ISBN 13: 9783889401014
Anbieter: Dipl.-Inform. Gerd Suelmann, Meppen, NDS, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Zufriedenstellend. 5. oder spätere Auflage. Autor:Sallmann, Michael 'Salli' - Titel:Nichts Besonderes. Gedichte und Texte; Einband:Taschenbuch,Zustand:Zufriedenstellend, , Verlag:Dirk Nishen, Berlin, Erscheinungsjahr:1983, Erscheinungsort:Kreuzberg. Zufriedenstellender Zustand, mit Stempel, gebräunt, gebrauchsspuren; Gewicht:300 g.
Verlag: Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main, Wien und Zürich, 2009
ISBN 10: 3763262067 ISBN 13: 9783763262069
Anbieter: Versandantiquariat Abendstunde, Ludwigshafen am Rhein, Deutschland
Erstausgabe
Leinen. Zustand: gut. Erste Aufl. Grauer Naturleineneinband mit geprägtem Rücken- und Deckeltitel, geprägter Deckelvignette, farbigen Vorsätzen und Lesebändchen. Der Einband (v. a. am Rücken) und die Schnitte etwas berieben, ansonsten guter Erhaltungszustand. "Im 20. Jahr nach dem Mauerfall erscheint mit Badetag der zehnte Band der 'Verschwiegenen Bibliothek'. Die darin versammelten autobiografischen Texte von Salli Sallmann handeln vom DDR-Alltag in den 70er Jahren, von den Hoffnungen, Ängsten und Sorgen der Bürger und von ihrem wachsenden Selbstbewusstsein, das sich immer wieder in kleinen Unmutsgesten gegenüber dem System zeigte. Das tägliche Leben und Überleben in diesem Staat wird anhand dieser Prosa-Miniaturen und Gedichte greifbar und besonders auch für nachfolgende Generationen nachvollziehbar. Die Lyrik und die Liedtexte entstanden bis zu Sallmanns Ausbürgerung 1977. Ein Teil fand sich in den Archiven der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, ein anderer Teil wurde vom Autor in der Haft auswendig gelernt und nach der Entlassung notiert. Salli Sallmann liefert mit Badetag ein wichtiges zeitgeschichtliches Dokument, das einen unmittelbaren Einblick in den DDR-Alltag ermöglicht und für unser heutiges Verständnis dieses Unrechtsstaates unverzichtbar ist." (Verlagstext) Michael Sallmann (* 7. April 1953 in Chemnitz; genannt Salli Sallmann) ist ein deutscher Lyriker und Liedermacher. Bis zu seiner Abschiebung war er in der kritischen DDR-Künstlerszene aktiv. Heute arbeitet er als Rundfunkredakteur und Moderator. Wegen "wiederholtem Vortrags feindlich-zersetzender Textinhalte" entzog ihm die Kulturdirektion Leipzig die Amateur-Auftrittserlaubnis als Lyriker und Sänger. Seine Band trennte sich von ihm. Im Sommer 1974, wenige Wochen vor seiner Examensarbeit, folgte die Exmatrikulation wegen seiner Kontakte zu Wolf Biermann und "konterrevolutionärer Aktivitäten". Zur Bewährung in der Produktion arbeitete Sallmann in Leipzig als Kraftfahrer. Daneben setzte er anonym und ohne Genehmigung seine Auftritte im Raum Sachsen fort. 1976 wurde Sallmann zum Grundwehrdienst in der Nationalen Volksarmee eingezogen. Während diesem wurde er im Frühjahr 1977 wegen "staatsfeindlicher Hetze" durch das Ministerium für Staatssicherheit verhaftet. Grund hierfür war das Verfassen und Vortragen von DDR-kritischen Texten und Liedern vor Soldaten und Offizieren. Ohne Verurteilung und gegen seinen Willen wurde er aufgrund "besonderer Bemühungen der Regierung der DDR und der Bundesregierung" aus der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen nach West-Berlin abgeschoben, wo er bis heute lebt. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 235, (5) pages. 8° (130 x 210mm).