Verlag: Hermann Leiser, um, Berlin, 1910
Anbieter: ANTIQUARIAT H. EPPLER, Karlsruhe, Deutschland
Zustand: Gut. Gutes Ex. Rita Sacchetto, geborene Margaritha Sacchetto, (* 15. Januar 1880 in München; gest. 18. Januar 1959 in Genua) deutsche Tänzerin und Schauspielerin. Debütierte 1905 im Münchner Künstlerhaus. In ihren Tanzbildern stellte sie in der Tradition der Tableaux Vivants Gemälde bekannter Maler wie Thomas Gainsborough oder Joshua Reynolds nach. Die Galerie Miethke lud sie nach Wien ein. Maler wie Gustav Klimt, Koloman Moser und Josef Hoffmann begeisterten sich für ihre Tanzinterpretationen. 1908 und 1909 begann sie eine Tournee durch Nord- und Südamerika und trat auf Einladung von Loïe Fuller als Solistin in der New Yorker Metropolitan Opera auf. 1910 tourte sie durch Russland. Im Kostüm der Kaiserin Eugénie tanzte sie in Paris im Theater des berühmten Modeschöpfers Paul Poiret. Im Münchner Künstlerhaus trat sie 1912 gemeinsam mit Alexander Sacharoff auf und drehte 1913 ihren ersten Film, Odette. 1914 zog sie von München nach Berlin und richtete sich in ihrer Villa eine Tanzschule ein. Rahel Sanzara, Anita Berber und Dinah Nelken zählen zu ihren bekanntesten Schülerinnen; Valeska Gert wirkte 1916 an Schüleraufführungen mit, ohne Sacchetto-Schülerin zu sein. Am 5. Mai 1917 heiratete Rita Sacchetto den polnischen Grafen Zamoyski aus Zamosc. 1918 kehrte sie für ein Jahr nach München zurück. Nach einem Unfall nahm sie ihren Abschied von der Bühne und zog sich mit ihrem Mann nach Polen zurück. 1930 ging das Paar nach Italien. Sie starb im Januar 1959 in Nervi bei Genua.
Verlag: Hermann Leiser, um, Berlin, 1910
Anbieter: ANTIQUARIAT H. EPPLER, Karlsruhe, Deutschland
Zustand: Gut. Gutes Ex. Rita Sacchetto, geborene Margaritha Sacchetto, (* 15. Januar 1880 in München; gest. 18. Januar 1959 in Genua) deutsche Tänzerin und Schauspielerin. Debütierte 1905 im Münchner Künstlerhaus. In ihren Tanzbildern stellte sie in der Tradition der Tableaux Vivants Gemälde bekannter Maler wie Thomas Gainsborough oder Joshua Reynolds nach. Die Galerie Miethke lud sie nach Wien ein. Maler wie Gustav Klimt, Koloman Moser und Josef Hoffmann begeisterten sich für ihre Tanzinterpretationen. 1908 und 1909 begann sie eine Tournee durch Nord- und Südamerika und trat auf Einladung von Loïe Fuller als Solistin in der New Yorker Metropolitan Opera auf. 1910 tourte sie durch Russland. Im Kostüm der Kaiserin Eugénie tanzte sie in Paris im Theater des berühmten Modeschöpfers Paul Poiret. Im Münchner Künstlerhaus trat sie 1912 gemeinsam mit Alexander Sacharoff auf und drehte 1913 ihren ersten Film, Odette. 1914 zog sie von München nach Berlin und richtete sich in ihrer Villa eine Tanzschule ein. Rahel Sanzara, Anita Berber und Dinah Nelken zählen zu ihren bekanntesten Schülerinnen; Valeska Gert wirkte 1916 an Schüleraufführungen mit, ohne Sacchetto-Schülerin zu sein. Am 5. Mai 1917 heiratete Rita Sacchetto den polnischen Grafen Zamoyski aus Zamosc. 1918 kehrte sie für ein Jahr nach München zurück. Nach einem Unfall nahm sie ihren Abschied von der Bühne und zog sich mit ihrem Mann nach Polen zurück. 1930 ging das Paar nach Italien. Sie starb im Januar 1959 in Nervi bei Genua.
Anbieter: Celler Versandantiquariat, Eicklingen, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
--- 750 Gramm.
Verlag: Berlin, Verl. Herm. Leiser (Verlagsnr. 6980), ohne Jahr (ca. 1915)., 1915
Anbieter: Antiquariat Rainer Schlicht, Berlin, Deutschland
Ca. 13,3 x 8,4 cm.
Vintage Abzug.- Rollenportrait.- Rita Sacchetto (1880 in München - 1959 in Genua) begann 1905 in München aufzutreten. Sie spezialisierte sich auf "lebende Bilder" berühmter Künstler, tanzte aber auch zu klassischer und volkstümlicher Musik. Nach Wien eingeladen, umwirbt sie Künstler wie Klimt, Hoffmann und Moser. 1913 spielte sie mit ihrem Partner Alexander Sacharow die Hauptrolle in ihrem ersten Film mit dem Titel "Odetta" und danach in weiteren Filmen der Nordisk Film. 1914 zog sie von München nach Berlin und richtete sich in ihrer Villa eine Tanzschule ein. 1917 heiratete sie den bedeutenden polnischen Bildhauer August Zamoyski. Sie lebten in Italien und Polen; Sacchetto experimentierte mit formistischem Tanz, trat in Warschau (1918), Pozna (1919) und Bydgoszcz (1923) auf und leitete eine Tanzschule in Zakopane. Im Jahr 1924 erlitt sie einen Autounfall, der ihre Tanzkarriere beendete.- Alexander Binder (* 1888 in Alexandria; ? 25. Februar 1929 in Berlin) eröffnete 1913 sein erstes Fotoatelier in Berlin. Er war auf Porträtfotografien spezialisiert und wurde in den 1920er-Jahren zu einem der führenden Porträtfotografen Deutschlands. Nach Binders Tod wechselte die Geschäftsbezeichnung in Atelier Binder. Die Signatur Binders blieb jedoch auch nach seinem Tod in den Fotografien enthalten.- # Vintage silver print signed in the negative.-.
Anbieter: Herbst-Auktionen, Detmold, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität Signiert
Blatt (kl. Mängel) mit eigenhändiger Unterschrift in Tinte, mit zeitgenössischer Porträtpostkarte um 1910 unter dunkelbraunes Passepartout gerahmt, 1 S. 4°.