Rossmann andreas nachwort (3 Ergebnisse)

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Zustand: Sehr gut. 1. 640 Seiten Wirkt ungelesen. 523 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 820 Gebundene Ausgabe, Größe: 13.6 x 5.5 x 20.9 cm.

Union der festen Hand. Roman einer Entwicklung. Mit einem Nachwort "Röntgenapparat Roman" von Andreas Rossmann.
Reger, Erik [d. i. Hermann Dannenberger]; Rossmann, Andreas (Nachwort)
Sprache: Deutsch
Verlag: Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung, Frankfurt am Main, 2022
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Hardcover. Zustand: gut. Erste Aufl. dieser Ausgabe. Hellbrauner Wellpappeinband mit goldgeprägtem schwarz hinterlegtem Rückentitel und fotografisch gestaltetem Schutzumschlag. Der Umschlag etwas knickig und -wie die Schnitte- leicht berieben, der Kopfschnitt mit winzigem Fleckchen, ansonsten rundum guter Erhaltungszustand. "191…8, der Erste Weltkrieg steht vor dem Ende, gewaltige Umbrüche zeichnen sich für das Ruhrgebiet und die Menschen dort ab. Sie arbeiten für die Berg- und Stahlwerke, kämpfen gegen schlechte Löhne und Ausbeutung. Als der Kaiser kommt, um sie in ihren Anstrengungen für den Krieg zu bestärken, versucht man die Unruhestifter von ihm fernzuhalten. Doch der hohe Besuch geht gründlich schief, und bald geschieht ein Mord. Für den darin verstrickten Gewerkschafter Adam Griguszies bricht ein wechselvolles Jahrzehnt an: Die Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern, Angestellten und einem Geheimbund der Unternehmer, der "Union der festen Hand", ebnen den Weg für den Nationalsozialismus. Der Industrieroman "Union der festen Hand" ist ein bedeutendes Werk der Neuen Sachlichkeit und eines der wenigen literarischen Porträts des Ruhrgebiets. Zugleich ist es ein großer Schlüsselroman über eine der bekanntesten Industriellendynastien Deutschlands, mit kritischem Witz verfasst von einem intimen Kenner des zynischen Machtgefüges rund um Kohle und Stahl, das erschreckend heutig ist." (Verlagstext) Erik Reger (eigentlich Hermann Dannenberger, * 8. September 1893 in Bendorf am Rhein; gestorben 10. Mai 1954 in Wien) war ein deutscher Schriftsteller und Journalist und Mitherausgeber und Chefredakteur der Berliner Zeitung Der Tagesspiegel in den Nachkriegsjahren. Hermann Dannenberger war Sohn einer Bergmannsfamilie. Sein Vater Johann David Dannenberger war Grubenaufseher bei der Erzgrube "Werner" der Friedrich Krupp AG. Nachdem er 1912 das Kaiser-Wilhelm-Realgymnasium in Koblenz absolviert hatte, begann er ein Studium der Literatur und Geschichte in Bonn, das er dann in München und Heidelberg weiterführte. Während seiner Zeit in München verfasste er aus dem Umkreis der reformerischen Freistudentenschaft Der Streit um die Universitäten, eine Schrift, in der er Missstände an den Universitäten beklagte und deren Demokratisierung forderte. Erik Reger hat in erster Linie Romane verfasst. Nach seinem erfolgreichen Erstling Union der festen Hand (1931; Uraufführung einer dramatisierten Fassung 2000 in Zollverein Essen, Regie: Stephan Stroux) erschien 1932 Das wachsame Hähnchen, in dem er den Werdegang eines typischen Opportunisten während der Inflationsjahre schildert. Im Jahr darauf erschien Schiffer im Strom, 1935 Lenz und Jette. Chronik einer Leidenschaft und Napoleon und der Schmelztiegel. Im 1937 erschienenen Heimweh nach der Hölle schildert er den Verfall einer korsischen Familie. Eine Neufassung dieses Romans erschien 1943 unter dem Titel Die Insel der goldenen Finsternis. 1941 erschienen Kinder des Zwielichts und Der verbotene Sommer. 1947 erschienen politische Essays unter den Titeln Zwei Jahre nach Hitler. Fazit 1947 und Vom künftigen Deutschland. Außer den Romanen veröffentlichte Reger 1949 einen Band mit Erzählungen unter dem Titel Urbans Erzählbuch. Aus dem Nachlass wurde 1955 die Novelle Raub der Tugend über die Halsbandaffäre der Königin Marie-Antoinette herausgegeben. 2014 erschien Zeit des Überlebens, ein neu entdecktes Tagebuch über das Kriegsende 1945. Darin schildert Reger, wie er von April bis Juni 1945 in Mahlow bei Berlin die letzten Tage des Dritten Reichs und den Einmarsch der Roten Armee erlebt. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 638, (2) pages. 8° (135 x 210mm).

Schwarzes Revier. Herausgegeben von Barbara Weidle. Mit einem Nachwort von Andreas Rossmann, 127 Photographien des Ruhrgebiets, Bibliografie und Biografischer Tabelle im Anhang. Neudruck der Originalausgabe Berlin, 1930 anlässlich der gleichnamigen Ausstellung vom 27.9.2010 bis 16.2.2011 im RuhrMuseum, Zeche Zollverein, Essen.
Hauser, Heinrich; Weidle, Barbara (Hrsg.); Rossmann, Andreas (Nachwort)
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Halbleinen. Zustand: gut. 3.Aufl. Fadengehefteter fotografisch gestalteter Halbleineneinband mit farbig geprägtem Rückentitel, Deckeltitel und schwarzen Vorsätzen. Die Einbandkanten leicht berieben, die untere Kante des Hinterdeckels partiell leicht verfärbt/ fleckig, der Seitenschnitt im unteren Drittel mit winzigen Fleckchen (…s. Foto), ansonsten rundum guter Erhaltungszustand. "Im Herbst 1928 erhielt der Journalist, Romancier, Filmemacher und Photograph Heinrich Hauser (1901-1955) vom S. Fischer Verlag den Auftrag, "ein Bildmaterial des Ruhrgebiets mit eigenen Aufnahmen zu beschaffen", wie er im Vorwort zu seinem 1930 erschienenen Buch Schwarzes Revier berichtet. Neben einer Fülle von faszinierenden Aufnahmen einer untergegangenen Epoche der Industrie-Region Ruhrgebiet im Stil des Neuen Sehens der 20er Jahre entstanden eindrucksvolle, präzise Beschreibungen der Landschaft, der Industrie und der Lebensbedingungen der Bergleute und Hochofenarbeiter, die in ihrer Dichte und Sprachgewalt heute noch fesseln. Das Buch erscheint anläßlich der Ausstellung von über hundert Schwarz-Weiß-Photographien Heinrich Hausers im Ruhrmuseum Essen, die ab September 2010 im Rahmen von Ruhr2010 zu sehen ist." (Verlagstext) Heinrich Fritz Florian Hans Hauser (* 27. August 1901 in Berlin; gestorben 25. März 1955 in Dießen am Ammersee) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist, Seemann, Weltenbummler, Farmer und Fotograf. Heinrich Hauser war Sohn des Berliner Kinderarztes Otto Hauser (geb. 1862) und der aus einer dänischen Adelsfamilie stammenden Musikerin Margareta Marta von Scheel (1875-1935). Hauser wuchs nach der Scheidung der Eltern 1911 bei der Mutter in Weimar auf. Mit dem "Reifezeugnis für Oberprima" trat er 1918 als Kadett in die Marineschule Mürwik ein. Dort und anschließend in Hamburg war er Augenzeuge der Revolutionsereignisse. Zurück in Thüringen, wurde er Mitglied des Freikorps Maercker, das zunächst zum Schutz der Nationalversammlung nach Weimar beordert wurde. In Halle, Magdeburg und Braunschweig war er am Bürgerkrieg des Freikorps gegen die Kämpfer des Arbeiter- und Soldatenrats beteiligt. Als Ingenieurs-Volontär arbeitete er anschließend in einem Hüttenwerk in Duisburg-Ruhrort. Wegen der Folgen eines Arbeitsunfalls musste Hauser das Ingenieursstudium abbrechen. Anfang 1920 war er für einige Monate an Bord der "Eisernen Flottille" des Kapitänleutnants Lahs und erlebte Ausläufer des Kapp-Putsches, mit dem er sympathisierte. Von 1920 bis 1922 arbeitete Hauser in unterschiedlichen Bereichen und studierte einige Semester Medizin in Jena und Rostock. Zwischenzeitlich war er vorübergehend als Arbeiter am Hochofen der Rheinischen Stahlwerke beschäftigt. In den Jahren 1922-1924 war Heinrich Hauser Leichtmatrose und Matrose auf Handelsschiffen im Mittelmeer sowie in der Australien- und Ostasienfahrt. 1925 zog er von Wustrow nach Frankfurt/Main und arbeitete dort im Feuilleton der renommierten Frankfurter Zeitung. Dort war er für einige Zeit Mitglied des inneren Redaktionskreises der Zeitung. Im Verlag Gustav Kiepenheuer erscheint 1925 sein erster Roman Das zwanzigste Jahr. 1925 wurde Hauser Mitarbeiter der Frankfurter Zeitung. Er schrieb zahlreiche Essays, Reisereportagen und Romane. Besonders beschäftigte ihn das Verhältnis von Mensch und Technik, Stadt und Land. Er gilt als Vertreter der Neuen Sachlichkeit und war als begabter Erzähler vor allem in den 1930er Jahren beim Publikum erfolgreich. Für seinen zweiten Roman Brackwasser bekam er 1928 den Gerhart-Hauptmann-Preis für Literatur. Im selben Jahr entstand auf einer 6000 Kilometer langen Autofahrt durch das Ruhrgebiet seine Fotoreportage Schwarzes Revier. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 223, (1) pages. Groß 8° (175 x 245mm).