Ross werner beiheft (1 Ergebnisse)
Weitere BilderVerlag: Deutscher Bücherbund (Lizenz des Albert Langen - Georg Müller Verlags) Ohne Jahresangabe [um 1985], Stuttgart, München, 1985
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In den WarenkorbLeinen. Zustand: gut. Sonderausgabe / Lizenzausgabe. Fadengehefteter bedruckter Ganzleineneinband mit goldgeprägtem, farbig hinterlegtem Rückentitel, farbigen Vorsätzen, Lesebändchen, 12seitigem Begleitheft und transparentem Folienumschlag mit Deckeltitel. Der empfindliche Umschlag leicht berieben, mit kleinen Randeinrissen und mit zwei Randfehlstellen, der Kopfschnitt etwas angestaubt bzw. staubfleckig und mit einem kleinen Fleckchen, der Buchblock etwas leseschief, einzelne Seiten mit kleinem Knickchen einer Ecke, ansonsten guter Erhaltungszustand. Das Gänsemännchen ist ein Künstlerroman von Jakob Wassermann, vom Juli 1912 bis zum Juli 1914 geschrieben und 1915 im S. Fischer Verlag Berlin erschienen. Der Roman spielt 1849 bis 1909 in Nordbayern - vor allem in Nürnberg und in Franken. Die Werke des Komponisten Daniel Nothafft stoßen besonders bei den merkantilen Nürnbergern auf Unverständnis und Ablehnung. Als Daniel heiratet, merkt er, Lenore, die Schwester der Braut Gertrud, ist die Richtige. Einige Nürnberger Bürger, die dem Bettelmusikanten Daniel übel wollen, vermuten eine Dreiecksbeziehung und assoziieren diese höhnisch mit dem bronzenen Gänsemännchen. Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; gestorben 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Er zählte zu den produktivsten und populärsten Erzählern seiner Zeit. Jakob Wassermann war das älteste Kind des jüdischen Spielwarenfabrikanten und Gemischtwarenhändlers Adolf Wassermann und seiner Frau Henriette, genannt Jette, geborene Traub. Die Familie wechselte in Fürth mehrfach die Wohnung. Den größten Niederschlag in Wassermanns Werk fand das Anwesen Theaterstraße 17, in dem später auch Ruth Weiss lebte. Eine seiner ersten Novellen, Schläfst du, Mutter? (1897), handelt überwiegend in der elterlichen Wohnung im ersten Stock, in der seine Mutter schon 1882 an den Folgen einer Mittelohrentzündung verstarb. Nach Abschluss der Königlichen Realschule in Fürth hätte Wassermann wie sein Vater Kaufmann werden sollen, brach jedoch seine 1889 in Wien aufgenommene Lehre ab, weil er sich zum Schreiben berufen fühlte. Nach einjährigem Militärdienst in Würzburg, kurzer Tätigkeit in einer Versicherung und einer ziellosen Wanderzeit in Süddeutschland ließ er sich für drei Jahre in München nieder. Er wurde Sekretär bei Ernst von Wolzogen und gewann bald die Freundschaft von Thomas Mann und Rainer Maria Rilke. Schließlich begegnete er dem Verleger Albert Langen, der ihn in die Redaktion seiner Zeitschrift Simplicissimus aufnahm. Bei Langen veröffentlichte Wassermann nach seinem Erstling Melusine - Ein Liebesroman (1896) weitere Prosaarbeiten, darunter den Roman Die Juden von Zirndorf (1897, Neuausgabe 1906), eine Chronik aus dem 17. Jahrhundert über das Leben des Shabbetaj Zvi, mit einer anschließenden Beschreibung der jüdischen Gemeinde in der fränkischen Kleinstadt im 19. Jahrhundert. In der Überzeugung, er könne durch Literatur ein neues Menschentum fördern, kämpfte Wassermann gegen jede Form von Trägheit des Herzens und für den Triumph der Gerechtigkeit. Dieses Vorhaben bildet auch den Kern von Wassermanns berühmtesten Prosawerk Der Fall Maurizius (1928), in dem der sechzehnjährige Etzel Andergast in jugendlicher Überschwänglichkeit einen Justizirrtum aufdeckt, der achtzehn Jahre zuvor begangen wurde. Irrtümlich wurde das Werk lange Zeit als Reflex des Falles Hau angesehen. Als lose Fortsetzungen dieses virtuosen Romans können zwei weitere Werke gelten: Etzel Andergast (1931) und Joseph Kerkhovens dritte Existenz (postum 1934). Theodor Lessing schrieb im Zusammenhang mit dem Fall Halsmann: "Nur ein einziger, Jakob Wassermann, der das schönste aller Gerechtigkeitsbücher, die Geschichte des jungen Etzel schuf, erklärte öffentlich, daß er nicht rasten wolle, bis ihm die Rehabilitierung des offenbar verunrechteten Halsmann geglückt sei." (Wikipedia) In deutscher Sprache. 587, (5); 11, (1) pages. 8° (125 x 205mm). …