Verlag: Pawlas / Publizistisches Archiv, Schloß Burgpreppach, 1964
Anbieter: Antiquariat an der Linie 3, Darmstadt, Deutschland
4° Ledereinband. Zustand: Gut. Geprägter Ledereinband, 30 x 18 cm, schwach berieben, kleinere Läsur am Kapital, innen in tadellosem, sauberen Zustand, lose einliegende Falttafel mit dem Holzschnitt eines Turnierkampfs ebenfalls in gutem Zustand. Schon kurz nach Erscheinen von Rüxners (auch Rixner) Werk im Jahr 1530 gab es Diskussionen über die Authentizität des Inhalts. Man geht heute davon aus, dass die ersten 14 Turniere frei erfunden sind und man erst ab dem 15. Turnier den Angaben, von Datierungsfehlern abgesehen, einigermaßen vertrauen darf. Die Angaben über die früheren Turniere dienen demnach dem Zweck, die adelige Turnierberechtigung zu legitimieren und sie besonders gegen bürgerliche Ansprüche abzusichern. In der Einleitung zu seinem Turnierbuch schreibt Rüxner, dass er zu dessen Verfassung durch ein Tractätlin" des Augsburger Bürgers Marx Wirsung veranlasst wurde. In dessen Ausführungen werde aber die Position des Adels falsch dargestellt, weshalb er auß phlichten schuldig" sei, dieselben zu corrigirn und endern, nach erkentnus des rechten Originals". Er erläutert dann weiter, dass ihm von Johann Kirchberger, dem Vikar des Stifts St. Mauritius zu Magdeburg ein in Niederdeutsch geschriebenes Turnierbuch übergeben worden sei, das er mit dessen Hilfe ins Hochdeutsche übersetzte und das dann von Kirchberger verbrannt worden sei. Somit sei sein Turnierbuch die einzige Beschreibung des älteren Turnierwesens. Der Text der Ausgabe des Turnierbuchs von 1530 enthält die Beschreibung von insgesamt 36 Turnieren, die zwischen 938 und 1487 stattfanden bzw. stattgefunden haben sollen. Die Beschreibungen beinhalten eine komplette Aufzählung aller Teilnehmer. Hierbei werden die Turniergesellschaften einzeln unterschieden nach den Vier Lande" aufgeführt (Quelle: Wikipedia) Stichworte: Mittelalter, Turnierbuch, Adel, Ritter, höfisches Leben 671 S., zahlr. Schnitte, 1 lose einliegende Falttafel Deutsch - Frakturschrift 2100g.
Anbieter: Vangsgaards Antikvariat Aps, Copenhagen, Dänemark
Verlag E. & U. Brockhaus, Solingen 1997. 4to. 25+VII+CCCCIII pages. Illustrations in b/w. Orig. boards. Ex libris. Very discreetlys sunned spine, minor external wear and a small knock to the head. Near fine-.
Verlag: Nachdruck: Pawlas Verlag, Burgpreppach 1964 / Original: Sigmund Feyerabend, Frankfurt 1566., 1964
Anbieter: Cassiodor Antiquariat, Gauting, Deutschland
Ex 267 von 1000, Büttenpapier, 4°, Ledereinband, 671 Seiten, s-w-Abb., eine lose aufklappbare Tafel Ex Libris auf Deckel vorne innen, fleckig, lose Tafel ist vorstehend und etwas randfalzig, Einbandkanten unten mit kleinen Abwetzungen der obersten Lederschicht, sonst gut.
Verlag: Würzburg, "an mitwoch nach S Veizs tag [d. i. 17. VI.] 1523"., 1523
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Manuskript / Papierantiquität
1 S. Folio. Mit papiergedecktem Siegel (eingerissen) und Adresse (Name getilgt). An [Gerhard Pichler?] und wohl im Zusammenhang mit einem an den "Ritterkrieg" sich anschließenden Streit zwischen dem Landgrafen Philipp dem Großmütigen von Hessen und dem Reich, das sich der Ansprüche einiger mit Franz von Sickingen verbündet gewesener Ritter angenommen hatte. "[.] Ich hab dem amptman zü marburg Etlich warnung meins g[nädigen] h[errn] [d. i. Fürstbischof Konrad III. von Würzburg?] halb zü geschriben uff sein schrifftlich ansuchen und Begern, da mit mein g[nädiger] h[err] gewarndt werde, wan in der still da von geredt wirt, Beym Bundt oder im her, als ob man uber sein gand [verschrieben für "land"?] im umwenden ziechen wölle, ist mir nit zweyffels sein f[ürstlich] g[naden] wiß sich uff solche warnung wol zü hallten, sye haben nit uber thaussent Reissiger pferde und Bis an neuntaussent zü fuß, aber Ein stargk geschoß Bey vier oder XXV stugken uff Redern die Eyssen schiessen, dar under wol acht Brechender stugk sind, aber fur war, die stradiotten und vil knecht underm hauffen wern lieber uff dem gegentheil dan Beym pund [.] Ich hab XIII artigkel Bey mir, die Sind schon gedrugkt, aber nit von mir, die Beschliessen allen Eingang des gannczen Regamenczs aller stend im Reich [.]". - Aus der 1911 durch C. G. Boerner versteigerten Sammlung Carl Geibel. - Von größter Seltenheit. - Mit kleinen Randläsuren und kl. Montagespuren verso.
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 1556
Anbieter: Kunstantiquariat Andreas Senger, Hamburg, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
Kein Einband. Zustand: Gut. Es handelt sich hierbei um zwei originale Holzschnitte typischer Szenen eines Ritterturniers aus Georg Rüxners 'ThurnierBuch' aus dem Jahr 1556. *** Titel: Der dreissigst Thurnier *** Gebiet bzw. Ort: Drei Szenen aus dem dreißigsten Turnier 1481 in HeidelbergKünstler / Autor: Georg Rüxner, auch Rixner *** Jahr: 1556 *** Größe: Je Blatt ca. 20 x 32 cm *** Technik: Holzschnitt *** Zustand (Perfekt/ Sehr gut/ Gut/ Ordentlich/ Mäßig/ Schlecht): In gutem Erhaltungszustand. Rechtes Blatt im Randbereich leicht stockfleckig. *** Bemerkungen: Die zwei dekorativen Holzschnitte aus Rüxners 'ThurnierBuch' zeigen Szenen des 30. Turniers 1481 in Heidelberg, darunter die Rittertafel. Das Turnierbuch enthält die Beschreibung von insgesamt 36 Turnieren, die zwischen 938 und 1487 stattfanden und führt detailliert deren Teilnehmer, Zuschauer, Veranstalter, Aufseher und Sieger auf. - - - International buyers welcome. If you have any questions, please don't hesitate to ask. --- Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne ein kostenfreies Echtheitszertifikat aus --- If you wish, we will gladly provide a certificate of authenticity free of charge ---.