Reinkingk theodor (6 Ergebnisse)
Verlag: Köln, S. Ketteler., 1708
- Hardcover
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In den WarenkorbEditio quarta prioribus correctior & emendatior. 2 Teile in 1 Band. Gr.-8°. 4 Bl., 371 S., 24 Bl. - 10 Bl., 144 S. Lederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel, reicher floraler Rückenvergoldung und Kantenpunzierung (oberes Kapitel leicht eingerissen und mit kleiner Fehlstelle, Deckel etwas konkav verzogen und mit ein wenig Wurmfraß). Umlaufend roter Sprenkelschnitt. Stellenweise geringfügig bis leicht gebräunt bzw. braunfleckig. Sonst in sehr schöner Erhaltung. Zusammendruck von zuvor getrennt publizierten juristischen Abhandlungen (beide auf dem Titel genannt), davon die zweite über das Hexenwesen - Hayn/Gotendorf 233; Stintzing-Landsberg, Gesch. Abt. II, 210. Aus der Praxis entstandenes historisches Werk unter Benutzung der zeitgenössischen Literatur und wichtiger Gerichtsentscheidungen, behandelt die Erblosung (Einstandsrecht der Blutsverwandten), das für Reinkingk auf Statuten und lokalem Gewohnheitsrecht beruht und nicht als "gemeinrechtliches Institut" gelten könne. "Wir haben hier also unfraglich eine Monographie über ein Thema des deutschen Rechts vor uns, welche ihren Stoff der französischen und italienischen Literatur, deutschen Statuten und dem in Consilien und Observationen bezeugten Gewohnheitsrechte entnimmt, zugleich aber für die juristische Behandlung vom römischen Recht ausgiebigen Gebrauch macht." (R. Stintzing). Abhandlung 2 beruft sich auf ein 1621 entstandenes Rechtsgutachten, in dem es um die Injurienklage einer vornehmen Familie gegen ein Domkapitel ging, das in einem Urteil über eine Hexe deren Aussagen über die Teilnahme zweier vornehmer Frauen an Zusammenkünften mit Hexen beschuldigt und dieses Urteil nachträglich in einer Apologie verteidigt hatte. "An der Realität des Hexenwesens zweifelt Reinkingk zwar ebenso wenig wie seine Zeitgenossen, aber er macht geltend, daß die Aussagen der Beschuldiger über die Zusammenkünfte meistens auf Täuschungen und Lügen beruhen; daß im Verfahren Ordnung und Vorsicht beachtet werden müsse, den Angaben der Hexen nicht leichtfertig Glauben geschenkt werden dürfe, und gelangt zu dem Resultat, daß im vorliegenden Falle die Injurienklage wohl begründet sei." (R. Stintzing). Zu leben und Werk Reinkingks (1590-1664), Rechtsgelehrter und Staatsmann, siehe DBE VIII, 226. Sprache: Latein.…
Weitere BilderSprache: Latein
Verlag: Chez Hermanni Velsetenii, Gissae Hassorum, 1662
- Hardcover
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In den WarenkorbCouverture rigide. Zustand: Assez bon. Theodor von REINKINGK THEODORI REINKINGK, HEREDITARII IN WELLINGSBUTTEL &C. REGIAE MAIESTATIS DANIAE NUNC CONSILIARII & CANCELLARII IN DUCATIBUS SLESWICI & HOLFATIAE &C. TRACTATUS SYNOPTICUS DE RETRACTU CONSANGUINITATIS, NOVA & ACCURATA METHODO PER CONCLUSIONES, DECLARATIONES, AMPLIATIONES, &C. IUNCTIS PASSIM DUBITANDI & DECIDENDI RATIONIBUS, NEC NON SUMMARUM CURIATUM, PARLAMENTORUM & IUDICIORUM PRAEJUDICIIS, AC RERUM IUDICATARUM AUCTORITATIBUS, IN CERTAS QUAESTIONES COLLECTUS EDITIO SECUNDA PRIORI CORRECTIOR HUIC ACCESSIT ESJUSDEM AUCTORIS RESPONSUM JURIS ACCURATE ELABORATUM DE POROCESSU CONTRA SAGAS ET MALEFICOS &C. HACTENUS SUPPRESSO NOMINE EDITUM 1662, Gissae Hassorum, Edition Chez Hermanni Velsetenii Format : Fort In-8 (20,5 x 16,5 cm), relié, (31)-420 (58 pages d'index)- (18) et 138 pages, ouvrage en latin Reliure plein cuir strictement de l'époque, dos à nerfs titré doré et décoré de caissons à fleurons dorés complet de la superbe gravure, en frontispice, signée Andréas FRÖLICH montrant notamment des scènes de bûchers, pendaisons, décapitation ou autres supplices réservés aux sorcières, ornés de bandeaux et culs-de-lampe Ce livre dans sa première partie est un traité de droit, sous la forme de questions et réponses, sur la manière de récupérer un bien vendu à des étrangers, par des membres de la même famille. Dans la seconde partie du livre c'est un traité de procédure juridique contre les sorcières et maléfices et la manière de mener les procès en sorcellerie Etat : coupures aux mors, lacunes de cuir aux plats, l'ouvrage demeure bien solide, des rousseurs, rare poids : 1,2 kg. Andréas FRÖLICH (illustrator).…

Verlag: Gedruckt zu Kopenhagen, [o.Dr.], im Jahr 1657., 1657
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In den WarenkorbKl.-4°. 26 nn. Bll. Einfacher Umschlag um 1900 (stärker angestaubt). Bibliotheca Danica, III, 138. VD17 14:080229A.- Theodor von Reinkingk (Windau 1590 - 1664 Glückstadt) war Staatsrechtler und Politiker und ein wichtiger Vertreter der frühen Reichspublizistik. "Die Staatslehre Reinkingks war von lutherischer Ethik und biblischer Theologie beeinflusst, tendierte jedoch als zu einer einheitlichen postkonfessionellen Verfassungsordnung. Sein Ziel war es, die gefährdete Verfassungsordnung von 1555 zu erhalten und staatsrechtlich zu begründen. Die modernen Entwicklungen setzten sich jedoch durch, die Reinkingk so charakterisierte: 'Die moderne Staatsräson ist eine Teufelsräson, das Gesetzbuch Gottes und dessen Observanz hingegen die beste ratio status und Versicherung des Staates'." (wikipedia).- Gebräunt, im Rand mit Feuchtigkeitsspur, im Falz kleiner Wurmgang. Titel und letzte Seite mit Bes.-Stempel ("G.E. Schwender in Dresden"). Gustav Eduard Schwender (1835-1901) war Biblothekar und Buchhändler. Seine Autographensammlung wurde 1902 bei List und Franke in Leipzig versteigert.…

- Hardcover
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In den WarenkorbZustand: Very Good. Frankfurt am Main, Johann Melchior Bencard, 1701. 4to. Engr. extra title,+ (30),+ 176, 185-199, 100-108, 209-642,+ (22) pp. The engraved title with spotting. Contemporary half vellum over wooden boards with rubbed marbled board papers. Owner?s signature of ?Joh. Lundæus, Upl? VD18 15580598. Sixth and probably last edition of this popular and conservative book on constitutions and gouvernment by the Danish Privy councillor Dietrich or Theodor von Reinkingk (1590-1664). First printed in 1653 it gives an almost theocratic view that the through God given Holy Roman Empire is on top followed by the absolute monarchies as the optimal gouvernments, and the best is to follow Gods words. ?Die moderne Staatsräson ist eine Teufelsräson, das Gesetzbuch Gottes und dessen Observanz hingegen die beste ratio status und Versicherung des Staates.. Hardcover / Hardback. …

Sprache: Latein
Verlag: Gießen, Velsten,, 1662
Anbieter: Antiquariat Werner Steinbeiß, München, DeutschlandAntiquariat Werner Steinbeiß
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In den Warenkorb15 Bl., 420 S., 29 Bl., Zwischentitel, 9 Bl. 138 S., dreiseitiger Goldschnitt mit Punzierung an Ecken Kapitalen angebunden: Ders., Responsum Juris, in ardua et gravi quadam causa. Concernente processum quendam, contra sagam, nulliter. Institutum & indeexortam diffamationem. Ubi quaestiones quaedam, de nocturnis sagarum Conventiculis, saltationibus, usurpatione supellectilium in illis, transmutationibus personarum in alia animalia, consessionibus, assertionibus & denuntiationibus, exacte examinantur, & reqwuisita totius Processus Criminalis proponuntur. Gießen, Velsten, 1662. - VD17 1:015722Y. Stintzing/Landsberg. II, 209; vgl. Hayn-G. III, 233 (Ausg. 1708).- Dritte Ausgabe des seltenen Tractatus synopticus von Theodor (d. i. Dietrich) Reinkingk (1590 - 1664), 1617 Prof. in Gießen, eine aus der Praxis entstandene Abhandlung über die Erblosung. .- Das angebundene Responsum juris, erstmals 1621anonym erschienen, bezieht sich auf einen Hexenprozess. Der Autor erstellt ein Gutachten um die Injurienklage einer vornehmen Familie gegen ein Domkapitel, "welches in einem Urtheile gegen eine Hexe auf Grund von deren Aussagen zwei vornehme Frauen der Theilnahme an Zusammenkünften der Hexen beschuldigt und dies Urtheil nachträglich in einer Apologie öffentlich verteidigt hatte. An der Realität des Hexenwesens zweifelt Reinkingk zwar ebenso wenig wie seine Zeitgenossen. Aber er macht geltend, daß die Aussagen der Beschuldiger über die Zusammenkünfte meistens auf Täuschungen und Lügen beruhen (.), den Angaben der Hexen nicht leichtfertig Glauben geschenkt werden dürfe, und kommt zu dem Resultat, daß im vorliegenden Falle die Klage wohl begründet sei" (Stinzing-Landsberg II, 210). Graesse, Bibl. Magica 34. Einband wenig berieben, erste 15 Blatt etwas gebräunt, dann sauber und gut erhalten. la Gewicht in Gramm: 1550 4°, Pergament der Zeit mit vergold. Deckelbordüren und Wappensupralibros auf beiden Einbanddeckeln, Rückenvergoldung. …

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In den WarenkorbZustand: Very Good. Köpenhamn, P. Morsing, 1658. 4:o. 60 s. Fuktrand i övre, och mot slutet även i nedre marginalen. De avslutande bladen lagerfläckiga. Fint hfrbd från mitten av 1700-talet, rikt guldornerad rygg med upphöjda bind och beige titeletikett, röda snitt. Med B. W. Luxdorphs namnteckning på försättsbladet samt hans förgyllda (men oxiderade) ?elefantmärke? på främre pärmen. Spår efter avlägsnat exlibris. Ur Ericsbergs bibliotek. Bibl. danica III, sp. 139. Klemming, Sveriges förhållanden, s. 134. Warmholtz 4614. Den tyske rättslärde Dietrich Theodor Reinkingk (äv. Reincking, Reinking) (1590-1664) hade redan i mitten av 1630-talet stött sig med svenskarna, i det att han som kansler åt Adolph Fredrik av Mecklenburg verkat för stiftandet av Pragfreden. För detta fängslades han av svenskarna. Efter frisläppandet blev han istället kansler åt ärkebiskop Fredrik i Bremen (sedermera Fredrik III av Danmark), hamnade åter på kant med Sverige i samband med Torstenssons krig 1644-45, och fängslades igen. En livskraftig myt berättar att svenskarna tvingade honom att ?i gröt upäta? sin förgripliga antisvenska stridsskrift ?Dania ad exteros de perfidia Suecorum?, vilket man får hoppas inte är sant eftersom denna inte är skriven av honom utan av Gunde Rosenkrantz. Hardcover / Hardback.…