Ralph manhalter (9 Ergebnisse)

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,3, FernUniversität Hagen (Institut für Geschichte und Biografie), Sprache: Deutsch, Abstract: Vielleicht gibt es kein Tätertrauma, dennoch ist die Nachkriegszeit in der Bundesrepublik zunächst geprägt von einer Kultur des Verdrängens und Verschweigens der Greueltaten des Dritten Reiches. Dieses nahezu alle Schichten berührende Phänomen soll anhand einer regionalen Untersuchung näher beleuchtet werden. Dabei richtet sich der Blick stets auch auf die gesamtdeutsche Situation und versucht, die örtlichen Ereignisse damit in Einklang zu bringen. Mit Blick auf den deutschen Südwesten - hier das heutige Bundesland Baden-Württemberg sowie den grenznahen bayerischen Teil - schildert die Arbeit anhand mehrerer Beispiele den Umgang der einheimischen Bevölkerung mit dem lokalen jüdischen Erbe in den vergangenen Jahrzehnten.Die Untersuchung erfährt eine exaktere Präzision bei der Beleuchtung der Umstände, welche zum Abbruch der ehemaligen Synagoge in Altenstadt führten. Dieses Ereignis ist primär im Kontext der erinnerungskulturellen Situation in den ersten Nachkriegsjahren zu sehen. Hierzu wurden erstmals schriftliche und mündliche Quellen ausgewertet und chronologisch zusammengestellt. Aus dieser Position heraus wagt der Verfasser einen Ausblick, nicht nur auf die lokale Situation, sondern anhand jüngerer politischer Ereignisse auch auf deren Auswirkung auf die deutsche Erinnerungskultur. …

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,0, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Weimarer Republik ließ eine Vielzahl von Motiven und Formen bei der Konzeption ihrer Gefallenendenkmäler zu. Die Auftraggeber entschieden in aller Regel über die plastische Gestaltung der Ehrenmale und somit ihrer intendierten Botschaft an den Betrachter. Oftmals war es jedoch ein langer Prozess, den ein projektiertes Denkmal bis zur Errichtung zu durchlaufen hatte. Viele verschiedene, auch mitunter stark divergierende Positionen galt es zu berücksichtigen um dann - im idealen Fall - zu einem gemeinsamen Kompromiss zu finden. Nicht immer verliefen die Diskussionen zwischen den beteiligten Parteien und Gremien erfolgreich, wie das in nachstehender Arbeit beschriebene Beispiel des Gefallenenehrenmals im Münster zu Ulm aufzeigen soll. Dass es hier letztendlich überhaupt zur Errichtung kam, war nicht das Resultat einer konsensualen Einigung, als vielmehr die Folge, der ab dem Jahr 1933 geänderten politischen Situation. Im benachbarten Neu-Ulm hingegen existierten diese auseinanderdriftenden Kräfte nicht in dem Maße, dass dadurch das Projekt des dortigen Kriegerdenkmals eine wesentliche Verzögerung erfuhr. Zwar beanspruchte der Planungsprozess auch in der bayerischen Schwesterstadt mehrere Jahre, dies war jedoch in erster Linie der Motivsuche geschuldet. Dabei ist zu beobachten, dass - ganz anders als beim Ulmer Pendant - der allmähliche Weg von Wehr zur Trauer beschritten wurde. Ein knapper Überblick über die Verschiedenartigkeit einiger Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs zur Zeit der Weimarer Republik soll die Betrachtung der beiden so verschiedenen Kriegerdenkmäler in Ulm und Neu-Ulm einleiten.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Beim Betrachten des heutigen praktizierten Katholizismus erscheint das Wallfahrtswesen nicht selten wie ein aus der Zeit gefallenes, vormodernes Relikt. Umso mehr erstaunt es, dass sich eine Vielzahl altbekannter sogenannter Gnadenstätten einer immer noch lebendigen Beliebtheit erfreuen, gar mancherorts von einem Wiedererstarken der Wallfahrten gesprochen werden kann. Mag diese individuelle Entscheidungsfreiheit des Gläubigen heute selbstverständlich erscheinen, so wurde dieses persönliche Bedürfnis im Zeitalter der politischen sowie kirchlichen Aufklärung einer starken Restriktion unterworfen. Jahrhundertelang gelebtem Brauchtum, basierend auf der Vorstellung des Eingebundenseins in die göttliche Weltordnung mit all ihren Erklärungstheorien, galten spätestens ab dem 18. Jahrhundert die Prämissen der Aufklärung, insbesondere die des aufkeimenden Vernunftdiskurses, als normgebender und den Grundcharakter der vorherigen, weitläufig akzeptierten Weltbilder verändernder Leitfaden. Fortan wurden weder Gott noch die Heiligen negiert oder gar 'abgeschafft'; vielmehr zielte die von staatlicher, als auch von klerikaler Seite forcierte Volksaufklärung darauf ab, das ausufernde Frömmigkeitswesen in geordnete Bahnen zu lenken und auf diese Weise steuerbarer zu machen. In diesen Kontext fällt die Reduzierung von Feiertagen ebenso wie das schlichte Verbot mancher Bittgänge, welche in den Augen der politischen und geistlichen Führer eher Müßiggänge darstellten. Solch drastische Einschnitte in die intimste Privatsphäre des Einzelnen stießen auf breit angelegten Widerstand in der Bevölkerung. Galt es doch nicht zuletzt, ein mittlerweile fest installiertes Welterklärungssystem zu verteidigen, welches nun unter dem für die breite Masse noch unverständlichen Schlagwort der Vernunft einer Prüfung unterzogen werden sollte.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Weltgeschichte - Altertum, Note: 2,0, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Vielzahl der Schriften der jüdisch-christlichen Bibel steht stets die Frage der Entstehung und damit einer gewissen Authentizität im Raum. Wird für den Prozess bis zur endgültigen Fassung des Alten Testaments ein Zeitraum von nahezu 1000 Jahren veranschlagt, lag bei den Evangelien und Briefen des Neuen Testaments bereits Ende des 2. Jahrhunderts der Kanon fest.1 Dennoch erfuhren die Erzählungen der Ereignisse, die Episteln und Berichte selbst in diesem, relativ knapp bemessenem Abschnitt mehrere beabsichtigte, wie auch unbeabsichtigte Veränderungen. Nicht zuletzt durch die anfangs nur mündliche Tradierung wurde das Geschehen bis zur ersten Verschriftung zahlreichen Anpassungen und Umgestaltungen ausgesetzt. Die Rekonstruktion des ursprünglichen Sinngehalts beschäftigt Theologen wie Historiker seit Jahrhunderten gleichermaßen. Die Frage nach den ältesten Schriften, nach den Ursprüngen des Neuen Testaments führt zurück zum Urchristentum und somit zur historischen Suche nach der Person Jesu. Welche außerchristlichen Zeugnisse, römische und jüdische, existieren von ihm und sind als solche anerkannt Sagen sie etwas über die Person aus Wann entstanden diese Texte Eingebettet in die prinzipielle Situation der Oralität und Literalität in den palästinischen Gebieten zur Zeitenwende sollen auf diesen wenigen Seiten kurze, prägnante Antworten präsentiert werden. Abschließend sei ein Blick auf zwei der ältesten, noch erhaltenen Evangelienfragmente, den Papyri 52 und den Bodmer Papyri, sowie auf den Codex Sinaiticus, als erstes Vollevangelium gestattet und mit dem aktuellen Forschungsstand abgeglichen werden.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit zielt darauf ab, den St. Galler Klosterplan im Kontext der karolingischen Klosterreform und ihrer historischen Umbruchsphase zu analysieren. In der Stiftsbibliothek des Klosters St. Gallen befindet sich unter der Signatur 'Cod. Sang. 1092' der St. Galler Klosterplan, ein bedeutendes Artefakt des frühen 9. Jahrhunderts, das seit Jahrhunderten Wissenschaftler und Laien gleichermaßen fasziniert.Das erste Kapitel widmet sich einer eingehenden Analyse des Klosterplans, basierend auf den Arbeiten von Jacobsen, Tremp, Horn, Born und Hecht. Es beleuchtet die religiöse Praxis im Frühmittelalter und die Notwendigkeit der Klosterreform, die später als 'Karolingische Renaissance' bekannt wurde. Der Fokus liegt auf der Regel des heiligen Benedikt und ihrer schwierigen Umsetzung seit Bonifatius, sowie der Rolle von Benedikt von Aniane und der karolingischen Königsabtei Reichenau als vermutlicher Entstehungsort des Plans.Die Arbeit untersucht die Einbettung der anianischen Klosterreform in die politische und kulturelle Umbruchsphase der frühen Karolinger und die Bedeutung der Reformsynoden von Aachen. Abschließend wird die Frage behandelt, ob der St. Galler Klosterplan eine gezielte Intention verfolgte oder ein zufälliges Unterfangen war. Trotz der Komplexität des Themas und der vielfältigen Interpretationen zielt die Arbeit darauf ab, durch architekturgeschichtliche und topografische Ansätze neue Einsichten in die Bedeutung des Klosterplans zu gewinnen. …

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Klangvolle Verfasser sind uns aus der Blütezeit des Bodenseeklosters Reichenau überliefert. Im 9. Jahrhundert ragen Persönlichkeiten wie Heito, Waldo, Walahfrid Strabo, aber auch Reginbert und Wetti aus dem ansonsten nicht besonders quellenreichen Frühmittelalter heraus. Der Wirkungskreis dieser gelehrten Äbte und Brüder im Reichenauer Skriptorium fällt in die Zeit eines reichsweiten kulturellen Umbruchs, initiiert im zu Ende gehenden 8. Jahrhundert durch Karl den Großen. Die heute als sogenannte 'karolingische Renaissance' bekannte Reformbewegung in Erziehung, Schrift und Sprache bewirkte eine neue Hinwendung zur Antike. Im Gegensatz zur humanistisch begleiteten Renaissance des 15. Und 16. Jahrhunderts bewegte sich der karolingische Vorgänger jedoch noch fest eingebettet in die patristisch-theozentrische Glaubenswelt des christlichen Mittelalters.Im Kontext mit dem Kloster Reichenau stellt sich nun die Frage, wie intensiv und in welcher Form diese neue Gedankenwelt auf der Insel Einzug hielt. Welchen Beitrag lieferten die oben genannten Autoritäten im Hinblick auf ihr schriftliches Vermächtnis In die Untersuchung soll ebenfalls die Auswirkung der benediktinischen Reform auf die klösterliche Kultur unter Benedikt von Aniane einfließen. Doch auch der, auf der Reichenau entstandene, St. Gallener Klosterplan mit seiner beispielhaften Trennung von interner und externer Schule ist eine nähere Betrachtung wert. Ist es noch nachzuvollziehen, ob und wie dieses Ideal im Inselkloster umgesetzt wurde Bedauerlicherweise sind die Bestände des Reichenauer Skriptoriums nicht mehr an Ort und Stelle anzutreffen. Auch lässt sich nicht immer zweifelsfrei sagen, ob die überlieferten Werke, deren sich eine größere Anzahl in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe befinden, auch tatsächlich Reichenauer Provenienz sind. Mit Sicherheit sind hingegen Schriften, wie die Visio Wettini, die Vita Sancti Galli, der Hortulus oder (Hermann der Lahme) ihren Verfassern zuzuordnen. Im Rahmen der Möglichkeiten soll in der Arbeit herausgearbeitet werden, ob das kulturelle Leben in der Inselabtei, ihrer Bedeutung entsprechend, ein Musterbeispiel der karolingischen Erneuerung darstellte.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Weltgeschichte - Moderne Geschichte, Note: 2,0, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit den folgenden Fragen: Nimmt Ulm damit eine Ausnahmestellung im Vergleich mit gesellschaftlich ähnlich strukturierten Kommunen ein oder spiegeln nicht zuletzt die Wahlerfolge der NSDAP lediglich eine überregionale Situation wider Welches waren die Triebfedern der gärenden Judenfeindschaft der in der Stadt Welche frühen Entwicklungen können als Wegbereiter für die Katastrophe des Dritten Reiches gedeutet werden Schon lange bevor Antisemitismus und völkische Ideologie zum staatstragenden Dogma des sogenannten 'Dritten Reiches' erhoben wurden, traf diese Geisteshaltung auf vielfache positive Resonanz in den Köpfen der Bevölkerung. Gerade die Feindlichkeit gegenüber Juden, welche im christlichen Europa auf eine lange, beschämende Tradition zurückgreifen kann, mutierte im Zeitalter von deutscher Reichsgründung und Historizismus von einer bislang religiösen Konnotation hin zu einer völkisch-rassisch determinierten Variante. Zwar erreichte diese Form des Antisemitismus in der Kaiserzeit sowie in der Weimarer Republik nicht die Brutalität und Radikalität, welcher die jüdische Bevölkerung nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ausgeliefert waren, allerdings kann dargelegt werden, dass die geistigen Ansätze bereits in der Gesellschaft vorhanden waren und nur noch auf einen Abruf warteten. Auch im Untersuchungsraum dieser Arbeit, der württembergischen Stadt Ulm, waren judenfeindliche Strömungen und Tendenzen anfangs vor allem in Verbindung mit der dortigen Garnison zu beobachten. Zusammen mit dem ebenfalls durch Kasernen und Militär dominierten bayerischen Neu-Ulm bildete die Doppelstadt einen prädestinierten Nährboden für zunächst republikfeindliches, später völkisch-rassisches Gedankengut.…