Sprache: Deutsch
Verlag: Hinrich. Leipzig., 1829
Anbieter: Antiquariat im Schloss, Schwaigern, D, Deutschland
hardcover. XX, 506 S., 1 Bl. , , 8°. Lederband d. Z. mit Rundumvergoldung, 2 Rückenschildern etwas Rückenvergoldung, Bordüre (Fileten) auf beiden Deckeln Einband etwas berieben und bestoßen; Vergoldung stärker abgerieben; oberes Kapital mit winziger Fehlstelle; erste und letzte Bll. stockfleckig - ansonsten nur gering stockfleckig; Widmung (dat. 23. August 1838) und Stempel des K(öniglich) B(ayerischen) Gymnasiums in Neuburg auf dem fl. Vorsatz; kl. Stempel auf dem Titel. Sonst guter Zustand. goldgeprägtem Bluemkranz um die Widmung "Dem jugendlichen Verdienst e" auf dem vorderen, goldgeprägtem Wappen (Neuburg in Bayern) auf dem e" auf dem vorderen, goldgeprägtem Wappen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 800 6., berichtigte, vermehrte, und bis zum Ende des Octobers 1828 fortgeführte, Auflage.
Verlag: Wien und Prag, Bauer und Dirnböck, 1832., 1832
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
XXIV (recte XXII), 230, (2) SS. Zeitgenössischer Prämienband in Leder mit goldgeprägter Widmung am Deckel und reicher ornamentaler Vergoldung am Rücken. Dreiseitiger gesprenkelter Rotschnitt. 8vo. Das vorliegende Exemplar war, wie die Widmung am Deckel verrät, 1833 die Preisgabe für den Gymnasiasten Anton Kohl in Eger. - Für den Schulgebrauch herausgegeben und mit Anmerkungen und Übersetzungshilfen versehen vom Wiener Bibliothekar und Pädagogen Emerich Theodor Hohler (1781-1846), über den Wurzbach schreibt: "Seine Schulschriften nehmen in einer Zeit, in welcher das österreichische Schulwesen auf der niedersten Stufe sich befand, in der Unzahl der seichtesten und armseligsten Erzeugnisse, als Werke des denkenden und gebildeten Pädagogen eine ehrenvolle Stelle ein" (W. 9). - Der römische Geschichtsschreiber Eutropius (4. Jh.) verfaßte in offiziellem Auftrag die vorliegende römische Geschichte in 10 Büchern ("Breviarum ab urbe condita"). Sie wurde später bis zum Jahre 820 fortgesetzt und blieb bis ins Mittelalter ein wichtiges Lehrbuch. - Mit dem Stempel der Redemptoristenbibliothek Hernals und entsprechender Signatur am hinteren Spiegel. Sauber und fleckenfrei.
Verlag: Wien, Anton Strauß' Wwe. für Friedrich Volke, 1829., 1829
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
XVI, 460, (4) SS. Mit einer gefalt. gest. Tafel. Zeitgenössischer Halblederband mit goldgepr. blauem Rückenschildchen und goldgepr. rundem blauem Deckelschildchen. 8vo. Die Widmung am Titel weist die Textausgabe als Preis für den 16jährigen Wiener Gymnasiasten und späteren Mediziner und Naturforscher Julius Helm aus, der zu diesem Zeitpunkt eben den Zenit seines Lebens überschritt: "Mit entschiedener Vorliebe wandte [er sich] frühzeitig den naturwissenschaftlichen Studien zu und entschied sich nach beendeter Philosophie für das ärztliche Fach" (Wurzbach VIII, in DBA I 508, 219). 1838 wurde er zum Doktor der Medizin promoviert; im Folgejahr erhielt er in Wien die Lehrkanzel für Naturgeschichte. "Die naturhistorischen Sammlungen des Theresianums hat er geordnet und stark bereichert, den botanischen Garten reorganisirt und mit einer Anlage von Alpenpflanzen, wie auch mit einer Sammlung von in Oesterreich wild wachsenden Orchideen vermehrt. Er hatte diese Sammlung auf 6000 Exemplare gebracht und mochte dieselbe zu jener Zeit nicht ihres Gleichen haben. [.] Aber seine rastlose Thätigkeit schien auch sein vorzeitiges Ende herbeigeführt zu haben, denn schon am 12. December 1844 erkrankte er und war zwei Wochen später - erst 31 Jahre alt - eine Leiche" (Wurzbach). Zu Helm siehe auch den Neuen Nekrolog d. Dt. (DBA I 508, 216ff.). - Textausgabe der Briefe Plinius des Jüngeren (Adoptivsohn des Verfassers der "Historia naturalis"). "Die sichtlich von Anfang an für die Veröffentlichung geschriebenen, formvollendeten und Cicero nachahmenden Briefe geben ein anschauliches Bild seiner eignen Persönlichkeit, seiner Studien und seines Freundesverkehrs wie auch des öffentlichen, sozialen und literarischen Lebens der Zeit und sind daher eine wertvolle Quelle für die Kenntnis derselben" (Meyer, 6. Aufl., s. v. 'Plinius'). - Kl. Teil des Deckelschildchens abgerissen (kein Textverlust). Mit Stempel und hs. Besitzvermerk des Redemptoristenkollegiums Hernals. Etwas braun- bzw. am oberen Schnitt tintenfleckig; mit einigen Marginalien in Bleistift. Einband etwas berieben. - Engelmann/Preuss II, 525. Nicht bei Schweiger und Moss.