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  • Bild des Verkäufers für Ein Frauenbrevier für männerfeindliche Stunden. Mit Zeichnungen von |Anna Costenoble|. zum Verkauf von Antiquariat Ars Amandi

    Penthesileia.

    Verlag: Leipzig, Friedrich Rothbarth, 1907., 1907

    Anbieter: Antiquariat Ars Amandi, Berlin, Deutschland

    Verkäuferbewertung 4 von 5 Sternen 4 Sterne, Erfahren Sie mehr über Verkäufer-Bewertungen

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    8°-quadr. 104 S., mit |5 Illustrationen| auf Japan, davon 1 Doppeltitel, 2 doppelblatt-grosse Tafeln und 2 weitere Tafeln. Orig.-HLeinen. |Erste Ausgabe| dieses äusserst amüsanten 'Frauenbreviers für männerfeindliche Stunden'. Die Revanche der 'Penthesileia' gegen all die frauenfeindliche Literatur ist im Grunde genommen unfair, denn "durch ihren angeborenen physiologischen Schwachsinn genügend entschuldigt, wagt es aus dieser Deckung heraus die Verfasserin, ein paar eigene Beobachtungen und Einfälle herauszugeben - von der Fingerspitze leicht, wie Nasenstüber, hingeschnellt." Einband leicht berieben. Inne schwach gedunkelt. Gutes Exemplar. Hayn-Got. IX, 453. ----------------- Aus der Verlagskommentar einer Nachdruckausgabe Berlin, Fröhlich & Kaufman, 1982: "Oft lacht der, der nicht weinen will - wer ist die Amazone mit dem Federhalter, die diese Maxime zum Motto erhebt? Wer ist Penthesileia, wer Anna Costenoble? Wer ist die Autorin? Das Vorwort unterzeichnet sie mit 'Penthesileia', auch die Titelei verrät nicht mehr als dieses Pseudonym. Costenoble signiert nur die Zeichnungen. Auf anderen Umschlägen schreibt der Verlag ihr das ganze Buch zu und nicht nur die Illustrationen. durch andere Ñamen karg erklärt. Geboren 1866 in Danzig. Malerin, Radiererin, sie zeichnet Portraits und Landschaften, findet um 1900 Anschluß an die Berliner Sezession. Als Frau hat sie keinen Zutritt zu den Akademien. Karl Gussow (1843 bis 1907), Kunstprofessor in Berlin, nimmt sie in seine Privatschule auf. Kontakt hat sie mit dem Literatenkreis um die Brüder Julius und Heinrich Hart; sie portraitiert den Dichter Richard Dehmel und richtet Grüße an Detlev von Liliencron; vergeblich versucht sie, die Radierung, das Dehmel-Bildnis, an den 'Pan' zu verkaufen. Die Spur verliert sich im 'Berliner Adreßbuch' von 1930, ihrem Todesjahr." --------------------------- DABEI: |Was beim Mann so häßlich ist|. Lose Blätter aus dem Tagebuch eine Frau. Von der Verfasserin des Buches 'Wie die Frauen wirklich sind'. Berlin, Orania Verlag, o. J. [1913]. 127 S. Broschur mit Deckeltitel. Erste Ausgabe dieser emanzipatorischen Schrift. Einband gedunkelt, Randläsuren und kl. Einrisse. Gelockert und papierbedingt gebräunt. ----- Beweis daß die Frauenzimmer auch Menschen sind. Aus dem Lateinischen 1791. Recklinghausen, Seemann, 1960. Miniaturbuch.