Verlag: Köln: Math. Lempertz, 1929., 1929
Anbieter: Antiquariat Carl Wegner, Berlin, B, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
Erstausgabe
Softcover. 4°, 30,5x23,5 cm. Beige Originalbroschur mit einem goldgedruckten Deckeltitel. 79 Seiten mit 120 Nummern und 56 einfarbigen Abbildungen auf 36 Lichtdrucktafeln. Der Einband etwas angestaubt und bestoßen. Innen sauber und fest. Gutes Exemplar. -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note our photos! / Veuillez noter nos photos -- Nehmen Sie sich ein gutes Buch mit auf die Sommerwiese. Bei uns werden Sie fündig! -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! K01098-414092.
Anbieter: Jürgen Patzer, Konstanz, Deutschland
Laura von Oelbermann (geb. Nickel) war 1846 als Tochter eines Bürstenwarenhändlers am Altermarkt in Köln geboren worden. Im Karneval hatte sie den Kaufmann Emil Oelbermann kennengelernt und wenig später geheiratet. Oelbermann erwarb in den Folgejahren ein großes Vermögen durch Textilhandel mit und in den Vereinigten Staaten, wohin das Paar gemeinsam ausgewandert war. Wie bei Kölnern üblich, kehrte man aus Heimweh nach einigen Jahren zurück, baute sich in der Kölner Neutstadt ein großartiges Stadtpalais und pflegte einen geradezu fürstlichen Lebensstil. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes (1897) wendete sich die protestantische Laura gänzlich wohltätigen Projekten zu. Die Erträge ihrer Firmen flossen ganz oder zu großen Teilen in wohltätige Stiftungen, Einzelprojekte wie die Gründung des Evangelischen Krankenhauses in Weyertal etc. Besonders die Verbesserung der Situation verarmter Frauen und Mädchen lag ihr am Herzen. Für ihre Tätigkeit wurde sie als eine der wenigen Frauen im Kaiserreich sogar in den persönlichen Adelsstand erhoben. Für den Fall ihres Todes, der 1929 eintrat, hatte sie verfügt, dass sowohl das Inventar als auch die Gemäldesammlung aus ihrem Palais zugunsten wohltätiger Zwecke zu versteigern sei. Die im wesentlichen von Emil Oelbermann zusammengetragene Sammlung war in einer eigens an das Haupthaus angebauten Galerie untergebracht. Schwerpunkte der Sammlung lagen, wie man dem nicht ganz unkritischen Vorwort Ernst Buchners entnehmen kann, bei den Großmeistern der deutschen Genremalerei und der sog. "Schule von Barbizon". Künstler, die heute, folgt man der Einleitung, wieder weit mehr geschätzt werden als in 1920er Jahren. Der Katalog verzeichnet ca. 122 Bilder, von denen etwas die Hälfte abgebildet sind. - Buchblock an einer Ecke leicht gestaucht.