Oechsli w wilhelm (2 Ergebnisse)

Verlag: [Frauenfeld, (J.) Huber ca. 1902]., 1902
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In den WarenkorbGr.-8°. 19 SS. Schriftsatz in 7-Punkt Antiqua. (O)Brosch. (Bugspur einer ursprüngl. vertikalen Faltung). Seiten schwach griffknittrig, marginal etwas gebräunt, Aussenseiten marginal leicht stockfleckig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft grossenteils sauberes, sehr ordentliches Exemplar - - SD aus: Schweizerische Monatsschrift für Offiziere aller Waffen, wohl 14. Jg. 1902 (s. Brandstetter, Rep. II, 1906, p. 10; vgl. G. Hoppeler, Publikationen von W. Oechsli, in: Anz. f. Schweiz. Gesch., 18. Jg., 1920, H. 2, p. 151) - "Die alte Eidgenossenschaft hat die furchtbare Probe nicht so gut bestanden [.]; ihre zwei fundamentalen Gebrechen, die gehässige Scheidung ihrer Angehörigen in Herren und Unterthanen und der bornierte Kantönligeist, haben es ihr unmöglich gemacht, der französischen Invasion einen erfolgreichen oder auch nur längere Zeit andauernden Widerstand zu leisten. Wenige Divisionen und wenige Gefechte haben genügt, um die Schweiz vom Genfer- bis zum Bodensee den Franzosen zu unterwerfen. Wenn sie dennoch in dem kläglichen Zusammenbruch wenigstens die Ehre gerettet hat, [.] so verdankt sie das einmal den Bernern [.], dann dem Aufflackern des Widerstandes in den Gebirgskantonen [.]. Den bekannten Kämpfen der Glarner bei Wollerau, der Schwyzer bei Rothenthurm und Morgarten, der Walliser an der Morge und der Nidwaldner im Drachenried im Jahre 1798 reiht sich die weniger bekannte Volkserhebung im Frühjahr 1799 würdig an." (p. 2) - "Nicht so leicht vermochten die regierenden Kreise der Volkselemente Herr zu werden, die sich mit steigender Erbitterung gegen das unitarische System und gegen die früher als Befreier begrüßten Franzosen erfüllten. Die gequälten Massen hofften jetzt zuversichtlich, das es mit Hilfe der alliierten Mächte gelingen werde, die fremden Blutsauger aus dem Lande zu verjagen [.]. So breitete sich im Laufe des Frühjahrs in einer Reihe von Landschaften und Kantonen eine ernste gegenrevolutionäre Bewegung aus. [.] Das Direktorium war gegenüber diesen elementaren Bewegungen machtlos und mußte sich zu ihrer Unterdrückung an die französische Heeresleitung wenden." (J. Dierauer, Geschichte Bd. 5.1, 2. Aufl. 1922, p. 71 f., mit Verweis auf die vorliegende Schrift; vgl. Diss. Rud. Baumann unter dem gleichen Titel, Ref. Prof. W. Oechsli, Zürich, Leemann 1911; sowie K. Vokinger, Die Schweiz unter Fremdherrschaft, 5. Aufl. 1944, p. 42 ff., bes. p. 49 f.) - Sprache: de. …

Verlag: [Zürich, F. Amberger 1903]., 1903
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In den Warenkorb4°. 32 SS. Brosch. (horizontale Faltung, Bugfalte recto stärker gebräunt). Aussenseiten etwas (stock-) fleckig, Seiten unterschiedlich etwas gebräunt (v.a. im Bug). Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar - - [SD aus: Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, Bd. 26, H. 1; enthalten in: J. Heierli/W. Oechsli, Urgeschichte Graubündens mit Einschluss der Römerzeit, Abschn. C, Text pp. 46-77] - so digitalis. in e-periodica - Hoppeler, Bibliogr. Oechsli p. 151 (Oechsli/Heierli) - Barth 47 (Heierli/Oechsli) - In dieser Form nur in SNB - Inhalt: I. Graubünden in vorrömischer Zeit (pp. 1-21), II. (-) in römischer Zeit (pp. 21-32) - Zu dieser Epoche raetischer Geschichte s. HLS -- Wilhelm Oechsli (Riesbach b. Zürich 1851-1919 Zürich), Professor für Schweizergeschichte 1887 am Polytechnikum (ETH), seit 1893 an der Universität Zürich. "Seine Denkschrift zur Bundesfeier von 1891 [Die Anfänge der Schweizerischen Eidgenossenschaft] ist eine Kraftleistung, da er in einem Jahr den Auftrag des Bundesrates vollziehen musste. Es sind die 'Anfänge der Eidgenossenschaft', denen man die Eile nicht ansieht. Er sammelt die urkundlichen und chronistischen Zeugnisse über die Bundesgründung und zieht in scharfsinniger, überlegener Untersuchung die Ergebnisse [sic] jener Forscherarbeit, die mit Kopp angehoben hat. Mit diesem Werk stand sein Gelehrtenruf fest." (Feller/Bonjour, 2, 2. Aufl. 1979, p. 746; vgl. HLS) - Sprache: de. …