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Zustand: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Harmonie und Kontrapunkt als Gegenstände der Psychologie und der Ästhetik. Johann Friedrich Herbart räumt der Musik eine besondere Rolle in seinem Leben und in den eigenen Lehren ein. Die begriffliche Rekonstruktion seines Gedankenganges erfolgt durch die enge Verbindung von Metaphysik, Psychologie und Ästhetik, aus deren Zusammenspiel sich die Fruchtbarkeit von Herbarts relationalem Ansatz zu der Musik ergibt. Die Studie zeigt im Detail, wie Herbart die musikalischen Tonverhältnisse als Anwendungsbereich der psychologischen Gesetze und Mechanismen untersucht und beschreibt. Intervalle, Akkorde, Melodie, Konsonanz, Dissonanz und sogar die gleichschwebende Temperatur werden demnach als psychologische Ereignisse analysiert und durch die Begriffe der Tonlinie (ein Apriori musikalischer Art) und des "musikalischen Denkens" erklärt. Das "musikalische Denken" kann zugleich als ein Grundsatz der ästhetischen Gesetzmäßigkeit der Tonkunst angesehen werden, denn der streng formalistischen Musikästhetik Herbarts liegt die Berücksichtigung der Tonverhältnisse zugrunde. Seine Musikauffassung erweist sich in dieser kritischen Auseinandersetzung als ausschlaggebend für die künftige Tonpsychologie. 178 Seiten mit 16 Abb. und 6 Notenbeispielen, broschiert (Königshausen & Neumann 2006). Statt EUR 26,00. Gewicht: 320 g - Softcover/Taschenbuch.