Moll maler carl (4 Ergebnisse)

Verlag: Wien: Secession., 1925
- Softcover
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In den WarenkorbZustand: Good. 82. Ausstellung der Secession. Square 8vo. 39 pp., 28 black & white plates. VG- in wraps.

Verlag: O. O., späte 1920er bis 1930er Jahre., 1930
- Manuskript/Papierantiquität
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In den Warenkorb1 S. 4to. An einen nicht genannten Kollegen über das geplante Denkmal für Gustav Mahler am Wiener Schwarzenbergplatz: "Vor meiner Abreise möchte ich Ihnen noch rasch folgendes sagen und Sie bitten mit Prof. Behrens bei der nächsten Gelegenheit darüber zu sprechen. Ich habe über die zweite Lösung des Denkmales nachgedacht und finde eben etwas in meiner Erinnerung. Das Hugo Wolf Grabmal hat die gleiche Lösung des Kopfes - respektive der jetzt gedachten Maske an der glatten Wand. Auf das bitte ich Pr[o]f. Behrens besonders aufmerksam zu machen. Vielleicht wäre es unter diesen Umständen doch besser im Wesentlichen auf die erste Lösung zurückzukommen [.]". - Dem 1925 gegründeten Komitee zur Errichtung eines Denkmals für Gustav Mahler hatten u. a. Alma Mahler, Carl Moll, Alfred Roller und Julius Tandler angehört. Anton Hanak war als ein möglicher Kandidat für diese Aufgabe angesehen worden und schuf 1928 einen Specksteinkopf, der in einen von den Architekten Peter Behrens und seinem Assistenten und Partner Alexander Popp entworfenen architektonischen Rahmen integriert werden sollte, was aber Hanak nicht zufrieden stellte. Ein neuer Anlauf mit einem vom Komitee gebilligten Entwurf Hanaks scheiterte am Fürsten Schwarzenberg, der mit der Höhe des Denkmals, das am Schwarzenbergplatz errichtet werden sollte, nicht einverstanden war, hätte es doch die Mauer des Schwarzenberggartens um einen Meter überragt. Einen weiteren Entwurf Hanaks 1933 verwarf dann Julius Tandler. 1935 kam es zur Neuplanung eines Mahler-Denkmals in Wien mit dem alten Architektenduo Behrens/Popp und dem Hanak-Schüler Fritz Wotruba, doch fand man auch hier zu keiner Lösung. Das Komitee (und mit ihm seine Idee) schlief dann endgültig ein und verschlief die Jahre des Nationalsozialismus und des Wiederaufbaus. Ein in den 1960er Jahren unternommener neuerlicher Anlauf unter Manfred Mautner-Markhof und Hans Landesmann verlief auch im Sand und führte schließlich dazu, dass Wien bis heute kein offizielles Denkmal von Gustav Mahler besitzt.…

Verlag: O. O., 23. III. 1922., 1922
- Manuskript/Papierantiquität
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In den Warenkorb1 S. 4to. An einen Sachverständigen, der im Auftrag der Steuerbehörde drei Werke schätzen soll - "die Studie von Courbet 'schlafendes Mädchen'", "das Fragment einer Predella von Ercole Roberti sowie die Marmorfigur". Die beiden letztgenannten Arbeiten habe er "bisher nicht angemeldet, da ich diese beiden im Verlaufe von 2 Jahren als Geschenk von einem Antiquar erhalten hatte, dem ich durch Expertisen, für die ich kein Honorar annahm, Gefälligkeiten erwies, für die er sich revanchierte. Nach der Ansicht des Advokaten sind solche Geschenke nicht anmeldepflichtig. Die Steuerbehörde scheint aber unersättlich und bezieht diese beiden Objekte in die Anmeldepflicht ein - sonst hätte man Ihnen nicht deren Schätzung aufgetragen. Das hat den Nachteil für mich, dass ich nachträglich die Steuer zu zahlen haben werde [.]". - Etwas unfrisch; stellenweise gering fleckig.…
Weitere BilderVerlag: O. O., 1942., 1942
- Manuskript/Papierantiquität
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In den WarenkorbZusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. 8vo. An einen Herrn über den Ankauf von Bildern: "Bei dem von mir ersehnten Schindler bin ich leider um 8 Tage zu spät gekommen - das Bild war bereits verkauft. Ich habe gleich einen anderen Versuch unternommen, da ich noch ein mir ebenso wertvolles Werk in Privatbesitz weiß. Ob es mir da besser gehen wird, wird sich erst nach einer Woche zeigen. Sie sind ja über meine Absichten klar informiert, ich bitte sie daher geduldig das Resultat meiner Bestrebung abzuwarten. Das Bild bleibt Ihnen ja gesichert - wenn ich mich für den Verkauf entscheiden kann, werde ich Sie sofort telefonisch verständigen" (16. II. 1943). "Eben erhalte ich von dem Besitzer des Bildes um das ich mich bewerbe die Mitteilung, dass er erst in zehn Tagen eine Entscheidung treffen kann. Davon verständige ich Sie, damit Sie nicht glauben ich schlafe" (11. III. 1943). - Unbedeutende Randläsuren, sonst sehr gut erhalten.…