Verlag: Contiphon - helles, cremefarbene Labels mit Aufdruck und Umrandung in Blau, sonst ohne jede weitere Bezeichnung (2 Platten). Ohne Jahr (um 1942) und Metallophon Tonfolie mit hellblauem Label. Mit handschriftlicher Datumsangabe "3.10.(19)42"., 1942
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Flexible Platten wohl mit Papp- bzw. Aluminiumkern und schwarzer Asphaltlack(?)-Beschichtung 25 cm/78 UpM. Neue Pappcovers. Platten (wie bei dem besonders empfindlichen Material üblich mit leichteren, teils etwas deutlicheren Oberflächenspuren und -kratzer - keine tiefen Kratzer! Beleg für die vielfältigen Versuche einerseits die zerbrechliche Schelllackplatte durch ein weniger empfindliches Material zu ersetzen und andererseits private Tonaufzeichnungen zu ermöglichen, neben Contiphon oder Metallophon gab es noch weitere Platten und Schallfolien dieser Art wie Pliaphon, Helios, Decelith, Wufaton etc. 1932 hatte bereits die Firma Telefunken einen Schneid- und Abspielkoffer auf den Markt gebracht, dieser war für Privatleute aber noch zu teuer, so daß manch Technikinteressierter sein Grammophon selbst in einen einfachen Plattenschneider umbaute. Während des Krieges wurden diese Verfahren auch als eine Art tönender Feldpostbrief verwandt. Die Rohlinge konnten ähnlich heutigen CDs in verschiedenen Größen im Fachhandel erworben werden. "Hersteller der 'Gelatine-Platten Contiphon' war seit mindestens 1935 die Continental-Gelatine-Industrie GmbH, Michelstadt (Hessen)" (siehe website grammophon-platten - dort blog zum Label mit einigen Abbildungen). Siehe auch Udo Hinkel, "Ein vergessenes Medium: Phonopost im Zweiten Weltkrieg (1940-1944)" (Magisterarbeit an der Universität Karlsruhe, Institut für Literaturwissenschaft 1998 - im Netz als pdf-Datei einsehbar). Hinkel beleuchtet darin nicht nur sein spezielles Titelthema, sondern im ersten Kapitel "Technikgeschichtliche Aspekte" auch detail- und kenntnisreich alle Aspekte der Geschichte und Vorgeschichte der Tonaufzeichnung im Allgemeinen, um danach im Speziellen auf die Entwicklung der Möglichkeiten privater Tonaufzeichnung auf Schallplatten einzugehen. Die beiden Titel der B-Seite von Platte II "Fips der Pfeifer!" (Peter Igelhoff / Peter Holm) sowie "Jeder Spatz pfeift es vom Dach" (Adolf Steimel / Ralph Maria Siegel) erschienen erstmals 1941 mit Ilse Werner. Platte III: "Ich weiss, es wird einmal ein Wunder geschehn" (Bruno Balz / Michael Jary) von 1942 war einer der größten Erfolge für Zarah Leander, "Ich bin heut ja so verliebt" stammt aus dem Film "Operette" mit Willi Forst von 1941 und auch die anderen Titel waren Schlager dieser Zeit. Sprache: de.
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Verbandsmitglied: GIAQ
Meinel, ohne Ort, (um 1950). Im Original-Karton (ca. 14,5 x 28 x 3 cm) mit aufgezogenem Deckeltitel, (Karton berieben, gering fleckig und an den Kanten teils leicht eingerissen/Plättchen handschriftlich beschrieben/Schlägel am Ende abgebrochen)---- Ein Meinel-Erzeugnis / Beiliegend: 2 selbsterstellte Vorlagen Vogelhochzeit und Bald ist Nikolausabend da - 368 Gramm.
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Verbandsmitglied: GIAQ
(um 1930). Mit einem Metallophon aus 2 Holzschienen mit 15 aufliegenden Plättchen aus Leichtmetall (diatonisch), 2 ausgeschnittenen Pappen mit Blumenmotiven wobei jedem Klangplättchen eine Blume zugeordnet ist, im original Karton (ca. 40,5 x 12,5 x 2,5 cm) mit aufgezogenem Deckeltitel, (ohne Schlägel/Karton etwas fleckig, Unterseite teils gelockert/beiligend defektes Notenblatt)--- 330 Gramm.