Meiners c christoph (4 Ergebnisse)

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  • Verlag: Im Verlage der Gebrüder Helwig, Hannover, 1788

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    Broschur. Zustand: gut. Erste Aufl. Fadengeheftete Broschur mit illustriertem Umschlag und Titelholzschnitt. Umschlag berieben, leicht fleckig und mit Ordnungseintrag und Stempel einer Bibliothek, Schnitte, erste und letzte Seiten (deutlicher), sowie einzelne Seitenränder im Inneren (leichter) stockfleckig, das Papier gewellt, einige Seiten mit Knick einer Ecke, ansonsten noch altersgemäß gute Erhaltung (3+). Gesetzt in Fraktur, Buchdruck vom Bleisatz auf Bütten. Einzelne Blätter am oberen Rand nicht aufgeschnitten. Aus dem Inhalt: III. Neuester Zustand der Bevölkerung von Madrid, f. Journal de France 19. Dec. 1787 VI. Geschichte der jüngst gehaltenen General-Versammlung sämmtlicher toskanischen Erz-Bischöfe und Bischöfe, vom 23. Apr. bis 5. Jun. 1787. IX. Ueber die Strafen des Ehebruchs unter verschiedenen Völkern. X. Ueber den Stand der Natur. XII. Etat des finances des pays-bas autrichiens. XIV. Kurze Geschichte der Meynungen roher Völker über die Natur der menschlichen Seelen. XVI. Wie die Aufklärung zu allen Dingen nütze ist. Christoph Meiners (* 31. Juli 1747 in Warstade (Hemmoor); ? 1. Mai 1810 in Göttingen) war Philosoph, Ethnograph, Professor der Weltweisheit in Göttingen und ein Vertreter der Popularphilosophie. Er gab von Januar 1787 bis August 1791 zusammen mit Ludwig Timotheus Spittler das Göttingische Historische Magazin heraus. Ludwig Timotheus Freiherr von Spittler (* 11. November 1752 in Stuttgart; ? 14. März 1810 ebenda) war ein deutscher Historiker für Kirchengeschichte, Politische Geschichte und Landesgeschichte. 1777 trat er als Repetent wieder in das Tübinger Stift ein, 1778 wurde er dann Professor an der Georg-August-Universität Göttingen. 1797 verließ er die akademische Laufbahn und wurde 1806 Minister in Württemberg und Kurator der Universität Tübingen. Seit 1782 war er Mitglied der Göttinger Freimaurerloge "Augusta zu den drei Flammen". 1784 und 1789-1793 bekleidete er das Amt des Meisters vom Stuhl. Als Begründer der hannoverschen Landesgeschichtsforschung schrieb er 1786 seine Geschichte des Fürstenthums Hannover seit der Reformation. Zusammen mit dem Göttinger Professor Christoph Meiners gab er von Januar 1787 bis August 1791 das Göttingische Historische Magazin heraus. Spittler, Schlözer und Ernst Brandes gehörten zu den hannoverschen Whigs. (Wikipedia) In deutscher Sprache. , 578-768 pages. 8° (130 x 210mm). …

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    Band 2 (v. 3). 8°. 3 Bll., 600 SS. Einfacher (Interims-) Ppbd. d.Zt. (etwas bestossen u. stock-/fingerfleckig) mit marmoriertem Rückenbezug u. hs. Titelschild. Typographisch recht sorgfältiger Schriftsatz in 8-Punkt Fraktur, Druck a. Bütten (unbeschnitten/vollrandig). Erste (einzige) Ausgabe postum. Seiten unterschiedlich stockfleckig (generell eher blass u. wenig störend). Alters- u. Lagerungs-, nur bedingt Gebrauchsspuren: zeitgenöss. Bibliotheksstempel a. Titel, Vorsätze mit hs. alphabet. Register a.d.Zt. (teilw. deutsche Kurrent) u. zeitgen. Besitzervermerk. Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar. - - Engelmann 1, 117 (3 Teile 1811-1815; vgl. BVB; digitalisiert in EROMM/BSB -Besitzervermerk: Lindinner (ev. Felix Ulrich,1762-1854, kantonal zürcherischer Oberschreiber und Archivar; HBLS) - Der inhaltlich wohl relevanteste Band 2 des 3-bändigen Werkes, gewissermassen der emprische Teil, dessen Inhalt gewonnen wurde aus einschlägiger Literatur ca. seit Herodot. - Gliederung des Inhalts : 1. Vergleich der früheren und der aktuellen "Bewohner des östlichen Asiens"; 2. bzw. "des nördlichen Asiens" (u.a. Russland, Russen, Mongolei, Mongolen); 3. (-) "des südlichen Asiens, welches jetzt Arracan, das Reich der Birmahs, ferner Siam, Cambodia, Cochinchina, Tunkin, China und Japan in sich begreift"; 4. (-) Hindostan; 5. bzw. "des westlichen Asiens". - Mit Inhaltsverzeichnis zu Bd. 1 und 2; jedoch ohne Einführung u./od. Zusammenfassung/Ausblick. - Teil 1/1811, mit langem Vorwort von J. G. H. Feder, enthält die grundlegenden Erkenntnisse und Überlegungen (u.a. "Welcher Erdtheil ist der älteste?"), Teil 3/1815 präsentiert "Allgemeine Resultate der bisherigen Untersuchungen" am Beispiel der "Bewohner von Asien, den Südländern und den zu diesen Continenten gehörigen Inseln", indem unter naturwissenschaftlichen Aspekten nach (inter-) kulturellen Regularitäten gefragt und mehr oder weniger explizit die Rassenfrage gestellt wird: "In wiefern können die verschiedenen Völker-Familien, nach Classen, Ordnungen, Gattungen, Arten, Spielarten und Zwitterarten abgetheilt werden?" -- Eher ein wissenschaftshistorisches Dokument als empirische Studie im heutigen Sinn. So gilt denn Christoph Meiners (Warstade 1747-1810 Göttingen) mehr als Kompilator (ADB: "staunenswerte, ja nahezu entsetzliche Menge seiner schriftstellerischen Leistungen") und impressionistisch-spekulativ interpretierender Kommentator : seine "Hauptkraft lag in seiner außergewöhnlichen Belesenheit, welche ihn zu zahlreichsten geschichtlichen Darstellungen veranlaßte, welche allerdings weder an Genauigkeit der Forschung noch an Tiefe der Auffassung einen höheren Werth beanspruchen dürfen, aber für die damalige Zeit durch Anregung und Erweiterung des historischen Sinnes verdienstlich wirkten. [.] Es trieb ihn eine Monomanie, die Mitwelt über alles Mögliche geschichtlich aufzuklären und so gelangte er zu einer hastigen Vielschreiberei, bei welcher neben manchem Richtigen durch flüchtige Benutzung des zerstreuten Materials sich mehrfach voreilige Annahmen ergaben, an welchen er aber eigensinnigst in öfteren Wiederholungen festhielt." (C. v. Prantl, in: ADB 21, 1885; vorliegender Titel nicht erwähnt). - Meiners hat auch "von 1787-1794 in dem [.] 'Göttingischen historischen Magazin' 160 Au[f]sätze veröffentlicht, welche der jetzt sogenannten Völkerpsychologie und vergleichenden Anthropologie und allen möglichen Zweigen der Culturgeschichte angehören" (ibid.). - "Meiners vertrat eine auf Psychologie basierende Populärphilosophie, zudem betätigte er sich als Historiker und Ethnograf und gilt als Vorläufer der Rassentheorien des 19. und 20. Jh." (HLS) - Sprache: de. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: Im Verlage der Meyerschen Buchhandlung, Lemgo, 1787

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    Hardcover. Zustand: Very Good. 360, 92 pages. Two volumes bound as one in recent full leather, with new endpapers. Binding solid and attractive; contents very good. 340 grams.

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    von C. Meiners. [=Observations on fertility and sterility in the ancient and present states of the main regions of Asia]. Lübeck und Leipzig : im Verlage bey Bohn und Compagnie, 1795-96. Two volumes, octavo (195 x 125 mm), matching contemporary bindings of marbled papered boards (lightly rubbed, first volume with small paper loss, otherwise very good), spines with contrasting leather title- and volume-pieces in gilt; pastedowns with early nineteenth-century institutional inscriptions dated 1822, versos of titles with discreet armorial stamp; pp. vi, 442; iv, 492; text in German; bindings firm, contents with browning and occasional light spotting, but otherwise crisp and clean. Christoph Meiners (1747-1810) was a German historian and philosopher of the Enlightenment period, although his ideas ran counter to those of most other Enlightenment thinkers. Today he is notorious for his racial theories which promoted the idea of the biological inequality of peoples. In essence, his philosophy constituted a form of scientific racism, as he constructed a hierarchy of races - the white race being the most superior because of its traits of beauty, intellect, nobility and virtue. Meiners was also an apologist for the transatlantic slave trade. His Betrachtungen über die Fruchtbarkeit, oder Unfruchtbarkeitis a comparative study of fertility and sterility across the different regions of Asia - a term used very broadly here, as Australia and indeed all of Oceania fall within the scope of Meiners' investigation. As a polygenist, Meiners held that each race had its own separate origins and therefore distinctive genetic characteristics; the present work seeks to find evidence to support this theory by highlighting the very contrasting population densities that exist throughout all of these regions, and drawing attention to the distinctions between regions of largely undeveloped nature and those with a cultural imprint. The last five pages in the first volume comprise a bibliography of all works consulted by the author in the writing of that volume, mostly European voyage and travel accounts on the Levant, Arabia, India, China and Tartary, from classical writers of antiquity to those of the late eighteenth-century, including Marco Polo, Ramusio, Du Halde, Hastings, Thevenot, Sonnerat, Niebuhr, and many others. The second volume contains a fifty-page section on New Holland and the South Seas; the bibliography of voyage books consulted in this volume (most written after 1700) includes the accounts of Dampier, Cook, Hawkesworth, Forster, Bougainville, Lesseps, Phillip, Barrington, Hunter, Tench, and White. No copy of this work traced in Australian libraries. …