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Softcover. Zustand: As New. Leichte Kratzer / Abnutzungen / Druckstellen. Markus Sobbeke-Krajewski untersucht den Bestand an religionsrechtlichen Regeln der EU und zeigt Ahnlichkeiten in ihren Entstehungsgrunden und Konfliktlosungsansatzen auf. Diese Regeln deuten auf die Grundzuge eines systematischen Religionsrechts der EU hin, basierend auf dem geltenden EU-Primarrecht und dem EU-Verfassungsvertrag. Der Autor verdeutlicht, wie der europaische Gesetzgeber religionsrechtliche Normen schafft, wenn die legislative Bearbeitung einer Materie auch religionsrechtliche Aspekte erfordert. Er identifiziert die Entstehung eines ,inzidenten Religionsrechts", das vor allem Normen umfasst, die Konflikte zwischen EU-Wirtschaftsrecht und religiosen Vorgaben losen. In einer empirischen Analyse zeigt er, dass dieses Recht auch ohne spezifische EU-Kompetenz fur Religionsrecht entstehen kann. Zudem wird das Grundrecht der Religionsfreiheit auf europaischer Ebene untersucht, insbesondere die korporative Dimension. Der Autor betrachtet das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften als Teil der korporativen Religionsfreiheit, die sich unterschiedlich stark gegen kollidierendes EU-Recht durchsetzt, je nach Zuordnung zu primaren, sekundaren oder tertiaren Bereichen. Im Zusammenspiel mit dem ,Kirchenartikel" 52 des EU-Verfassungsvertrages erkennt er die Grundzuge eines Schutzregimes fur Religionsgemeinschaften im EU-Recht.
Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Seiten: 397 | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Keine Beschreibung verfügbar.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Markus Söbbeke-Krajewski untersucht den Bestand an religionsrechtlichen Regeln, die die EU produziert und weist Ähnlichkeiten hinsichtlich ihrer Entstehungsgründe und ihres Konfliktlösungsansatzes nach. Sie indizieren damit die Grundzüge eines systematischen Religionsrechts der EU. Blickwinkel der Studie ist das geltende EU-Primärrecht und der EU-Verfassungsvertrag.Der Autor zeigt, wie der europäische Gesetzgeber religionsrechtliche Regeln schafft, wenn die legislatorische Bearbeitung einer Materie inzidenter eine Mitregelung religionsrechtlich relevanter Aspekte erfordert. Er konstatiert die Entstehung eines 'inzidenten Religionsrechts' der EU. Dieses besteht vor allem aus Normen, die Konflikte zwischen dem EU-Wirtschaftsrecht und religiösen Vorgaben lösen sollen. In einer empirischen Bestandsaufnahme zeigt der Autor, wie dieses Recht auch in Abwesenheit einer spezifischen Kompetenz der EU für Religionsrecht entstehen kann. Untersucht wird das Grundrecht der Religionsrechtfreiheit auf europäischer Ebene, insbesondere die korporative Dimension dieses Grundrechts. Als Bestandteil der korporativen Religionsfreiheit auf europäischer Ebene sieht der Autor ein Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften. Die korporative Religionsfreiheit setzt sich in unterschiedlicher Intensität gegen kollidierendes EU-Recht durch, abhängig von der Zuweisung zu einem primären, sekundären oder tertiären Bereich.In dem Zusammenspiel der korporativen Religionsfreiheit und dem 'Kirchenartikel' 52 des EU-Verfassungsvertrages erkennt der Autor die Grundzüge eines Schutzregimes für Religionsgemeinschaften im Recht der EU.; Dissertationsschrift.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Der religionsrechtliche Acquis Communautaire der Europäischen Union. | Ansätze eines systematischen Religionsrechts der EU unter EU-Vertrag, EG-Vertrag und EU-Verfassungsvertrag. | Markus Söbbeke-Krajewski | Taschenbuch | 397 S. | Deutsch | 2006 | Duncker & Humblot | EAN 9783428121205 | Verantwortliche Person für die EU: Duncker & Humblot GmbH, Anne Fiedler, Carl-Heinrich-Becker-Weg 9, 12165 Berlin, info[at]duncker-humblot[dot]de | Anbieter: preigu.